DE676750C - Wechselstromreihenschlusskollektormotor mit feststehenden Buersten - Google Patents
Wechselstromreihenschlusskollektormotor mit feststehenden BuerstenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
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Description
Gegenstand des Hauptpatentes 664 533 ist
ein Wechselstromreihenschlußkollektormotor mit feststehenden Bürsten und einer aus mehreren,
zum Teil nur bei einer Drehrichtung eingeschalteten Wicklungsteilen bestehenden S tänder wicklung, die gleichzeitig die Kompensationswicklung
und eine mit dieser in denselben Nuten untergebrachte, um einen von 900 abweichenden Winkel zur Wicklungsachse
des Ankers verschobene, verteilte Erregerwicklung ersetzt. Diese Wicklung zeichnet
sich dadurch aus, daß der für jede Drehrichtung theoretisch wirksame Teil der Erregerwicklung
nicht den ganzen Umfang umfaßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Wechselstromreihenschlußkollektormotoren
mit der im Hauptpatent geschützten Wicklungsanordnung in der Richtung zu verbessern, daß die Stromwendespannung in
den einzelnen Spulenseiten je nach ihrer Lage in der Nut möglichst gleich ist, und daß
außerdem eine besondere Wendezone größerer Breite vermieden wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß bei einer Maschine mit einer nach
dem Hauptpatent ausgebildeten Ständerwicklung im Anker der Wickelschritt so weit verkürzt
oder verlängert wird, daß gleichzeitig kommutierende Leiter verschiedener Pole niemais
in den gleichen Ankernuten liegen; außerdem wird der Wickelschritt bzw. die Anordnung der einzelnen Leiter in der Nut
so gewählt, daß eine Treppenwicklung entsteht, und zwar solcher Art, daß ungleiche
Wendespannungen vermieden werden und die
gegenseitige Induktion der einzelnen Windungen
in der Ankernut möglichst gleich groß ist und einen möglichst niedrigen Wert hat.
Vorzugsweise sollen, wie Fig. ι der Zeichnung zeigt, Wicklungen mit zwei Windungen·
je Nut benutzt werden. Die Nutenzahl soll je Polpaar eine ungerade Zahl, je Pol also
eine gebrochene Zahl sein; der Wickelschritt soll um zwei Nuten bzw. vier Lamellen kürzer
oder langer sein als der genauen Polteilung entsprechen würde und je Pol eine
ungerade Zahl von Lamellen bzw. eine gebrochene Zahl von Nuten bilden. Weiter
können erfindungsgemäß, wie Fig. 2 zeigt, die vier Leiter jeder Nut auch übereinandergelegt
werden, und es kann der oberste Leiter einer Nut mit dem untersten' einer anderen Nut zu
einer Windung verbunden werden, ebenso der zweitoberste Nutenleiter mit dem drittobersten
einer anderen Nut. Ferner kann der oberste Stab seinen Wicklungsschritt nach der rechten,
der zweitoberste Stab nach der linken Seite haben. Diese Maßnahmen haben zur
Folge, daß sowohl die Wendespannung wie die gegenseitige Induktion dadurch vermindert
werden.
Weiter ist erfindungsgemäß die Anordnung derart ausgebildet, daß an Stelle eines breiteren
Wendezahnes, der über die Breite der ganzen Wendezone reicht, mehrere Zähne treten. Die dazwischenliegenden Nuten können
Erregerwicklungen enthalten, so daß die Feldstärke in den einzelnen Teilzähnen verschieden
ist. Im wesentlichen wird dabei beispiels weise der eine Zahn die obere Spulenseite
der einen Ankerspule, der andere Zahn die untere Spulenseite der um eine Polteilung
versetzten Ankerspule induzieren. Beide Spulenseiten jeder kommutierenden Spule
werden insgesamt'von einem stärkeren und einem schwächeren Zahn induziert, im ganzen
also stets gleich. Eine zu hohe Induktion und infolgedessen Eisensättigung des stärker
belasteten Zahnes ist nicht zu befürchten, da ja wegen der verringerten Wendespannung
nur ein verhältnismäßig schwaches Wendefeld erforderlich ist.
