CH136979A - Verfahren zur Erzielung einer auf der ganzen Länge gleichen Festigkeit bei Walzdrähten aus Aluminium und seinen Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer auf der ganzen Länge gleichen Festigkeit bei Walzdrähten aus Aluminium und seinen Legierungen.

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CH136979A
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A-G Vereinigte Aluminium-Werke
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Vaw Ver Aluminium Werke Ag
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  Verfahren zur Erzielung einer auf der ganzen Länge gleichen Festigkeit bei     Walz-          drähten    aus Aluminium und seinen Legierungen.         Bei    der     Untersuchung,    zum     Beispiel    von  Leitungsmaterial aus Aluminium     und    seinen  Legierungen ist die Feststellung gemacht  worden, dass wohl die Enden eines Drahtes  hinsichtlich seiner Festigkeit den aufgestell  ten Normen entsprachen, dass aber die Draht  mitte eine bis zu 20 % niedrigere Festigkeit  aufwies. Die Ursachen dieser Erscheinung  sind, wie nachgewiesen wurde, durch die bis  her üblicbe Fabrikationsweise von Draht be  dingt.  



  Der Drahtbarren muss bekanntlich vor Ein  führung in die Walzen auf eine durch die  Zusammensetzung des Materials bestimmte  Temperatur gebracht werden. Die     Quer-          chnittsverminderung    durch Walzen wird bis  a uf einen Durchmesser von 10 bis 12 mni  fortgesetzt, worauf der Draht bis zur ge  wünschten Enddimension durch Zieheisen  geht.

       Beim        Walzen        gelangt    nun das Material  über jenen Temperaturpunkt, wo die Re-    kristallisation einsetzt, und zwar je nach  Walzendruck und Zeit mehr oder weniger  und in der Mitte des Drahtes mehr als an  den Enden, da hier naturgemäss während des  Walzens eine Abkühlung eintritt, die eine       Rekizstallisation    vermindert oder auch     ver-          hindert.    Den     Walzprozess    mit einer niedrige  ren Temperatur     vorzunehmen"    ist nicht an  gängig, da die Walzbarren dann reissen,  platzen oder an den Ränder ausfransen.  



  Auch die     innere    oder äussere Abkühlung  der Walzen schafft keine Abhilfe, da nicht  die direkte Übertragung :der     Walzenwärme     das Material über den kritischen     Temperatur-          punkt    hebt, sondern die zusätzliche Wärme  des     Walzendruckes.     



  Das     Mittel,    das Material auf der zur Ver  formung notwendigen Temperatur, aber  knapp unter dem     kritischen        Temperaturpunkt,     zu halten. besteht nun gemäss der Erfindung       darin,    dass der Draht     mindestens    auf einer      Seite der Walzen, also beim Ein- oder Aus  tritt in resp. aus den Walzen oder auf beiden  Seiten mit einer Flüssigkeit, Kaltluft oder  dergleichen abgekühlt, und ihm hierdurch  die zusätzliche, durch den Walzendruck her  vorgerufene und für den späteren Walz  prozess überflüssig gewordene Wärme ent  zogen wird.

   Der Draht kann vor oder nach  der Aufhaspelung sofort abgeschreckt wer  den, um jede Möglichkeit einer     Rekristalli-          sation,    die durch die noch innewohnend  Wärme und Lagerzeit möglich ist, zu     hin-          (lern.     



  Es empfiehlt sich, den Walzprozess bis  auf einen Durchmesser von 6 bis 6,5 mm aus  zudehnen, da der Draht dann mit einer noch  weit höheren und gleichmässigeren Festig  keit zum Zieheisen gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzielung einer auf der ganzen Länge gleichen Festigkeit bei Walz- cdrähten aus Aluminium und seinen Legie rungen. dadurch gekennzeichnet, dass der Drht mindestens auf einer Seite der Walzen durch flüssige odergasförmige Mittel gekühlt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aufgehaspelte Drahtring zur Vermeidung von Rekristal- lisationsvorgängen infolge der noch inne wohnenden Wärme abgeschreckt wird. Verfahren na;cb Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Durch messer von 6 bis 6,5 mm herunter gewalzt wird.
CH136979D 1928-02-27 1929-02-05 Verfahren zur Erzielung einer auf der ganzen Länge gleichen Festigkeit bei Walzdrähten aus Aluminium und seinen Legierungen. CH136979A (de)

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