CH128293A - Gleichstrom-Verbundgenerator, insbesondere für Schweisszwecke. - Google Patents

Gleichstrom-Verbundgenerator, insbesondere für Schweisszwecke.

Info

Publication number
CH128293A
CH128293A CH128293DA CH128293A CH 128293 A CH128293 A CH 128293A CH 128293D A CH128293D A CH 128293DA CH 128293 A CH128293 A CH 128293A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
winding
excitation
generator according
armature
current
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Creedy
Original Assignee
Frederick Creedy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Frederick Creedy filed Critical Frederick Creedy
Publication of CH128293A publication Critical patent/CH128293A/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Gleichstrom-Verbundgenerator, insbesondere für Schweisszwecke.    Bei einem bekannten elektrischen Schweiss  verfahren wird ein Lichtbogen zwischen dem  Werkstück und einer Elektrode gezogen, die  der Schweisser längs der Naht in geringem  Abstand von dieser führt. Nun vermindert  sich der Widerstand eines Lichtbogens, wenn  der Lichtbogenstrom wächst. Wenn also der  Bogen von einer Stromquelle mit gleich  bleibender elektromotorischer Kraft gespeist  würde, so würde bei jeder geringen Abstands  änderung zwischen Elektrode und Werkstück  der Strom stark schwanken.

   Daher ist es  üblich, die Schweisslichtbögen von einem Ge  nerator mit stark fallender     Spannungsstrom-          Charakteristik    aus zu speisen; oberhalb     Voll-          last    soll die Charakteristik sogar so scharf  wie möglich abfallen, damit der Kurzschluss  strom den Vollaststrom nicht wesentlich über  steigt. Zur Erzielung einer solchen Charakte  ristik werden die Generatoren mit Hauptstrom  feldwicklungen gebaut, die der Grunderreger  wicklung entgegenwirken, welche entweder  eine Nebenschlusswirkung oder eine fremd  erregte Wicklung ist. Ausserdem werden  häufig Ballastwiderstände oder -Induktanzen  in den Lichtbogenkreis gelegt.

      Wenn man aber auch schon Generatoren  gebaut hat, die für Dauerstromwerte eine in  der gewünschten Weise mit steigendem Strom  fallende Charakteristik haben, hat sich doch  im Schweissbetriebe gezeigt, dass diese Ma  schinen keinen völlig zufriedenstellenden  Bogen geben. Der Grund ist, dass die den  Zusammenhang zwischen Spannung und  Strom bei langsamen Stromänderungen dar  stellende Kurve nicht das Verhalten der  Maschine unter den, rasch veränderlichen  Bedingungen des Schweissbetriebes wieder  gibt. Es treten schnell vorübergehende elek  tromotorische Kräfte auf, die zum Beispiel  einen Kurzschlussstrom von sehr geringer  Dauer erzeugen können, der erheblich über  dem Vollaststrom liegt.  



  Der gleichen Schwierigkeit begegnet man  bei andern Anwendungen von Gleichstrom  generatoren; zum Beispiel wird häufig der  Feldregler der Erregerdynamo eines grossen  Wechselstromgenerators selbsttätig durch den  Belastungsstrom öder die EMK dieses     Gene-          rators        gesteuert,    und     wenn    die Verhältnisse  im äussern Stromkreise des Wechselstrom  generators sich zur     langsam.    verändern, lässt      sich die Anordnung auch so treffen, dass die  EMK an den Klemmen oder an einem fernen  Punkt konstant gehalten wird.

   Aber die  Charakteristik der Erregermaschine ist für  plötzliche Schwankungen ihres Feldstromes  nicht die gleiche wie für verhältnismässig  langsame Änderungen, und wenn solche  Schwankungen auftreten, wird der erstrebte  selbsttätige Ausgleich nicht erreicht.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Gleich  stromverbundgenerator mit Hauptstromgegen  wicklung, bei dem erreicht ist, dass diese  rasch veränderlichen Wirkungen vernach  lässigt werden können. Zu diesem Zweck  enthält der Generator gemäss der Erfindung  eine feststehende Wicklung für die Kompen  sation der Ankeramperewindungen, zum  Zwecke, das Ankerquerfeld, welches den  wesentlichen Teil der magnetischen Streu  ung zwischen dem die     Hauptstromgegener-          regungswicklung    enthaltenden Ankerstrom  kreise und dem Grunderregungskreise dar  stellt, im wesentlichen zu beseitigen, so dass  die Charakteristik der Maschine durch  schnelle Belastungsschwankungen praktisch  unbeeinflusst bleibt.  



