CH113255A - Uberwachungseinrichtung in Fernmeldeleitungen. - Google Patents
Uberwachungseinrichtung in Fernmeldeleitungen.Info
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Description
Überwachungseinrichtung in Fernmeldeleitungen. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Überwachungseinrichtung für eine Fernmeldeleitung mit beidsinnig wirkender Verstärkungsstation, deren Verstärkungsein richtung durch Übertrager an die beiden Lei tungsteile (Sektionen) angeschlossen ist, und welche Überwachungseinrichtung eine Sprech stelle mit Sprecli- und Hörkreis besitzt, wo bei diese Sprechstelle mit den beiden Sektionen durch je eine Prüfwicklung der Übertrager derart.
verbunden ist, dass Rückwirkungen auf die genannte Verstärkereinrichtung und Eigentönen der Sprechstelle beim Benützen derselben. ausgeschlossen sind.
In der folgenden beispielsweisen Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes wird im Überwachungsstromkreis eine Dreileiter schaltung verwendet. Der Mittelleiter ent liält den Telephonhörer des 'Hörkreises. der Überwachungseinrichtung. Durch den Mit telleiter und einen Aussenleiter wird ein Stromkreis gebildet, welcher die Prüfwick lung des Übertragers der einen Sektion ent hält.
In gleicher Weise bilden der Mittel leiter und der andere Aussenleiter ebenfalls einen Stromkreis, welcher die Prüfwicklung des Übertragers der andern Sektion entjiält, Der Sprechkreis wird mit den erwähnten Stromkreisen so gekoppelt, dass) die in den letzteren induzierten Ströme die Aussenleiter und die darin vorhandenen Prüfwicklungen in Reihe durchfliessen, während durch Aus gleichen der Impedanzen der beiden Strom kreise der gemeinsame Mittelleiter stromlos gemacht wird.
In der Zeichnung bedeuten 4 und 5 die beiden in bekannter Art und Weise durch eine Verstärkereinrichtung 6, 7 ver- hund'enen Leitungssektionen 4 und 5. Das Rechteck 6 bedeutet einen Verstärker belie biger Art, z. B. einen Kathodenröhren- v erstärker, in welchem die aus der Sektion 4 ankommenden Meldeströme verstärkt und hierauf auf die Sektion 5 übergeleitet wer den. Der Verstärker 7 ist gleicher Art und dient zur Verstärkung der von 5 nach 4 flie ssenden Meldeströme.
Die Einführleitungen des Verstärkers 6 sind ian die Mittelpunkte der Hälften 8 und. 9 der Leitungswicklung von A, die Ausführleitungen, von 6 aber an .die Verstärkerwicklung 10 des Übertragers B angeschlossen.
Die mit der Sektion 5 verbun dene Leitungswicklung 11. und 12 von B ist daher als Sekundärwicklung zur Verstärker wicklung 10 zu betrachten, In analoger Weise sind die Einführleitungen des Verstär kers 7 an die Mittelpunkte. der Hälften 11 und 12 der Leitungswi-eklung von E und die Ausführleitungen an die Verstärkerwicklung 13 des Übertragers _l angeschlossen. Die Lei tungswicklung S, 9 bildet daher eine Sekun därwicklung zu 13.
Die Sektion 4 ist durch die Kunstleitung N, die Sektion 5 dagegen durch die Kunstleitung Ni genau ausbalan- ciert.
Um den das Hörtelephon 16 und das Mi krophon 17 -umfassenden Sprech- und Prüf apparat mit den Sektionen 4 und 5 telepho- nisch verbinden zu können, ist auf dem Übertrager q die Prüfwicklung 14 für die Sektion 4 und' auf dem Übertrager ss die Prüfwicklung 15 für die Sektion 5 ange bracht.
Diese beiden unter sich genau glei chen Wicklungen sind mit dem Hörer 16 und mit den beiden Hälften der Sekundärwick lung 22, 24 .der Induktionsspule 21 in Drei ] eiterschaltung verbunden, das heisst die Prüf wicklung 14 ist an das eine Ende des Aussen leiters 18 und des Mittelleiters 19, die Prüf ivieklung 15 aber an das Ende des Aussen leiters 20 und des Mittelleiters 19 ,angesclilos- sen. Der Hörer 16 des Sprechapparates be findet sieh im Mittelleiter 19.
Das Mikro phon 17 ist durch die Induktionsspule 21 mit dem Dreileiterstromkreis so gekoppelt, dass die in den beiden Hälften 22, 23 und 23, 24 der Sekundärwicklung der genannten Spule induzierten elektromotorischen Kräfte zwischen die beiden Aussenleiter 18 und 20 in Serie geschaltet sind. Da einerseits die Im pedanzen der beiden Hälften 22, 23 und 23, 24 und anderseits diejenigen der beiden Prüf wicklungen 14 und 15 unter sich genau aus geglichen sind, so muss bei allen durch das Mikrophon in der Sekundärwicklung erzeug ten Induktionsströmen im Mittelpunkte 23 das gleiche Potential erzeugt werden, wie im Verbindungspunkte der beiden Prüfwicklun gen 14 und 15.
Der an diese Punkte gleichen Potentials angeschaltete Mittelleiter 19 und der Hörer bleiben daher stromlos.
