CH137751A - Reinigungsvorrichtung für Metallteile, insbesondere für Maschinenteile. - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für Metallteile, insbesondere für Maschinenteile.

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CH137751A
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Kolb Hahn
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Hahn & Kolb
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      Reinigungsvorrichtung    für Metallteile, insbesondere für     Nasehinenteile.       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Reinigen von Metallteilen, insbesondere  von Maschinenteilen, bei welchen das zu rei  nigende Gut auf einer Förderbahn den kräf  tigen Strahlen einer Reinigungsflüssigkeit  ausgesetzt wird, wobei die Reinigungsflüs  sigkeit den     Strahldüsen    im Kreislauf zuge  führt wird, das heisst nach dem Auftreffen  auf das Reinigungsgut in den Sammelraum  des Waschkastens gelangt und von dort er  neut den Düsensystemen zugeführt wird.  



  Die     Förderbahn,    die das Reinigungsgut  aufnimmt, kann entweder aus einem Rost be  stehen, auf den das Reinigungsgut in be  sonderen Kästen mit siebartigem Boden vor  wärts bewegt wird oder aber es kann ein  Förderband Verwendung finden.  



  Die bisher bekannten Bauarten haben nun  den Nachteil, dass am Boden des Flüssigkeits  behälters (in dem     Flüssigkeitssammelraum)     sich bald eine starke Schicht von Schmutz  teilen, wie Drehspäne, Schlamm usw. ansam  melt. '    Die Reinigung des Sammelraumes gestal  tet sich nun ziemlich umständlich und erfor  dert bei den bisherigen Bauarten einen nicht  unerheblichen Zeitaufwand. Dabei muss die  ganze Vorrichtung über die Zeitspanne der  Reinigung stillgesetzt werden.  



  Hier verbessert nun die Erfindung da  durch, dass unter der das zu reinigende Gut  tragenden Förderbahn eine Auffangvorrich  tung angeordnet ist, die die vom zu reinigen  den Gut abfliessende Flüssigkeit aufzuneh  men vermag, und dass an diese Auffangvor  richtung eine Leitung angeschlossen ist, die  die verbrauchte Reinigungsflüssigkeit in  einen. aussen an dem die ganze     Vorrichtung     umgebenden Kasten angeordneten Überlauf  behälter führt, in dem eine oder mehrere aus  wechselbare Einsatzkästen vorgesehen sind.  



  Durch Herausnehmen der Einsatzkästen  kann damit von Zeit zu Zeit mühelos der  abgesetzte Rückstand (Drehspäne, Schlamm  usw.) entfernt werden, ohne dass ein Still  setzen der     Reinigungsvorrichtung    und ein Ab-      lassen der gesamten Reinigungsflüssigkeit  nötig ist.  



  Besonders vorteilhaft ist es nun, die Aus  führung so zu wählen, dass ein besonderer  Vorrat von Reinigungsflüssigkeit in dem die  ganze Vorrichtung umgebenden Kasten in  Wegfall kommt, und die Flüssigkeit unmit  telbar vom     Absetzkasten    aus wieder der       Pumpeinrichtung    und damit dem Düsensy  stem zugeführt wird.  



  Damit ist es möglich, die Gesamtmenge  der umlaufenden Flüssigkeit wesentlich nie  derer wie sonst zu halten. Die Wärmever  luste nach aussen sind bedeutend geringer,  und es lässt sich mit einem geringeren Zeit  aufwand für die     Anheizperiode    die Reini  gungsvorrichtung in Gang bringen.  



  In der Zeichnung ist     ein    Ausführungsbei  spiel dargestellt. Es zeigt die:       Fig.    1 in Vorderansicht zum Teil im  Schnitt gehalten eine erfindungsgemäss aus  gebildete     Reinigungsvorrichtung    in schemati  scher Darstellung,       Fig.    2 ist die zugehörige Aufsicht;       Fig.    3 ist eine zugehörige Seitenansicht;

         Fig.    4 zeigt in teilweiser Darstellung im       wagrechten    Schnitt in gegenüber den     Fig.    1  bis 3 grösserem Massstab eine andere Ausfüh  rungsform der     Reinigungsvorrichtung;          Fig.    5 zeigt einen     Schnitt    nach Linie  <I>A -B</I> der     Fig.    4;       Fig.    6 zeigt einen Schnitt nach Linie       C-D    der     Fig.    4.  