  Wenn auch die magnetische Streuung  zwischen dem Ankerkreise und der Neben  schlussfeldwicklung oder der fremderregten  Feldwicklung hauptsächlich von dem mit der  Ankerwicklung, aber nicht mit diesen Feld  wicklungen verketteten Magnetfluss herrührt,  kann doch auch eine Streuung zwischen der  Hauptstromfeldwicklung und den übrigen  Erregerwicklungen auftreten. Um diese zu  vermindern, wird die Hauptstromfeldwick  lung zweckmässig in diese übrigen Erreger  wicklungen eingeschaltet.  



  Um bei den Wicklungen zu sparen, be  sonders wegen des Hinzukommens der Neu  tralisierungswicklung, kann die Wirkung der  Nebenschluss- und Fremderregung mit einer  einzigen Wicklung erzielt werden, indem eine  zusätzliche Spannungsquelle, zum Beispiel  eine Erregermaschine, in den Stromkreis der  Nebenschlusswicklung eingeschaltet wird;  diese Erregermaschine kann selber eine  Neutralisierungswicklung haben und einen    Teil ihrer Erregung von einer im Neben  schluss oder im Hauptschluss mit der Haupt  maschine oder im Nebenschluss zu einem Teil  des äussern Stromkreises liegenden Wicklung  erhalten.  



  Die angegebene Anordnung lässt sich be  sonders gut bei Maschinen mit nicht aus  geprägten Polen ausführen, wenn man die  Neutralisierungswicklung mit der Haupt  stromfeldwicklung in Form einer angezapften  Trommelwicklung vereinigen kann.  



  Mit dieser Art von Maschinen lässt sich  auch die Aufgabe lösen, in einer Werkstatt,  der nur Wechselstrom zur Verfügung steht,  elektrisch zu schweissen, da auf demselben  Ständer und Läufer Wicklungen vereinigt  werden können, welche die Maschine als  Umformer, das heisst als wechselstromseitig  angetriebenen Motor und zugleich als einen  für Schweisszwecke geeigneten Gleichstrom  generator zu benutzen ermöglichen.  



  Die Zeichnungen zeigen einige beispiels  weise Ausführungsformen der Erfindung.  Fig. 1 ist ein Schema eines     Vollpol-          schweissgenerators,    das heisst eines Generators  ohne ausgeprägte Pole,  Fig. 2 das Schema eines     Schweissgene-          rators    mit ausgeprägten, das heisst körper  lichen Polen;  Fig. 3 zeigt die Ineinanderschachtelung  der Hauptstrom- und der andern Feldwick  lungen,  Fig. 4 eine Schweissgeneratorschaltung  mit Hauptgenerator und getrennter Erreger  maschine;  Fig. 5 gibt das Schema eines Motorgene  rators für Schweisszwecke wieder, der vom  Wechselstromnetz aus angetrieben werden  kann und mit einer Erregermaschine ver  sehen ist;  Fig. 6 zeigt eine andere Form der Wick  lungen der Fig. 5.  



  In Fig. 1 ist A der Anker mit seiner  Wicklung G, die an die auf dem Kommuta  tor C, schleifenden Bürsten B angeschlossen  ist. Der Ständer     H    hat 24 Nuten     D.    Alle  diese, mit Ausnahme der in der     Kommu-          tierungszone        gelegenen,    enthalten     eine    Neu-      tralisierungswicklung N, die durch nicht, dar  gestellte Leitungen in Reihe mit der Anker  wicklung geschaltet ist. Die Punkte und  Kreuze, welche die Stromrichtung in dieser  Wicklung und in den Ankerstäben andeuten,  zeigen, dass die Neutralisierungswicklung die  magnetisierende Wirkung der Ankerwicklung  aufzuheben sucht.

