CH136010A - Spinntopfbefestigung, insbesondere für die Kunstseideherstellung. - Google Patents
Spinntopfbefestigung, insbesondere für die Kunstseideherstellung.Info
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Description
Spinntopfbefestigung, insbesondere für die liunstseideherstellung. Bei der Kunstseidenherstellung verwendet man zum gleichzeitigen Aufsammeln und Zwirnen des erzeugten Fadens sogenannte Spinnschleudern oder Spinntöpfe, in denen durch die Fliehkraft der Faden an der Wan dung abgelegt und durch die Drehung gleichzeitig gezwirnt wird. Derartige Spinn töpfe laufen mit sehr hoher Tourenzahl. Es kommt deshalb auf eine sorgfältige Zen trierung an, damit ein Schleudern vermie den wird.
Ferner ist es wichtig, dass die Spinntöpfe auf die Antriebswelle leicht und schnell aufsetzbar und ebenso von ihr ab nehmbar sind.
Insbesondere betrifft die Erfindung Spinntöpfe, bei denen ein offener Topf mit einem F'adeneinführungsloch am Boden ver kehrt auf eine Scheibe auf der Antriebs welle aufgestülpt wird. Bei derartigen Spinntöpfen ist bereits vorgeschlagen wor den, den konischen Topf an dem konisehen Rand des Tellers mittelst eines eingelegten Gummiringes festzuhalten. Der Gummiring hatte viereckigen Querschnitt.
Zur Begren zung der Aufstecktiefe dient ein Flansch am Boden des Antriebstellers. Diese Art der Befestigung hat den Nachteil, dass es ausserordentlich schwer ist. wenn nicht un möglich, gleichzeitig ein Anliegen des Top fes am Gummiring und am Stützblech zu erzielen. Das ist aber notwendig, damit der Topf von dem Antriebsteller sicher mitge nommen wird.
Der beschriebene Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden. da.ss zur Be festigung und Zentrierung des Topfes auf dem Antriebsteller ein elastischer Ring, vor teilhaft ein Gummiring von rundem Quer schnitt dient, der beim Überstülpen des Spinntopfes am Antriebsteller und Spinn topf entlang rollt. Es wird also die glei tende Reibung, die bei der bekannten Ein richtung beim Überstülpen des Spinntopfes auftritt, durch rollende Reibung ersetzt. Hierdurch wird das Aufsetzen des Spinn topfes erleichtert.
Ferner ist es möglich, den Cxummiring über eine unebene oder konische Laufbahn am Spinntopf oder Antriebsteller laufen zu lassen und dadurch eine allmäh liche Zusammendrückung des Ringes zu er zielen, ohne dass das Aufsetzen des Topfes erschwert wird.
Zweckmässig werden am Spinntopf oder Antriebsteller Rasten für die Endlagen des Gummiringes angebracht. Diese sind jedoch so gestaltet, dass das Aufsetzen des Spinn topfes bis zum Aufstossen auf den Antriebs, teller nicht erschwert wird.
Auf der Zeichnung sind zwei beispiels weise Ausführungsformen eines Spinntop fes nach der Erfindung im Schnitt darge stellt.
Abb. 1 zeigt eine Ausführungsform mit glattem Spinntopf und profiliertem An triebsteller, Abb. 2 eine Ausführungsform mit glat tem Antriebsteller und profiliertem Spinn topf.
In Abb. 1 wird der Spinntopf 1 von einem Teller 2 auf der Welle ä des Antriebs motors 4 getragen. Die Welle 6 geht durch den Boden des nur teilweise dargestellten Spinntopfgehäuses durch.
Der Rand des Antriebstellers 2 ist der art profiliert, da.ss zwei Rasten 6 und 7 für einen Gummiring 8 vorhanden sind. zwi schen denen eine Wulst 9 liegt.
Vor dem Überstülpen des Spinntopfes befindet sich der Gummiring 8 in der punk tiert dargestellten Labe 8'. Wird der Spinn topf übergeschoben, so rollt der Ring über den Wulst 9 aus der Rast 6 in die Rast 7. Hierbei kann der Gummiring endgültig etwas zusammengedrückt werden, indem die Rast 7 etwas flacher gemacht wird als die Rast 6. Bei 10 ist der Spinntopf noch einmal an dem Antriebsteller 2 genau zen triert.
Bei der Ausführungsform nach Abb. \3 ist grundsätzlich die Befestigungsart die gleiche, nur sind die Rasten 6 und 7 mit dem dazwischenliegenden Wulst 9 am Spinntopf ausgebildet. Dementsprechend ist der Rand 11 des Antriebstellers 2 nicht ab wärts, sondern aufwärts, gezogen. Die end gültige Zentrierung des,,Spinntopfes im An triebsteller 2 findet durch den Flansch 1.2 statt.
Vor Beginn des Einsetzens des Spinn topfes nimmt der Gummiring an dem Topf die punktiert dargestellte Lage 8' ein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: 8pinntopfbefestigung,, insbesondere für die gunstseideherstellung, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Befestigung des Spinn topfes (1) auf dem Antriebsteller (2) ein elastischer Ring (8) dient, der beim Auf setzen des Spinntopfes an diesem und einer konzentrisch zur S-pinntopfwand verlaufen den Rollbahn am Antriebsteller entlang rollt. UNTERANSPRÜCEE: 1. Spinntopfbefestigung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Rollring (8) in Rasten (6 und 7) für die Anfangs- und Endlage einge legt ist.Spinntopfbefestigung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch Gekennzeichnet, dass' die Rasten (6 und 7) am Antriebsteller (2) sitzen (Abb. 1). B. Spinntopfbefestigung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rasten (6 und 7) am Spinntopf (1) sitzen (Abb. 2). 4. Spinutopfbefestigung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Rast (7) für die Endlage des Rollringes (8), flacher ist als die Rast (6) für die Anfangslage.5. Spinntopfbefestigung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Spinntopfende in der Endstellung (bei 10 Abb. 1 oder 12 Abb. 2) am An triebsteller (2) zentriert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE136010X | 1927-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136010A true CH136010A (de) | 1929-10-31 |
Family
ID=5666201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136010D CH136010A (de) | 1927-12-19 | 1928-11-19 | Spinntopfbefestigung, insbesondere für die Kunstseideherstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136010A (de) |
-
1928
- 1928-11-19 CH CH136010D patent/CH136010A/de unknown
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