  In     Fig.    1 bis 3 ist 1 der Kasten, der  die Reinigungsvorrichtung umgibt. Das zu  reinigende Gut     wird    auf das Förderband 2  aufgebracht, das über     Leit-        bezw.        Treibrol-          len    3 und 4 geführt ist und in nicht näher  dargestellter Weise angetrieben     wird.    Damit  gelangt das zu reinigende Gut in Richtung  des Pfeils 4' allmählich durch den Kasten  1 hindurch.

   In der ersten Hälfte des Kastens  1 befinden sich     ober-    und unterhalb des För  derbandes 2 je Düsensysteme 5, 6 und 7,  denen heisse Reinigungsflüssigkeit zugeführt       wird.    In der zweiten Hälfte des Kastens, die  von dem ersten Teil zweckmässig durch eine    Pendelwand 8 getrennt ist, wird das zu reini  gende Gut mit Hilfe eines Düsensystems 9,  das wiederum oben- und unterhalb des För  derbandes angeordnet ist, mit einer Spül  flüssigkeit abgebraust. Zur Entlüftung     dei          Reinigungs-        bezw.    Spülkammer dienen     Ent-          lüftungsstutzen    10 und 11, die auf die Ober  seite des Kastens 1 aufgesetzt sind.

   Die     Dii-          sensysteme    5, 6 und 7 bestehen aus sich dre  henden     Düsentragarmen,    von denen die Rei  nigungsflüssigkeit mit kräftiger     Strahlwir-          kung    auf das zu reinigende Gut einwirkt.  Von dem zu reinigenden Gut, das auf dem  Förderband 2 aufruht, gelangt die ver  brauchte     Reinigungsflüssigkeit    nach unten  und wird dort von einem Behälter 12 aufge  fangen, der in das Unterteil des Kastens 1  besonders eingesetzt ist, und dessen Boden  wandung .sich von beiden     Seiten    nach der  Mitte senkt.

   An der tiefsten Stelle dieses Be  hälters ist ein Ablaufrohr 13 angesetzt, das  den im Behälter 12 sich sammelnden Flüs  sigkeitsvorrat 22 nach aussen und der Reihe  nach in die einzelnen Kammern 14, 15 und  16 eines     Absetzkastens    führt. Diese einzelnen  Kammern sind durch Überläufe miteinander  verbunden und zweckmässig mit besonderen  auswechselbaren Einsätzen versehen. Die  sich absetzenden Schmutzteile,     wie    Dreh  späne usw., können dann durch Herausneh  men der Einsätze entfernt werden.

   Da im all  gemeinen die Reinigungsflüssigkeit mit er  höhter Temperatur zur     Einwirkung    gelangt  (zum Beispiel 80   C), ist eine     Heizeinrich-          tung    vorgesehen, und zwar ist diese Reiz  einrichtung in der letzten Kammer 17 vor  gesehen, die dementsprechend etwas grösser  gestaltet ist. Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist,  ist in dieser Kammer eine Heizschlange 18  angeordnet.

   Bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    1 bis 3 saugt     nun    die Pumpe 19,  die durch einen Motor 20 angetrieben wird,  die entsprechend erwärmte Reinigungsflüs  sigkeit ab und fördert sie durch die Vertei  lungsleitung 21 in die     Spritzdüsensysteme    5,  6 und 7, die im allgemeinen hydraulisch nach  Art des     Segnerschen    Wasserrades angetrie  ben werden,     jedoch    auch mit einem zwangs-      läufigen Antrieb (zum Beispiel Kettenan  trieb) versehen sein können.  



  Bei dem     vorbeschriebenen    Ausführungs  beispiel entsprechend     Fig.    1 bis 3 ist     nun     ein. besonderer Vorrat an     -Reinigungsflüssig-          keit    vermieden, dadurch, dass eben die Pumpe  19 unmittelbar aus dem letzten     Absetzka-          sten    17 saugt und die Flüssigkeit wieder den  Düsensystemen zuführt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.     4 bis 6 dagegen ist der bisher übliche Flüs  sigkeitsvorratsraum 25 (vergleiche     Fig.    5)  im untern Teil des Kastens 1 beibehalten.  Wiederum     wird    die verbrauchte Reinigungs  flüssigkeit unter den untern Düsensystemen  5, 6 und 7 aufgefangen, und zwar ist für  jedes Düsensystem ein besonderes     trichterar-          tiges    Auffangbecken 12 vorgesehen, das die  aufgefangene Flüssigkeit in den ersten Ab  setzkasten 14 leitet.

