DE480293C - Verfahren zur Erzielung einer einheitlichen Festigkeit bei Walzdraehten aus Aluminiumund seinen Legierungen - Google Patents
Verfahren zur Erzielung einer einheitlichen Festigkeit bei Walzdraehten aus Aluminiumund seinen LegierungenInfo
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- DE480293C DE480293C DEV23609D DEV0023609D DE480293C DE 480293 C DE480293 C DE 480293C DE V23609 D DEV23609 D DE V23609D DE V0023609 D DEV0023609 D DE V0023609D DE 480293 C DE480293 C DE 480293C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B3/00—Rolling materials of special alloys so far as the composition of the alloy requires or permits special rolling methods or sequences ; Rolling of aluminium, copper, zinc or other non-ferrous metals
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Description
- Verfahren zur Erzielung einer einheitlichen Festigkeit bei Walzdrähten aus Aluminium und seinen Legierungen Bei der Untersuchung von Leitungsmaterial aus Aluminium und seinen Legierungen ist neuerdings die ganz überraschende Feststellung gemacht worden, daß wohl die Drahtenden eines Leitungsseiles hinsichtlich seiner Festigkeit den aufgestellten Normen entsprachen, daß aber die Drahtmitte eine bis zu 20 °/o niedrigere Festigkeit aufwies. Die Ursachen dieser Erscheinung sind, wie nachgewiesen wurde, durch die bisher übliche Fabrikationsweise von Draht bedingt.
- Der Drahtbarren muß bekanntlich vor Einführung in die Walzen auf eine durch die Zusammensetzung des Materials bestimmte Temperatur gebracht werden. Die Querschnittsverminderungdurch Walzen wird bis auf einen Durchmesser von io bis 12 mm fortgesetzt, worauf der Draht bis zur gewünschten Enddimension durch Zieheisen geht. Beim Walzen gelangt nun das Material über jenen Temperaturpunkt, wo die Rekristallisation einsetzt, und zwar je nach Walzendruck und Zeit mehr oder weniger, z. B. in der Mitte des Drahtes mehr als an den Enden, da hier naturgemäß während des Walzens eine Abkühlung eintritt, die eine Rekristallisation vermindert oder auch verhindert. Den Walzprozeß mit einer niedrigeren Temperatur vorzunehmen, ist nicht angängig, da die Walzbarren dann reißen, platzen oder an den Rändern ausfransen. Auch die innere oder äußere Abkühlung der Walzen schafft keine Albhilfe, da nicht die direkte übertragun.g der Walzenwärme das Material über den kritischen Temperaturpunkt hebt, sondern die zusätzliche Wärme des Walzendrucks.
- Das Mittel, das Material auf der zur Verformung notwendigen Temperatur, aber knapp unter dem kritischen Temperaturpunkt zu halten, besteht nun gemäß der Erfindung darin, daß dasselbe beim Ein- oder Austritt in oder aus den Walzen oder in beiden Fällen gleichzeitig mit irgendeiner Flüssigkeit, Kaltluft o. dgl., ,abgekühlt und ihm hierdurch die zusätzliche, durch den Walzendruck hervorgerufene und für den späteren Walzprozeß überflüssig gewordene Wärme entzogen wird. Weiterhin wird der Draht vor oder nach der Aufhaspelung sofort abgeschreckt, um jede Möglichkeit einer Rekristallisation, die durch die noch innewohnende Wärme und Lagerzeit möglich ist, zu verhindern.
- Es empfiehlt sich, den Walzprozeß bis auf einen Durchmesser von 6 bis 61/2 mm auszudehnen, da der Draht dann mit einer noch weit höheren und gleichmäßigen Festigkeit zum Zieheisen gelangt. Dies Verfahren hat, abgesehen von dem Vorteil der Erzielung gleichmäßiger Beschaffenheit und Eigenschaften, den Vorzug großer Wirtschaftlichkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzielung einer einheitlichen Festigkeit bei Walzdrähten aus Aluminium und seinen Legierungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht heim Eintritt in die Walzen bzw. beim Austritt aus denselben oder in beiden Fällen gleichzeitig durch flüssige oder gasförmige Mittel gekühlt wird. a. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgehaspelte Drahtring zur Vermeidung von Rekristallisationsvoigängen infolge der noch innewohnenden Wärme abgeschreckt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23609D DE480293C (de) | 1928-02-28 | 1928-02-28 | Verfahren zur Erzielung einer einheitlichen Festigkeit bei Walzdraehten aus Aluminiumund seinen Legierungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23609D DE480293C (de) | 1928-02-28 | 1928-02-28 | Verfahren zur Erzielung einer einheitlichen Festigkeit bei Walzdraehten aus Aluminiumund seinen Legierungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480293C true DE480293C (de) | 1929-07-30 |
Family
ID=7580638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV23609D Expired DE480293C (de) | 1928-02-28 | 1928-02-28 | Verfahren zur Erzielung einer einheitlichen Festigkeit bei Walzdraehten aus Aluminiumund seinen Legierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480293C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2213110A1 (de) * | 1971-01-13 | 1974-08-02 | Southwire Co |
-
1928
- 1928-02-28 DE DEV23609D patent/DE480293C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2213110A1 (de) * | 1971-01-13 | 1974-08-02 | Southwire Co |
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