CH137261A - Anlage zur Sinterung von feinen Erzen. - Google Patents

Anlage zur Sinterung von feinen Erzen.

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CH137261A
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Inventor
Gustaf Torulf Helge
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Gustaf Torulf Helge
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Description


  Anlage zur     Sinterung    von feinen Erzen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Anlage zur     Sinterung    von feinen       Erzen,bei    welcher bewegliche     Sinterungskessel     verwendet sind, die während des eigentlichen       Sinterprozesses    in fester Arbeitslage gehalten  werden und, nachdem der     Sinterungsprozess     vollendet ist, nach dem Entleerungsort be  fördert werden.  



  Die Erfindung bezweckt, eine zuverlässige  Einrichtung zu schaffen, welche zur Entleerung  der Kessel nur wenig     Bedienungsmannschaften     erfordert.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass an dem Entleerungsort ein um eine wag  rechte Achse schwenkbarer, oben offener  Rahmen vorgesehen ist, der zur Aufnahme  eines     Sinterungskessels    dient und mit Mitteln  zum Festhalten des Kessels versehen, sowie  mit einer Vorrichtung zum Drehen des  Rahmens um die genannte Achse verbunden  ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine       Sinterungsanlage    gemäss dieser Erfindung in  einem Ausführungsbeispiel dargestellt.         Fig.    1 zeigt die Anlage in Seitenansicht  und teilweisem Schnitt;       Fig.    2 ist ein Grundriss der Anlage und  teilweiser Schnitt;       Fig.    3 ist ein senkrechter Schnitt in einem  grösseren Massstab, welcher die Entleerungs  vorrichtung mit Entleerungskessel dargestellt;       Fig.    4 ist ein Grundriss der Entleerungs  vorrichtung gemäss     Fig.    3;       Fig.    5 zeigt ein Detail der Entleerungs  vorrichtung.  



  Die     Sinterungsanlage    gemäss     Fig.    1 und  2 enthält vier feste Arbeitsplätze, von denen  jeder geeignet ist, einen beweglichen     Sin-          terungakessel    aufzunehmen und besitzt einen  Entleerungsplatz 2 mit einer Grube 3, welche  im Querschnitt gezeigt ist und zur Aufnahme  des gesinterten Materials dient. Ferner ist  ein Laufkran 5 auf Schienen 4 mit Wagen  6 und ein Führerstand 7 vorgesehen, welcher  die     Steuereinrichtungen    enthält. Der Wagen  6 ist mit Einrichtungen, wie Ketten und      Haken und dergleichen versehen, um einen       Sinterungskessel    zu     erfassen.     



  An dem Entleerungsplatz 2 befindet sich  die Kippvorrichtung, welche deutlicher aus  den     Fig.    3 bis 5 ersichtlich und in einem  grösseren Massstube     dargestellt    ist. Die Kipp  vorrichtung besteht aus einem Gestell 9,  welches an einer horizontalen Welle 10 sitzt,  die     rotierbar    in passenden Lagern angeordnet  ist. In dem Gestell 9 ist eine Öffnung vor  gesehen, die zur Aufnahme des     Sinterungs-          kessels    8 bestimmt ist.

   Um dem Kessel beim  Herablassen in die     Öffnung    die erforderliche  Führung zu geben, sind mehrere nach aussen  gebogene Schienen 90 vorgesehen.     Wenn    der       Sinterungskessel    in die     Gestellöffnung    einge  setzt ist, ruht er mit seinem Flansch 11 auf  mehreren Trägern 12 auf. In der     Zeichnung     sind vier solcher Träger vorgesehen, die in  der     Öffnung    des Gestelles befestigt sind.

    Oberhalb der Träger 12 ist das Gestell mit  Riegeln 13 ausgestattet, die an gegenüber  liegenden Seiten des Gestelles vorgesehen  sind und über den     obern    Flansch 14 am       Sinterungskessel    geschoben werden können,  wie das aus der     Fig.    3 ersichtlich ist. In  dieser Lage wird der     Sinterungskessel    in dem  Gestell festgehalten; so dass er nicht aus  treten kann, selbst wenn das Gestell infolge  der Rotation der Welle 10 bewegt wird. Be  sagte Riegel 13, -welche verschiebbar ange  ordnet sind, sind mit einem Gabelhebel<B>15</B>  verbunden, der mit einer federnd gelagerten  Verbindungsstange 16 verknüpft ist.

