CH115293A - Verfahren und Einrichtung zum Vorbereiten von Geweben für das Waschen, Walken und Färben in Strangform. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Vorbereiten von Geweben für das Waschen, Walken und Färben in Strangform.

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CH115293A
CH115293A CH115293DA CH115293A CH 115293 A CH115293 A CH 115293A CH 115293D A CH115293D A CH 115293DA CH 115293 A CH115293 A CH 115293A
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dyeing
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Emil Mundorf
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Emil Mundorf
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  Verfahren und Einrichtung zum Vorbereiten von Geweben für das Waschen,  Wallten und Färben in     Strangform.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Einrichtung zum Vorbereiten von Ge  weben für das Waschen, Walken und Färben  in     Strangform.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung be  steht darin, dass die Ware durch schrauben  linienartiges Winden derselben zu einem       schlauchförmigen    Strang geformt wird, in  welchem die Fett- und     Schussfäden    in einem  spitzen Winkel zur Längsrichtung des schlauch  artigen Warenstranges verlaufen.

       Die-Ein-          richtung    zur Ausführung des erwähnten neuen  Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine dreh  bare Rolle zur Aufnahme eines Warenwickels  und durch einen flachen, in einer die Achse  der Wickelrolle enthaltenden Ebene liegenden,  parallel zu derselben Achse verlaufende  Längskanten aufweisenden, feststehenden Auf  ziehrahmen, auf welchen beim Gebrauch je  weils ein vom Wickel abgelaufenes Ende der  Ware mit schräg zur Wickelachse verlaufenden  Kanten aufgelegt und in Richtung der Wickel  achse verschoben werden soll, wobei sich in  folge der Drehung des Wickels die ablaufende    Ware in     Schraubenwindungen    um den Rahmen  legt. .  



  Die beim Bearbeiten eines gemäss der Er  findung hergestellten Warenstranges erzielte       Appretur    ist eine viel bessere als bei den  üblichen Strängen, in welchen die sich recht  winklig kreuzenden Bett- und     Schussfäden    in  der Längs- beziehungsweise in der Quer  richtung des Gewebes verlaufen. Dieses rührt  daher, dass die Einwirkung des Appretur  prozesses auf die beiden Fadensysteme eine       gleichmässigere    ist.   Das neue Verfahren und die neue Ein  richtung ist nachstehend an Hand der bei  gefügten Zeichnung beispielsweise erläutert.

    Auf der Zeichnung zeigt     Fig.    1 ein Gewebe  bei welchem die Bettfäden in der Längs  richtung und die     Schussfäden    in der Quer  richtung des     Stranges    verlaufen,     Fig.    2 einen  nach dem bekannten Verfahren, und     Fig.    3  einen nach dem neuen Verfahren hergestellten  Strang, der flach zusammengelegt ist;     Fig.        311     zeigt denselben Strang in der zusammenge  falteten Form, in der er sich bei der Nass-           behandlung    befindet; die     Fig.    4 und 5 zeigen  in seitlicher und oberer Ansicht ein Aus  führungsbeispiel der neuen Einrichtung zur  Ausführung des neuen Verfahrens.  



  Anstatt den     Stoff        a    wie bisher in der  Richtung der     Kettfäden    zu einem Strang zu  falten, wie in     Fig.    2 gezeigt ist, wird der  selbe     schraubenlinienartig    zu einem schlauch  förmigen Strang gewunden,     Fig.    3. Die in       Fig.    3 durch stärkere Linien b gekennzeich  neten, in Schraubenlinie verlaufenden und an  einandergrenzenden Gewebeleisten werden zu  sammengenäht.  



  Die in     Fig.    4 und 5 veranschaulichte Ein  richtung besteht aus einer     drebaren    Rolle c  zur Aufnahme eines Warenwickels und aus  einem flachen, in einer die Achse der Wickel  rolle enthaltenden Ebene liegenden, parallel  zu derselben Achse verlaufende Längskanten  aufweisenden, feststehenden     Aufziehrahmen        d,     auf welchen ein vom Wickel abgelaufenes  Ende der Ware mit schräg zur Wickelachse  verlaufenden Kanten aufgelegt und in der  Richtung des Pfeils gemäss     Fig.    5. also in  Richtung der Wickelachse verschoben wird,  wobei sich infolge der Drehung des Wickels  die ablaufende Ware in     Schraubenwindungen     um den Rahmen legt.  



  Da der von der \Vorrichtung kommende  Schlauch noch offen ist und in diesem Zu  stande nicht fehlerfrei behandelt werden kann,       werden    zur Verhinderung von Ungleichmässig-         keiten    die in einer Schraubenlinie verlaufen  den     aneinanderliegenden        (xewebeleisten        zweck-          mäfäigerweise        zusammengenäht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Vorbereiten von Geweben für das Waschen. Walken und -Färben in Strangform, dadurch gekennzeichnet, darä die Ware durch schraubenlinienartiges Winden derselben zu einem schlauchförmigen Strang geformt wird, in welchem die Kett- und Schuh fäden in einem spitzen Winkel zur Längs richtung des schlauchförmigen Warenstranges verlaufen.
    PATE NTANSPRLICH 1I: Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine drehbare Rolle zur Aufnahme eines Wa renwickels und durch einen flachen, in einer die Achse der Wickelrolle enthaltenden Ebene lie genden, parallel zu derselben Achse verlaufende Längskanten aufweisenden, feststehenden Auf ziehrahmen, auf welchen beim Gebrauch jeweils ein vom Wickel abgelaufenes Ende der Ware mit schräg zun, Wickelachse verlaufenden Kanten aufgelegt und in Richtung der Wickelachse verschoben werden soll, wobei sich infolge der Drehung des Wickels die ab laufende Ware in Schraubenwindungen um den Rahmen legt.
CH115293D 1924-05-20 1925-05-09 Verfahren und Einrichtung zum Vorbereiten von Geweben für das Waschen, Walken und Färben in Strangform. CH115293A (de)

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