CH117118A - Verfahren zur Herstellung von Aussparungen aufweisendem Beton- oder Mörtel-Mauerwerk. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Aussparungen aufweisendem Beton- oder Mörtel-Mauerwerk.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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Description
Yerfaliren zur Herstellung von Aussparungen aufweisendem Beton- oder 3lörtel-Hauerwerk. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Herstellung von Aussparungen aufweisendem Beton- oder Mörtel-Mauerwerk, welches sieh dadurch kennzeichnet, dass für jede Aussparung eine diese begrenzende, mit Durehbrechungen versehene Hohlform ver wendet wird, welche von Beton- oder Mörtel Mauerwerk ummantelt wird, und an Ort und Stelle verbleibend, vermöge ihrer Durch brechungen die Beton- oder Mörtelmasse nach .innen um so viel hervorquellen lässt,
dass an der Innenseite der zugleich zur Versteifung dienenden Hohlform eine verankernde Greif fläche für Betonausguss oder -Verputz entsteht.
Beispielsweise kann man für eine ringsum geschlossene Aussparung als Hohlform ein rohrförmig in sich geschlossenes Drahtnetz verwenden. Bei gleichzeitiger Herstellung mehrerer benachbarter Aussparungen können die hierfür zu verwendenden Formen gruppen weise durch Verbindungsmittel zur Sicherung ihrer gegenseitigen Stellung untereinander verbunden werden.
Die beiliegende Zeichnung dient zur Er läuterung des Erfindungsgegenstandes für verschiedene beispielsweise Anwendungen. Fig. 1 und 2 zeigen in Längs- und Quer schnitt die Anwendung des Verfahrens bei einem Mauerdurchbruch für die Durchführung eines Rohres, einer elektrischen Leitung etc. Die Hohlform besteht aus einem rohrförmig geschlossenen, grobmaschigen Drahtnetz a und wird an die auszusparende Stelle verlegt, wobei im Verlauf der Ausmauerung rings um die Hohlform der Mörtel durch die Maschen derselben nach innen hervorquillt.
Dadurch entsteht auf der Innenseite der Hohlform eine bei b angedeutete Greiffläche, an welcher der nachher im Hohlraum der Form anzu bringende Verputz c, sich fest verankert. Die Öffnung im Mauerwerk ist so ausgespart. Die Hohlform a bleibt unverrückbar an Ort und Stelle im Mauerwerk und dient zugleich zu dessen Versteifung.
Gemäss Fig. 3 ist das Einbetonieren oder Vergiessen eines Verankerungsbolzens in einer Aussparung herzustellen. Um die in eine Bodenausnehmung eingesetzte Hohl form a' von der oben angegebenen Art wird Beton herumgegossen, der durch die Maschen der Form nach innen uni so viel hervorquillt, dass an der Innenseite eine verankernde Greiffläche entsteht.
Dann wird der Ver- ankerungsbolzen d axial in die Hohlform .1 eingesetzt und innerhalb derselben mit Beton oder Mörtel umgossen, der an der Greif fläche auf der Innenseite der Hohlform fest haftet und dadurch mit dem äussern Beton umguss gewissermassen unter gleichzeitiger Benutzung der an Ort und Stelle verbleiben den Hohlform als Armatur eine innige und feste Verbindung eingeht.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen das Ein betonieren eines Mastes f in einer Aus sparung, wobei az die aus einem Drahtnetz bestehende Hohlform bezeichnet, um welche der Beton herumgegossen und welche nach Einsetzen des Mastes mit Beton ausge gossen wird; die beiden Betongüsse kommen dabei an der innern Seite der Hohlform a2 zum gegenseitigen Schluss. Die Hohlform cc= hat hier entsprechend dem Mastquerschnitt ein rechteckiges Querschnittsprofil.
Sollen mehrere Hohlformen in einigem Abstand voneinander verwendet werden, so können dieselben, nachdem sie in die Aus sparungen eingestellt worden sind oder auch bevor sie in dieselben eingestellt werden, durch Verbindungsdrähte oder andere ähn liche Mittel untereinander verbunden wer den, so dass dadurch ihre gegenseitige Stel lung während der Bauausführung und bei Belassung dieser Verbindungsmittel auch nachher gesichert wird.
Die Hohlform kann, wie gesagt, aus einem Drahtnetz (aus galvanisiertem oder gewöhn lichem Eisendraht) oder aber auch aus einem Drahtgewebe, einem Drahtgitter, aus Streck metall usw., eventuell mit einem Verstärkungs gerippe, bestehen. Sie braucht auch nicht in sich geschlossen zu sein und könnto etwa wölbartig, U-förmig usw. gestaltet sein.
Da bei könnte sie in allen Fällen, wo sie grössere Dimensionen annehmen sollte, im Hohlen durch einen oder mehrere Abspanndrähte oder andere Verstärkungsglieder versteift werden, mit der Massgabe, aass diese Ver stärkungsglieder nach Fertigstellung des Baues wieder entfernt würden; ein Ab- ypanndraht ist beispielsweise in Fig. 2 bei g strichpunktiert angedeutet.
Die Verwen- dungsmöglichlzeit der Hohlform ist eine mannigfaltige, zum Beispiel beim Einbeto nieren von Masten, Maschinenverankerungs- bolzen, Trägern usw., bei der Herstellung von Wand- oder Mauerdurchbrüchen "usw.
Die Vorteile der beschriebenen Verfahren sind einleuchtend. Durch Belassung der Hohlform an Ort und Stelle des Baues kommt diese der Festigkeit des Bauobjektes zu gute. Das kostspielige, zeitraubende und mühsame, oft unmögliche oder den Beton beschädigende Wiederentfernen von Schalun gen oder Kernen aus Holz ete. kommt hier in Wegfall; die Hohlform verbleibt versteifend im Baukörper. Durch die an der Innenseite der Hohlform hervorquellende Masse wird eine ausgesprochene Greiffläche geschaffen, die eine innige und festhaftende Verbindung des die Hohlform umgebenden Mantels mit dem in die Hohlform einzubringenden Füll material oder Verputz gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Aussparun gen aufweisendem Beton- oder Mörtel-Mauer- werk, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Aussparung eine diese begrenzende, mit Durchbrechungen versehene Hohlform ver wendet wird, welche vom Beton- oder bIör- tel-Mauerwerk ummantelt wird und, an Ort und Stelle verbleibend, vermöge ihrer Durch brechungen die Beton- oder Mörtelmasse nach innen um so viel hervorquellen lässt, dass an der Innenseite der zugleich zur Ver steifung dienenden Hohlform eine verankernde Greiffläche für Beton-Ausguss oder -Verputz entsteht.UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Hohlform ein rohrförmig in sich geschlossenes Drahtnetz verwendet wird. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleichzeitiger Verwendung mehrerer benachbarter Hohl formen dieselben gruppenweise durch Ver bindungsmittel zur Sicherung ihrer gegen seitigen Stellung untereinander verbunden werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlform wäh- rend der Bauausführung im Hohlen durch mindestens ein Verstärkungsglied vor übergehend versteift wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH117118T | 1925-12-24 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH117118A true CH117118A (de) | 1927-02-01 |
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|---|---|---|---|
| CH117118D CH117118A (de) | 1925-12-24 | 1925-12-24 | Verfahren zur Herstellung von Aussparungen aufweisendem Beton- oder Mörtel-Mauerwerk. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH117118A (de) |
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1925
- 1925-12-24 CH CH117118D patent/CH117118A/de unknown
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