CH124591A - Geschwindigkeitswechselgetriebe. - Google Patents

Geschwindigkeitswechselgetriebe.

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CH124591A
CH124591A CH124591DA CH124591A CH 124591 A CH124591 A CH 124591A CH 124591D A CH124591D A CH 124591DA CH 124591 A CH124591 A CH 124591A
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CH
Switzerland
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speed change
drive
locking mechanism
heads
drivers
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English (en)
Inventor
Robert Ditisheim
Original Assignee
Robert Ditisheim
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
    • F16H29/04Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts
    • F16H29/06Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts with concentric shafts, an annular intermediate member moving around and being supported on an adjustable crank or eccentric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


  Geschwindigkeitswechselgetriebe.    Gegenstand dieser Erfindung ist ein Ge  schwindigkeitswechselgetriebe, welches sich  dadurch auszeichnet, dass mindestens zwei  umlaufende, gleichachsige Triebköpfe und  zwischen je zwei benachbarten Triebköpfen  ein drehbarer, exzentrisch zur Achse der  Triebköpfe einstellbarer Zwischenkörper und  zu dessen Verbindung mit den zugehörigen  Triebköpfen zwei Kränze von Mitnehmern  mit Gesperren vorgesehen sind, wobei die  Mitnehmer jedes Kranzes in radialen     Fül-          rungen    des einen der zu verbindenden Teile  und die Gesperre konzentrisch zum andern  Teil geführt sind und mit letzterem zusam  menwirken, wobei bei jedem Zwischenkörper  die Gesperre des einen Kranzes zu denjenigen  des andern derart orientiert sind,

   dass wahl  weise irgend einem der beiden Triebköpfe als  treibender Teil dienen und den andern, ge  triebenen Triebkopf durch den Zwischenkör  per entsprechend einem durch die exzen  trische Einstellung desselben bedingten Über  setzungsverhältnis mit veränderter Geschwin  digkeit mitnehmen kann. Zweckmässig sind  die Gesperre als Klemmgesperre ausgebildet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes    mit zwei zwischen zwei Endtriebköpfen und  einem zwischen diesen liegenden Zwischen  triebkopf angeordneten Zwischenkörpern, aber  ohne Gehäuse.  



  Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das  selbe;  Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie  A-B von Fig. 1, im Sinne der Pfeile 2 ge  sehen, und  Fig 3 ein solcher nach Linie C-D von  Fig. 1, im Sinne der Pfeile 3 gesehen;  Fig. 4 ist die Detailansicht eines der Mit  nehmer;  Fig. 5 veranschaulicht eine Detailvariante.  a, a1 sind zwei umlaufende Endtriebköpfe,  die auf zwei gleichachsigen, getrennten Wel  len b, b1 befestigt sind, von denen etwa die  jenige b die treibende, jene b1 die getriebene  ist. Zwischen diesen Triebköpfen sind zwei  als Sterne ausgebildete Zwischenkörper c  und zwischen diesen ist ein umlaufender,  gleichachsig zu den erstgenannten Triebköp  fen liegender Zwischentriebkopf m angeord  net. Letzterer läuft in einem feststehenden  Kugellager.

   Zur Erläuterung des Getriebes       genügt    es, im Einzelnen     mir    die Teile zu be  schreiben,     welche    die     Bewegung    vom Trieb-      kopf a auf den Zwischentriebkopf m übertra  gen (linke Seite von Fig. 1), indem die an  dere Seite ganz ähnlich eingerichtet und die  relative Anordnung ihrer Teile aus Fig. 1  sehr wohl ersichtlich ist.  



  Der Zwischenkörper oder Stern c ist am  Umfang mittelst zweier Kugellagerkränze in  einem sich nicht drehenden Lagerring g     dreh-          har    gelagert und somit zwangsläufig durch  diesen geführt. Er besitzt zu beiden Seiten  nach seinem Zentrum hin radial gerichtete  Führungsrinnen c1. Auf jeder Seite des Ster  nes c sind in dessen Rinnen c1 prismatische  Mitnehmer d geführt.

   Die Mitnehmer d sind  je mit einem seitlichen Zapfen d1 und auf  diesem mit einem mit Walzenklemmgesperre  e versehenen Block f ausgestattet, der in einer  Ringnut des betreffenden Triebkopfes liegt  und dessen Klemmgesperre in bekannter  Weise durch die Wirkung einer Keilfläche  auf eine Klemmwalze eine Kupplung zwi  schen Triebkopf und Stern auf Drehbewe  gung nach einer Richtung hin vermitteln, in  der entgegengesetzten Drehrichtung aber den  Leerlauf zulassen. Durch die Blöcke f und  die seitlichen Zapfen d1 sind die Mitnehmer d  so geführt, dass sie stets in einem zur Dreh  achse der Triebköpfe koaxialen Kranze lie  gen.

