CH136602A - Elektrischer Heizkörper mit Zusatz-Widerständen. - Google Patents

Elektrischer Heizkörper mit Zusatz-Widerständen.

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CH136602A
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0019Circuit arrangements

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  • Surface Heating Bodies (AREA)

Description


  Elektrischer Heizkörper mit Zusatz-Widerständen.    Bei den meisten elektrischen     Heizwider-          ständen    für     Zweileiteranschlüsse    regelt man  die Leistungsaufnahme, indem man den für  volle Leistung bestimmten Heizkörper in zwei  Teile teilt und diese wahlweise parallel oder  hintereinander oder einzeln schaltet, wie     Fig.    1  zeigt. Man erreicht dadurch eine     Leistungs-          ltnderung    von 1:2:4.  



  Diese Regelung ist sehr grobstufig, wes  halb man auch die beiden     .Heizkörperteile     verschieden stark bemessen kann und in den       Mittelstufen    erst den einen einzeln und dann  den andern einzeln einschaltet, wie     Fig.    2  zeigt. Wählt man die Widerstände passend,  so kann man hierbei eine     jedesmalige    Lei  stungssteigerung von etwa 60 0% gegenüber  100 % bei     Fig.    1 erreichen.  



  Eine weitere Unterteilung kann     iuan    er  zielen, wenn man mehr als zwei Widerstände  einbaut und diese dann wieder wahlweise  parallel oder hintereinander oder einzeln oder  gemischt schaltet. So empfehlenswert eine  solche Anordnung sein würde, verbietet sie  sich wieder dort, wo grösste Leistung     zuf       kleinstem Raum zusammengedrängt werden  muss, weil dünnere Drähte bei gleicher Watt  aufnahme grösseren     Rahm    beanspruchen.  



  Dies trifft am meisten bei elektrischen  Kochplatten zu. Hier fordert man eine mög  lichst notglühende Platte., ohne die Lebens  dauer und elektrische Durchschlagsfestigkeit       allzusehr    zu gefährden. Erstere Bedingung  verlangt dicke Querschnitte, letztere grossen  Abstand der spannungsführenden Teile von  einander und vom Metall der Kochplatte.  Man kann daher bei diesen Kochplatten nicht  gut mehr als zwei Heizkörperteile einbauen.  Will man also eine hohe maximale Leistungs  aufnahme erzielen, so kann man anderseits  bei der der geringsten Leistung entsprechen  den Schaltstellung mit der Stromstärke nicht  weit genug heruntergehen, so dass dann die  Leistungsaufnahme für den praktischen Ge  brauch noch viel zu hoch ist. Man     iet-daher     gezwungen, die Kochplatte von Zeit zu Zeit  ganz abzuschalten.  



  Vorliegende Neuerung vermeidet nun die  sen Übelstand in der denkbar einfachsten      Weise durch Einbau von Zusatzwiderständen,  die so angeordnet und ausgebildet sind, dass  sie in den geringeren Leistungen entspre  chenden Schaltstufen ebenfalls als     Heizwider-          stände    dienen können. Hierdurch kann er  reicht werden,     dass    diese Zusatzwiderstände  nicht für die volle Netzspannung zu bemessen  sind, also grossen Querschnitt haben     können     und trotzdem relativ wenig Raum beanspru  chen, anderseits wegen ihrer geringen Watt  aufnahme nicht unbedingt in den     Bereieh     der grössten Hitzezone gelegt zu werden  brauchen.

   Es ist dabei gleichgültig, ob man  nur einen Zusatzwiderstand oder aber meh  rere, die     zweckmässigerweise    stufenweise ein  geschaltet werden können,, einbaut.  



  Eine diesbezügliche Schaltung ist in     Fig.    3  wiedergegeben. In den     Fig.    1, 2 und 3     --sind          a    und<I>b</I>     bezw.        a'    und     b'    die beiden Haupt  heizkörper.     R.    ist der     Regelschalter    (in der  Abwicklung dargestellt), wobei die Schalt  stellung 1 für die schwächste Leistungsauf  nahme des Heizkörpers schaltet.

   Die Watt  leistung von     a    und     b    ist in     Fig.    1 gleich,  in     Fig.    2 und 3 verschieden, indem in der  Zeichnung die verschiedenen Widerstands  grössen durch deren proportionale     Längen    dar  gestellt sind.  



  Betrachten wir     Fig.    3, so unterscheidet  sich diese von den andern Bildern     dadurch,     dass ausser den beiden     Hauptheizwiderständen     <I>a</I> und     b        bezw.        a'    und b' noch besondere     Zu-          satzheizwiderstände    c' und     d'    in den Heiz  körper eingebaut sind.

   Diese     Zusatzheizwider-          stände    sind in den Schalterstellungen 3, 4,       ä,    6 kurz geschlossen     bezw.    abgeschaltet; in  Stellung 2 ist der Widerstand     d'    allein kurz       gesehlossen.     



  .Wählt man, bezogen auf die     Fig.    3,     da.N          Grössenverhältni"    der einzelnen Widerstände  etwa in folgender     Wesse    :     a'        -._-_    15, b' = 25,       e.'   <I>- 20,<B>d</B> = 40,</I> so erhält man für die  aufeinanderfolgenden Schaltstufen eine Lei  stungssteigerung von etwa 1 : 1, 6 : 2, 5 : 4,    0:6, 6: 10,6, also jedesmal eine um unge  fähr 60      ,!o    höhere- Leistungsaufnahme, wobei  die geringste Leistung nur noch den zehnten  Teil der Volleistung ausmacht. Hiermit dürfte  auszukommen     sein,    wenn nicht, so kann man  noch mehr Zusatzwiderstände einbauen.  



  Naturgemäss ist - eine analoge Schaltung  auch für den Anschluss von Heizkörpern an       Mehrphasennetze,    zum Beispiel Drehstrom  netze, ohne weiteres verwendbar.  



       Fig.    4 . zeigt endlich noch beispielsweise  den praktischen Zusammenbau eines solchen  Heizkörpers in Form einer Heizplatte. p ist  der zu beheizende Plattenteil, s die Spann  platte, die auf irgend eine Weise gegen den       Heizplattenteil-p.::gepresst-wird,    .     ii..'    ..und b"  sind die     Hauptheizwiderstände,    c" und d"  die     Zusatzheizwiderstände,        g,        g',        g"    Isola  tionszwischenlagen aus Glimmer,     Chamotte     oder     derglsirhen.    Man sieht;

       .dass    diese Zusatz  heizkörper     c"    und d" den Hauptheizkörpern a"  und b." keinen. für *die unbehinderte     Beheizung     der Platte p erforderlichen Raum wegnehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Heizkörper, der ausser den Hauptheizwiderständen zur Ermöglichung der Herabminderung der Leistung noch besondere Zusatzwiderstände enthält, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzwiderstände so an geordnet und ausgebildet sind, dass sie in den geringeren Leistungen entsprechenden Schalt stufen ebenfalls als Heizwiderstände dienen können. UNTERANSPRUCH: Elektrischer Heizkörper nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu satzwiderstände in bezug auf die Hauptheiz- widerstände. auf der der zu beheizenden Fläche des Heizkörpers abgewendeten Seite derselben angeordnet sind.
CH136602D 1929-01-02 1929-01-02 Elektrischer Heizkörper mit Zusatz-Widerständen. CH136602A (de)

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CH136602D CH136602A (de) 1929-01-02 1929-01-02 Elektrischer Heizkörper mit Zusatz-Widerständen.

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