CH129019A - Antriebseinrichtung für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen. - Google Patents

Antriebseinrichtung für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen.

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CH129019A
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Aktiengesellschaf Maschinenbau
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Eisenwerk Und Maschinenbau Akt
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  Antriebseinrichtung für den Walzenwagen von     Tiegeldruckpressen.       Es sind bereits     Vorrichtungen    zum An  trieb des Walzenwagens von     Tiegeldruck-          pressen    bekannt, die den Walzenwagen so       steuern,    dass er in seiner höchsten Stellung,  in der er den Farbzylinder     berührt,    einige  Zeit stillsteht.

   Durch die Erfindung sucht  man einen vollkommenen und lange dauern  den Stillstand des Walzenwagens in ein  fachster Weise dadurch zu erreichen, dass  den Walzenwagen hebende und senkende  Arme durch eine Kurbelscheibe und eine  Pleuelstange angetrieben werden, wobei     die     Pleuelstange am Kurbelzapfen     mittelst    einer  Kulisse     geführt    und zur Erzielung eines stoss  freien Ganges durch an ihr sitzende Rollen  angetrieben wird, die an einer mit der Kurbel  scheibe fest verbundenen, um den Kurbel  zapfen verlaufenden Doppelkurve abrollen.  Die     Doppelkurve    kann so ausgebildet sein,  dass die Bewegung und der Stillstand des  Walzenwagens allmählich einsetzen.

   Zum  Auswuchten des Fallgewichtes des Walzen  wagens     kann.    eine auf der Welle der Arme  sitzende Drehfeder dienen.         In    der ein     Ausführungsbeispiel    darstellen  den     Zeichnung    ist:       Fig.    1 eine Seitenansicht der     Antriebs-          einrichtung,          Fig.    2 eine Vorderansicht derselben, und       Fig.    3 eine Seitenansicht von Einzel  heiten dieser     Einrichtung;          Fig.    4 zeigt dieselben Einzelheiten in an  derer Stellung, und       Fig.    5 eine Vorderansicht dieser Einzel  heiten.  



  Auf einer Welle 130 sind in üblicher  Weise zwei hakenförmige Hebel 131 ange  ordnet, die durch     Lenker        13,2    mit dem Wal  zenwagen<B>13,3</B> verbunden     sind.    Eine auf Dre  hung beanspruchte Feder 134 dient dazu, das  Gewicht des Walzenwagens, und zwar in der  obersten Lage, auszugleichen. Die Zusatz  spannung, welche die Feder 134 beim Nie  dergang des     Walzenwagens    133 erfährt,     wird     durch den hierbei erfolgenden Ausschlag der  Hebel 131 ungefähr ausgeglichen. Die Ein  stellung der Feder 134 erfolgt durch     die     nach- und feststellbare Mutter 135.

   Der An-      trieb erfolgt durch     einen    auf     einer    gezahnten  Kurbelscheibe 186 sitzenden     Kurbelzapfen     137, der     mittelst    einer Pleuelstange 188 auf  einen     Arm    139 der Welle 13.0 wirkt.     Auf     dem Kurbelzapfen 138 sitzt ein Kulissen  stein 140, der in einer Kulisse 141 der  Stange 188 verschiebbar ist.

   Auf der Scheibe  136 ist eine den     Kurbelzapfen    137 umge  bende     Doppelkurvenscheibe    142 angebracht,  die am Umfange mit einem erhöhten Rande  143 versehen ist, dessen innere und äussere       Führungskurven    bildende Begrenzungsflä  chen jedoch nicht parallel, sondern etwas  verschieden verlaufen.. An der Stange 138  sind zwei     Führungsrollen    144 und 145 an  gebracht, von denen die erstere auf der Innen  seite des Randes 143, die letztere auf dem  Umfange der Kurvenscheibe 142, läuft, wo  durch die Führung und damit die Bewegung  des     ganzen    Antriebes zwangsläufig gestaltet  wird.  



  Die Linie 147 in     Fig.    3 und 4 zeigt den  Verlauf der Bewegung des     innern    Endes der  Stange 188, die Linie 148 die Wirkung auf  die Bewegung des Hebels 139. Von b bis c  steht der Walzenwagen 133 still vor dem       Farbzylinder    149, von     c    bis d erfolgt das  allmähliche Einsetzen der     Abwärtsbewegung,     die bis     ,e    andauert, von e bis b die     Aufwärts-          bewegung,

      die jedoch von<I>a</I> bis<I>b</I> bis zum  allmählichen Stillstand wieder verlangsamt       wird.    Während des Stillstandes schiebt sich  der Kulissenstein 140 in der Kulisse 141 der  Pleuelstange 138 zwangsläufig vor und zu  rück. Durch den     Kulissenstein    140 zusammen  mit der zwangsläufig     gestalteten        Führung       der Rollen     144    und 145 auf dem eine Doppel  kurve bildenden Rand 148 ist der Hebel 189       in    jeder Stellung verriegelt, und der ganze       Arbeitsgang    verläuft ruhig     und        stossfrei,     auch bei hohen Umdrehungszahlen der Ma  schine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebseinrichtung für den Walzenwa gen von Tiegeldruckpressen, dadurch gekenn zeichnet, dass den Walzenwagen hebende und senkende Arme durch eine Kurbelscheibe und eine Pleuelstange angetrieben werden, wobei die Pleuelstange am Kurbelzapfen mittelst einer Kulisse geführt und zur Erzielung eines stossfreien Ganges durch an ihr sitzende Rollen angetrieben wird, die an einer mit der Kurbelscheibe fest verbundenen, um den Kurbelzapfen verlaufenden Doppelkurve ab rollen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Antriebseinrichtung nach dem Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelkurve so ausgebildet ist, dass die Bewegung und der Stillstand des Walzen wagens allmählich einsetzen. 2. Antriebseinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht des Walzenwagens durch eine auf der Welle der Arme sitzende Drehfeder ausgewuchtet ist.
CH129019D 1926-07-21 1927-07-13 Antriebseinrichtung für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen. CH129019A (de)

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CH129019D CH129019A (de) 1926-07-21 1927-07-13 Antriebseinrichtung für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen.

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