   Die Anordnung der Klemmgesperre ist  für beide Triebköpfe a, m eine ähnliche, nur  sind die Keilflächen der Klemmgesperre des  einen Triebkopfes zu denjenigen der     Klemm-          gesperre    des andern Triebkopfes entgegen  gesetzt orientiert, so dass, während der Trieb  kopf a mit seinen Klemmgesperren treibend  auf den Stern c einwirkt, dieser in seinem  Umlauf mittelst der anderseitigen     Klemm-          gesperre    den Triebkopf m mitnimmt, und  umgekehrt. Auch sind beim einen Triebkopf  die Klemmgesperre an den Blöcken f nach  auswärts, beim andern nach einwärts verlegt.  was aber unwesentlich ist.  



  Der Stern c zwischen den Triebköpfen ar,  m, ist mittelst seines Lagerringes g exzen  trisch zur gemeinsamen Drehachse der Trieb  köpfe einstellbar. Diese Einstellung kann in  Querrichtung zu dieser Achse mittelst einer  zum Ring g tangential angeordneten, dreh-    baren Schraube hr. bewerkstelligt werden, die  in ein entsprechendes Muttergewinde am La  gerring g eingreift, während dieser unten auf  einer ähnlichen Schraube k1 zum Abwälzen  abgestützt ist. In Fig. 1 wäre diese Einstel  lung in Richtung senkrecht zur Zeichnungs  ebene gedacht.

   Mit der exzentrischen Ein  stellung des Sternes c ändert sich der Ab  stand der Mitnehmer und der     Klemm-          gesperre    von der Drehachse des Sternes und  damit das Übersetzungsverhältnis zwischen  dem Triebkopf a und dem Zwischentriebkopf  in dem Sinne, dass je nach der Grösse der Ex  zentrizität des Sternes der getriebene Zwi  schentriebkopf vom Triebkopf a durch Ver  mittlung des Sternes mit mehr oder weni  ger veränderter Geschwindigkeit angetrieben  wird. Diese Einstellung erfolgt, von der zen  trischen Lage ausgehend, nur nach einer  Seite hin.  



  Derselbe Vorgang der Einstellung wird  auch an dem in ähnlicher Weise wie oben mit  zwei Mitnehmerkränzen versehenen Stern c  zwischen den Triebköpfen in und a1 vorge  nommen. Zu diesem Zweck sind die beiden  tangentialen Einstellschrauben h durch Zahn  räder o mit einem gemeinsamen, auf einer  Zwischenwelle q sitzenden Zahnrad p derart  zwangsläufig verbunden, dass durch Drehen  dieser Welle q sich die Sterne seitwärts ver  schieben und dessen Achsen stets zusammen  fallen. Natürlich liessen sieh auch die beiden  Wellen h unabhängig voneinander betätigen.  



  Die Wirkungweise des beschriebenen Ge  triebes ist folgende:  Angenommen, während der Drehung des  Getriebes sei mittelst der angegebenen Ver  schiebungseinrichtung der Stern c in die in  Fig. 2 gezeichnete exzentrische Lage gegen  über den Triebköpfen a und m gebracht wor  den. Dann drängen sich die Blöcke f unter  dem Einfluss der in den Nuten c1 geführten  Mitnehmer d in der konzentrischen Ringnut  nach rechts gegen x zusammen, und da sich  der Stern c nun nm seine eigene, gegenüber h  exzentrische Axe dreht, bewegen sich die     Mit-          nehmer    d infolge     ihres    verschiedenen Abstan  des von der     Drehungsare    mit verschiedenei-      Geschwindigkeit, und zwar ist dieselbe bei  x am geringsten, bei y am grössten.

   Die  Blöcke f müssen, da sie zwangsläufig mit den  Mitnehmern verbunden sind, diese verschie  denen Bewegungsgeschwindigkeiten natürlich  mitmachen. Infolgedessen wird bei der Dreh  bewegung nur das Klemmgesperre des jeweils  bei x liegenden Blockes f wirksam und dieser  kuppelt sich mit dem Triebkopf a, so dass  durch den betreffenden Mitnehmer d der  Stern c mit einer gewissen Winkelgeschwin  digkeit gedreht wird. Diese Winkelgeschwin  digkeit ist natürlich grösser als jene des Trieb  kopfes, da der Abstand des Zapfens d1 von  der Drehaxe des Sternes geringer ist als von  der Drehaxe des Triebkopfes.

   Die andern  Mitnehmer und infolgedessen auch die Blöcke  bewegen sich nun alle, wie oben bemerkt, mit  grösserer, gegen y hin zunehmender Ge  schwindigkeit, als der jeweils bei x liegende  Block, infolgedessen rücken sie bei Drehung  in Pfeilrichtung bis y in der nur mit der ge  ringen Geschwindigkeit des jeweils bei x lie  genden Blockes rotierenden Ringnutwandung  des Triebkopfes vor und ihre Klemmgesperre  gelangen nicht zum Eingriff. Von y nach x  nimmt die Geschwindigkeit wieder allmählich  ab, so dass bei x wieder der Eingriff des  Klemmgesperres des dort liegenden Blockes  erfolgt. Der Stern c dreht sich also mit grö  sserer Winkelgeschwindigkeit als der Trieb  kopf a. Die weitere Übertragung geschieht  nun vom Stern c auf den ortsfest, das heisst  koaxial mit dem Triebkopf a gelagerten  Triebkopf nm.

