DE975177C - Zweiteiliger Stahlgrubenstempel - Google Patents

Zweiteiliger Stahlgrubenstempel

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DE975177C
DE975177C DEG3958D DEG0003958D DE975177C DE 975177 C DE975177 C DE 975177C DE G3958 D DEG3958 D DE G3958D DE G0003958 D DEG0003958 D DE G0003958D DE 975177 C DE975177 C DE 975177C
Authority
DE
Germany
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pressure
stamp
pit
chamber
punch
Prior art date
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Expired
Application number
DEG3958D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gerlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS GERLACH DR ING
Original Assignee
HANS GERLACH DR ING
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Publication date
Application filed by HANS GERLACH DR ING filed Critical HANS GERLACH DR ING
Priority to DEG3958D priority Critical patent/DE975177C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE975177C publication Critical patent/DE975177C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/30Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber
    • E21D15/306Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber by means of a liquid
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/60Devices for withdrawing props or chocks
    • E21D15/603Devices for withdrawing props or chocks by means of hydraulic devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Supply Devices, Intensifiers, Converters, And Telemotors (AREA)

Description

  • Zweiteiliger Stahlgrubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf einen zweiteiligen Stahlgrubenstempel, bei dem der Innenstempel durch eine Klemmvorrichtung gegen den Außenstempel festgeklemmt wird und ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Stempelschloß angeordnet ist.
  • Es sind nachgiebige Grubenstempel bekannt, bei denen zwischen dem in der Schloßtasche angeordneten Anzugskeil und dem Innenstempel ein zusammenpreßbarer, kissenförmiger Hohlkörper angeordnet ist, dessen Hohlraum ganz oder teilweise mit Flüssigkeit gefüllt ist. Dieser Hohlkörper bildet jedoch lediglich eine mit Flüssigkeit gefüllte Bremseinlage, der die sonst üblichen Einlagen ersetzt, jedoch keinerlei Einfluß auf die Erzeugung der Klemmkraft, mit der der Innenstempel gehalten wird, hat.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird ein den Innenstempel festklemmendes Druckstück, das an seinem dem Stempel abgekehrten Ende mit einer Verlängerung in eine hohle Schraube hineinragt, durch eine im Hohlraum der Schraube angeordnete zusammendrückbare Metallmasse gegen den Innenstempel gedrückt, wenn die Schraube angezogen wird. Beim Einsinken des Innenstempels wird die Metallmasse durch eine enge Öffnung in der Schraube ausgepreßt, so daß hierdurch dem Ausweichen des Druckstückes ein Widerstand entgegengesetzt wird. Diese durch die Öffnung herausgedrückte Metallmasse muß jedoch beim erneuten Setzen des Stempels nachgefüllt werden.
  • Zweck der Erfindung ist es, einen zweiteiligen Stahlgrubenstempel zu schaffen, bei welchem die den Innenstempel gegenüber dem Außenstempel festsetzende Klemmvorrichtung nicht durch Anziehen eines Keils oder einer Schraube betätigt wird, sondern durch eine Einrichtung, welche eine genauere Einstellung der gewünschten Klemmkraft gestattet und zu deren Betätigung die Bedienungsperson nicht unmittelbar auf die Klemmeinrichtung einwirken muß. