DE3040471C2 - Polumschaltbare Dreiphasenwicklung nach dem Umgruppierungsprinzip - Google Patents
Polumschaltbare Dreiphasenwicklung nach dem UmgruppierungsprinzipInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine polumschaltbar Dreiphasenwicklung nach dem Oberbegriff des Ratentanspruchs
1.
Die aus der DE-AS 24 39443 und der DE-PS 29 642 bekannten Wicklungen nach dem Umgruppierungsprinzip
mit einem in beiden Polpaarzahlstufen wirksameil Grundwicklungsteil und einem nur in der
Erstpolpaarzahlstufe mit p\ = m± 1 wirksamen Nullwicklungsteil weisen in ihrer einfachsten Ausführungsform mit fest in DreifachstenWDreifachsternschaltung
verbundenem Grundwicklungsteil seitens der Grundwicklung in beiden Polpaarzahlstufen p\ und pi gleiche
Strangwindungszahlen w\ = wi auf. Durch Reihenschaltung
von Nullwicklungszweigen läßt sich die wirksame Strangwindungszahl w\ nur in relativ engen
Grenzen erhöhen.
Bei größerem Aufwand an Schaltmaßnahmen lassen sich durch Drifachstern-ZSechsfachstern- oder
Dreieck'/Dreifachdreieck- bzw. SternVDreifachdrieck-Umschaltungen
des Grundwicklungsteiles andererseits nur stark differierende Strangwindungszahlen mit
Windungszahlverhältnissen
Wi : Wi 2: 2 : U
> 3 :1 bzw. > 3 · y/3 :1
erzielen.
Ein wesentliches Merkmal der aus der DE-PS 29 642 bekannten Dreiphasenwicklung liegt in der
dreizonigen Wicklungskonfiguration bei der Zweitpoipaarzahlstufe pi — 3/1. In der Erstpolpaarzahlstufe
Pi = 3m ± 1 kann dagegen ohne weiteres eine sechszonige
Wicklungskonfiguration vorgesehen werden, die hinsichtlich der Durchflutungsharmonischen günstiger
ist Bei einer dreizonigen Wicldungskonfiguration muß
man hingegen zur Vermeidung unerwünschter geradzahliger Durchflutungsharmonischer eine Spulenweite
mit Durchmesserschritt vorsehen. Wegen der Beschränkung in der Wahl der Spulenweite erfordert eine
weitergehende Anpassung der effektiven Windungszahlen eine Strangverschachtelung, was einer »Quasisehnung«
gleichkommt Eine solche Strangverschachtelung läßt sich zwar unabhängig voneinander in beiden
Polpaarzahlstufen durchführen, kann jedoch u. a. kornplizierte
Wicklungsanordnungen notwendig machen und kann insbesondere bei der Forderung nach sehr
niedrigen Wicklungsfaktoren f zu einem deutlich erhöhten OberweUengehalt führen. Hinzu kommt, daß
eine Anpassung der effektiven Strangwindungszahl is durch Verminderung des Wicklungsfaktors f unwirtschaftlich
ist, da — bei gleichbleibendem Strombelag — gleichzeitig die Kupferverluste quadratisch mit dem
Reziprokwert des Wicklungsfaktors ansteigen, was eine entsprechende Ausnutzungsminderung zur Folge hat
Die aus der DE-AS 24 39 443 bekannten komplizierten Dreiphasenwicklungen mit einem für Dreifachstern-/Sechsfachsternschaltung
ausgebildeten Grundwicklungsteile lassen sich zwar in beiden Polzahlstufen sechszonig ausführen, wodurch die Nachteile einer nicht 2s
frei wählbaren Spulenweite bzw. das Auftreten unerwünschter geradzahliger Durchflutungsharmonischer
vermieden sind, jedoch ist diese spezielle Schaltung insbesondere wegen des relativ großen und nur auf
komplizierte Weise bei mindestens fünfzehn notwendigen Anschlußklemmen (gemäß der dortigen F i g. 22)
geringfügig veränderbaren Windungszahlverhältnisses
Wi. W2 >
2 Λ
nicht allgemein einsetzbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in beiden Polzahlstufen sechszonig ausführbare Wicklungsanordnung
mit dementsprechend frei wählbaren Spulenweiten unter Vermeidung unerwünschter geradzahliger
Harmonischer in den Durchflutungskurven zu schaffen, bei der das Strangwindungszahlverhältnis für
die beiden Polpaarzahlstufen vielfältig veränderbar und insbesondere im Bereich zwischen 1 :1 und 2:1
festlegbar ist, wobei auch Polzahlkombinationen, bei denen die Erstpolpaarzahl p\ kleiner als die Zweitpolpaarzahl
pi ist und dementsprechend die Strangwindungszahl
W2 größer als w\ sein muß, ausführbar sind.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt nach der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1.
Bei der polumschaltbaren Wicklung nach der Erfindung läßt sich für eine Polpaarzahlkombination mit
Pi > Pi, bei der die Strangwindungszahl W\
> w2 sein muß, mit insgesamt zwölf Anschlußklemmen bei der
Zweitpolpaarzahlstufe /% = 3/j für den Grundwicklungsteil
eine Sechsfaeh-Sternschaltung und für die Erstpolpaarzahlstufe
Px = 3m±l
wahlweise eine Dreifachdreieck- oder Dreifachsternschaltung mit zusätzlichen parallelen oder in »innerer«
oder »äußerer« Reihenschaltung angeschlossenen Nullwicklungszweigen erzielen. Die dabei erreichten
Strangwindungszahlverhäitnisse betragen für parallel angeschlossene Nullwicklungszweige
W| : W2 = 2 : j/3 = 1,155 bzw. W\ : W2 = 2;
bei »innerer« Reihenschaltung erhöhen sich diese
bei »innerer« Reihenschaltung erhöhen sich diese
Aufteilungsverhältnis zwischen Nullwicklungs- und Grundwicklungsteil bedeutet Mit Rücksicht auf gleiche
Strombelastung und angeglichene magnetische Verhältnisse sind bei einer solchen Reihenschaltung die
Nullwicklungsspulen mit ein Drittel Wicklungszahl und dreifachem Drahtquerschnitt auszuführen.
