CH134352A - Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln, mit einem Schwingkopf. - Google Patents

Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln, mit einem Schwingkopf.

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CH134352A
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CH
Switzerland
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machine
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oscillating
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Inventor
United Shoe Machinery C Boston
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United Shoe Machinery Corp Pat
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Description


  Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln, mit einem     Schwingkopf.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Maschine zum     aufeinanderfolgenden     Einsetzen von Befestigungsmitteln, mit einem  eine     Vorstech-    und     Vorsehubahle    und einen  Treiber tragenden Schwingkopf. Die Erfin  dung bezweckt Maschinen dieser Gattung so  auszubilden, dass sie mit höherer     (3reschwi -          dig@eit    als bisher betrieben werden können.  Man hat versucht, die bekannten Maschinen  mit einer Geschwindigkeit zu betreiben, die 350  oder 375 Umdrehungen pro     Minute    überschrei  tet.

   Es hat sich jedoch gezeigt, dass in diesem  Falle die Schwingbewegungen des Kopfes  übermässige Erschütterung der Maschine und  vorzeitige Abnutzung     derin    Betracht kommen  den Maschinenteile zur Folge hatten und der  richtige Vorschub des Werkstückes Schwierig  keiten begegnete. Der Maschinenkopf selbst  ist ziemlich schwer und ausserdem schwingt  mit dem Kopf in der Regel auch die     Leit-          rinne    und der     Befestigungsmittelbehälter.    Das  Hin- und     Herschwingen    dieser verhältnis-    mässig grossen Metallmasse musste daher  langsam stattfinden, wodurch die Leistungs  fähigkeit der Maschine erheblich beeinträchtigt  wurde.  



  Gemäss der     Erfindung    nimmt nun die  Schwingbewegung des Kopfes mehr als ein  Drittel eines Arbeitsganges der Maschine in  Anspruch, so dass die Maschine im Vergleich  mit üblichen Maschinen dieser Gattung mit  verhältnismässig hoher Geschwindigkeit be  trieben werden kann, ohne die Vorschub  bewegung zu beschleunigen. In der darge  stellten Ausführungsform des Erfindungsge  genstandes nimmt die Schwingbewegung des  Kopfes ungefähr die Hälfte eines Arbeits  ganges der Maschine in Anspruch.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss eines Ausführungs  beispielen des Erfindungsgegenstandes;       Fig.    2 erläutert diagrammatisch einen  Arbeitsumlauf der Maschine;       Fig.    3 ist eine von rechts gesehene Seiten  ansicht des obern Teils der Maschine, und           Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie     x-x     in     Fig.    3.  



  Der - schwingende Maschinenkopf 12 ist  in bogenförmigen Führungen 14 bewegbar,  deren     Krümmungsmittelpunkt    mit der Achse  der Antriebswelle 10 zusammenfällt. In  Führungen des Kopfes 12 sind die     Alilen-          stange    16 und die Treiberstange 20 hin- und       herbewegbar.    Zwecks     Herbeiführung    der  Schwingbewegung des Kopfes 12 und der  Auf- und Abwärtsbewegung der     Ahlenstange     16 mit der Ahle 18 ist auf der Hauptantriebs  welle 10 eine Kurvenscheibe 100     (Fig.    3  und 4) mit zwei verschiedenen Führungs  kurven 101, 102 befestigt, von denen aus  mittelst Rollenhebel     103-einerseits    durch die  Nebenwelle 2,

   die Kulisse 3 und den Zapfen 4  der Arm 5- des Kopfes 12 hin- und tierge  schwungen und anderseits unter Vermittlung  der Nebenwelle 6, des     Zahnsegmentarmes    7  und- der Zahnstange 8 die     Ahlenstange    16  auf- und     abbewegt    wird, wie dies zum Bei  spiel in der deutschen Patentschrift Nr. 166205  dargelegt ist. Die Aufwärtsbewegung der  Treiberstange 20 mit dem Treiber 22 wird  durch Einwirkung einer Kurvenscheibe 24  der Welle 10 auf einen an der Treiberstange  festgeklemmten Block 26 herbeigeführt.

   Eine  einerseits mit einem ortsfesten Teil des       blaschinenkopfes    und anderseits durch ein  Lenkstück 30 mit der Treiberstange 20  verbundene Feder 28 schnellt die Treiber  stange mit dem Treiber herab, wenn die  Kurvenscheibe 24 die untere Seite des  Blockes 26 verlässt, wobei eine Befestigungs  mittel in das Werkstück eingetrieben wird.  Die Feder 28 wird wieder zusammengedrückt,  wenn die Kurvenscheibe 24 die Treiberstange  20 anhebt. Der Kopf 12 trägt auch eine     Leit-          rinne    32, die die Befestigungsmittel zu dem  Nagelmundstück 34 leitet. Eine Nagelabteil  vorrichtung 36 wird in bekannter Weise durch  eine auf der Welle 10 sitzende Kurvenscheibe  zur     Einwirkung    gebracht.

   Das der Maschine  dargebotene Werkstück wird durch ein Horn  38 gestützt und gegen eine Druckplatte 40  geklemmt. Das Horn 38 wird vor der Vor  schubbewegung des Kopfes 12 und der Ahle    18 gesenkt, um den seitens der Platte 40  auf das Werkstück ausgeübten Druck auf  zuheben.  