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klemmvorrichtung nach Art einer hydraulischen Presse ausgebildet ist und aus einer im Stempelschloß angeordneten Druckflüssigkeitskammer mit einem zugehörigen, quer zur Stempelachse beweglichen Kolbenkörper als Element zur Anklemmung oder Lösung des Innenstempels besteht. Hierdurch wird es möglich, die im Stempelschloß herrschende Klemmkraft bei allen in dem betreffenden Grubenraum gesetzten Stempeln genau auf das gleiche Maß zu bringen, wenn die Stempel gesetzt werden. Gleichzeitig kann die Lösung des Innenstempels ferngesteuert erfolgen, so daß beim Rauben des Stempels keinerlei Gefahr für den hierbei tätigen Bergmann besteht. Nach einem weiteren vorteilhaften Vorschlag der Erfindung ist im Preßraum der Druckkammer eine Blase oder ein Schlauch zur Aufnahme der Preßflüssigkeit angeordnet. Durch diese Maßnahme wird die Dichtigkeit der Druckflüssigkeitskammer in vollem Umfang gewährleistet. Damit eine mit Rücksicht auf die Flüssigkeit des Stempels nicht zu überschreitende Klemmkraft des Stempelschlosses eingehalten wird, kann ein Überdruckventil an der Druckkammer angeordnet sein.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher zwei Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i ist mit i der Innenstempel und mit 2 der Außenstempel bzw. das Stempelschloß bezeichnet. Ein Druckstück 3, das den Innenstempel i anklemmt, wird von der hydraulischen Druckkammer 6 aus in Klemmstellung gebracht. Im einzelnen erfolgt dies derart, daß durch das Ventil 7 eine Flüssigkeit in den Raum 6 gepumpt wird. Entsprechend dem beim Pumpen erzeugten Druck wird das Druckstück 3 gegen den Innenstempel i gepreßt und dieser so gegenüber dem Gebirgsdruck gegen den Außenstempel festgeklemmt. Die Kammer 6 kann in an sich bekannter Weise als hydraulische Druckkammer ausgebildet sein, doch besteht im Rahmen der Erfindung eine vorteilhafte Möglichkeit auch darin, daß in die Kammer 6 eine Gummiblase 5 eingebracht wird, die zur Aufnahme der Druckflüssigkeit dient. Das Einfüllen der Flüssigkeit erfolgt durch die Öffnung 7, welche gegebenenfalls als Kugeldruckventil oder sonstiges Rückschlagventil ausgebildet sein kann. Ist die Druckkammer mit einer Flüssigkeit unter Druck gesetzt, wirkt das Schloß infolge der unnachgiebigen Eigenschaft der Flüssigkeit zunächst starr, und der gesamte Stempel hat dann auch im wesentlichen eine starre Wirkung. Wird der Preßflüssigkeit jedoch mehr oder weniger Gas oder Luft zugegeben, so wirkt die Flüssigkeit in der Druckkammer entsprechend elastisch. Es ist jedoch auch möglich, eine nachgiebige Wirkung oder Regelbarkeit dadurch zu erzielen, daß die Druckkammer mit einem einstellbaren Überdruckventil ausgestattet wird bzw. das Ventil 7 als solches ausgebildet wird. Ferner ist es auch möglich, die Druckkammer nach Art einer Kataraktbremse auszugestalten.
  • Das Setzen des Stempels geschieht in allen Fällen mit Hilfe einer Pumpe, neben der jedoch auch eine normale Setzvorrichtung zum Ausziehen des Innenstempels benutzt werden kann. Das Rauben erfolgt durch Öffnen des Füll- bzw. Überdruckventils. Der vorzugsweise keilförmige Innenstempel kann auch unter der Wirkung von zwei oder mehr Druckkammern stehen. Es ist fernerhin auch möglich, eine weitere Kammer am Stempelschloß vorzusehen, welche als Speicherraum für die Preßflüssigkeit dient, in welche gegebenenfalls das Überdruckventil die überschüssige Preßflüssigkeit bei überschreiten des eingestellten Höchstdruckes abgibt. Diese Speicherkammer kann gegebenenfalls auch selbst als Preßpumpe ausgebildet sein, so daß lediglich für jeden Stempel beim Setzvorgang ein Bedienungshebel angesetzt zu werden braucht, um das geschlossene hydraulische System im Sinne einer Anklemmung des Innenstempels unter Druck zu setzen. Der Setzdruck kann hierbei entsprechend beobachtet werden, um eine einheitliche oder eine Druckaufnahme mit einem besonderen Wert zu erreichen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2, welches einen Querschnitt durch ein Stempelschloß nach der Erfindung darstellt, wird die Druckkammer 6 von dem Druckstück 3 U-förmig umfaßt.