Für den anderen Fall, nämlich einer Polpaarzahlkombination
mit P2 > p\ sind Strangwindungszahlen
wz > Wt erforderlich. Bei ebenfalls insgesamt zwölf
Anschlußklemmen wird hier beim Grundwicklungsteil für die Erstpolpaarzahlstufe p\ eine Sechsfaeh-Sternschaltung
vorgesehen und es werden wenigstens an die Mittelanzapfungen einer Grundwicklungszweiggruppe
parallelgeschaltete Nullwicklungszweige angeschlossen, wobei für die Zweitpolpaarzahlstufe pi eine Dreifachdreieck-
oder Dreifachsternschaltung der Grundwicklungsstränge vorgesehen ist Die dabei erreichten
Windungszahlverhältnisse betragen
ι : W2
:2 = 0,866 bzw. W1 : W2 = 0,5.
Alternativ dazu können für die erste Polpaarzahlstufe mit pi = 3n±l auch in Reihe zwischen den einzelnen
Mittelanzapfungen der Grundwicklungszweige und mit neun Anschlußklemmen für die Erstpolpaarzahlstufe p\
eingefügte Nullwicklungsteilzweige und wenigstens zu einer derartigen Wicklungszweiggruppe zusätzlich
parallel angeschlossene Nullwicklungsteilzweige vorgesehen werden. Durch die in Reihenschaltung eingefügten
Nullwicklungsteilzweige, die hier mit doppeltem Drahtquerschnitt und halber Windungszahl auszuführen
sind, wird die Strangwindungszahl w\ entsprechend
vergrößert
Die genannten Varianten und weitere Einzelheiten der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachfolgend für einige Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung näher erläutert Es
zeigen die
F i g. 1 bis 5 verschiedene Wicklungsschaltungen für P\>pi mit in Dreieck oder Stern geschalteten Grundwicklungszweiggruppen
sowie an diesen parallel oder in Reihe, bzw. bei der Dreieckschaltung in äußerer
Reihenschaltung angeschlossenen Nullwicklungszweigen,
F i g. 6 eine Umschaltvorrichtung, bestehend aus vier handelsüblichen Dreiphasenschützen,
F i g. 7 eine sechszonige Unterteilung des Spulenseitensternes für die durch drei teilbare Zweitpolpaarzahlstufe
P2=Zm in Grundwicklungs- und Nullzweigsektoren,
Fig.8 bis 16 ein ausführliches Beispiel für eine im
Polpaarzahlverhältnis pi :p2=4 :3 umschaltbare Dreiphasenwicklung,
und zwar
Fig.8 die Zonenanordnung eines 2pi=8poligen
Wicklungsstranges für 72 Nuten,
Fig. 10 den Nutenstern für 2pz=6 für diesen
Wicklungsstrang und die Zuordnung der Wicklungsspulen zu den einzelnen Zweigen bei einer Aufteilung in
Grund- und Nullwicklungsteil gemäß G: N= 3,
F i g. 11 bis 15 die sechspoligen Görgespolygone einer
solchen Wicklung für verschiedene Spulenschrittweiten 1 —9bis t —13,
Fig. 16 das detaillierte Schaltbild einer solchen entsprechend Fig.3 ausgeführten 16/12poligen Wicklungfür
144 Nuten,
für pi>p\ mit in Stern oder Dreieck geschalteten
Grundwicklungszweiggruppen sowie mit deren Mittelanzapfungen verbundenen parallel oder in Reihe
angeschlossenen Nullwicklungszweigen,
Fig.21 bis 23 ein ausführliches Beispiel einer
8/12poligen Wicklung für 144 Nuten, und zwar
Fig.21 den Nutenstern eines 2p,=8poligen Wicklungsstranges,
F i g. 22 den zugehörigen Nutenstern für die Zweipolzahl 2/72=12 mit angegebener Spulenzuordnung bzw.
Zonenaufteilung,
Fig.23 das detaillierte Schaltbild dieser entsprechend
F i g. 17 ausgeführten Wicklung,
Fig.24 bis 36 als weiteres Beispiel eine 10/12polige
Wicklung für 90 Nuten, und zwar
Fig. 24 den Nutenstern eines 2p\ - lOpoligen Wicklungsstranges,
F i g. 25 den zugehörigen Nutenstern für die Zweitpolpaarzahl 2pi = 12 mit angegebener Spulenzuordnung
für eine Aufteilung gemäß G: N- 3:2,
Fig.26 das detaillierte Schaltbild dieser entsprechend
F i g. 19 ausgeführten Wicklung,
Fig.27 bis 31 die zugehörigen Görgespolygone für
die erste Poipaarzahlstufe 2p, ~10 und
F i g. 32 bis 36 die zugehörigen Görgespolygone für die zweite Poipaarzahlstufe 2/%-12, jeweils für
verschiedene Spulenschrittweiten im Bereich von 1—6 bis 1-13.
Die ergänzenden Tabellen umfassen folgende Zusammenstellungen:
Spulenschrittweiten, Wicklungsfaktoren, Oberwellengehalte, Sehnungen und Luftspaltflußdichteverhältnisse
für beide Polzahlen entsprechend den prinzipiellen Schaltungen nach F i g. 1 bis 4 und den 3S
Ausführungsbeispielen nach F i g. 8 bis 15.
Spulenschrittweiten, Wicklungsfaktoren und Flußdichteverhältnisse für das Ausführungsbeispiel
nach F ig. 21 bis 23.
Spulenschrittweiten, Luftspaltflußdichteverhältnisse,
Sehnungen, Wicklungsfaktoren, Oberwellengehalte und Görgespolygone für beide Polzahlen
entsprechend den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 18 und 24 bis 36.
Die in der Zeichnung verwendeten Symbole und Bezeichnungen haben jeweils folgende Bedeutung: Mit
Kreis, Quadrat und Dreieck sind die Wicklungszweige des Grundwicklungsteiles G entsprechend ihrer Strangzugehörigkeit
bei der durch drei teilbaren Zweitpolpaarzahl /J2=3 bezeichnet Die schraffierten Symbole
•.■und Λ κ
bedeuten, daß in den betreffenden Zweighälften die
Stromrichtung in beiden Polpaarzahlstufen gleich bleibt wogegen die nichtschraffierten Zuordnungssymbole
60
auf eine Stromrichtungsumkehr hinweisen. Zum NuII-wicklungsteil
gehörige Spulen- bzw. 'Wicklungszweige sind mit Q gekennzeichnet Mit arabischen Ziffern sind
die längs des Umfanges fortlaufend gezählten Nut- bzw. es Spulennummern der Zweischichtwicklung bezeichnet
Negatives Vorzeichen bedeutet, daß die betreffenden Spulen mit umgekehrten Wickelsinn angeschlossen sind.
