CH133418A - Retortenofen für die Tieftemperaturschwelung. - Google Patents

Retortenofen für die Tieftemperaturschwelung.

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CH133418A
CH133418A CH133418DA CH133418A CH 133418 A CH133418 A CH 133418A CH 133418D A CH133418D A CH 133418DA CH 133418 A CH133418 A CH 133418A
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retort
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Compagnie Generale De Disti An
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Distillation Et Cokefaction A
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Description


      Rotortenofen    für die     Tieftemperaturschwelang.       Die Erfindung betrifft einen für die     Tief-          temperatursellwelung    bestimmten     Retortee-          ofen.    Der Retortenofen gemäss der Erfindung  zeichnet sieh dadurch aus,     dass    vor jeder  Retortenkammer eine Vorkammer vorgesehen  ist, in welcher die Entzündung der zur     Be-          heizung    der Retorten dienenden Gase erfolgt,  und     dass    die Retortenkammer und Vor  kammern in Reihe geschaltet sind.

   Dadurch,       dass    die Entzündung der zur     Beheizung    der  Retorten dienenden Gase nicht in den Re  tortenkammern erfolgt, kann eine zu hohe,  die Güte der     flü.chtigen    Bestandteile beein  trächtigende Erhitzung der Retorten ver  hütet werden.

   Anderseits kann durch die       Reihensehaltung    der Vorkammern und Re  tortenkammern eine langsame Erwärmung       unid,        Ja-ngsame    Abkühlung des Retorten  inhaltes erreicht werden, was die Erlangung    eines festen,     grossstückigen        Halbkockses    be  günstigt.

       *Um    jedoch die in den Rauchgasen  enthaltene Wärme in einem möglichst voll  kommenen Mass auf die Retorten zu übertragen,  sind die Retorten in den einzelnen Retorten  kammern zweckmässig in     Sfrömungsrichtung     der Rauchgase versetzt gegeneinander     angg-          ordnet.    Die Retortenkammern sind ferner  zweckmässig mit     Querwänden    versehen, wel  che die Rauchgase in den Kammern zu einem       Zickzaekweg    nötigen.

   Ferner ist zur Zu  führung des     zurBeheizung        derRetortenkam-          mern    dienenden     Ileizgases    zu den Vorkam  mern zweckmässig eine ausserhalb des Ofen  mauerwerkes befindliche Leitung- vorgesehen,  die zum Beispiel als Ringleitung ausgebildet  sei kann. Das Ganze kann derart ausgebildet  sein,     dass    jeweils nur ein     Teilder    Ringleitung  der     Heizgaszuführung    dient, während durch      den übrigen Teil die     Abhitzegase    zum Kamin  abziehen.

   Ferner können Mittel vorgesehen  sein, durch welche dieser Ringleitung auch  noch     Verbrennungsluft        zugefülirt    werden  kann. Die Anordnung der zur Zuführung  der     Heizgasmittel    und -der Abführung     läer     Rauchgase dienenden Leitungen ausserhalb  des Ofenmauerwerkes erleichtert die     Beauf-          siehtigung    dieser Leitungen und die Kon  trolle ihres Dichtseins.

   Um anderseits die bei  der     Scliwelung    entstehenden flüchtigen Be  standteile nach Möglichkeit zu schonen, das  heisst, den     Einflüssen'der        Retortenbelieizung     so wenig als möglich auszusetzen, sind im  Innern der Retortenkammer zweckmässig       dure,hbrochene,    dem Abzug der flüchtigen  Bestandteile aus den Kammern dienende  Kanäle angeordnet, und sind     i(lie    Kanäle  zweckmässig derart in die Retorten eingebaut,  indem sie beispielsweise oben oder unten aus  den Retorten heraustreten,     dass    die     flüchti-          gen    Bestandteile ohne Kreuzung des,

   Weges  der     Raueligase    aus den Retorten abziehen  können. Die Abzugsleitungen der Retorten  einer jeden Retortenkammer können<B>je</B> in eine  gemeinsame     Gasabzugskammer    münden und  eine solche     Gasabzugskammer    kann in  Höhenrichtung beweglich unterhalb der Re  torten angeordnet sein und in diesem Fall  zugleich als Träger jener Kanäle und als  Träger des     Beschickguteµ    der Retorten     die-          rien,    so     dass    die Retorten durch Senken der  betreffenden     Gasabzugskammer    entleert wer  den können.

      Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des, und zwar in     Fig.   <B>1</B> im Längsschnitt, in       Fig.    2 in einem Querschnitt, und in     Fig.   <B>3</B>  in einem senkrechten Schnitt;     Fig.    4 zeigt  eine Einzelheit in grösserem Massstab.  



  Je eine Anzahl von Retorten<B>5</B> enthal  tende Retortenkammern 4a, 4b,     4c        usw.    sind  über Bedienungsgängen<B>g</B> von solcher Höhe  gelagert,     dass    die das zu schwelende Gut ent  haltenden Retorten<B>5</B> nach unten entleert  werden 'können. Jede der Kammern 4a,     4b          usw.    besitzt eine Vorkammer<B>k,</B> und die    Kammern 4 mitsamt dem     Varkammern        IA     sind durch im Ofenmauerwerk angeordnete  Kanäle<B>d</B> und     d'    im Ring miteinander ver  bunden.

   Um     #dae    Ofenmauerwerk herum ist  eine Ringleitung a angeordnet, welche einer  seits einen     Heizgasanschluss   <B>b</B> und anderseits  eine     Anschlussleitung        c    zum Kamin aufweist       undJurch)Schieber    s     inAbschnitte    unterteilt  ist. Mit einer jeden der Vorkammern<B>k</B> ist  die Leitung a durch<B>je</B> ein Ventil v verbun  den, welches, wie     Fig.    4 veranschaulicht,  auch als Doppelventil ausgebildet sein kann  und in diesem Fall noch ein oberes     Luftein-          lassventil    v' aufweist, das unabhängig von  dem Ventil v zu öffnen und zu schliessen ist.

    Die Retorten<B>5</B> sind, wie     Fig.    2 veranschau  licht, in Richtung der die Kammern 4 durch  strömenden Gase gegeneinander versetzt, so       dass    die Gase die Retortenwände im Zickzack,  umströmen. Die Retorten selbst sind, wie       Fig.   <B>1</B> zeigt, aussen mit Querwänden<B>5'</B> aus  gestattet,. welche -die die Kammern durch  strömenden Gase zu einem     Zichza-ekweg    in       Hehenrichtung    der Kammern nötigen.

   Die       Beheizung    der Retortenkammern 4 erfolgt  bei dem dargestellten Ofen derart,     dass    je  weilig eine oder auch mehrere der Vorkam  mern<B>k</B> durch das in diesen Kammern zur  Entzündung kommende Heizgas beheizt wer  den, indem das oder die zu diesen Kam  mern führenden- Ventile v geöffnet werden       und    damit der     Anschluss    an die Gasleitung<B>b</B>  hergestellt wird.

   Die Rauchgase ziehen  .durch die     be-treffenden        Na.mmern    und einen  Teil der nachfolgenden Kammern 4 und<B>k</B>  hindurch und durch die     Anschlussleitung        c     zum Kamin ab; hierbei ist jeweilig durch  einen     #Schieber    s ein Strang der Heizgas  führenden Leitung a von (dem zum Kamin  führenden Leitungsstrang getrennt.

   Bei der  ersten Kammer der jeweilig     ga.res        Sehwel-          gut        enthaltend'en.    Kammern 4 ist, das     Luft-          einlassventil    v' geöffnet; die hier eintretende  Luft durchströmt diese und die nachfolgen  den Kammern, diese kühlend und vereinigt  sich, so     vorgewä#rmt,    mit dem Heizgas.

   Auf  ,diese Weise können die     Retortenkam-mern    4  in     Nacheinanderfolge    beheizt werden, wobei           jedoeh    in keiner der Kammern 4 eine Ver  brennung von Heizgas stattfindet, sondern  alle Kammern werden     clurc11        Raueligase        be.-          heizt,    so     dass    auch in der am stärksten be  heizten Kammer das zu schwelende Gut  nicht überhitzt wird.

   Die aussen liegende  Ringleitung a mit den Ventilen v und v' und       den,Sthiebern    s erleichtert 'hierbei den Über  blick über die     rielitige    Einstellung der Schie  ber und Ventile, sowie die Reinigung und die       Ausweehslung    dieser Bestandteile.  