Bei dieser Schaltungsweise werden alle aiis der Sektion 4 ankommenden und im Ver- stärker 6 verstärkten Meldeströme durch die Verstärkerwicklung 10 auf die Prüfwicklung, 15 und auf den Hörer 16 übertragen. In ähn licher Weise werden alle aus der Sektion 5 ankommenden Meldeströme in 7 @'erstärht uni' durch die Verstä rkerwicklung 13 auf die Prüfwicklung 14 und auf den Hörer 16 über trauen.
In beiden Fällen kommen also ver stärkte Meldeströme im Hörer 16 aai. An derseits werden aber auch die vom Mikrophon 17 erzeugten ,Sprechströme durch die Prüf wicklungen 14 und 15 auf die Leitungs wicklungen S, 9 und 11, 12 induziert lind in die Sektionen 4 und 5 geleitet.
Dabei ist dis störende "Singen" der Verstärker vollstf,udig ausgeschlossen. Einerseits werden nä mlicli bei den Induktionswirkungen der Verstärker- wicklung 1.3, oder der Priifwicklung 14 auf die Leitungswicklungen 8,
9 in den Mittel punkten der letzteren genau gleiche Poten tiale erzeugt und so die Entstehung von Strö men in den Einführleitungen des Vers.ti-irkers 6 vermieden, und anderseits tverden au(-li beim Induzieren der Leitungswicklung 11. 12 durch die Verstärl@erwickluno@ 10. oder durch die Prüfwicklung 15, in den -Mittel punkten von 11 und 12 genau gleiche Poten tiale erzeugt und dadurch die Entstehung von Strömen in .den Einführleitungen des Verstärkers 7 verhindert.
Als Vorzug .der beschriebenen Einrichtung ist noch hervorzuheben, flass die Priifwicli:- lungen 14 und 15 so @"egeneinander ausbalan ciert und zusammen gr_Ischaltet sind, dass auch alle Rückwirkungen bezw.
gen, der Anodenstromkreise der Verstärker 6 und 7 auf ihre eigenen Gitterstromkreise ausgeschlossen sind. Obschon nämlich bei der soeben beschriebenen Dreileiterschaltung des Sprechstromkreise, der verstärkte Strom des Verstärker, 6 auf die Prüfwicklung 15 wir ken und aus dieser ein Zweigstrom in die Prüfwicklung 14 fliessen kann, ist .der letz tere aus den bereits erwähnten Gründen nicht imstande, in den Mittelpunkten der Leitungs wicklung 8, 9 eine Potentialdifferenz und in den Einführleitungen des Verstärkers 6 einen Strom zii erzeugen,
Ausa.nalo@en CTriiud^n können auch verstärkte Ströme des Verstär kers 7 in der Prüfwicklung 14 Ströme indu zieren und teilweise in die Prüfwicklung<B>15</B> gelangen lassen, ohne .dass solche Teilströme in den Mittelpunkten der I eitungswicklung 11, 12 Potentialunterschiede und in den Ein führzuleitungen des Verstärkers 7 Ströme er zeugen können.
Schliesslich möge noch der Vorteil betont werden, dass infolge der Anwendung der Dreileiterschaltung jede komplizierte und mit erheblichen Energieverlusten verknüpfte Aus gleichung der Impedanz des Sprechapparates und seiner Zuleitungen zu den Übertrager wicklungen umgangen, und dass daher die Mi- krophonwirkung möglichst verlustlos auf die Fernmeldeleitung übertragen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Überwachungseinrichtung für eine Fern meldeleitung mit beidsinnig wirkender Ver stärkungsstation, deren Verstärkungseinrich tung durch Übertrager an die beiden Sektio nen angeschlossen ist, und welche Über- wachungseinrichtung eine Sprechstelle mit Spre.ch- und Hörkreis besitzt, dadurch ge kennzeichnet, d@ass die Sprechstelle mit den beiden Sektionen durch je eine Prüfwicklung der Übertrager derart verbunden ist, dass Rückwirkungen .auf die Verstärkungseinrich tung und Eigentönen der Sprechstelle beim Benützen derselben ausgeschlossen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Überwachungseinriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfwicklungen der Übertrager und die Sekulrclärwicklulig einer zum Koppeln des Sprechkreises :der Sprechstelle mit den Prüfwicklungen vorgesehenen Induktions spule in Reihe geschaltet sind. 2. Überwachungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Prüfwicklungen mit dem Telephonhörer der Sprechstelle im Nebenschluss und in bezug auf den Mikrophonstromkreis der selben in Reihe liegen.a9. Überwachungseinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, @dass die die Prüfwicklungen enthaltenden Leiter mit einem Ende an die äussern Klemmen einer mit dem Mikrophonstromkreis induk tiv gekoppelten Impedanz und er den Telephonhörer enthaltende Leiter mit einem Ende in einem Zwischenpunkt die ser Impedanz angeschlossen sind, während die andern Enden der genannten Leiter in einem Punkte verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH113255T | 1924-04-17 |
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| CH113255D CH113255A (de) | 1924-04-17 | 1924-04-17 | Uberwachungseinrichtung in Fernmeldeleitungen. |
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1924
- 1924-04-17 CH CH113255D patent/CH113255A/de unknown
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