CH113255A - Uberwachungseinrichtung in Fernmeldeleitungen. - Google Patents

Uberwachungseinrichtung in Fernmeldeleitungen.

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CH113255A
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CH
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monitoring device
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amplifier
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Inventor
Co Bell Telephon Manufacturing
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Bell Telephone Mfg
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


  Überwachungseinrichtung in     Fernmeldeleitungen.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sieh  auf eine Überwachungseinrichtung für eine  Fernmeldeleitung mit     beidsinnig    wirkender  Verstärkungsstation, deren Verstärkungsein  richtung durch Übertrager an die beiden Lei  tungsteile (Sektionen) angeschlossen ist, und  welche     Überwachungseinrichtung    eine Sprech  stelle mit     Sprecli-        und    Hörkreis besitzt, wo  bei diese Sprechstelle mit den     beiden    Sektionen  durch je eine Prüfwicklung der Übertrager  derart.

   verbunden ist, dass Rückwirkungen  auf die genannte     Verstärkereinrichtung    und  Eigentönen der Sprechstelle beim Benützen  derselben. ausgeschlossen sind.  



  In der folgenden beispielsweisen Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes wird  im Überwachungsstromkreis eine Dreileiter  schaltung verwendet. Der     Mittelleiter    ent  liält den     Telephonhörer    des 'Hörkreises. der       Überwachungseinrichtung.    Durch den Mit  telleiter und einen Aussenleiter wird ein  Stromkreis gebildet, welcher die Prüfwick  lung des     Übertragers    der einen Sektion ent  hält.

   In gleicher Weise bilden der Mittel  leiter und der andere Aussenleiter ebenfalls  einen Stromkreis, welcher die Prüfwicklung  des     Übertragers    der     andern        Sektion        entjiält,       Der Sprechkreis wird mit den     erwähnten     Stromkreisen so gekoppelt, dass) die in den  letzteren induzierten Ströme die     Aussenleiter     und die darin vorhandenen Prüfwicklungen  in Reihe durchfliessen, während durch Aus  gleichen der Impedanzen der beiden Strom  kreise der gemeinsame     Mittelleiter    stromlos  gemacht wird.

   In der Zeichnung bedeuten 4  und 5 die beiden in bekannter     Art    und Weise  durch eine     Verstärkereinrichtung    6, 7     ver-          hund'enen        Leitungssektionen    4 und 5. Das  Rechteck 6 bedeutet einen Verstärker belie  biger Art, z. B. einen     Kathodenröhren-          v        erstärker,    in welchem     die    aus der Sektion  4 ankommenden Meldeströme verstärkt und  hierauf auf die Sektion 5     übergeleitet    wer  den. Der Verstärker 7 ist gleicher Art und  dient zur Verstärkung der von 5 nach 4 flie  ssenden Meldeströme.

   Die     Einführleitungen     des Verstärkers 6 sind     ian    die     Mittelpunkte     der Hälften 8 und. 9 der Leitungswicklung  von A, die     Ausführleitungen,    von 6 aber an  .die     Verstärkerwicklung    10 des Übertragers B  angeschlossen.

   Die mit der Sektion 5 verbun  dene Leitungswicklung     11.    und 12 von B ist  daher als Sekundärwicklung zur Verstärker  wicklung 10 zu     betrachten,    In     analoger         Weise sind die     Einführleitungen    des Verstär  kers 7 an die     Mittelpunkte.    der Hälften 11  und 12 der     Leitungswi-eklung    von     E    und die       Ausführleitungen    an die     Verstärkerwicklung     13 des Übertragers     _l        angeschlossen.    Die Lei  tungswicklung S, 9     bildet    daher eine Sekun  därwicklung zu 13.

   Die Sektion 4 ist durch  die Kunstleitung N, die Sektion 5 dagegen  durch die Kunstleitung     Ni    genau     ausbalan-          ciert.     



  Um den das     Hörtelephon    16 und das Mi  krophon 17 -umfassenden     Sprech-    und Prüf  apparat mit den Sektionen 4 und 5     telepho-          nisch        verbinden    zu können, ist auf dem  Übertrager     q    die Prüfwicklung 14 für die       Sektion    4 und' auf dem Übertrager     ss    die  Prüfwicklung 15 für die Sektion 5 ange  bracht.

   Diese beiden unter sich genau glei  chen Wicklungen sind mit dem Hörer 16 und  mit den beiden Hälften der Sekundärwick  lung 22, 24 .der Induktionsspule 21 in Drei  ]     eiterschaltung    verbunden, das heisst die Prüf  wicklung 14 ist an das eine Ende des Aussen  leiters 18 und des Mittelleiters 19, die Prüf  ivieklung 15 aber an das Ende des Aussen  leiters 20 und des Mittelleiters 19     ,angesclilos-          sen.    Der Hörer 16 des Sprechapparates be  findet sieh im     Mittelleiter    19.

   Das Mikro  phon 17 ist durch die     Induktionsspule    21  mit dem     Dreileiterstromkreis    so gekoppelt,  dass die in den beiden Hälften 22, 23 und 23,  24 der Sekundärwicklung der genannten  Spule induzierten elektromotorischen Kräfte  zwischen die beiden Aussenleiter 18 und 20  in     Serie    geschaltet sind. Da einerseits die Im  pedanzen der beiden Hälften 22, 23 und 23,  24 und anderseits diejenigen der beiden Prüf  wicklungen 14 und 15 unter sich genau aus  geglichen sind, so muss bei allen durch das  Mikrophon in der     Sekundärwicklung    erzeug  ten     Induktionsströmen    im Mittelpunkte 23  das gleiche Potential erzeugt werden, wie im  Verbindungspunkte der beiden Prüfwicklun  gen 14 und 15.