   Diese  Stange 16 ist an einem Hebel 17     angelenkt,     der drehbar um den horizontalen Bolzen 18  gelagert ist. Die Welle trägt ausserdem einen  Steuerhebel     19,-    welcher in der Bahn eines  Daumens 20- endigt, welcher von     einem    Bügel  am Laufkran getragen wird.  



  Die Welle 10 des 'Gestelles 9 kann durch  eine passende     -Transmission    angetrieben -wer  den, vorzugsweise von einem elektrischen  Motor 21. Der Anlasser 22 des     Motors    ist  so angeordnet,- dass er von dem     Maschinisten     vom Führerstand 7 aus leicht gehandhabt  werden kann. An der Welle 10 sitzt ein  konisches Rädergetriebe 23, welches die Welle    24 antreibt. Auf der     Welle-24    sitzt wiederum  ein konisches Rädergetriebe 25 mit einer An  zeigevorrichtung 26, welche die jeweilige Lage  der Welle 10 und somit auch die Lage des  Gestelles 9 angibt.  



  Vermittelst des Laufkranes wird nun ein  beladener     Sinterungskessel    nach dem freien  Arbeitsplatz 1 gebracht. Nachdem der     Sin-          terungsprozess    vollendet ist, wird der Kessel  vermittelst des Laufkranes angehoben und  nach dem Entleerungsplatz 2 befördert, der  art, dass er über die Öffnung des Gestelles  9 zu stehen kommt. Während des letzten  Teils der Bewegung des     Laufkranes    wird der  Daumen 20 auf den Steuerhebel 19 einwirken  und diesen von der in vollen Linien darge  stellten Lage in die punktierte Lage der     Fig.     3 bringen. Dadurch werden die Riegel in die  punktierte Lage zurückgeschoben, während  die Federn an den Verbindungsstangen ge  spannt werden.

   Jetzt kann der Kessel in das  Gestell niedergelassen werden, wobei die ge  bogenen Schienen 90 zur Führung des Kessels  beim Niederlassen in die     Öffnung    des Gestelles  dienen. Der Bedienende kann alsdann mit dem  Kran zurückfahren, bis etwa in die Lage  der     Kontrollvorrichtung    22, um den Motor  21 in Tätigkeit zu setzen und das Gestell 9  zu drehen. Sobald beim Rückgang des Kranes  der Steuerhebel 19 von der Berührung mit  dem Daumen 20 freigegeben wird, -werden  die Riegel 13 in ihre Arbeitslage unter der  Wirkung der Feder     zurückgebracht    und über  die Flanschen 14 des Kessels; wie in     Fig:    3  dargestellt, geschoben.  



  Der Motor 21, welcher durch den Anlasser  22 in Gang gesetzt ist, dreht das Gestell 9  mit dem Kessel, wodurch sein Inhalt in die  Grube 3 fliesst. Nachdem der Kessel entleert  ist, wird das Gestell 9 wieder in     seine    An  fangslage zurückgebracht. Der     KesseL    kann  nunmehr mittelst des Kranes aus dem Gestell  herausgehoben und wieder     gefüllt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜ0H: Anlage zur Sinterung von. feinen Erzen mit beweglichen Sinterungskesseln, Arbeits plätzen zum Durchführen des Sinterungs- prozesses, einer Transportvorrichtung und einem Entleerungsplatz mit Kippmechanismus für die Sinterungskessel, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kippmechanismus aus einem um eine wagrechte Achse schwenkbaren,
    in Ruhelage nach oben offenen Rahmen besteht der zur Aufnahme eines Kessels dient und mit Mitteln zum Festhalten des in ihn ein gesetzten Kessels versehen, sowie mit einer Einrichtung zum Drehen des Rahmens um die genannte Achse verbunden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Sinterungsanlage nach Patentanspruch, bei der zur Beförderung der Sinterungskessel ein Laufkran zwischen dem Arbeitsplatz und dem Entleerungsplatz vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Kranbereiches Mittel zur Steuerung der Einrichtung zur Drehung des Rahmens vorgesehen sind.
    2. Sinterungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet dureh eine Anzeigevorrichtung, um in jedem Moment den Stand des Rahmens kontrol lieren zu können. 3. Sinterungsanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der schwenkbare Rahmen mit Mitteln zur Führung des Kessels in der (Öffnung des Rahmens versehen ist. 4. Sinterungsanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Transportvorrichtung mit einer selbsttätig wirkenden Einrichtung versehen ist, welche auf den Verriegelungs- mechanismus einwirkt.
CH137261D 1928-01-21 1929-01-19 Anlage zur Sinterung von feinen Erzen. CH137261A (de)

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