CH136995A - Ventil für Wasserfilteranlagen. - Google Patents

Ventil für Wasserfilteranlagen.

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CH136995A
CH136995A CH136995DA CH136995A CH 136995 A CH136995 A CH 136995A CH 136995D A CH136995D A CH 136995DA CH 136995 A CH136995 A CH 136995A
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CH
Switzerland
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valve
slide
water
housing
filter
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Inventor
Olsson Olof
Original Assignee
Olsson Olof
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/04Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members
    • F16K3/06Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages
    • F16K3/08Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages with circular plates rotatable around their centres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description


  Ventil für Wasserfilteranlagen.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Ventil für Wasserfilteranlagen, das die Hand  habung des Filters erleichtert und dessen  Leistungsfähigkeit erhöht.  



  Die zur Zeit im Betrieb befindlichen Was  serfilteranlagen arbeiten nach verschiedenen  Prinzipien, wobei sie jedoch alle das eine  gemeinsam haben, dass das zu filtrierende  Wasser eine     Filtriermasse    durchsickert. Diese       Filtriermasse    besitzt jedoch nicht die Fähig  keit, in unbegrenztem Masse diejenigen     Stoffe     zu absorbieren, welche aus dem Wasser aus  geschieden werden sollen, weshalb die Masse  von Zeit zu Zeit gereinigt beziehungsweise  erneuert werden muss, damit die während des       Filtriervorganges    ausgeschiedenen Verunreini  gungen entfernt werden können.  



  Da es jedoch von Bedeutung ist, dass die  Wasserzufuhr zu den Verbrauchsstellen wäh  rend der Reinigung beziehungsweise Erneue  rung der Masse nicht unterbunden wird, muss  das Filter mit einer Ventilanordnung versehen  werden, welche während der Reinigung un-    filtriertem Wasser in die Verbrauchsleitung  zu gelangen erlaubt.  



  Das Ventil gemäss der vorliegenden Er  findung gestattet mittelst eines Drehschiebers  für die Betätigung des Filters, das heisst  seine Instandhaltung, erforderlichen Manipu  lationen zu bewerkstelligen und um die Ar  beitsweise zu veranschaulichen, wird nach  stehend beschrieben, in welcher Weise das  Filter im     Filtriervorgang    arbeitet, welches  als Beispiel dienen soll.  



  Das zu     filtrierende    Wasser strömt von  der Rohrleitung A (siehe     Fig.    1) durch das  Ventil B und den Salzbehälter C zum Filter  D, das es von oben nach unten durchläuft,  wird dort filtriert und strömt durch die Rohr  leitung     E    zum Ventil B zurück, von wo es  durch die Rohrleitung F (in der Ansicht nach       Fig.    1 durch Leitung A verdeckt) zu den  Verbrauchsstellen gelangt.  



  Auf den anliegenden Zeichnungen sind  zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes beispielsweise veranschaulicht, und  zwar zeigt           Fig.    1 eine     Filtrieranlage    mit eingebau  tem Ventil gemäss der Erfindung,       Fig.    2 einen     wagrechten    Schnitt durch  das Ventil, wobei der Deckel des Ventilge  häuses abgenommen worden ist;

   der Schieber  ist in     Filtrierlage    dargestellt,       Fig.    3 den Schieber in     Rückspüllage,          Fig.    4 den Schieber in der Lage, in wel  cher der Masse Salz zugeführt wird,       Fig.    5 den Schieber in der     Durchspüllage,          Fig.    6 einen senkrechten Schnitt nach       I-I    in     Fig.    2 und       Fig.    7 ein Ventil, dessen Schieber durch,  ein Schneckenrad angetrieben wird.  



