CH109740A - Pressgiessmaschine für gasförmiges Druckmittel. - Google Patents

Pressgiessmaschine für gasförmiges Druckmittel.

Info

Publication number
CH109740A
CH109740A CH109740DA CH109740A CH 109740 A CH109740 A CH 109740A CH 109740D A CH109740D A CH 109740DA CH 109740 A CH109740 A CH 109740A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
crucible
casting
container
casting container
outlet opening
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Metallwerk-Akti Fertigguss-Und
Original Assignee
Fertigguss Und Metallwerk Akti
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fertigguss Und Metallwerk Akti filed Critical Fertigguss Und Metallwerk Akti
Publication of CH109740A publication Critical patent/CH109740A/de

Links

Landscapes

  • Dental Prosthetics (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description


      Pressgiessmaschine    gasförmiges Druckmittel.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Press-          giessmaschine    für gasförmiges Druckmittel,  mit einem durch die Austrittsöffnung mit  dem im Schmelztiegel geschmolzenen Metall  zu füllenden, beweglichen Giessbehälter.  



  Das Wesen der Erfindung liegt darin,  dass der Giessbehälter     derart    gegenüber dem       Schmelztiegel    angeordnet und     bewegbar    ist,  dass er bei seiner einen     Endlage,    der Füll  stellung, mit seinem Mundstück gegen eine  im     Schmelztiegel    angeordnete     Ausla.ssö.ff-          nung    für das     geschmolzene    Metall zu  liegen kommt, während bei der andern  Endlage des Giessbehälters, der Giess  stellung, bei der das Mundstück des  Giessbehälters der Eintrittsöffnung der Form  gegenüber liegt, jede Verbindung zwischen  Giessbehälter und Schmelztiegel aufgehoben  ist.

   Die     Auslassöffnung    in dem     S,ch.melztiegel     kann     nun    entweder bei der Nichtanlage des  Giessbehälters -durch ein Ventil verschlossen  werden, oder die     Ausl.Aöffnung    kann so  hoch am Schmelztiegel     vorgesehen    und die       Pressgiessmaschine    so eingerichtet     sein,    dass    .das normalerweise bis über die in der Seiten  wand des Schmelztiegels vorgesehene     Auslass-          öffnung    reichende Niveau des Metallbades  zeitweise, und zwar für .die Zeit, während  der der Giessbehälter nicht an dem Schmelz  tiegel anliegt,

   bis unter die     Auslassöffnung     gesenkt werden, kann.  



  Bei der ersteren Art .der     Ausführung    der  Maschine ist das Ventil zweckmässig derart       eingerichtet,    dass es von dem Giessbehälter bei  der Gegenführung     desselben.    mit seinem  Mundstück gegen -den Schmelztiegel     durch    das  Mundstück selbsttätig geöffnet wird.

   Bei der  Bewegung .des Giessbehälters in die Giessstel  lung schliesst sich das Ventil wieder selbst  tätig, und da während des Giessvorganges jede  Verbindung     zwischen    Giessbehälter und  Schmelztiegel aufgehoben ist, so gelangt,  was sehr wichtig ist, das     Auslassventil    des  Schmelztiegels     niemals    unter die Wirkung  des     Pressdruckes,    so     dass    es stets .dicht. bleiben  wird.  



  Bei der zweiten Ausführungsform der  Maschine kann das Senken des Flüssigkeits-           niveaus    im Schmelztiegel dadurch     bewirkt          -werden,    dass der Schmelztiegel um eine Achse       drehbar        gelabert    ist, .die auf der Seite der       Auslassöffnunb    liegt. oder es könnte auch im  Schmelztiegel ein     Verdrä.ngerkörper    vorgese  hen sein, der aus dem Schmelztiegel hochbe  zogen wird, wodurch .das     Flüssigkeitsniveau     in dem dann feststehenden     Schmelztiegel    -e  senkt wird.  



  Der     Giessbehälter    besitzt zweckmässig eine       U-förmige    Gestalt und kann entweder neben  dem     Schmelztiegel    um eine     senkrechte    Achse  drehbar gelagert sein, oder er könnte auch  mit dem einen Schenkel, in -den die     Pressgas-          leitung    mündet, durch.

   einen zweckmässig als  dann eine ovale     Querschnittsgestalt    besitzen  den Schmelztiegel     liindurehbeführt    werden,       was    unter Umständen mit Rücksicht auf die       \Farmhaltung    des     Metalles    im Giessbehälter       zweckmässig    sein kann. Der Giessbehälter  kann so gross gewählt werden,     dass    eine Fül  lung für ein     mehrmaliges    Giessen der Form       genügt.     



  Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh  rungsbeispiele einer     Pressgiessmaschine    ent  sprechend der     Erfindung    dargestellt.     soweit     dies für das Verständnis der     Erfindunfi    not  wendig ist.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt     durch    die  erste     Ausführungsform,            Fig.    2 einen     Grundriss,    und         Fig.    1a ist eine Nebenfigur zu     Fig.    1,  während die       Fig.    8 und     .1    einen     Querschnitt        und     Grundriss durch die zweite     Ausführarngsfortn     zeigen, und die       Fig.    5 und 6 Einzelheiten darstellen;

    Die     Fib.    7 bis 10 zeigen eine dritte     Aus-          führungsform    der Maschine, und zwar     zeigt          Fig.    7 eine Seitenansicht der Giessma  schine während des Füllens des Giessbehäl  ters, und       Fig.    8 eine Seitenansicht zu     Fig.        bezw.     zum Teil einen senkrechten Schnitt;

           Fig.    9 zeigt einen Grundriss der für die  Erfindung in     Betracht        konnnmenden    Teile der       -Maschine    nach den     Fifi.    7 und 8, uni       Fifi.    10     zeigt    den     Schmelztiegel    in seiner  Stellung während des     Cliessv        organfies.     



  In sämtlichen     Ausführungsformen    ist mit       a    der Schmelztiegel und mit.     b    der im we  sentlichen eine     U-förmige    Gestalt besitzende  Giessbehälter bezeichnet. An dem einen     Sch-n-          kel    des Giessbehälters     b    ist die     Pressbasleitunb          ._    fest angeschlossen, während der kürzere  Schenkel des Giessbehälters     b    zu einem  Mundstück c     ausgebildet    ist, das bei der Aus  führungsform nach den     Fig.    1 und ? senk  recht aufwärts gerichtet ist.  



  Der     Schmelztiegel    a ist. bei dem     bezeieli-          reten        Ausführungsbeispiel    mit einer seit  lichen     Erweiterung   <I>cl</I> versehen. die eine     ven-          tilsitzartig        ausgebildeteuslassöffnung        f    be  sitzt, und deren Boden .aussen bei     g    entspre  chend der     äussern    Form des     Mundstückes        p          gekrümmt    ist.

       Auf    dem Ventilsitz     f    ruht  eine     Ventilkugel        h    aus     geeignetem        -lateria.l     auf, die .durch den Druck de? geschmolzener,       Meta.lles    im     Schmelztiegel        a        normalerR-eise     auf ihren Sitz     f        gedrii,ht    wird und     alsdann     die     Auslassöffüung        /'        verschliesst.     



  Der     drehbare        CTi(-ssdieliä.lter    1) ist bei dem  gezeichneten     Ausführungsbeispiel    um 180         verdrehbar,    und die beiden     Enddrelilagen    des       Giessbehälters        1i    sind durch im Gestell     der     Maschine     vorgesehene    seitliche     ArLschläge        i     und k     (Fig.        ?)

          begrenzt.    Zur     Drehunfi\des          Criessbehälters    b dient eine im Gestell der       Maschine    mittelst     eines        Ritzels    1 durch ein  Handrad     rin.        oder    dergleichen hin- und     lierver-          sehiebbare    Zahnstange      ,    die auf ihrer senk  rechten     Innenfliiehe    mit einem Zahnrad o       kämmt,    das     drehbar    im Gestell der     Maschine          gelagert    ist.

   Dieses Zahnrad o ist an seiner  einen     Stirirfläclie    irr     Art    einer Kupplungs  hälfte p ausgebildet, während die andere       Kupplungshälfte   <I>q</I> am     (liessbehälter        b    sitzt.

    Die     Kupplungshälfte        p    wird durch eine     Spi-          ralfecler   <B>)-</B> dauernd in die     Iiupplungsli-*ilfte   <I>q</I>       bedrticlt,    so     dass    bei der Hin-     und        FIe--ver-          schiebun.g    der Zahnstange     n    eine     Drehung    des           Cliessbehälters    aus der in     Fig.    1 strichpunk  tiert eingezeichneten Lage in die ausgezogen  gezeichnete Lage erfolgt oder umgekehrt.  



  In dem Gestell der Giessmaschine ist  schliesslich noch die in üblicher Weise aus  gebildete aus zwei Hälften s. t bestehende  Giessform derart angeordnet, dass die Ein  trittsöffnung     2a    der geschlossenen Form ober  halb .des Mundstückes c des Giessbehälters b  liegt, wenn dieser die     strichpunktiert    einge  zeichnete Lage einnimmt.  



