CH136157A - Vorrichtung zum Erzielen einer praktisch konstanten Generatorspannung bei stark wechselnder Tourenzahl. - Google Patents

Vorrichtung zum Erzielen einer praktisch konstanten Generatorspannung bei stark wechselnder Tourenzahl.

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CH136157A
CH136157A CH136157DA CH136157A CH 136157 A CH136157 A CH 136157A CH 136157D A CH136157D A CH 136157DA CH 136157 A CH136157 A CH 136157A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

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  Vorrichtung zum Erzielen einer praktisch konstanten     Generatorspannung     bei stark wechselnder Tourenzahl.    Die Erfindung bezieht sich auf die Auf  gabe, die     Klemmspannung    eines Generators,  dessen Tourenzahl starken Schwankungen  ausgesetzt ist, innerhalb enger Grenzen prak  tisch konstant zu halten. Die Vorrichtung  gemäss der Erfindung ist insbesondere für  elektrische Zugbeleuchtungsanlagen bestimmt,  die mit einer vorn der Wagenachse ab     ange-          getriebenen    Gleichstromdynamo und einer  sogenannten Pufferbatterie arbeiten.  



  Die Erfindung besteht darin, dass parallel  zu einer Feldwicklung, welche auf die Er  zeugung der zu regelnder) Spannung hinwirkt,  eine     Elektronenentladungsvorrichtung    ge  schaltet ist, deren innerer Widerstand bei  zunehmender Tourenzahl des     Grenerators    ab  nimmt, und umgekehrt. Die Feldwicklung  könnte beispielsweise die Erregerwicklung  des Generators selbst sein, oder auch dieje  nige einer den Generator erregenden Erreger  dynamo.    Die Entladungsvorrichtung kann dabei  aus mindestens einer     Zweielektrodenröhre     bestehen, deren Glühkathode vom Generator  gespeist wird.  



  Da im allgemeinen die Lampen der An  lage bei einer Spannung brennen müssen,  die geringer als die     Generatorspannung    ist, die  erforderlich ist, um die Batterie in genügen  dem Masse zu laden, ist es empfehlenswert,  von den Polen der Glühkathode der genann  ten     Zweielektrodenröhre,    den einen mit einer  der     Klemmeu    des Generators und den an  dern mit dem einen Ende eines in dem Be  lastungskreise des     Generators    liegenden Wi  derstandes zu verbinden, dessen anderes Ende  mit der andern Klemme des     Generators    ver  bunden ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des. Erfindungsgegenstandes.  Bei der Ausführung gemäss     Fig.    1 wird  der erforderliche Strom von einem Gleich-           stromgenerator    1 mit Feldwicklung 2 und  bei Stillstand des Generators (oder bei einer  zu niedrigen Tourenzahl desselben) von einer  Pufferbatterie 3 geliefert, die von dem Ge  nerator 1 geladen wird. In die Verbrauchs  leitung des Generators ist ein unveränder  licher Widerstand 4 eingeschaltet, in dem  beim Brennen der Lampen ein geringer  Spannungsverlust auftritt, dessen Zweck  nachstehend erörtert wird. Es befindet sich  ferner in der Verbrauchsleitung ein selbst  tätig     regulierbarer    Widerstand 5 und eine  Anzahl von parallel geschalteten     Liehtquellen     6.

   Die     Verwenduug    des selbsttätigen Wi  derstandes     ä    ist bekannt und dient dazu, in  diesem Widerstand einen konstanten Span  nungsverlust zu erzeugen, der von der Anzahl  von augenblicklich eingeschalteten Lampen 6  unabhängig ist.  



  Die Erregerwicklung 2 des Generators  wird von einer     Hilfs-    oder Erregerdynamo 7  gespeist, die sich selbst über einen Wider  stand 9 mittelst einer Feldwicklung 8 erregt.  



  Parallel zu der Feldwicklung 8 ist eine       Zweielektrodenröhre    10 geschaltet, deren  Anode 11 mit dem einen Ende der Wicklung  8 verbunden ist, und bei der der eine Pol  der Glühkathode 12 mit dem andern Ende  der Wicklung 8 und der andere Pol der  Kathode 12 über eine Leitung 13 und einen  Regelwiderstand 14 mit dem vom Genera  tor 1 abgewandten Ende des Widerstands 4  verbunden.  



  Diese Vorrichtung arbeitet nun wie folgt:  Wenn man annimmt, dass bei einer Zugge  schwindigkeit von etwa 25 km in der Stunde  die Klemmenspannung des Generators 1 so  hoch gestiegen ist, dass dieser Generator     mit-          telst    eines der zu diesem Zweck bekannten  Relais au die Verbrauchsleitung geschaltet  wird, so wird bei weiter zunehmender Tou  renzahl die Klemmenspannung des     Genera-          tors    Neigung dazu zeigen, noch mehr zuzu  nehmen, was verhindert werden muss.