Die Anschlußklemmen sind mit römischen Ziffern numeriert, wobei die Klemmen I, II, III für die höhere
Polpaarzahl und die Klemmen IV bis XII für die niedrigeren Polpaarzahlen gelten, bei welcher durchwegs
eine sechsfach parallele Sternschaltung des Grundwicklungsteiles vorliegt.
Das äußere Anschlußschema ist für alle Schaltungsvarianten gleich. Es kann dieselbe Umschalteinrichtung
gemäß F i g. 6 verwendet werden, die im Vergleich zu bekannten Schaltungen mit gleicher Klemmenzahl
relativ einfach aus vier konventionellen dreiphasigen Schützen aufgebaut ist und damit nur ein Schütz mehr
als die Dahlanderschaltung benötigt Das erste Schütz Sl stellt die Verbindungen zwischen den Anschlußklemmen
I bis III der ersten Poipaarzahlstufe und den Netzzuleitungen Ll bis L 3 her. Die drei anderen
gegenüber dem ersten Schütz verriegelten Schütze S 2 bis 54 arbeiten parallel und ermöglichen den Netzanschluß
für die Klemmen IV bis XII der anderen Poipaarzahlstufe.
Für Polpaarzahlkombinationen mitp\>pi ergibt sich
gemäß den F i g. 1 bis 5 für die an die neun Anschlußklemmen IV bis XII anschaltbare niedrigere
Zweitpolpaarzahlstufe /J2 eine sechsfach parallele Sternschaltung
des Grundwicklungsteiles, wogegen für die an die drei Anschlußklemmen 1, II, III anschaltbare
Erstpolpaarzahlstufe p\ eine Dreifachdreieckschaltung (F i g. 1,3,5) oder eine Dreifachsternschaltung (F i g. 2,4)
der Grundwicklungszweiggruppen G vorliegt Die Nullzweige N können dabei den Grundwicklungszweiggruppen
G gemäß F i g. 1 und 2 parallelgeschaltet oder gemäß Fig.3 und 4 ganz bzw. hälftig unterteilt den
Grundwicklungszweiggruppen G unmittelbar in Reihe (»innere Reihenschaltung«) oder aber gemäß F i g. 5 der
Dreifachdreieckschaltung der Grundwicklungszweiggruppen G in Reihe geschaltet sein (»äußere Reihenschaltung«).
Bei der Zweitpolpaarzahlstufe pz werden jeweils die
drei Anschlußklemmen IV, XII, X bzw. V, VIII, Xl bzw. VI, IX, XII miteinander verbunden bzw. mit einer
Umschaltungseinrichtung nach F i g. 6 jeweils gemeinsam an die Netzzuleitungen Li1 L2 bzw. L3
angeschlossen.
Eine Verbindung der Anschlußklemmen I, II, III durch einen gesonderten Sternpunktleiter erübrigt sich dabei.
Die anfangs- und endseitigen Verbindungspunkte der drei Grundwicklungszweiggruppen sind jeweils äquipotentiale
Stellen und es ist daher ohne Bedeutung, ob diese zum Teil galvanisch getrennt bleiben (z. B. die
Anschlußklemmen I, II, III bei F i g. 2 und 4) oder zum Teil unmittelbar miteinander verbunden sind (z. B. die
Sternpunkte bei F i g. 2 und 4 bzw. die Dreieckpunkte I, II, III in F i g. 1) oder aber über die bei pz wirkungslosen
Nullwicklungszweige in Verbindung stehen (F i g. 1, 2 und3>
Bei einer Sternschaltung der Grundwicklungszweiggruppen nach Fig.4 können die Nullwicklungszweige
N nicht nur zwischen den anfangssei tigen Verbindungspunkten der Grundwicklungszweiggruppen G und den
Anschlußklemmen I, II, III, sondern statt dessen auch zwischen deren endseitigen Verbindungspunkten und
dem Sternpunkt eingefügt sein, wie es gestrichelt angedeutet ist Eine ähnliche Anordnung der Nullwicklungszweige
ist, wie ebenfalls gestrichelt angedeutet auch bei der Schaltung nach Fig.3 möglich. In den
beiden genannten Fällen könnten die Nullwicklungszweige N auch hälftig unterteilt und sowohl vor als auch
hinter den Verbindungspunkten der Grundwicklungs-
zweiggruppen G in Reihe angeordnet sein, wobei die
Unterteilung der Nullwicklungszweige N so vorzunehmen ist, daß sich in beiden Nullwicklungszweighälften
bei Betrieb mit der Zweitpolpaarzahl /J2 die in ihnen
induzierten Spulenspannungen aufheben.
Beim Umschalten von der Erstpolpaarzahlstufe p\ auf die Zweitpolpaarzahlstufe pi findet außer einer symmetrischen
Umgruppierung der Grundwicklungszweige auch eine Stromrichtungsumkehr in jeder Zweighälfte
statt Die Zuordnung der Spulen zu den einzelnen ι ο Wicklungszweigen kann daher für jeden Strang anhand
des Nutensternes für die Zweitpolpaarzahlstufe so vorgenommen werden, daß gemäß der in F i g. 7
angedeuteten Zonenverteilung eine symmetrische sechszonige Wicklungskonfiguration erhalten wird,
worin die einzelnen Sektoren der Grundwicklungszweige entsprechend ihrer Strangzugehörigkeit bei der
Zweitpolpaarzahlstufe pi gekennzeichnet sind.
Die zwischen den Sektoren der Grundwicklungszweige liegenden, durch das Symbol O gekennzeichneten
Sektoren in F i g. 7 gehören zu dem bei der Zweitpolpaarzahlstufe pi wirkungslosen Nullwicklungsteil. Für
die Zonenbreiten φ des Grundwicklungsteiles und die Zonenbreiten ψ des Nullzweigteiles gilt entsprechend
dem Aufteilungsverhältnis
φ :ψ— G: Nmit φ+ψ —τ-
Wie F i g. 7 zeigt, ergibt die Vektorsumme der bei der
Zweitpolpaarzahlstufe pi in den Spulen der Nullwicklungszweige
induzierten Spannungen den Wert Null.