   Die Neutralisierungswick  lung sollte vorzugsweise so bemessen werden,  dass sie die MMK des Ankers noch etwas über  wiegt, damit ein Kommutierungsfeld erzeugt  wird, das die gleiche Wirkung ergibt wie die  Wendepole bei einer Maschine mit     ausge-          hrägten    Polen. Um die zum Schweissen er  forderliche Charakteristik zu geben, ent  halten einige Nuten, und zwar im darge  stellten Beispiel die in der Kommutierungs  zone liegenden, eine Hauptstromgegenwick  lung SS, die ebenfalls in Reihe liegt mit  dem Anker und dem äussern Kreise, der aus  einem Lichtbogen P und der Ballastinduk  tanz Q besteht. Einige Nuten,vorzugsweise  gemäss der Zeichnung diejenigen, welche die  Hauptstromerregerwicklung enthalten, sind  mit einer Nebenschlusserregerwicklung T ver  sehen, in deren Kreis ein Regler R liegt.

    Es kann auch noch eine fremderregte Wick  lung V vorhanden sein, die von einer äussern  Spannungsquelle gespeist wird und durch  einen Widerstand r geregelt wird. Die  Nebenschluss- und die fremderregte Wicklung  erzeugen das Generatorfeld; ihnen wirkt die  Hauptstromwicklung entgegen. Der Zweck  der gemeinsamen Unterbringung der Neben  schluss- und der Hauptschlusswicklung, sowie  möglichst auch der fremderregten Wick  lung, wenn dies auch weniger wichtig ist,  besteht darin, ihre gegenseitige Induktanz so  gross wie möglich oder mit andern Worten  die magnetische Streuung zwischen ihnen so  klein wie möglich zu machen. Eine Ma  schine mit Neutralisierungswicklung lässt  sich mit viel engerem Luftspalt bauen, als  dies bei Maschinen ohne solche Wicklung  möglich ist.

   Der Ständer erfordert daher für  die Nebenschlusswicklung viel weniger Win  dungen als bei einer Maschine mit ausge  prägten Polen, so dass man leicht die Neben-    schlusswicklung in den gleichen Nuten unter  bringen kann wie die Hauptstromwicklung.  In der Tat lassen sich die Feldwicklungen  für jeden Pol auf einen oder einige wenige  Nuten beschränken, die weiter keine Wick  lung enthalten. Um die Streuung weiter zu  vermindern, ist es gut, die Hauptstrom- und  die Nebenschlusswicklung in der dargestellten  Weise in den Nuten nebeneinander und nicht  übereinander zu legen .  



  Fig. 2 zeigt einen Generator von sehr  ähnlichen Eigenschaften mit ausgeprägten  Polen. Der Generator ist mit zwei Haupt  polen 0 und zwei Wendepolen o versehen.  Ist die Neutralisierungswicklung N, die in  Nuten an der Fläche der Hauptpole unter  gebracht ist, so eingerichtet, dass sie die Wir  kung der Anker-MMK überwiegt, so ist auf  den Wendepolen o keine Wicklung erforder  lich. Die Hauptschluss-, Nebenschluss- und  Fremdstromwicklungen S, T, V bestehen  hier aus Spulen auf den Hauptpolen. Zur  Verminderung der Streuung ist es zweck  mässig, die Windungen der Hauptschluss  wicklung zwischen die der Nebenschlusswick  lung einzuschieben, zum Beispiel die Lagen  der Hauptstromwicklung in Abständen zwi  schen die Lagen der Nebenschlusswicklung  zu legen.

   Da die Zahl der Hauptstrom  windungen nur klein, die der Nebenschluss  windungen dagegen gross ist, so ist es zweck  mässig, die erstgenannten zu unterteilen, in  dem mehrere Hauptstromspulen parallel ge  wickelt werden. Wenn zum Beispiel die  Nebenschlusswicklung 2400 Windungen er  fordert und die Hauptstromwicklung sechs, so  kann die Nebenschlusswicklung in 30 Lagen  von je 80 Windungen angeordnet werden und  die Hauptstromwicklung in zwei parallelge  schalteten Lagen von je sechs Windungen.  Diese können dann eingeschoben werden, wie  bei S und T in Fig. 3 gezeigt ist, wo je 10  Lagen der Nebenschlusswicklung zu beiden  Seiten jeder Lage der     Hauptstromwicklung     liegen.