  • Die zeichnerischen Darstellungen stellen lediglich schematisch zwei Ausführungsformen der Erfindung dar, während in konstruktiver Hinsicht die mannigfachsten Ausführungsformen gegeben sind.
  • Nach einem Vorschlag der Erfindung ist es auch möglich, eine hydraulische Druckkammer beispielsweise der dargestellten Art an einem bekannten Grubenstempel, insbesondere Gerlach-Stempel als Kopf- oder Fußstück zu verwenden. Wird nämlich bei einem bereits fertig gesetzten Stempel eine solche Druckkammer am Kopf betätigt, so wird der Innenstempel unter ihrem hohen Druck - beispielsweise 2o bis 30 t - hereingedrückt werden und hat dann für den Gebirgsdruck die entsprechend hohe Vorspannung. Ein derartiger Stempel käme für solche Betriebe in Frage, in denen die ersten Stempel das Gebirge unbedingt hoch halten müssen. Er hat den Vorteil, einen idealen Druckverlauf zu haben: Hohe Anfangsdruckaufnahme und erst bei hoher Belastung Nachgeben vermittels des Arbeitsschlosses. Weiterhin kann in diesem Fall die beispielsweise am Kopf angeordnete Druckkammer auch zur Entlastung bzw. zum Vorlösen zum Zweck des mechanischen Raubens benutzt werden. Diese Möglichkeit ist auch bei der Hauptausführungs, form der Erfindung gegeben, bei der die Druckkammer im Stempelschloß angeordnet ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteiliger Stahlgrubenstempel, bei dem der Innenstempel durch eine Klemmvorrichtung gegen den Außenstempel festgeklemmt wird und ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Stempelschloß angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung nach Art einer hydraulischen Presse ausgebildet ist und aus einer im Stempelschloß angeordneten Druckflüssigkeitskammer mit einem zugehörigen, quer zur Stempelachse beweglichen Kolbenkörper als Element zur Anklemmung oder Lösung des Innenstempels besteht.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Preßraum der Druckkammer (6) eine Blase oder ein Schlauch (5) zur Aufnahme der Preßflüssigkeit angeordnet ist.
  3. 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Überdruckventils an der Druckkammer.
  4. 4. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Speicherbehälters für die Druckflüssigkeit.
  5. 5. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 4., gekennzeichnet durch eine Druckpumpe zum Einleiten eines Gemisches aus Druckflüssigkeit und Gas in die Druckkammer. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 633 794 645 237. 7o6 225, 716 755, 574 522.
DEG3958D 1944-09-22 1944-09-22 Zweiteiliger Stahlgrubenstempel Expired DE975177C (de)

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DEG3958D DE975177C (de) 1944-09-22 1944-09-22 Zweiteiliger Stahlgrubenstempel

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DEG3958D DE975177C (de) 1944-09-22 1944-09-22 Zweiteiliger Stahlgrubenstempel

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE574822C (de) * 1931-04-19 1933-04-20 Dorstener Drahtwerke H W Brune Nachgiebiger Grubenstempel
DE633791C (de) * 1936-08-06 Wilhelm Fehlemann Nachgiebiger Grubenstempel
DE645237C (de) * 1935-05-27 1937-05-24 Wilhelm Fehlemann Nachgiebiger Grubenstempel
DE706225C (de) * 1939-12-09 1941-05-21 Paul Kamitter Nachgiebiger Grubenstempel
DE716755C (de) * 1939-06-20 1942-02-05 Paul Arthur Scholz Grubenstempel

Patent Citations (5)

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DE716755C (de) * 1939-06-20 1942-02-05 Paul Arthur Scholz Grubenstempel
DE706225C (de) * 1939-12-09 1941-05-21 Paul Kamitter Nachgiebiger Grubenstempel

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