Da man in beiden Polpaarzahlstufen jeweils eine sechszonige symmetrische Wicklungsverteilung vorsehen
kann, ist die Spulenweite auf die Durchflutungssymmetrie
ohne Einfluß. Man ist daher nicht auf Durchmesserspulen angewiesen, sondern kann beliebig
gesehnte Spulen verwenden und erhält trotzdem in beiden Polpaarzahlstufen stets sechsachsig symmetrische
Görgespolygone. Die Spulenschrittweite steht damit als uneingeschränkter Variationsparameter zur
Verfügung. Als zusätzliche Variationsmöglichkeit können auch analog zu DE-PS 26 29 642 ausgebildete, an
sich bekannte strangverschachtelte und/oder zonenüberlappte Wicklungsanordnungen vorgesehen werden,
was in beiden Polpaarzahlstufen unabhängig voneinander möglich ist.
Für eine 2pi :2/>2=8/6polige Dreiphasenwicklung
mit 72 Nuten zeigt Fig.8 die in üblicher Weise vorgenommene Spulenverteilung eines Stranges bei der
Erstpolzahlstufe 2pi=8. Fig.9 zeigt den zugehörigen
Nutenstern. In Fig. 10 ist die geänderte Phasenlage so
dieser Spulen bei der Zweitpolzahlstufe 2/%=6 dargestellt,
wobei im Gegensatz zu Fig.9 alle Strahlen mit gleicher Orientierung eingezeichnet, d.h. durchwegs
von innen nach außen gerichtet sind. Die entgegengesetzte Durchflutungsrichtung, z. B. bei den Spulen 10,11
und 12, ist hier durch ein Minus-Zeichen erkennbar.
Die Aufteilung der Wicklung in Grund- und Nullwicklungsteile beträgt G:N=-3. Die in den Fig.8
bis 10 eingetragene Zuordnung der Spulen zu den einzelnen Wicklungszweigen ist gemäß Fig.7 vorge- eo
nommen. : ~
12
16
16
Die beiden nicht dargestellten anderen Stränge sind gegeneinander um ein Drittel des Umfangs, d. h. um 24
Nuten verschoben angeordnet und in gleicher Weise aufgebaut zu denken.
In der Tabelle I sind für verschiedene Spulenschrittweiten von 1 —9 bis 1 —13 für die beiden Polzahlen, die
Sehnungen als Verhältnis aus Spulenweite W und der Polteilung r, die Wicklungsfaktoren ξ und die
Oberwellengehalte
"0%
y+l
sowie für die verschiedenen Schaltungen nach den Fig. 1 bis 4 die jeweiligen Luftspaltflußdichteverhältnisse
BfJBi angegeben.
In der ersten Polzahlstufe mit 2p, =8 liegt eine konventionelle, gesehnte Zweischichtwicklung vor. Im
2p2—6poligen Betrieb ergeben sich unabhängig von der
Spulenweite W durchwegs sechsachsig symmetrische Görgespolygone (Polardiagramm der Felderregerkurven),
die für die verschiedenen Spulenschrittweiten in den Fig. 11 bis 15 dargestellt sind. Den mit Kreisen
bezeichneten Eckpunkten in den Fig. 11 und 15 entsprechen durchflutungsfreie Nuten. Die niedrigsten
Werte für die Oberwellengehalte ο» ergeben sich bei
den Spulenschrittweiten 1-10 und 1-11, vgl. Tabelle I, für welche die Görgespolygone am »rundesten« sind.
Das vollständige Schaltbild einer nach Fig.3 aufgebauten derartigen 2/>i :2p2 = 16/12poligen Dreiphasenwicklung
für 144 Nuten ist in F i g. 16 gezeigt Sie ist aus zwei längs des Maschinenumfangs aneinandergefügten
Wicklungsanordnungen gemäß den F i g. 8 bis 15 gebildet
Die einseitig in Reihe angeschlossenen Nullwicklungszweige N sind hier bei jeder der drei Grundwicklungszweiggruppen
G aus zwei Parallelpfaden gebildet, wobei Spulen mit einer Windungzszahl
ww— - wc
erforderlich sind. Alternativ hierzu könnte auch eine reine Reihenschaltung mit hintereinandergeschalteten
zwölf Nullzweigspulen vorgesehen sein, welche jeweils mit einer Windungszahl
WN- -WC
auszuführen wären, oder es könnte nach mittiger Unterteilung der zwei Parallelpfade auch eine Vierfachparallelschaltung
von je drei Nullwicklungszweigspulen mit einer Windungszahl
vorgesehen werden.
Bei 12poligem Betrieb ergibt sich eine Sechsfach-Sternschaltung, wobei der Nullwicklungsteil wirkungslos
bleibt Bei 16poligem Betrieb ergibt sich eine Dreieckschaltung der Wicklungszweiggruppen. Bei
einer Spulenschrittweite von »1 — 10« betragen die Wicklungsfaktoren fi2« 0,903 und fi6-0,960; das
Luftspaltflußdichteverhältnis beträgt
und es ergibt sich in der 12poligen Stufe ein Görgespolygon gemäß Fig. 14.