  Nach der auf der Zeichnung dargestellten  Ausführungsform besteht das Ventil aus einem  Gehäuse 1, in welchem ein Flachschieber 2  angeordnet ist, der gegen eine ebene Fläche  im Gehäuse anliegt. In diesem angeordnete       Öffnungen    entsprechen ähnlichen Öffnungen  beziehungsweise Kanälen in dem Ventilschie  ber 2, die durch einen in     Fig.    6 teilweise  dargestellten     Griff    in Zusammenwirkung mit  Öffnungen.und Kanälen am Ventilgehäuse 1  gebracht werden können. Der     Griff    ist durch  eine Spindel 3 am Schieber 2 befestigt und  wird in geeigneter Weise mit einer Anzeige  vorrichtung versehen, wodurch man stets er  kennen kann, in welcher Stellung der Schie  ber 2 sich jeweils befindet.  



  Das Ventil hat zur Aufgabe folgende Vor  gänge zu ermöglichen  <I>1. Das</I>     Filtrieren.    Gemäss     Fig.    2 strömt  das zu filtrierende Wasser von einer in dieser  Abbildung nicht gezeigten Rohrleitung A durch  eine Muffe 4 (siehe auch     Fig.    6) und eine  Öffnung 5 im Schieber 2 zu einem Kanal 6  im Ventilgehäuse 1 und von dort weiter durch  eine Rohrmuffe 7 zu einer auf der Zeichnung  nicht gezeigten Rohrleitung, die das Wasser  zum     Filtrierapparat    leitet, wo es von oben  herab durch die     Filtriermasse    läuft.

   Durch  eine andere Rohrleitung, die ebenfalls nicht  in     Fig.    2 dargestellt ist, wird das Wasser  sodann durch eine Muffe 8 und einen Kanal  9 im     Ventilgehäuse-durch    einen Kanal 10 des       Ventilschiebers    2 weitergeleitet zu einem Ka  nal 12     im,    Ventilgehäuse, worauf es durch    eine     Muffe    11 in die Rohrleitung F tritt, um  weiter seinen Weg zu den Verbrauchsstellen  zu finden.  



  <I>2. Die Rückspülung.</I> Durch Drehung des  Schiebers 2 um 90  nach rechts in die in       Fig.    3 gezeigten Lage wird dem Wasser  durch den Auslauf 4, eine Öffnung 14 im  Schieber 2 und durch den Kanal 9 Zutritt  zum Filter bereitet und von diesem. läuft es  durch den     Rohranschluss    7 und den Kanal 6  des Ventilgehäuses zum Kanal 13 im Schieber  2, von wo es die Hauptleitung 15 erreicht.  Gleichzeitig strömt durch den Kanal 12 des  Ventilgehäuses     unfiltriertes,    frisches Wasser  durch den     Rohranschluss    11 zur Leitung F,  so dass die Verbrauchsstellen auch während  der Rückspülung mit Wasser beliefert werden,  <I>3.

   Den</I>     Salzzusatz.    Zwecks Reinigung der       Filtriermasse    müssen, je nach dem System,  nach welchem das Filter arbeitet, der Masse  gewisse Salze zugesetzt werden, welche im  Wasser löslich sind. Zu diesem Zwecke wird  der Schieber 2 aus der in     Fig.    3 gezeigten  Lage um weitere 45  nach rechts gedreht,  wonach er die Lage gemäss     Fig.    4 einnimmt.  Das Wasser passiert dann durch den Kanal  12 zum     Anschlussrohr    11, wobei aber die  Kanäle 10 und 13 geschlossen sind, so dass  das Wasser durch diese keinen Zutritt zum  Salzbehälter hat, damit die erforderlichen  Salze ohne Schwierigkeit aufgefüllt werden  können.

   Nachdem dies geschehen ist, wird  der Schieber 2 aus der in     Fig.    4 dargestellten  Lage um weitere     135     nach rechts gedreht.  