   Von dort gelangt dann  die Flüssigkeit nach dem zweiten     Absetz-          kasten    15 und nach dem dritten 16, und  zwar sind diese     Absetzkästen,    wie aus     Fig.     5 ersichtlich, mit besonderen Einsätzen 14',  15' und 16' versehen, die auch siebartig ge  staltet sein können.  



  Es sind bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4 bis 6 nur drei     Absetzkästen    vorgese  hen und aus dem letzten dieser drei Kästen  (16) führt nun eine Öffnung 23 in den un  tern Teil des Kastens 1, so dass die Reini  gungsflüssigkeit, nachdem sie die Schmutz  teile in den Kästen 14 bis 16 abgesetzt hat,  in geeignetem Zustand in Richtung des  Pfeils 24     wieder    zum Flüssigkeitsvorratsraum  25 gelangt. Aus letzterem saugt nun, wie aus       Fig.    6 ersichtlich ist,, die Pumpe die Reini  gungsflüssigkeit an und fördert sie in die  Düsenleitungen.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    1 bis 3  erstreckt sich der für mehrere Düsensysteme  gemeinsame Auffangbehälter 12 über die  ganze Tiefe des Kastens und ist an die In  nenfläche der     Kastenseitenwände    in geeigne  ter Weise angeschlossen, so dass damit auch  eine Versteifung der Wände gegeneinander  erreicht ist. Vorteilhaft besteht der Auf  fangkasten,     wie    aus     Fig.    1 ersichtlich, aus    zwei, im wesentlichen     ebenflächigen,    nach       unten.    geneigten Bodenblechen, die unter  einem stumpfen Winkel zusammenstossen.  



  Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.     1 weiter ersichtlich ist, ist die notwendige       Beheizungsvorrichtung    für die     Reiniguiigs.          flüssigkeit    in den letzten     Absetzkasten    17  verlegt. Es ist dort eine mit 18     1:ezeiehnete     Heizschlange vorgesehen, die mit Dampf ;e  speist wird. Die     Beheizung    des     Absetzkastens     kann jedoch ebensogut auch durch das Gas  geschehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reinigungsvorrichtung für Metallteile, insbesondere für Maschinenteile, bei welcher das zu reinigende Gut auf einer Förderbahn der Einwirkung von Strahlen einer Reiui- giuigsflüssigkeit ausgesetzt wird und wobei die Spritzdüsen durch eine Pumpeinriehtung im Kreislauf gespeist werden, dadurch ge kennzeichnet, dass unter der das zu reini gende Gut tragenden Förderbahn eine Auf fangvorrichtung angeordnet ist, die die vom zu reinigenden Gut abfliessende Flüssigkeit aufzunehmen vermag, und dass an diese Auffangvorrichtung eine Leitung ange schlossen ist,
    die die verbrauchte Reinigungs flüssigkeit in einen aussen an dem die ganze Vorrichtung umgebenden Kasten angeord neten Überlaufbehälter führt, in dem eine oder mehrere auswechselbare Einsatzkästen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Reinigungsvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsflüssigkeit aus dem Über laufbehälter in den untern Teil des die ganze Vorrichtung umgebenden Kastens geführt und von dort aus durch die Pumpe wieder den Düsensystemen zuge führt wird. 2.
    Reinigungsvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss. die Saugleitung der das Düsensystem speisenden Pumpe an den Überlaufbehäl- ter angeschlossen ist. 3.
    Reinigungsvorrichtung nach dem Patent anspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung aus zwei über die ganze Breite des die Vorrichtung um gebenden Kastens sich erstreckenden, im wesentlichen ebenflächigen Bodenblechen besteht, die schräg zueinander geneigt verlaufen, und dass an der tiefsten Stelle dieser Bodenbleche eine Leitung zum Überführen der aufgefangenen Reini gungsflüssigkeit in den überlaufbehälter angeschlossen ist.
    I. Reinigungsvorrichtung nach dem Patent anspruch. dadurch gekennzeichnet, dass im Überlaufbehälter eine Heizvorrichtung untergebracht ist.
CH137751D 1928-04-28 1928-12-17 Reinigungsvorrichtung für Metallteile, insbesondere für Maschinenteile. CH137751A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759940C (de) * 1939-07-27 1953-09-07 Ade Werk Klaereinrichtung fuer Reinigungsmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE759940C (de) * 1939-07-27 1953-09-07 Ade Werk Klaereinrichtung fuer Reinigungsmaschinen

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