Die als Wendepol wirkenden Zähne können eine abweichende Zahnteilung und einen
größeren Luftspalt haben als die übrigen Zähne. Es ist auch möglich, diesen Zähnen
eine beliebige andere Zahnform zu geben, z. B. einen schmaleren Zahnkopf.
Bei Anwendung der Erfindung wird die Ständerwicklung zwar nach ähnlichen Grundgesetzen
aufgebaut wie die Anordnung nach dem Hauptpatent; in der Form weicht naturgemäß die Wicklung von der im Hauptpatent
geschützten ab. Die Ständerwicklung stellt wieder eine verteilte Wicklung dar, die man
sich zusammengesetzt denken kann a,us einer Kompensationswicklung, deren magnetische
Wirkung der Ankerwicklung gleich und entgegengerichtet ist, und einer Feldwicklung,
die aber nicht um 90 ° gegenüber der Korn-.pensati
ons wicklung versetzt ist, sondern je nach der Drehrichtung um einen gewissen Winkel nach der einen oder nach der anderen
Seite im Drehsinne verschoben ist.
Ein Beispiel zeigen die Fig. 3 bis 7 der Zeichnung.
Bei diesem Beispiel ist angenommen, daß der Wickelschritt im Anker 7/s der Polteilung
beträgt, also um */8 verkürzt ist. Im Ständer
sind demgemäß je Pol acht Nuten vorhanden. Die Kompensationswicklung ist auf sieben
Nuten verteilt, während die achte Nut frei bleibt. Die Kompensationswicklung liegt in
der Oberschicht unmittelbar neben dem Luftspalt. Die Feldwicklung, weiche in der Unterschicht
liegt, also vom Luftspalt abgewandt ist, erstreckt sich ebenfalls über sieben von
den acht vorhandenen Nuten. Die Feldwicklung ist um eine Nutteilung gegenüber der
polversetzung verschoben.
In Fig. 3 ist das Grundschema einer Wicklung für Rechtslauf des Ankers angedeutet.
Die Leiter in den Nuten sind durch kleine Kreise angedeutet. Die Stromrichtung in
ihnen ist in üblicherweise durch Kreuze bzw. Punkte bezeichnet. Die waagerechten Striche
bedeuten den Luftspalt δ. Darüber ist die Ständerwicklung, darunter die Ankerwicklung
dargestellt. Für letztere sind, wie gesagt, je Polteilung acht Nuten angenommen.
Der Wickelschritt beträgt sieben Nuten, so daß, wie aus der Theorie der Ankerwicklungen bekannt ist, die Leiter einer Nut je Polteilung
unwirksam werden, weil Ober- und Unterschicht der Wicklung entgegengesetzte Stromrichtung haben. Den in sieben Nuten
liegenden wirksamen Ankerleitern α liegen ebensoviel Kompensationsleiter c mit entgegengesetzter
Stromrichtung gegenüber. Die Leiter der Kompensationswicklunge liegen
dabei in der Oberschicht der Nuten unmittelbar neben dem Luftspalt. Eine Nut in jeder
Pol teilung des Ständers ist unbewickelt. In der Unterschicht der Nuten, d.h. dem Luftspalt
abgewandt, liegen die Feldwicklungsleiter/. In der Polteilung sind sieben Nuten mit Feldwicklungsleitern besetzt. Die Feldwicklung
ist etwas verschoben, so daß links von der Neutralen, welche durch die Nut ohne
Kompensationsleiter geht, zwei, rechts davon vier Leiter liegen, während ein Leiter der
Feldwicklung gerade in der Neutralen liegt. Vereinigt man nun in ähnlicher Weise wie bei
der Anordnung nach dem Hauptpatent die Kompensationswicklung und die Feldwicklung,
so erhält man die darunter in Fig. 4 dargestellte Anordnung. Diejenigen Ständer-
nuten, in denen die beiden Leiter eine entgegengesetzte Stromrichtung haben, bleiben
leer (zwei ■ Nuten je Polteilung). Es folgt darauf, von recht nach links, zunächst eine
Nut mit einem Leiter, vier Nuten mit je zwei Leitern, wieder eine Nut mit einem Leiter, und darauf wiederholt sich in der.