   Der an diese Punkte gleichen       Potentials    angeschaltete     Mittelleiter    19 und  der Hörer bleiben daher stromlos.  



  Bei dieser Schaltungsweise werden alle       aiis    der     Sektion    4 ankommenden und im Ver-    stärker 6 verstärkten Meldeströme durch die       Verstärkerwicklung    10 auf die     Prüfwicklung,     15     und    auf den Hörer 16 übertragen. In ähn  licher Weise werden alle aus der Sektion 5       ankommenden        Meldeströme    in 7     @'erstärht    uni'  durch die     Verstä        rkerwicklung    13 auf die  Prüfwicklung 14 und auf den Hörer 16 über  trauen.

   In beiden     Fällen    kommen also ver  stärkte Meldeströme im Hörer 16     aai.    An  derseits werden aber auch die vom     Mikrophon     17 erzeugten     ,Sprechströme    durch die Prüf  wicklungen 14 und 15 auf die Leitungs  wicklungen S, 9 und 11, 12 induziert lind in  die Sektionen 4 und 5 geleitet.

   Dabei ist     dis     störende     "Singen"    der Verstärker     vollstf,udig     ausgeschlossen.     Einerseits    werden     nä        mlicli     bei den     Induktionswirkungen    der     Verstärker-          wicklung        1.3,    oder     der        Priifwicklung    14 auf  die     Leitungswicklungen    8,

   9 in den Mittel  punkten der letzteren genau gleiche Poten  tiale erzeugt und so die Entstehung von Strö  men in den     Einführleitungen    des     Vers.ti-irkers     6 vermieden, und     anderseits        tverden        au(-li     beim Induzieren der Leitungswicklung 11.  12 durch die     Verstärl@erwickluno@    10. oder  durch die Prüfwicklung 15, in den -Mittel  punkten von 11 und 12 genau gleiche Poten  tiale erzeugt und dadurch die Entstehung  von Strömen in     .den        Einführleitungen    des  Verstärkers 7     verhindert.     



  Als Vorzug .der beschriebenen Einrichtung  ist noch hervorzuheben,     flass    die     Priifwicli:-          lungen    14 und 15 so     @"egeneinander    ausbalan  ciert und     zusammen        gr_Ischaltet    sind, dass auch  alle Rückwirkungen     bezw.     



  gen, der Anodenstromkreise der Verstärker  6 und 7 auf ihre eigenen Gitterstromkreise  ausgeschlossen sind. Obschon nämlich bei der  soeben beschriebenen     Dreileiterschaltung    des  Sprechstromkreise, der     verstärkte    Strom des  Verstärker, 6 auf die Prüfwicklung 15 wir  ken und     aus    dieser ein Zweigstrom in die  Prüfwicklung 14 fliessen kann, ist     .der    letz  tere aus den bereits erwähnten Gründen nicht  imstande, in den Mittelpunkten der Leitungs  wicklung 8, 9 eine Potentialdifferenz und in  den     Einführleitungen    des Verstärkers 6 einen  Strom     zii        erzeugen,

          Ausa.nalo@en        CTriiud^n         können auch verstärkte Ströme des Verstär  kers 7 in der     Prüfwicklung    14 Ströme indu  zieren und teilweise in die Prüfwicklung<B>15</B>  gelangen lassen, ohne     .dass    solche Teilströme  in den     Mittelpunkten    der     I        eitungswicklung     11, 12 Potentialunterschiede und in den Ein  führzuleitungen des Verstärkers 7 Ströme er  zeugen können.  



  Schliesslich möge noch der Vorteil betont  werden, dass infolge der Anwendung der       Dreileiterschaltung    jede komplizierte und mit  erheblichen Energieverlusten verknüpfte Aus  gleichung der Impedanz des Sprechapparates  und seiner Zuleitungen zu den Übertrager  wicklungen umgangen, und     dass    daher die     Mi-          krophonwirkung    möglichst verlustlos auf die  Fernmeldeleitung übertragen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überwachungseinrichtung für eine Fern meldeleitung mit beidsinnig wirkender Ver stärkungsstation, deren Verstärkungseinrich tung durch Übertrager an die beiden Sektio nen angeschlossen ist, und welche Über- wachungseinrichtung eine Sprechstelle mit Spre.ch- und Hörkreis besitzt, dadurch ge kennzeichnet, d@ass die Sprechstelle mit den beiden Sektionen durch je eine Prüfwicklung der Übertrager derart verbunden ist, dass Rückwirkungen .auf die Verstärkungseinrich tung und Eigentönen der Sprechstelle beim Benützen derselben ausgeschlossen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Überwachungseinriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfwicklungen der Übertrager und die Sekulrclärwicklulig einer zum Koppeln des Sprechkreises :der Sprechstelle mit den Prüfwicklungen vorgesehenen Induktions spule in Reihe geschaltet sind. 2. Überwachungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Prüfwicklungen mit dem Telephonhörer der Sprechstelle im Nebenschluss und in bezug auf den Mikrophonstromkreis der selben in Reihe liegen.
    a9. Überwachungseinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, @dass die die Prüfwicklungen enthaltenden Leiter mit einem Ende an die äussern Klemmen einer mit dem Mikrophonstromkreis induk tiv gekoppelten Impedanz und er den Telephonhörer enthaltende Leiter mit einem Ende in einem Zwischenpunkt die ser Impedanz angeschlossen sind, während die andern Enden der genannten Leiter in einem Punkte verbunden sind.
CH113255D 1924-04-17 1924-04-17 Uberwachungseinrichtung in Fernmeldeleitungen. CH113255A (de)

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