9 10
durch drei teilbaren Zweitpolpaarzahlstufe P2 = 3n Grundwicklungsteiles mit halber Windungszahl und
jeweils eine Sechsfachsternschaltung vor, wodurch sich doppeltem Drahtquerschnitt auszuführen. Für die
hierfür eine kleinere Strangwindungszahl w2 als für die restlichen, parallel angeschlossenen Nullwicklungsteil-
sich solche Schaltungen - wie bereits erläutert — für daß sich hier die gleiche Strangwindungszahl wi wie für
Die Erfindung ist aber ebensogut für eine umgekehrte ihrerseits parallel wirkenden Grundwicklungszweig-Polpaarzahlkombination
mit pi > pi geeignet, wozu man hälften ergibt
bei der Zweitpolpaarzahl eine höhere Strangwindungs- 10 Die F i g. 21 bis 23 beziehen sich auf eine 8/12polig
zahl wt>w\ benötigt Dies wird bei den nachfolgend umschaltbare Dreiphasenwicklung (pi=4; p2=6) für
erläuterten Schaltungen gemäß den Fig. 17 bis 20 144 Nuten. Aus dem in F ig. 21 gezeigten Nutenstern für
dadurch erreicht, daß die aus wiederum neun gleicharti- den gesamten 8poligen Wicklungsstrang Lk und aus
gen Wicklungszweigen gebildeten Grundwicklungs- dem in Fig. 19 gezeigten Nutenstern desselben
zweiggruppen so zusammengefaßt und angeordnet sind, 15 Wicklungsstranges für die 12polige Zweitpolzahlstufe
daß sich in diesen Fällen beim Einspeisen ihrer neun geht die Zuordnung der einzelnen Spulen zu den
neun Anschlußklemmen IV bis XII wiederum die O D Δ *■ A
Erstpolpaarstufe P1 ergibt Zur Umschaltung kann dabei
Erstpolpaarstufe P1 ergibt Zur Umschaltung kann dabei
die gleiche einfache Schaltvorrichtung gemäß Fig.6 20 des Grundwicklungsteils und des Nullwicklungsteils
verwendet werden. Die anfangs- und endseitigen O hervor, wobei das Aufteilungsverhältnis G:N=3
Verbindungen der drei Grundwicklungszweiggruppen beträgt Mit den Bezugszeichen Λ, B, QD, E, F, G und H
G sind ihrerseits fest in Stern- (Fig. 17 und 19) oder sind die von den Spulenseiten des besagten Wicklungs-Dreieckschaltung
(F i g. 18 und 20) miteinander und mit stranges Lk belegten »Polbereiche« bei der Erstpolpaardrei
Anschlußklemmen I, II, III für die Zweitpolpaarstu- 25 zahlstufe p\ in Umfangsrichtung fortlaufend bezeichnet
fe pi verbunden. Bei der Erstpolpaarzahlstufe pi=4 liegt entsprechend
stehen hier aus Wicklungszweigen, die im Gegensatz zu _ iii«, g μ
den früher behandelten Schaltungsvarianten nach 3-8 Nmtn
jeweils den gleichen Wicklungssträngen pi ■«= 6 ist dagegen entsprechend F i g. 22 eine verschachtelte
Spulenanordnung mit insgesamt resultierenden,
°· °·Δ jeweils über nil erstreckten Grundwicklungszonen und
dazwischenliegenden, π/6 breiten Nullwicklungszonen
zugehören. Bei Betrieb mit der Erstpolpaarzahlstufe P1 35 vorhanden. Gegenüber F i g. 7 sind hier die Wicklungs-
bleibt in den mit schraffierten Symbolen zonen doppelt so breit und ineinanderverschachtelt
bzw. gegenseitig überlappt ausgeführt In jedem der
··■·* Polbereiche A bis //ändert sich dabei die Spulenzugehörigkeit
zu den verschiedenen Wicklungszweigen von
bezeichneten Wicklungszweighälften die Stromrichtung 40 Nut zu Nut Jeweils gleichphasig induzierte Polbereiche,
unverändert; in den anderen Wicklungszweighälften z. B. die Polbereiche A und E, sind zur Erzielung einer
kehrt sie sich dagegen um. vollständigen Wicklungssymmetrie in sich unterschied-
zeichneten Nullwicklungszweige N, der hier an die 45 wirksame Strangwindungszahlverhältnis W12: W8=2.
und 18 zeigen dies für eine bzw. zwei parallel zu einer durchwegs gleich ausgeführten Wicklungsspuien zeigt
bzw. zwei Grundwicklungszweiggruppen angeschlosse- F i g. 23. Die sich bei verschiedenen Spulenschrittweiten
nen Nullwicklungszweiggruppe, welche ihrerseits ana- 50 ergebenden Wicklungsfaktoren f* |)2 und die dabei
log wie die Grundwicklungszweige ebenfalls aus vorhandenen Luftspaltflußdichteverhältnisse
gleichartigen Wicklungszweigen mit Mittelanzapfungen
gleichartigen Wicklungszweigen mit Mittelanzapfungen
gebildet sind Die Spulen solcher parallel angeschlosse- w · E 8
ner Nullwicklungszweige sind u. a. identisch mit denen Bt/Bn = — ■ —
des Grundwicklungsteiles ausgeführt F ig. 17 gilt für ein 55 "Ί * ei 12
Aufteilungsverhältnis von G: N— 3 :1 von Grundwicklungs- zu Nullwicklungsteil; F i g. 18 für ein G: N—3 :2. für dieses Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 23 sind in
ner Nullwicklungszweige sind u. a. identisch mit denen Bt/Bn = — ■ —
des Grundwicklungsteiles ausgeführt F ig. 17 gilt für ein 55 "Ί * ei 12
Aufteilungsverhältnis von G: N— 3 :1 von Grundwicklungs- zu Nullwicklungsteil; F i g. 18 für ein G: N—3 :2. für dieses Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 23 sind in
gruppen G und den Anschlußklemmen IV bis XII für die Nuten für einen Lüfterantriebsmotor aufgezeigt, bei
derartig ergänzten Wicklungszweiggruppe zusätzliche Potenz der Drehzahl ändern.
den. Mit Rücksicht auf eine ausgeglichene Strombela- Luftspahflußdichteverhältnis Si1ZSi2VOn etwa 1,1 bis 1,2
stung und eine vollständige Durchflutungssymmetrie anzustreben. Entsprechend dem Leistungsbedarf bietet
sind die Spulen der in Reihenschaltung eingefügten sich gemäß Fig. 18 ein Aufteilungsverhältnis von
Grund- zu Nullwicklungsteil im Verhältnis G: /V=3 :2
an, wobei alle Spulen gleich ausgeführt sein können und in der schwach belasteten Zweitpolpaarzahlstufe p2=6
nur dreifünftel der Wicklung stromführend sind. In der lOpoligen Erstpolzahlstufe (Erstpolpaarzahl pi=5)
ergibt sich eine Zehnfachsternschaltung, wogegen in der 12poligen Zweitpolzahlstufe (Zweitpolpaarzahl P2 = 6)
neben der gezeigten Dreifachdreieckschaltung auch eine Dreifachsternschaltung möglich wäre.
Ausgehend von einem in üblicher Weise sechszonig gruppierten unverschachtelten lOpoligen Wicklungsstrang ergeben sich für die beiden Polpaarzahlstufen die
Nutensterne nach Fig.24 und 25, in denen die Zuordnung der Spulen zu den einzelnen Zweigen des
Grundwicklungsteiles angegeben ist Die nicht gekennzeichneten Spulen gehören zum Nullwicklungsteil.