angegebenen Weise die Anordnung der Wicklung. Die Fig. 5 und 6 zeigen entsprechend
die Wicklungsanordnung bzw. die Stromverteilung für Linksdrehung des Motors. Die praktische Ausführung der Wicklung
geht aus Fig. 7 hervor. Die Wicklung ist in üblicher Weise als Zweischichtwicklung
mit Formspulen ausgeführt. Die Wicklung wird durch drei Spulengruppen x, y und 3
gebildet. Beim Rechtslauf sind die Spulengruppen χ und y, bei Linkslauf die Spulengruppen
y und ζ eingeschaltet. Die Spulenao gruppen χ und ζ bestehen in der Oberschicht
und in der Unterschicht aus drei in nebeneinanderliegenden Nuten liegenden Leitern,
die Oberschicht und Unterschicht sind um je eine Nutteilung gegeneinander versetzt. Die
sowohl bei Rechtslauf wie bei Linkslauf eingeschaltete Spulenschicht y weist in jeder
Lage zwei nebeneinanderliegende Nutenleiter auf, welche ebenfalls in der gleichen Richtung
wie die Spulenleiter der Spulengruppen χ und s in der Oberschicht und Unterschicht
gegeneinander versetzt sind.
Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 8 bis 12. Bei diesem Beispiel sind wieder
je Polteilung acht Nuten angenommen. Der Nutenschritt der Ankerwicklung beträgt sieben, ist also um eine Nut verkürzt. Im
Anker sind sieben Nuten je Pol wirksam, eine Nut ist unwirksam, dementsprechend sind im
Ständer sieben Nuten mit je einem Kompensationsleiter besetzt. Eine Nut ist leer, genau
wie beim oben erläuterten Beispiel. Die Feldwicklung weist dagegen nur in fünf Nuten
Erregerleiter auf. Drei Nuten enthalten keine Feldwicklung, die Feldform ist daher also
noch mehr trapezförmig. Einer der Feldwicklungsleiter liegt in der Neutralen, welche zugleich
durch die von einem Kompensationsleiter freie Nut verläuft. Ein Feldwicklungsleiter
liegt auf der linken Seite, drei Leiter auf der rechten Seite der Neutralen.
Fig. 8 zeigt wieder das Schema der Anordnung für Rechtslauf, wobei Kompensationswicklung
c und Feldwicklung / einzeln herausgezeichnet sind..
In Fig. 9 ist die Wicklung zusammengefaßt,
wobei sich in ihrer Wirkung aufhebende Leiter weggelassen sind. Entsprechend zeigen
die Fig. 10 und 11 die Wicklungsanordnung
für Linkslauf, und zwar Fig. 10 für den Fall, daß Kompensationswicklung c und Feldwicklung/
gesondert herausgezeichnet sind, während in Fig. 11 die Wicklungen zusammengefaßt
und die in ihrer Wirkung einander aufhebenden Leiter weggelassen sind.