  <I>4. Die</I>     Durchspülung    der Salze, um die       Filtriermasse    damit zu durchsetzen, erfolgt  bei der in     Fig.    5 veranschaulichten Lage des  Schiebers 2, wobei das Wasser von dem       Rohranschluss    4 durch die Öffnung 14 im  Schieber 2 zum Kanal 6 des Ventilgehäuses  1 gelangt und von dort durch den     Biohr-          anachluss    7 zum Filter weitergeleitet wird,  von wo es den     Rohranschluss    8 erreicht, um  sodann seinen Weg durch den Kanal 9 in  Ventilgehäuse 1 und den Kanal 13 des Schie  bers 2 zu der     Hauptleitung-.15    fortzusetzen.

    In der erwähnten Lage deckt der Schieber  2 nicht ganz die Mündung des Kanals 12,      weshalb     unfiltriertes,    frisches Wasser durch  diesen Kanal 12     denn        Robranschluss    11 zu  strömen kann, von wo dieses nach Bedarf  den Verbrauchsstellen zugeführt wird.  



  Damit der Schieber 2 dicht gegen das  Ventilgehäuse 1 abschliesst, ist zwischen dem  Schieber 2 und dem Deckel 16 des Ventil  gehäuses 1 eine Schraubenfeder 17 in ge  spanntem Zustand angebracht, welche an  der Spindel 3 des Schiebers 2 Führung er  hält. Die erforderliche Abdichtung zwischen  dem Ventilschieber 2 und dessen Sitz im  Ventilgehäuse 1 erfolgt durch     deii    Druck des  Wassers, weil frisches Wasser von oben zu  strömt, wobei der Druck durch die Schrauben  feder 17 gesteigert wird.  



  Statt der in den beiliegenden Zeichnungen  dargestellten und oben beschriebenen Aus  führungsformen mit einem zu einem einarmigen  Hebel gestalteten Griff, kann, um Wasser  stösse in den Rohrleitungen zu vermeiden  das Organ, durch welches der Schieber be  tätigt wird, durch ein Schneckengetriebe er  setzt werden, wodurch das     Öffnen    und Schliessen  des Ventils nur allmählich und weich geschieht.  Diese Ausführungsform ist in der     Fig.    7  veranschaulicht.  



  Ausser den vorliegenden Ausführungs  formen sind auch viele andere innerhalb des  Rahmens der Erfindung denkbar, die dem  jeweiligen Spezialzwecke angepasst     werden     können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ventil für Wasserfilteranlagen jener Art, bei welchen das unfiltrierte Wasser zuerst durch das Ventil geht, darin aber nach er folgter Filtrierung wieder in das Ventil ein tritt, um sodann zur Verbrauchsleitung zu gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilschieber, mit einer ebenen Fläche gegen eine entsprechende ebene Fläche am Ventilgehäuse anliegt, in welcher letz terer Fläche Öffnungen oder Kanäle für den Zu- oder Ablauf des Wassers angeordnet sind, welcher Schieber mit entsprechen den Öffnungen und Kanälen versehen ist, die durch Drehung des Schiebers mit den Öffnun gen und Kanälen des Ventilgehäuses ver bunden werden können,
    wobei bei bestimmten Drehungswinkeln die Zu- und Ablaufleitungen geöffnet beziehungsweise geschlossen werden, so dass das Filter verschiedene, für seine In standhaltung erforderliche Funktionen aus führen kann. . UNTERANSPRÜCHE: 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilschieber durch einen zu einem einarmigen Hebel gestal teten Griff betätigt wird, welcher mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist, um die jeweilige Lage des Ventilschiebers anzu zeigen. 2. Ventil nach .Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilschieber durch ein Schneckengetriebe betätigt wird, das mit einer Anzeigevorrichtung ausgestattet ist. 3.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die erforderliche Ab dichtung zwischen dem Ventilschieber und dessen Sitz im Ventilgehäuse durch den Druck des Wassers erfolgt, weil frisches Wasser von oben zuströmt, wobei der Druck durch eine zwischen dem Ventil schieber und dem Deckel des Ventilge häuses angeordnete Schraubenfeder ge steigert wird.
CH136995D 1928-11-19 1928-11-19 Ventil für Wasserfilteranlagen. CH136995A (de)

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