   Eine etwa vorhandene fremderregte  Wicklung kann in ähnlicher Weise wie die       Nebenschlusswicklung        verteilt    werden,     wie     bei V angedeutet ist.      Man braucht nicht unbedingt getrennte  Wicklungen, um die Vorteile der Neben  schluss- und der Fremdwicklungen zu er  reichen; vielmehr kann eine einzige Wick  lung in Reihe mit der Erregerstromquelle an  die Generatorbürsten gelegt werden, wie in  Fig. 4 dargestellt ist. In diesem Schema ist  die Neutralisierungswicklung N durch einen  Kreis angedeutet, der in Reihe mit einer  Hauptstromfeldwicklung S, dem Bogen P  und einer Ballastinduktanz Q an die Bür  sten B angelegt ist. Zu dem Generator ge  hört eine Erregermaschine E, die vorzugs  weise ihrerseits eine Neutralisierungswick  lung n hat.

   Die übrige Felderregung des  Hauptgenerators besteht aus einer Spule T,  die in Reihe mit dem Anker und der Neu  tralisierungswicklung des Erregers an den  Klemmen L, M des Generators liegt. Der  Erreger hat eine Nebenschlusswicklung t mit  Regelwiderstand w, oder er kann fremderregt  sein. Er kann auch eine zusätzliche Erre  gung x im Nebenschluss zum Generator und  eine Gegenwicklung s in Reihe mit dem  Generator haben, wobei natürlich die Ver  bindung Z geöffnet werden muss, wenn man  die Wicklung s benutzen will. Die Wirkung  der Wicklung s besteht darin, dass man mit  weniger Windungen für die Gegenwicklung S  des Generators auskommt.  



  Es ist wichtig, dass die Induktanz des  Ankerkreises L, B, B, N, S, M, der parallel  zum Erregerkreis L, T, E, M liegt, so klein  wie möglich wird; die Ballastinduktanz Q  darf daher nicht in diesem Ankerkreise, muss  vielmehr im äussern Stromkreise liegen. Es  kann jedoch mit Rücksicht darauf, dass die  Neutralisierungswicklung die Schwankungen  des Lichtbogenstromes schon in weitem Um  fange ausgleicht, die Ballastinduktanz, die  dem gleichen Zwecke dienen soll, viel kleiner  genommen werden, als bisher üblich war.  



  Wo nur Wechselstrom für den Antrieb  des Generators zur Verfügung steht, kann  der Vollpolschweissgenerator nach Fig. 1 so  geändert werden, dass dieser als Umformer  brauchbar ist. Eine solche Ausführung ist    in Fig. 5 dargestellt, die schematisch eine  einzelne Maschine mit Wicklungen zeigt,  welche sie gleichzeitig als zweipoligen     drei-          phasigen    Induktionsmotor und als     sechs-          poligen    Gleichstromgenerator verwendbar  machen. Die Wicklung h, deren Stirnver  bindungen nicht dargestellt sind, ist eine  zweipolige Dreiphasenwicklung und erhält  Strom vom Wechselstromnetz. Der Anker A  ist nur der Deutlichkeit wegen mit Ring  wicklung dargestellt.

   Ausgleichleitungen F  verbinden auf dem Kommutator C Punkte,  die um ein Drittel des Umfanges voneinander  abstehen und stellen Stromkreise her, in  denen das zweipolige Wechselfeld Ströme  induzieren kann, welche die Drehung des  Ankers bewirken; dabei dienen sie gleich  zeitig in üblicher Weise als     Ausgleicliver-          bindungen    für den Gleichstromgenerator.  Wie in Fig. 1 sind die     Genera,torfeldwick-          lungen    in einer Nut pro Pol enthalten, und  die IHauptstrom-, Nebenschluss- und Fremd  stromwicklungen S, T, V liegen nebenein  ander. Wenn die Stirnverbindungen passend  angeordnet sind, können diese Wicklungen  ohne Störung der andern Wicklungen  entfernt werden.

   Vorzugsweise werden die  Wicklungen T und V zu einer Wicklung  vereinigt, wie im Zusammenhang mit Fig. 4  beschrieben ist, und diese wird durch Lei  tungen H in Reihe mit einer Erregerma  schine E und der Neutralisierungswicklung N  au die Bürsten B angelegt. Die Neutrali  sierungswicklung N liegt in den übrigen Nu  ten unter der Wechselstromwicklung K. Sie  ist als zweikreisige Trommelwicklung (Wick  lung mit zwei in sich geschlossenen Teilen)  gebaut, und der Hauptstrom des     Gleichstrom-          generators    kann an geeignet gelegenen     An-          sehlussstellen    in sie eintreten.