   Der von der Drehaxe des Ster  nes c am weitesten entfernte und infolgedes  sen mit grösster Geschwindigkeit sich bewe  gende, jeweils bei y liegende Block f kuppelt  sich mit .der Ringnutwandung des Triebkop  fes mn und nimmt diesen mit der gleichen Ge  schwindigkeit mit, während die rascher als  die übrigen Blöcke umlaufende Ringnutwan  dung ein Kuppeln der übrigen     Klemm-          gesperre    verhindert. Da nun der Abstand des  Zapfens d1 des jeweils bei y liegenden     Blok-          kes    f von der Drehaxe des Triebkopfes mn ge  ringer ist als von der Drehaxe des Sternes c.  dreht sich ersterer wieder mit grösserer Win-    kelgeschwindigkeit als der Stern, dessen  Winkelgeschwindigkeit gegenüber jener des  Triebkopfes a bereits erhöht war.

   Massgebend  für das Übersetzungsverhältnis ist das Ver  hältnis der Abstände des Zapfens d1 des je  weils bei x im Fall der Fig. 2 und bei y im  Fall der Fig. 3 liegenden Blockes f von den  Drehaxen des Sternes und des Triebkopfes,  welches, wie bereits beschrieben, durch Ver  schiebung des Sternes c geregelt werden kann.  Genau derselbe Vorgang, wie oben beschrie  ben, mit weiterer Übersetzung ins Schnelle  wiederholt sich natürlich zwischen Trieb  kopf m und a1.  



  Bei dieser Ausführung liegt, wie aus  Fig. 4 ersichtlich ist, bei den Mitnehmern  der seitliche Zapfen d1, auf dem sich der  Klemmgesperreblock befindet, exzentrisch  zur Mittelachse des Mitnehmers d. Man kann  aber auch ebensogut Mitnehmer nach der  Variante von Fig. 5 mit zentrischem Zapfen  d2 verwenden.  



  Statt der Walzenklemmgesperre liessen  sich auch Kugelklemmgesperre verwenden.  Beigreiflicherweise liesse sich die Zahl der  Sterne mit Zubehör, je nach dem für eine be  stimmte Drehzahl der Primärwelle gewünsch  ten Verhältnis der Grenzdrehzahlen der Se  kundärwelle, beliebig vermehren. Auch ein  einziger wäre denkbar. Ferner könnten die  radialen Führungen für die Mitnehmer an  den Triebköpfen und die Ringnut an den  Zwischenkörpern vorgesehen sein. Durch ge  eignete Wahl des Materials für die     Klemm-          gesperre    kann die Abnutzung tunlichst ver  mieden werden. Eine geeignete Kapsel- oder  Zahnräderpumpe kann zur Förderung von  Schmieröl zu den zu schmierenden Teilen mit  dem Getriebe zusammengebaut werden.

   Es    ist gleichgültig, welcher der Triebköpfe der  treibende und welcher der getriebene ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Geschwindigkeitswechselgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei umlau fende, gleichachsige Triebköpfe und zwischen je zwei benachbarten Triebköpfen ein dreh barer, exzentrisch zur Achse der Triebköpfe einstellbarer Zwischenkörper und zu dessen Verbindung mit den zugehörigen Triebköpfen zwei Kränze von Mitnehmern mit Gesperren vorgesehen sind, wobei die Mitnehmer jedes Kranzes in radialen Führungen des einen der zu verbindenden Teile und die Gesperre kon zentrisch zum andern Teil geführt sind und mit letzterem zusammenwirken, wobei bei jedem Zwischenkörper die Gesperre, des einen Kranzes zu denjenigen des andern derart orientiert sind,
    dass wahlweise irgend einer der beiden Triebköpfe als treibender Teil die nen und den andern, getriebenen Triebkopf durch den Zwischenkörper entsprechend einem durch die exzentrische Einstellung desselben bedingten Übersetzungsverhältnis mit veränderter Geschwindigkeit mitnehmen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesperre als Klemmgesperre ausgebil det sind. 2. Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenkörper als Stern ausgebildet ist, welcher die radialen Führungen für die Mitnehmer aufweist und durch eine drehbare Tangentialschraube quer zur Triebkopfachse exzentrisch zu letzterer einstellbar ist. 3.
    Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere exzentrisch einstellbare Zwischen körper mit je zwei Mitnehmerkränzen vor handen sind, welche Zwischenkörper be hufs gleichzeitiger Einstellung mit einem gemeinsamen Triebwerk verbunden sind. d. Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer prismatisch ausgebildet sind und je auf einem seitlichen Zapfen einen Block mit Klemmgesperre tragen.
CH124591D 1926-09-15 1926-09-15 Geschwindigkeitswechselgetriebe. CH124591A (de)

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