  In jeder der Retorten<B>5</B> sind durchbro  chene Abzugskanäle<B>32</B> für die beim Schwe  len flüchtig werdenden Bestandteile ange  ordnet, und die     Abzugskanäle        3,2        münd.en,     wie     Fig.   <B>3</B> veranschaulicht, abteilweise am  Bodenende der Retorten in<B>je</B> eine     Gasabzugs-          kammer        f,    durch welche hindurch die beim  Schwelen flüchtig werdenden Bestandteile  zu der einen der Vorlagen h abziehen. Je  ein schwenkbares Rohr i stellt die Verbin  dung einer jeden der Kammer<B>f</B> mit den     Vor-          la,-en    h her.

   Dadurch,     dass    der Abzug des  flüchtigen     D'estillationsgutes    aus den Retor  ten unter Überdruck nach unten erfolgt,       wir(1,    dem Eintritt von Luft in die Retorten  entgegengewirkt. Oben sind die Retorten  einer jeden Kammer durch einen Deckel     j     abgedeckt.

       Mittelst    eines unter die jewei  lig zu entleerende     Refortenkammer    4 zu fah  renden     Wagen#i   <B>7o</B>     hann    die betreffende     Gas-          abzugskammer   <B>f</B> mitsamt den Kanälen<B>32</B>  und     aein    auf der Kammer     J    ruhenden     ge-          schwelteit    Gut gesenkt und abgefahren und  auf einem Kipper oder dergleichen entleert  werden, sofern es sich um Schwelgut handelt,  welches nach dem Schwelen in einem zusam  menhängenden, säulenförmigen Zustand sieh  befindet.

   Ist das     gesehwelte    Gut von einer  lockeren Beschaffenheit, so fällt es beim  Senken der Kammer<B>f</B> unmittelbar auf den  Wagen w und kann in diesem Falle dem       Waggen    unmittelbar entnommen werden. Für  die Dauer der Entleerung wird das betref  fende Rohr i beiseite geschwenkt. Die     Be-          schichung    der Retorten erfolgt durch mit       senkba-ren        Beschichtriehtern    ausgerüstete     Be-          schi,ckwagen    44.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Retortenofen für die Tieftemperafur- schwelung mit mehreren Retorten enthalten den, beheizten Retortenkammern, dadurch gekennzeichnet, dass vor jeder Retortenkam mer eine Vorkammer vor-#esehen ist, in wel- eher die Entzündung der zur Beheizung der Retorten dieneuden Gase erfolgt, und dass die Retortenkammern und Vorhammern in Reihe geschaltet sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Refortenofen nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass die Vorkam mern an eine ausserha-lb des Ofenmauer werkes angeordnete Leitung angeschlossen sind, welche durch Absperrorgane unter teilt ist und einerseits mit einer Ileizgas- speiseleitung und anderseits mit dem Ka min in Verbindung steht. 2. Retortenofen na,ch Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Leitung eine Ringleitung ist.
    <B>3.</B> Retortenofen nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zum Anschluss der Vorhammern an die Leitung Doppelventile vorgesehen sind, das Ganze deraxt, dass <B>je</B> ein Ventil von jedem Doppelventil eine Lufteinla.ss- öffnung beherrscht. 4.
    Retortenofen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen <B>1</B> uiid 3,dadureh ge- kennzeichnet"dass die Retorten in den Re tortenkammern in Strömungsrichtung der Rauühgase gegeneinander versetzt ange ordnet sind. <B>5.</B> Retortenofen nach Patentanspruell und Unteransprüchen<B>1</B> und<B>3,</B> gekennzeichnet durch Querwände innerhalb der Retorten kammern, welclie die Rauchgase zu einem Zickzackweg in Höhenrichtung der Kam mer zwingen.
    <B>6.</B> Retortenofen nach Patentanspruch und Aden Unteransprüchen<B>1, 3</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Retorten einer jeder Retortenkammer unten in eine als Gassammelraum ausgebildete Kammer münden, welche zugleich als senkbarer Trä,ger des Beschickgute' der Retorten dient.
CH133418D 1928-03-28 1928-04-30 Retortenofen für die Tieftemperaturschwelung. CH133418A (de)

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