Abhängig von der Spulenschrittweite und der für die
Zweitpolpaarzahlstufe /72=6 vorgesehenen Dreifachdreieck-
oder Dreifachsternschaltung ergeben sich die im linken Teil der Tabelle III aufgeführten unterschiedlichen
Luftspaltflußdichteverhältnisse B,o/Bi2. Im rechten
Teil der Tabelle sind die jeweils vorhandenen Sehnungen win, Wicklungsfaktoren ξ, Oberwellenstreufaktoren
und Figurenhinweise auf die gesondert dargestellten Görgespolygone für beide Polpaarzahlen zusammengestellt
Wie in der Tabelle III hervorgehoben ist, zeigt sich,
daß die angestrebten Luftspaltflußdichten nur bei relativ starken Sehnungen erreicht werden können (Spulenweiten
W= 5 oder 6 bei Y10/zP-Umschaltung, bzw. W= 12
(übersehnt) bei Y'o/YS-Umschaltung), was zumindest in
einer Polpaarzahlstufe mit einem unerwünscht niedrigen Wicklungsfaktor und einer den Oberwellengehalt σο
vergrößernden ungünstigen Felderregerkurve verbunden ist und damit eine Verschlechterung der Maschinenausnutzung
zur Folge hat
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird eine gemäß
Fig. 19 modifizierte Schaltung des Nullwicklungsteiles
bei unveränderter Dreifachsternschaltung der Grundwicklungszweiggruppen
für die Zweitpolpaarzahlstufe /»2=6 vorgesehen. Das detaillierte Wicklungsschaltbild
hierfür ist in Fig.26 gezeigt Für die Erstpolpaarzahlstufe
(pi= 5) sind an die Mittelanzapfungen aller
Grundwicklungszweige G jeweils Nullzweigteilspulengruppen Nr mit halber Windungszahl und doppeltem
Querschnitt wie die Spulen der Grundwicklung angeschlossen. Eine vierte Nullzweigteilspulengruppe
Np mit eineinhalbfacher Windungszahl ist parallel an eine der NuUzweigteilspuIengruppen Nr angeschlossen.
Dadurch erhöht sich die bei der Erstpolpaarzahlstufe pi=5 wirksame Windungszahl auf den eineinhalbfachen
Wert, so daß sich damit die in der vierten Spalte der Tabelle III angegebenen dementsprechend veränderten
günstigen Luftspaltflußdichteverhältnisse erzielen lassen.
Die hierbei erforderlichen Spulenweiten W weichen in beiden Polzahlstufen nur geringfügig von den
Polteilungen r ab, so daß jeweils hohe Wicklungsfaktoren I erhalten werden, die eine gute Maschinenausnutzung
erlauben. Auch liegen hierbei die Oberwellenstreufaktoren bei beiden Polzahlen günstigerweise jeweils im
Bereich der niedrigsten Werte.
Bei der Beurteilung der Felderregerkurve für den 12poligen Betrieb gemäß d^n in den Fig.32 bis 35
gezeigten Görgespolygonen ist zu berücksichtigen, daß eine Bruchlochwicklung mit q=2$ Nuten je Pol und
Strang vorliegt, die entsprechend dem Aufteilungsverhältnis in Grund- und Nullwicklungsteil G: N= 3 :2 nur
zu dreifünftel stromführend ist Die mit Kreisen bezeichneten Eckpunkte der betreffenden Görgespolygone
bedeuten jeweils durchflutungsfreie Nuten.
Mit den verschiedenen Schaltungvarianten der Erfindung gemäß F i g. 1 bis 5 für p\>pi und Fig. 17 bis 20 für ρϊ>ρ\ lassen sich in einem weiten Bereich varriierbare Windungszahlverhältnisse erreichen, so daß eine die Maschinenausnutzung verschlechternde und die Durchflutungsoberwelligkeit vergrößernde Anpassung der effektiven Strangwindungszahlen durch Verringerung des Wicklungsfaktors vermieden wird und die Erfindung vorteilhafterweise universell einsetzbar ist In allen Fällen bleibt die äußere Umschaltung dieselbe und kann bei insgesamt zwölf Klemmen jeweils durch eine aus vier handelsüblichen Dreiphasenschützen gebildete Umschalteinrichtung nach F i g. 6 getätigt werden. Es wird dabei nur ein Schütz mehr als bei der Dahlanderschaltung benötigt
Da sich in beiden Polzahlstufen sechszonige Wicklungsanordnungen ausführen lassen, werden störende geradzahlige Durchflutungsoberwellen von vornherein vermieden und die Spulenschrittweite ist frei wählbar. Aufgrund ihrer günstigen technischen Eigenschaften ist die erfindungsgemäße Wicklungsausführung insbesondere auch für Maschinen größerer Leistung geeignet bei denen der geringfügig erhöhte Aufwand für die Umschalteinrichtung sowieso unerheblich ist
Mit den verschiedenen Schaltungvarianten der Erfindung gemäß F i g. 1 bis 5 für p\>pi und Fig. 17 bis 20 für ρϊ>ρ\ lassen sich in einem weiten Bereich varriierbare Windungszahlverhältnisse erreichen, so daß eine die Maschinenausnutzung verschlechternde und die Durchflutungsoberwelligkeit vergrößernde Anpassung der effektiven Strangwindungszahlen durch Verringerung des Wicklungsfaktors vermieden wird und die Erfindung vorteilhafterweise universell einsetzbar ist In allen Fällen bleibt die äußere Umschaltung dieselbe und kann bei insgesamt zwölf Klemmen jeweils durch eine aus vier handelsüblichen Dreiphasenschützen gebildete Umschalteinrichtung nach F i g. 6 getätigt werden. Es wird dabei nur ein Schütz mehr als bei der Dahlanderschaltung benötigt