   Wenn diese bei  Y, Y liegen, dient die Neutralisierungswick  lung nur zur Neutralisierung; liegen sie  aber bei X, X, so erhält die MMK der Wick  lung eine Komponente längs der Achse des  Gleichstromfeldes, so dass die Wicklung dann  zugleich als Neutralisierungswicklung und  als     Hauptstromwicklung    dient. Der Bogen P  und die     Ballastinduktanz        Q    sind     wie    vorher      an die Bürsten B, B in Reihe mit der Wick  lung N angelegt.  



  Auch für andere Polzahlen, zum Beispiel  wenn die Wechselstrompolzahl ein gerades  Vielfaches der Gleichstrompolzahl ist, kann  man eine mehrkreisige Trommelwicklung als  Neutralisierungswicklung benutzen. Die An  laufcharakteristik des Motorteils der Ma  schine lässt sich dadurch verbessern, dass man  die Generatorfeldwicklung T, V ganz oder  teilweise in den Kreis der Motorfeldwick  lung einschaltet. Zu diesem Zwecke wird  die Wicklung T, V aus drei Spulen zusammen  gesetzt, die um 120  gegeneinander versetzt  sind und je die Hälfte des Umfanges der Ma  schine umfassen. Für Gleichstromerregung  werden die drei Spulen in Reihe geschaltet  und ihre Enden H, H an die Erregermaschine,  sowie die Bürsten B in der oben beschriebenen  Weise angelegt. Zum Anlassen werden die  Enden H, H vom Erreger und den Bürsten  abgenommen, und miteinander verbunden.

    Die Wicklung T, V bildet dann ein Dreieck  und kann in den Mittelpunkt der Sternwick  lung K eingeschaltet werden, wie in Fig. 6  dargestellt ist, wobei die Verbindungsstellen  der drei Spulen a, b, c an die innern Enden  der drei Schenkel k, 1, m des Steins angelegt  werden. In manchen Fällen braucht man  H, H nicht von der Erregermaschine und den  Bürsten zu trennen und miteinander zu ver  binden, sondern es genügt, Anschlüsse an den  beiden Verbindungsstellen der Spulen vorzu  sehen und diese mit der Wicklung K gemäss  Fig. 6 zu verbinden. In jedem Falle kann  auch nur ein Teil der drei Spulen der Wick  lungen T und V in dieser Weise benutzt und  der Rest vorübergehend abgeschaltet und  offen gelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleichstromverbundgenerator, insbeson dere für Schweisszwecke, mit Grunderregung und mit einer Hauptstromgegenerregung, ge kennzeichnet durch eine feststehende Wick lung für die Kompensation der Ankeram perewindungen, zum Zwecke, das Ankerquer feld, welches den wesentlichen Teil der mag- netischen Streuung zwischen dem die Haupt- stromgegenerregungswicklung enthaltenden Ankerstromkreise und dem Grunderregungs kreise darstellt, im wesentlichen zu besei tigen, so dass die Charakteristik der Maschine durch schnelle Belastungsschwankungen prak tisch unbeeinflusst bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Generator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensations wicklung in Reihe mit der Ankerwick lung geschaltet ist und die Anker-MMK im wesentlichen aufhebt. 2.
    Generator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verminde rung der Streuung zwischen Ankerkreis und Grunderregungskreis die Windungen der Gegenerregungswicklung zwischen die Windungen der Grunderregungswick lung eingeschachtelt sind. 3. Generator nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine in einen Neben schlusserregungskreis eingeschaltete Span nungsquelle, um ein und dieselbe Wick lung als Nebenschlusswicklung und als fremderregte Wicklung zu benutzen. 4. Generator nach Patentanspruch und Un teranspruch 3 mit Erregermaschine, da durch gekennzeichnet, dass das Feld dieser Erregermaschine eine im Neben schluss zu ihren eigenen Bürsten liegende Erregerwicklung hat. 5.
    Generator nach Patentanspruch und Un teranspruch 3 mit Erregermaschine, da durch gekennzeichnet, dass das Feld dieser Erregermaschine eine im Neben schluss zum Hauptgenerator liegende Er regerwicklung hat. 6. Generator nach Patentanspruch und Un teranspruch 3 mit Erregermaschine, da durch gekennzeichnet, dass das Feld dieser Erregermaschine eine in Reihe mit dem Hauptgenerator geschaltete Gegen wicklung hat. 7. Generator nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 mit einem Ständer ohne ausgeprägte Pole, gekennzeichnet durch eine Kompensationswicklung in Form einer Trommelwicklung, deren Stromzu führungen so gelegt sind, dass die Wick lung zugleich als Hauptstromerreger wicklung dient. 8.
    Generator nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Ständer eine Wechselstromerregerwicklung liegt, und die Ankerwicklung Kreise enthält, in denen das Wechselstromfeld Strom indu zieren, das Gleichstromfeld aber keine EMK erzeugen kann, und ausserdem an dere Kreise, in denen Gleichstrom erzeugt wird, so dass die Maschine als Umformer arbeitet. 9. Generator nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 mit genutetem Ständer, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Nuten pro Pol nur Feldwick lungen enthalten. 10. Generator nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnverbindungen des Ständers so geführt sind, dass die Feldspulen ohne Störung anderer Wicklungen entfernt werden können.
CH128293D 1926-04-16 1927-04-09 Gleichstrom-Verbundgenerator, insbesondere für Schweisszwecke. CH128293A (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB128293X 1926-04-16
GB170626X 1926-06-17
GB110826X 1926-08-11
GB150127X 1927-01-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH128293A true CH128293A (de) 1928-10-16