Fig. 12 zeigt die tatsächliche Ausführung der Wicklung, welche aus drei Spulenteilen a,
b und c besteht. Die Leiter der Spulenteile α sind durch zwei konzentrische Kreise sowie je
nach der Stromrichtung durch Kreuze oder Pfeile angedeutet. Die Leiter des Spulenteiles
b sind durch gestrichelte Kreise sowie Kreuze und Pfeile entsprechend der Stromrichtung
bezeichnet, während die Leiter c durch einfache Kreise mit Kreuzen oder
Punkten angedeutet sind. Der mittlere Spulenteil b, der in beiden Drehrichtungen eingeschaltet
ist, umfaßt je Pol fünf Leiter, die in der ersten Polteilung beispielsweise in der
oberen Leiterschicht, d. h. neben dem Luftspalt liegen, in der zweiten Polteilung dagegen
in der Unterschicht liegen, d. h. dem Luftspalt abgewandt sind. In entsprechender
Weise wiederholt sich die Lage der Spulenleiter in den folgenden Polteilungen. Links von
dem Spulenteil b liegt der allein bei Rechtslauf eingeschaltete Wicklungsabschnitt a. In
der Oberschicht, neben dem Luftspalt, liegt ein Leiter, während in der Unterschicht in
der gleichen Nut ein weiterer Leiter liegt. Links davon, und zwar in der Bürstenachse,
liegt ein weiterer Leiter, während auf der rechten Seite in zwei anschließenden Nuten je
ein Leiter liegt. Symmetrisch zur mittleren Wicklung b liegt rechts von dieser der Wickelabschnitt
c, welcher ebenfalls einen Leiter in der Oberschicht sowie vier Leiter in der
Unterschicht aufweist. In der nächsten Polteilung wiederholt sich im Prinzip die Leiteranordnung, allein mit dem Unterschied, daß
Oberschicht und Unterschicht vertauscht sind.
-Entsprechend der Anordnung der Nutenleiter
ergibt sich die Anordnung der Wickelköpfe. Die fünf mittleren Nutenleiter in der
Oberschicht der ersten Polteilung sind mit den entsprechenden Nutenleitern der Unterschicht
der zweiten Polteilung verbunden. In der dritten und vierten Polteilung sowie den
folgenden Polteilungen wiederholt sich diese Anordnung. Bei dem linksliegenden Wickelabschnitt
sind vier Leiter der Unterschicht no der ersten Polteilung mit vier Leitern der
Oberschicht der zweiten Polteilung verbunden. In gleicher Weise erfolgt die Verbindung in
den folgenden Polteilungen. Der erste Leiter der Oberschicht in der Polteilung in dem
Wickelabschnitt« ist mit dem entsprechenden Leiter der Unterschicht des Wickabschnittes a
in der zweiten Polteilung verbunden, ebenso der Leiter der Oberschicht in der dritten Polteilung
mit dem Leiter der Unterschicht der vierten Polteilung. Sinngemäß ist der Wicklungsteil
c genau so ausgebildet.
Da es für die elektrische Wirkung der Wicklung im Prinzip gleichgültig ist, ob die
Nutenleiter in der Oberschicht oder Unterschicht liegen, kann die Anordnung auch gemaß
Fig. 13 abgeändert werden. In der ersten Polteilung links enthält die Unterschicht,
welche dem Luftspalt abgewandt ist, zwei Leiter des Wicklungsabschnittes a, anschließend
zwei Leiter des mittleren Wicklungsabschnittes b, welche bei beiden Fahrtrichtungen eingeschaltet
ist. Die nächste Nut ist ausgelassen, während anschließend in der Unterschicht drei Leiter des bei Linkslauf wirksamen Wicklungsabschnittes
c eingeschaltet sind. Genau die gleiche Anordnung wiederholt sich in den
folgenden Polteilungen. In der Oberschicht liegen in der ersten Polteilung, wenn man von
links beginnt, gegenüber den Leitern der Unterschicht um eine Nut nach rechts verschoben,
drei Nutenleiter der Wicklungsschicht o, die bei Rechtslauf eingeschaltet sind.
Darauf folgen in den nächsten drei Nuten Leiter des Wicklungsabschnittes b, die bei
Rechts- und Linkslauf eingeschaltet sind, daran schließen sich zwei Nuten mit Leitern
des Wicklungsteiles c an, welche bei Linkslauf wirksam sind. Es ergeben sich, wie, die
Figur erkennen läßt, lauter Spulen mit drei Leitern auf der einen Seite, zwei Leitern auf
der anderen Seite, also 21^ Windungen. Es
zeigt sich also, daß sich sogar bei ungünstigsten Nut- und Windungszahlen eine zusammengefaßte
Wicklung in praktisch brauchbarer Form herstellen läßt.