Da sich in beiden Polzahlstufen sechszonige Wicklungsanordnungen ausführen lassen, werden störende geradzahlige Durchflutungsoberwellen von vornherein vermieden und die Spulenschrittweite ist frei wählbar. Aufgrund ihrer günstigen technischen Eigenschaften ist die erfindungsgemäße Wicklungsausführung insbesondere auch für Maschinen größerer Leistung geeignet bei denen der geringfügig erhöhte Aufwand für die Umschalteinrichtung sowieso unerheblich ist
Die Aufteilung in den für beide Polpaarzahlen aktiven Grundwicklungsteil G und den nur für die nicht durch
♦0 drei teilbare Erstpolpaarzahlstufe p\ =3m±l stromführenden
Nullwicklungsteil N erfolgt gemäß den aus DE-PS 26 29 642 bekannten Gesetzmäßigkeiten. Die
Zuordnung der Wicklungsspulen zu den einzelnen Wicklungsteilen
O. D.Δ bzw. ·.■·▲
des Grund- und Nullwicklungsteiles findet man jeweils ausgehend von der Spulenverteilung eines vollständigen
Wicklungsstranges für die Erstpolpaarzahlstufe p\
anhand des Nutensternes für die durch drei teilbare Zweitpolpaarzahlstufe pz=Zn, wie es in F i g. 7 schematisch
und anhand der Fi g. 8,9,10; 21, 22 und 24, 25 für
drei Ausführungsbeispiele dargelegt ist Die beiden anderen Wicklungsstränge für die Erstpolpaarzahlstufe
pi sind jeweils in gleicher Weise aufgebaut und gegeneinander um jeweils ein Drittel des Umfanges
versetzt angeordnet Wie bereits erwähnt wurde, können außer den in den Beispielen behandelten
Ausführungsformen auch strangverschachtelte Wicklungsanordnungen vorgegeben werden, die analog zu
den in der DE-PS 26 29 642 erläuterten Möglichkeiten
in beiden Polpaarzahlstufen unabhängig voneinander ausführbar sind
13
| Spulefi schria |
2Λ-8 | WA, | h | Ml | 2ft-< | WA6 | 0377 | 2M | G&tes- (MM]T(OtI |
*/4 | Fig.1 | FiS. 3 | Fi*. 2 | Fif.4 |
| 1-13 | 4/3 | 0,831 | Ul | 12/12 | 03» | MO | Fig. 11 | 0,737 | 0,982 | 1,276 | 1,701 | |||
| 1-12 | 11/9 | 0,902 | U5 | 11/12 | 03*4 | 0J4 | Fig. 12 | 0306 | 1,075 | 1,396 | 1362 | |||
| 1-11 | 10/9 | 0,945 | 1,41 | 10/12 | 0303 | 039 | Fig. 13 | 0367 | 1,156 | 1402 | 2,002 | |||
| 1-10 | 1 | 0,960 | 1,15 | 9/12 | 0346 | 2JK | Fig. M | 0,921 | 1,228 | 1,595 | 2,126 | |||
| 1- 9 | 8/9 | 0,945 | 8/12 | Fig. 15 | 0,967 | 1,290 | 1,676 | 2^34 | ||||||
| Spulen- Schritt |
0,82» | 03028 | Pi I-23 |
| 1-13 | 0J666 | Ο3952 | 1,459 |
| 1-14 | 0,89S5 | O372I | 1,377 |
| 1-15 | 0,9236 | 03342 | 1^94 |
| 1-16 | 03416 | 0,7819 | 1^04 |
| 1-17 | 0,9525 | 0,7163 | 1,107 |
| 1-18 | 03561 | 0^6384 | 1,003 |
| 1-19 | 0390 | ||
TabeUe UI
| Spulen schritt |
Fig. 18 | V10Zy3 | 1,728 | (NR) Fig. 26 |
2Λ-10 | W/t\q | 0,7352 | «910% | Görfes polygon |
2ft - 12 | WA12 | 0,8534 | 7,07 | Görgei- polygon |
| 1- 6 | 1,117 I 1,935 | 1,627 | 1,29 | 5/9 | Ο3312 | 1,43 | Fig. 27 | 2/3 | 0,9372 | 2,66 | Fig. 34 | |||
| 1- 7 | 1,085 I 1,879 | 1,505 | 1,25 | 2/3 | O3OI9 | 1,41 | Fig. 28 | 4/5 | 0,9800 | 4,03 | Fig. 35 | |||
| 1- 8 | 1,345 j 1,811 | 1,353 I 1,161 I |
Ui | 7/9 | 03452 | 1,11 | Fig. 29 | 14/15 | 0,9800 | 4,03 | Fig. 36 | |||
| 1- 9 | 0,998 | 1,152 | V9 | 03598 | 1,15 | Fig. 30 | 16/15 | 0,9372 | 2,66 | Fig. 36 | ||||
| 1-10 | 0340 | 1,085 | 1 | Ο3452 | 1,41 | Fig. 31 | 6/5 | Ο3534 | 7,07 | Fig. 35 | ||||
| 1-11 | 0,8«9 | 1,003 | 10/9 | 03U9 | 1,15 | Fig. 30 | 4/3 | 0,7323 | 9,06 | Fig. 34 | ||||
| 1-12 | 0,781 | 0,902 | 11/9 | 0,1312 | 1.11 | Fig. 29 | 22/15 | 0,5792 | 835 | Fig. 33 | ||||
| 1-13 | 0,671 | 0,774 | 4/3 | 1,41 | Fig. 28 | 8/5 | Fig. 32 | |||||||
Claims (7)
1. Polumschaltbar Dreiphasenwicklung nach dem Umgruppierungsprinzip für Polpaarzahlverhältnisse
Pi :pz — (3/n±l):3n
(m und π als ganze positive Zahlen) mit einem in
beiden Polpaarzahlstufen wirksamen Grundwicklungsteil und einem nur in der Erstpolpaarzahlstufc
pi wirksamen Nullwicklungsteil, wobei der Grundwicklungsteil aus insgesamt neun gleichartigen
Wicklungszweigen besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß herausgeführte Mittelanzapfungen (IV bis XH) an den neun gleichartigen Wicklungszweigen
als Anschlußstellen für eine sechsfach parallele Sternschaltung des Grundwicklungsteiles
bei der kleineren Polpaarzahl dienen, daß jeweils drei bei der größeren Polpaarzahl demselben Strang
zugehörige Grundwicklungszweige anfangs- und endseitig unmittelbar fest miteinander verbunden
sind und die auf diese Weise gebildeten Wicklungszweiggruppen des Grundwicklungsteiles sowohl
untereinander als auch mit Wicklungszweigen des Nullwicklungsteiles fest verbunden und an drei
Anschlußklemmen (I bis III) für die größere Polpaarzahl geführt sind.