Family

ID=27448087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH128293D CH128293A (de) 1926-04-16 1927-04-09 Gleichstrom-Verbundgenerator, insbesondere für Schweisszwecke.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH128293A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2515133C3 (de) Reluktanzmaschinenanordnung
DE3040471C2 (de) Polumschaltbare Dreiphasenwicklung nach dem Umgruppierungsprinzip
CH128293A (de) Gleichstrom-Verbundgenerator, insbesondere für Schweisszwecke.
DE3012506A1 (de) Kommutatormotor
DE719714C (de) Generator-Metadyne mit zu Regelzwecken dienenden, in der Arbeits- und gegebenenfalls auch in der Erregerbuerstenachse Wirkenden und an die Nutzbuesten angeschlossenen Staenderwicklungen
DE2109569A1 (de) Permanentmagneterregte elektrische Maschine
DE220551C (de)
DE236347C (de)
DE953891C (de) Gleichstrom-Verstaerkermaschine
AT251708B (de) Selbsterregte Synchronmaschine
AT228326B (de) Dreiphasig gespeiste Schaltungsanordnung mit einem Dreiphasen-Polwechselmotor
DE3427103A1 (de) Elektrische maschine veraenderlicher drehzahl mit permanentmagnetischer laeufererregung
DE547883C (de) Gleichstrommaschine mit Nebenschluss- und Hauptstromerregung
DE761417C (de) Einphasenreihenschlussmotor mit zusammengefasster Staenderwicklung
DE676750C (de) Wechselstromreihenschlusskollektormotor mit feststehenden Buersten
DE668019C (de) Universalkleinmotor ohne Kompensationswicklung zum wahlweisen Anschluss an ein Gleich- oder Wechselstromnetz
DE1039614B (de) Elektrische Induktionsmaschine, insbesondere Schlupfkupplung
AT156748B (de) Wechselstromkommutatormaschine.
AT148427B (de) Einphasen- oder Mehrphasenkollektormaschine mit mehrfach geschlossenen Ankerwicklungszügen.
DE960831C (de) Elektrische Fernsteuerungsanordnung
DE456113C (de) Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung bei wendepollosen Kommutatormaschinen
DE708533C (de) Einankerumformer mit Spannungsregelung durch Verdrehen der Kommutierungszone gegenueber der magnetisch neutralen Zone
DE749317C (de) Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung an elektrischen Einankernaschinen
DE25202C (de) Selbsterregende Wechselstrommaschine
DE686711C (de) Verlustlose Regelung der Drehzahl und Phase von Eiren mit Hilfe einer regelbaren Querfeldwicklung