CH122007A - Verfahren zur Herstellung von zusammenhängenden Körpern aus nicht metallisch leitenden Teilen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zusammenhängenden Körpern aus nicht metallisch leitenden Teilen.

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CH122007A
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  Verfahren zur Herstellung von zusammenhängenden Körpern aus nicht     metallisch          leitenden        Teilen.    .    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren, zusammenhängende Körper aus  nicht metallisch leitenden Teilen herzustel  len. Das neue Verfahren besteht darin, dass  man die Ausgangsstoffe durch hoch       frequente    elektromagnetische Wechselfelder  zur Kohäsion bringt (gegebenenfalls mehr  oder weniger verknüpft mit gleichzeitig ex  zielten chemischen Umsetzungen     zwischen     den Ausgangsstoffen). Man kann dabei  den Vorgang so regeln, dass kein     eigentliches     Schmelzen der Ausgangsstoffe eintritt, son  dern diese nur mehr oder weniger mitein  ander verschweisst werden.

   Es ergibt sich  infolgedessen ein mehr oder weniger poröser  oder ein     vollständig    dichter Körper.  



  Als Ausgangsstoff kann ein beliebiger,  metallisch nicht leitender Stoff, ein     amorpher     sowohl, wie ein kristallisierter dienen,, des  gleichen ein Gemisch verschiedener metal  lisch nicht leitender Stoffe. So ist es zum  Beispiel möglich, poröse oder dichte kera  mische Körper oder mehr oder weniger  durchsichtige Glaskörper zu erzielen. Je    feiner zerteilt der Ausgangsstoff ist, um so  gleichmässiger in seinem Gefüge fällt der  erzeugte Körper aus. Auch erleichtert es  das Verfahren, wenn man die Ausgangs  stoffe in fein verteiltem Zustande     anwendet     und dadurch die miteinander zu verbinden  den Stoffe oder Teile von     vornherein    in  innige Berührung miteinander bringt.

   Eine  innige Berührung lässt sich jedoch auch  ohne durchgehende Feinheit der Ausgangs  stoffe erzielen, wenn man wenigstens einen  der Ausgangsstoffe fein verteilt verwendet.  Man kann das Verfahren noch erleichtern  durch Pressen der Ausgangsstoffe oder  durch     Schütteln    oder Stampfen in eine Form  oder indem man durch     elektroosmotische     Verfahren einen Ausgangskörper erzeugt,  dessen Teilchen miteinander in dichter Be  rührung stehen oder indem sie mit einer  leicht netzenden Flüssigkeit zusammen  gemischt werden.

   Bei entsprechender Wahl  der     benetzenden    Flüssigkeit (zum Beispiel  von Alkohol) kann diese, indem sie ver  dampft, noch dazu dienen, die     Luft        zwischen         den Teilchen zu entfernen; das letztere  kann man auch bewirken oder unterstützen,  indem man Luftleere anwendet. Den     an-          gegebenen    Mitteln gemäss kann der vor der  Einleitung des Verfahrens gebildete Aus  gangskörper sowohl in losem Pulver be  stehen, als auch mehr oder weniger teigig  oder bröckelig sein.

   Es steht nichts im Wege,  den Ausgangskörper in einem gegebenen  falls dem herzustellenden Körper zugleich  seine endgültige Form gebenden Gefäss den  elektromagnetischen Feldern auszusetzen,  vorausgesetzt,     da.ss    das Gefäss diese Felder  nicht     allzusehr    schwächt. Die Wirkung  der Felder kann man durch Ionisation unter  stützen, die man bekanntermassen auf ver  schiedene Weise hervorrufen kann.  



  Inwieweit bei dem     Vorgange    Wirbel  ströme, Entladungen und dergleichen eine  Rolle spielen, lässt sich nicht klar über  sehen; jedenfalls hat es sich aber als zweck  mässig erwiesen, die Ausgangsstoffe mit       besser    leitenden Stoffen (zum Beispiel  Salzen oder Flüssigkeiten) zu mischen und  sie vor der     Einleitung    des Vorganges     zez     erwärmen.  



  Da sich der Vorgang so regeln lässt,  dass kein eigentliches Schmelzen der Aus  gangsstoffe stattfindet, so behält gegebenen  falls der Ausgangskörper seine Form bei;  er bedarf dann unter     Umständen-    nach sei  ner Herstellung keiner Nachbearbeitung  mehr. Ausserdem findet dann in dem Aus  gangskörper kein Fliessen seiner Teilchen  im grossen statt.

   Infolgedessen können ab  sichtlich Unterschiede zwischen     verschiede-          r.en    Stellen des herzustellenden Körpers  erzielt werden; so können verschiedene  Stoffe schichtenweise miteinander     abwecli-          seln,    oder es kann an gewissen Stellen eine       Porosität    erzielt werden (zum Beispiel durch  geeignete Einschlüsse), während der Körper  im übrigen dicht wird. Auch wird der Vor  gang dann gegebenenfalls nicht dadurch ge  stört, dass die Ausgangsstoffe verschiedenes  spezifisches Gewicht oder     sonstwie    ver  schiedene Eigenschaften haben.

   Regelt man  den Vorgang so, dass die insgesamt in dem    Körper auftretenden Wärmemengen klein  bleiben, so ist es<B>ff</B>     @rner    möglich, als Aus  gangsstoffe ganz oder zum Teil solche zu  verwenden,] die bei einer eigentlichen       Schmelzung    des     Ausgangskörpers    oder schon  darunter sogar nicht beständig bleiben wür  den. Man kann also infolge der grossen Frei  lieit in der Wahl der Mittel in weiten Gren  zen über die     physikalischen    und die     chemi-          sehen        Eigenscha        ften    des leerzustellenden  Körpers verfügen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von zu sammenhängenden Körpern aus nicht metal lisch leitenden Teilen, dadurch gekennzeich net, da.ss feste Ausgangsstoffe durch hoch frequente elektromag;netisehe \Vechselfelder zur Kohäsion gebracht werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Ausgangs stoffe mindestens zum Teil in fein ver teiltem Zustande verwendet werden.
    :?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung des kohä.sionssehaffenden Vorganges die Ausgangsstoffe zusammengepresst werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Ausgangs stoffe mit einer benetzenden Flüssigkeit gemischt werden. .I. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass eine leicht ver dampfende Flüssigkeit verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung des kohäsionssehaffendenVorganges Luft leere angewendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal1 die benützten elektro magnetischen Wechselfelder merkliche ionisierende Wirkungen auslösen. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich unter den Aus gangsstoffen lösliche, elektrolytisch lei tende Stoffe befinden. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kohäsionsschaf- fende Vorgang durch Erwärmen der Aus gangsstoffe unterstützt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsstoffe mindestens zum Teil solche sind, die bei höheren Temperaturen unbeständig sind.
CH122007D 1925-07-18 1926-07-12 Verfahren zur Herstellung von zusammenhängenden Körpern aus nicht metallisch leitenden Teilen. CH122007A (de)

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