   Dies  geschieht auch in der Tat, da der Glüh  faden 12 der     Zweielektrodenröhre    10 dem  zufolge stärker erhitzt wird, so dass der  innere Widerstand der Röhre abnimmt, und    der Strom in der Feldwicklung 8 der kleinen  Erregerdynamo 7 schwächer wird. Dies hat  wieder zur Folge, dass der Strom in der  Feldspule 2 abnimmt, so dass infolgedessen  die Klemmenspannung des Generators 1 trotz  der erhöhten     Töurenzahl    nahezu konstant  bleibt.  



  Die Leitung 13 kann auch unmittelbar  über den Widerstand 14 an die obere       Generatorklemme    angeschlossen werden. Die  dargestellte Vorrichtung, bei der dieser An  schluss jenseits des kleinen Widerstandes 4  erfolgt, hat jedoch den Vorzug, da nunmehr  die Spannung des Generators tagsüber auf  dem Wert gehalten wird, der abends an die  Lampen plus Widerstand 5 anzulegen ist,  während abends die     Generatorspannung     einige Volt, nämlich um den in 4 auftreten  den Spannungsverlust, mehr betragen wird.  



  Es scheint schliesslich auch möglich,  durch die Anwendung der beschriebenen  Regelungsvorrichtung den automatisch ver  änderlichen Widerstand 5 ganz fortzulassen,  da die an den Lampen 6 liegende Spannung  ohnehin schon konstant gehalten wird, gleich  viel ob sie brennen oder nicht, während bei  blossem Batteriebetrieb kein     Vorschaltwider-          stand    erforderlich ist.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Vorrichtung  entspricht     -der    in     Fig.    1 dargestellten, aber  enthält ausserdem Elemente, die verhindern,  dass der durch die Batterie 3 fliessende Strom  einen vorausbestimmten Wert überschreitet.  Zu diesem Zweck ist parallel zu der Zwei  elektrodenröhre 10 eine zweite Zweielektroden  röhre 15 geschaltet, die eine Anode 16 und  einen Glühfaden 17 hat, der parallel zu einem  Widerstand 20 liegt, der in Reihe mit der  Pufferbatterie 3     zwischendie        Generatorklemmen     geschaltet ist.

   An der Kathode,     bezw.    an  der Kathode mit dem in Reihe mit ihr lie  genden, in die Leitung 18 eingefügten Wi  derstand 19, liegt also der im Widerstand  20 auftretende Spannungsverlust. Die     Zwei-          elekrodenröhre    15 ist derart eingestellt, dass  praktisch keine Emission des Glühfadens  auftritt, solange die Stromstärke im Zweig  3, 20 unter einem bestimmten Wert bleibt.

        Wird dieser Wert jedoch überschritten; so  fängt die Kathode 17 zu emittieren an; der  innere Widerstand der     Zweielektrodenröhre     15 nimmt ab, und da letztere     ,parallel    zu der  Feldwicklung 8 der Erregerdynamo liegt,  wird, dem Beispiel nach     Fig.    1 entsprechend,  die Klemmenspannung des Generators 1 ab  nehmen, bis die Stromstärke im Zweig 3,  20 auf den     zulässigen    Wert zurückgebracht  worden ist.

   Auf diese Weise erhält man ei  nen Schutz für die Batterie 3 im Falle  diese unmittelbar vorher zu weit entladen  werden sein sollte oder im Falle eines Kurz  schlusses in derselben; aber zugleich hat  man noch einen Schutz mehr gegen die     un-          zulässig    hohe     Steigerung    der Spannung des       Generators    1, zum Beispiel wenn die Zwei  elektrodenröhre 10 in Unordnung geraten  sollte, da diese Spannungserhöhung von ei  nem starken Ansteigen des Ladestroms inner  halb der Batterie 3 begleitet sein würde,  was auf diese Weise unmöglich gemacht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung, um die Spannung eines elektrischen Generators bei wechselnder Tou renzahl praktisch konstant zu halten, da durch gekennzeichnet, dass parallel zu einer Feldwicklung, welche auf Erzeugung der genannten Spannung hinwirkt, Eine Elektro- nenentladungsvorrichtung geschaltet ist, de ren innerer Widerstand beimAnwachsen der genannten Spannung abnimmt und umge kehrt. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der die Entladungsvorrichtung aus mindestens einer Zweielektrodenröhre besteht, deren Glühkathode von dem Generator gespeist wird. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, bei der die Glühkathode einerseits an einer der Klemmen des Generators und ander seits an dem einen Ende eines im Be lastungskreise des Generators liegenden Widerstandes angeschlossen ist, dessen anderes Ende mit der andern Klemme des Generators verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, bei der zwischen dem Generator und der Verbrauchsleitung eine Pufferbatterie angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Entladungsvorrichtung noch eine zweite Entladungsvorrichtung angeordnet ist, deren innerer Widerstand durch den durch die Pufferbatterie fliessen den Strom bestimmt wird. 4.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 1-3; bei der die zweite Entladungsvorrichtung ebenfalls aus mindestens einer Zweielek- trodenröhre besteht, deren Glühkathoden parallel zu einem in Reihe mit der Puf ferbatterie geschalteten Wiederstand lie gen.
CH136157D 1927-12-16 1928-11-20 Vorrichtung zum Erzielen einer praktisch konstanten Generatorspannung bei stark wechselnder Tourenzahl. CH136157A (de)

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