2. Polumschaltbar Dreiphasenwicklung nach Anspruch 1 für p\
> p% dadurch gekennzeichnet, daß den drei Grundwicklungszweiggruppen (G)
jedes Stranges für die Erstpolpaarzahlstufe p\
jeweils ein Nullwicklungszweig (N) fest parallel geschaltet ist und die derart vervollständigten
Wicklungsstränge in Dreieck· oder Sternschaltung an die drei Anschlußklemmen (I, H, III) für die
Erstpolpaarzahlstufe p\ geführt sind und die neun unmittelbar mit den Anschlußklemmen (IV bis XII)
verbundenen Mittelanzapfungen die Anschlußstellen für die Zweipolpaarzahlstuf 2 pi bilden (F i g. 1,2).
3. Polumschaltbar Dreiphasenwicklung nach Anspruch 1 für p\
> fn, dadurch gekennzeichnet, daß den drei Grundwicklungszweiggruppen (G)
jedes Stranges für die Erstpolpaarzahlstufe p\ jeweils mindestens ein Nullwicklungszweig (N) in
Reihe geschaltet ist und die derart vervollständigten Stränge in Dreieck- oder Sternschaltung an die drei
Anschlußklemmen (I, II, III) für die Erstpolzahlstufe p\ geführt sind und die neun unmittelbar mit den
Anschlußklemmen (IV bis XII) verbundenen Mittelanzapfungen die Anschlußstellen für die Zweitpolpaarzahlstufe
pi bilden (F i g. 3,4,16).
4. Polumschaltbar Dreiphasenwicklung nach Anspruch 1 für p\ >
p%, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Grundwicklungszweiggruppen (G)
jedes Stranges für die Erstpolpaarzahlstufe pt unmittelbar in Dreieckschaltung verbunden sind,
deren Dreieckpunkte über je einen zwischengefügten Nullwicklungszweig (N) an die Anschlußklemmen
(I, II, III) für die Erstpolpaarzahlstufe p\ geführt sind und die mit den Anschlußklemmen (IV bis XII)
verbundenen neun Mittelanzapfungen unmittelbar die Anschlußstellen für die Zweitpoipaarzahlstufe pi
bilden (F ig. 5).
5. Polumschaltbar Dreiphasenwicklung nach Anspruch 1 für pi
> p\, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der in Dreieck- oder
Sternschaltung untereinander verbundenen Grundwicklungszweiggruppen (G) an ihren Mittelpunktsanzapfungen Nullwicklungszweige (N) parallel geschaltet
sind, wobei die unmittelbar mit den Grundwicklungszweigen (G) verbundenen drei Anschlußklemmen
(I, II, III) die Anschlüsse für die Zweitpoipaarzahlstufe pi bilden und die mit den
Mittelanzapfungen verbundenen neun Anschlußklemmen (IV bis XII) als Anschlußstellen für die
Erstpolpaarzahlstufe pt dienen (F i g. 17,18,23).
6. Polumschaltbar Dreiphasen wicklung nach
Anspruch 1 für p* > pt, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Mittelanzapfungen der ihrerseits für die Zweitpoipaarzahlstufe pi fest in Dreieckoder
Sternschaltung verbundenen und unmittelbar an die entsprechenden Anschlußklemmen (I bis III)
geführten Grundwicklungszweiggruppen (G) und den Anschlußklemmen (IV bis XII) für die
Erstpolpaarzahlstufe p\ jeweils ein Nullwicklungsteilzweig
(Nr) in Reihenschaltung eingefügt ist und daß mindestens an einer derart ergänzten! Wicklungszweiggruppe
zusätzlich drei in Stern geschaltete NuUwicklungszweige (Np) parallel angeschlossen
sind (F ig. 19,20,26).
7. Polumschaltbar Dreiphasenwicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch
eine aus vier konventionellen Dreiphasenschützen bestehende Umschalteinrichtung, wobei ein Schütz
die Verbindungen zwischen den Anschlußklemmen (I bis I1I) für die eine Polpaarzahlstufe und den
Netzzuleitungen (Li bis L 3) herstellt und drei parallel arbeitende, gegenüber dem ersteren verriegelte
Schütze die netzseitigen Verbindungen zu den Anschlußklemmen (IV bis XIl) für die andere
Polpaarzahlstufe ergeben (F i g. 6).
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803040471 DE3040471C2 (de) | 1980-10-27 | 1980-10-27 | Polumschaltbare Dreiphasenwicklung nach dem Umgruppierungsprinzip |
| JP17197481A JPS57106362A (en) | 1980-10-27 | 1981-10-27 | Pole change 3-phase winding |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803040471 DE3040471C2 (de) | 1980-10-27 | 1980-10-27 | Polumschaltbare Dreiphasenwicklung nach dem Umgruppierungsprinzip |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3040471A1 DE3040471A1 (de) | 1982-05-13 |
| DE3040471C2 true DE3040471C2 (de) | 1982-10-28 |
Family
ID=6115285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803040471 Expired DE3040471C2 (de) | 1980-10-27 | 1980-10-27 | Polumschaltbare Dreiphasenwicklung nach dem Umgruppierungsprinzip |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS57106362A (de) |
| DE (1) | DE3040471C2 (de) |
Families Citing this family (6)
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| RU2470444C2 (ru) * | 2010-05-12 | 2012-12-20 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кубанский государственный аграрный университет" | Двухполюсная обмотка асинхронного генератора |
| RU2453025C2 (ru) * | 2010-05-12 | 2012-06-10 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кубанский государственный аграрный университет" | Двухполюсная обмотка асинхронной машины |
| RU2475927C2 (ru) * | 2010-07-27 | 2013-02-20 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кубанский государственный аграрный университет" | Двухполюсная статорная обмотка асинхронного генератора |
| RU2476976C2 (ru) * | 2010-07-27 | 2013-02-27 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кубанский государственный аграрный университет" | Статорная обмотка сварочного асинхронного генератора |
| RU2498483C2 (ru) * | 2011-07-21 | 2013-11-10 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кубанский государственный аграрный университет" | Автономный асинхронный генератор с двухполюсной статорной обмоткой |
| RU2516012C2 (ru) * | 2011-07-25 | 2014-05-20 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кубанский государственный аграрный университет" | Асинхронный генератор с восьмиполюсной статорной обмоткой |
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| DE2629642C3 (de) * | 1976-07-01 | 1979-08-30 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Polumschaltbare Dreiphasenwicklung |
-
1980
- 1980-10-27 DE DE19803040471 patent/DE3040471C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-10-27 JP JP17197481A patent/JPS57106362A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3040471A1 (de) | 1982-05-13 |
| JPS57106362A (en) | 1982-07-02 |
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