Auch hier kann wieder außer den dargestellten Leitern eine besondere zusätzliche
Wicklung in allen Nuten oder in einzelnen von ihnen vorgesehen werden; diese Wicklung
kann z. B. nur zur Erzeugung einer phasenverschobenen Wendefeldkomponente mit
Hilfe eines angeschlossenen Ohmschen Widerstandes benutzt werden oder auch gleichzeitig,
ganz oder teilweise, von Ankerstrom durchflossen werden und dadurch die Kompensations-Ankerwicklung
erhöhen oder erniedrigen, um die richtige Wendefeldstärke einzustellen. Außerdem können die als Wendepol
dienenden Zähne andere Form, andere Teilung, anderen Luftspalt usw. haben als die
übrigen Zähne.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Wechselstromreihenschlußkollektormotor mit feststehenden Bürsten und einer Ständerwicklung nach Patent 664 533, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerwicklung mit einem derart verkürzten oder verlängerten Wickelschritt ausgeführt ist, daß gleichzeitig kommutierende Leiter verschiedener Pole niemals in den gleichen Ankernuten liegen und eine Treppenwicklung entsteht, bei der die verschiedenen Windungen einer Nut annähernd gleich große Wendespannungen und -möglichst niedrige, dabei gleich große gegenseitige Induktionskoeffizienten haben.
- 2. Motor nach Anspruch 1 mit einfacher, eingängiger Schleifenwicklung und zwei Windungen (= 4 Leitern) je Nut sowie mit gebrochener Nutzahl je Polteilung im Anker, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelschritt gegenüber dem genauen Durchmesserschritt um zwei Nuten verkürzt oder verlängert ist.
- 3. Motor nach Anspruch 2 mit vier übereinanderliegenden Leitern je Nut im Anker, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der oberste Leiter einer Nut mit dem untersten Leiter einer anderen Nut zu einer Windung verbunden ist, ebenso der 8ü zweitoberste Leiter einer Nut mit dem drittobersten einer anderen Nut.
- 4. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Leiter einer Ankernut mit dem untersten Leiter einer beispielsweise weiter nach rechts zu liegenden Nut verbunden ist, der zweitoberste Leiter derselben Nut dagegen mit dem' drittobersten Leiter einer nach links liegenden Nut.
- 5. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kommutierenden Ankerleiter in der Weudezone jedes Pols zwei oder mehreren Wendezähnen des Ständers gegenüberliegen, so daß die verschiedenen Seiten der Anker spulen von verschiedenen Wendezähnen induziert werden.
- 6. Motor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Wendezähnen. jedes Pols Teile der Erregerwicklung bzw. Leiter, die als solche wirken, liegen, so 'daß die zum Ankerstrom phasengleiche Feldstärke in. den einzelnen Zähnen verschieden groß ist.
- 7. Motor nach Anspruch 1 mit einer je Polteilung drei Abschnitte aufweisenden Ständerwicklung, von denen je nach der Drehrichtung der mittlere und einer der beiden äußeren eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterzahl eines Abschnittes der Ständerwicklung in Ober- und Unterschicht verschieden groß ist und einzelne Nuten nur eine Schicht enthalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES128656D DE676750C (de) | 1937-09-04 | 1937-09-04 | Wechselstromreihenschlusskollektormotor mit feststehenden Buersten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES128656D DE676750C (de) | 1937-09-04 | 1937-09-04 | Wechselstromreihenschlusskollektormotor mit feststehenden Buersten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE676750C true DE676750C (de) | 1939-06-12 |
Family
ID=7537872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES128656D Expired DE676750C (de) | 1937-09-04 | 1937-09-04 | Wechselstromreihenschlusskollektormotor mit feststehenden Buersten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE676750C (de) |
-
1937
- 1937-09-04 DE DES128656D patent/DE676750C/de not_active Expired
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