  Wie nun     Fig.    4 zeigt, ist die Kurven  nute 101 der Kurvenscheibe 100 so gestaltet,  dass sich die Schwingbewegung des Kopfes  zeitlich über mehr als einen Drittel eines  Arbeitsganges der Maschine erstreckt. Die  Maschine kann daher mit einer Geschwindig  keit von ungefähr 500 Umdrehungen pro       Minute    betrieben werden, ohne im Vergleich  mit den üblichen langsam arbeitenden Ma  schinen, die Geschwindigkeit, mit der das  Werkstück vorgeschoben wird; zu erhöhen.  Analog ist auch die Kurvennut 102 der  Kurvenscheibe 100 so gestaltet, dass auch  die Geschwindigkeit des Rückganges der  Ahle keine nennenswerte Erhöhung erfährt.

    Auf diese Weise wird ruckweises- Bewegen  des Werkstückes durch die Maschine ver  mieden und der Maschinenkopf und die  andern in Betracht kommenden Maschinen  teile werden keiner übermässigen Bean  spruchung und vorzeitigen Abnutzung aus  gesetzt.  



  In der     Fig.-2    bedeuten die Kurven A,     B,     <I>C, D</I> und     h'    die auf einen Arbeitsgang ver  teilten Wirkungsperioden des Treibers, der  Ahle, des Hornes, des Schwingkopfes und  eines die Bremswirkung herbeiführenden  Hebels, wobei die horizontalen Teile der  Kurven die Stillstände der     betreffenden    Or  gane und die geneigten Kurventeile die  Wirkungsperioden dieser Organe darstellen.  



  Aus der die Treiberbewegung darstellen  den Kurve A und dem Vergleich mit den  übrigen Kurven ist ersichtlich, dass der  Treiber zwischen 150 und<B>300'</B> arbeitet,  nachdem die Ahle eingetreten ist, sowie vor  und annähernd ebenso lang nach ihrem Aus  tritt, nachdem das Horn sich abwärts bewegt  hat, sowie vor und nach seiner Aufwärts  bewegung, und während der     Sohwingbewe-          gung    des Kopfes.

   Wie die Kurve     B    und der  Vergleich mit den Kurven     9.,   <I>C</I> und<I>D</I>  zeigt, dringt die Ahle zwischen 20 und 60  ,  also vor der Abwärtsbewegung des Hornes  und vor der Schwingung des Kopfes ein und      zwischen 220 und<B>2600,</B> also während der  Treiberbewegung, während der Aufwärts  bewegung des Hornes und während des Still  standes des Schwingkopfes wieder aus. Damit  der ca. 180   betragende Teil eines Arbeits  ganges der Maschine auf die unten erwähnte  Schwingbewegung des Kopfes verwendet wer  den kann, ist die Hin- und     Herbewegung     der Ahle beschleunigt worden, so dass jede  Abwärtsbewegung der Ahle weniger als 400  eines Arbeitsganges in Anspruch nimmt.

    Die Kurve C zeigt die Abwärtsbewegung  des Hornes zwischen 53 und 110   und dessen  Aufwärtsbewegung zwischen 188 und 254'.  Das Verhältnis dieser Bewegung zu den Be  wegungen des Treibers, der Ahle und des  Schwingkopfes ist aus dem oben Gesagten  ersichtlich. Erwähnt sei nur noch, dass die  Abwärtsbewegung des Hornes zwecks Auf  hebens des auf das Werkstück ausgeübten  Druckes gleichzeitig mit oder etwas vor der  Vollendung der Abwärtsbewegung der Ahle  und die     Vorschubbewegung    des Kopfes etwas  vor dem Ende der Abwärtsbewegung des  Hornes stattfinden, dass das Zurückziehen der  Ahle vom Werkstück lange vor der Vollen  dung der Aufwärtsbewegung des Hornes  beginnt und beide Bewegungen im wesentli  chen gleichzeitig endigen.

   Wie die Kurve D  zeigt, finden die Bewegungen des Schwing  kopfes zwischen 100 und 220  , sowie zwischen  255 und 320   mit einem Stillstand zwischen  220 und 255   statt und das Verhältnis dieser  Bewegungen zu jenen des Treibers, der Ahle  und des Hornes ist ebenfalls aus dem oben    Gesagten ersichtlich. Wie die Kurve F zeigt,  ist der eine Bremswirkung herbeiführende  Hebel während des aufeinanderfolgenden Ein  setzens der einzelnen Befestigungsmittel, das  heisst zwischen 50 und 300   wirkungslos und  führt die Bremswirkung nur im letzten Teil  des Arbeitsganges der Maschine zwischen  300 und     3201    herbei, wenn letztere zum  Stillstand gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum aufeinanderfolgenden Ein setzen von Befestigungsmitteln, mit einem eine Voratech- und Vorschubahle und einen Treiber tragenden Schwingkopf, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwingbewegung des Kopfes sich zeitlich über mehr als einen Drittel eines Arbeitsganges der Maschine erstreckt, so dass die Maschine im Vergleich mit üblichen Maschinen dieser Gattung ohne Beschleunigung der Vorschubbewegung mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit be trieben werden kann. UNTERANSPRUCH: Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schwingbewe gung des Kopfes ungefähr während der Hälfte eines Arbeitsganges der Maschine abspielt.
CH134352D 1925-11-06 1926-10-18 Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln, mit einem Schwingkopf. CH134352A (de)

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GB134352X 1925-11-06

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CH134352A true CH134352A (de) 1929-07-31

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CH134352D CH134352A (de) 1925-11-06 1926-10-18 Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln, mit einem Schwingkopf.

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