  Bei Beginn des Arbeitens mit der     Ma-          schine    ist die Form s, t geöffnet und der  Giessbehälter b nimmt die in     Fig.    1 strich  punktiert eingezeichnete Stellung ein, wäh  rend die Kugel     lt    im Schmelztiegel     a        aaf     ihrem Sitz f aufruht. Die Zahnstange     n     nimmt ebenfalls die     stirichpunktiert    eingezeich  nete Lage ein.

   Wird nunmehr die     Zahnstanga     <I>a</I> mittelst des Handrades     in    in Richtung des  Pfeils v in die ausgezogen gezeichnete Stel  lung verschoben, so wird der Giessbehälter b  in Richtung des Pfeils     w    in     Fig.    2 um 180    in die ausgezogen gezeichnete Stellung ver  dreht, bis er gegen den seitlichen Anschlag       7e,    stösst. Der kürzere Schenkel des Giessbehäl  ters b nebst     Mundstück    c nimmt dann die aus  der Nebenfigur 1a ersichtliche Lage ein; bei  der das Mundstück c senkrecht . unter der  Aussparung     g    der     Schmelztiegelerweiterung          d    liegt.

   Wird nun die Zahnstange n. weiter  in Richtung des Pfeils v verschoben. so kann  eine Weiterdrehung des Giessbehälters b in  Richtung des Pfeils     w    nicht mehr erfolgen,  was bewirkt,     da.ss    die Kupplung p, q ausge  rückt     wird,    indem das mit der     Xupplungs-          hälfte    p fest verbundene Zahnrad o entgegen  der Feder     r    um ein Stück     abwärtsgedrückt     wird.

   Gleichzeitig kommt eine am hintern  Ende der Zahnstange n vorgesehene Schräg  fläche 7 zur Wirksamkeit, indem sie gegen  eine entsprechende     .Schrägfläche    8 am kürze  ren Schenkel des Giessbehälters b läuft und  hierdurch den ganzen Giessbehälter in die in       Fig.    1 gezeichnete Stellung anhebt. Das  Mundstück c des Giessbehälters wird in die  Aussparung     g    hineingeführt und drückt    gleichzeitig     die    Kugel     h    von ihrem Sitz f ab.

    Es kann dann das flüssige Metall aus dem  Schmelzbehälter     a    in den Giessbehälter hin  einfliessen., indem in dem Mundstück c ange  ordnete kleine Kanäle c'     (Fig.    6) die Verbin  dung zwischen dem     Giessbehälterinnern    und  dem     Schmelztiegelinnern    herstellen. Nachdem  der Giessbehälter     genügend    gefüllt ist, wird  das Handrad     Erz    nach entgegengesetzter Rich  tung verdreht, was eine Verschiebung der  Zahnstange     7a    in entgegengesetzter     Richtung     zum Pfeile v, also nach rechts, bewirkt.

   Dies  hat zur Folge, dass - sich zunächst der Giess  behälter wieder in die in     Fig.    ja gezeich  nete .Stellung herabsenkt und sich die Kupp  lung p, q schliesst. In demselben Augenblick  wird auch die     Austrittsöffnung    f des Schmelz  tiegels durch die Kugel     h    unter     dem    Druck  der Flüssigkeitssäule im Schmelztiegel     a.    ver  schlossen.

   Bei der weiteren Verschiebung der  Zahnstange     n    nach rechts wird dann der  Giessbehälter b in zu dem Pfeile     zv    entgegen  gesetzter Richtung in die strichpunktiert ein  gezeichnete Stellung verdreht, bei der die  Schrägfläche 8 am Giessbehälter b auf einer       entsprechenden    Schrägfläche 9 am Maschi  nengestell Auflage findet. Die Form s, t  wird hierauf geschlossen und sobald dann  durch die Leitung z Druckgas oder Druck  luft in den Giessbehälter geleitet wird, wird  das Metall aus dem Giessbehälter b     in(    die       Form    s. t. gedrückt.

   Sobald nach dem Guss  eines oder mehrere Stücke der Giessbehälter  nicht mehr genügend Metall enthält, wieder  holt sieh das oben     erläuterte    Spiel der Dre  hung des Giessbehälters in die Füllstellung  und die Füllung desselben von neuem.  



  Es ist selbstverständlich,     da.ss    .der Giess  behälter beheizt werden kann, und an Stelle  des Handrades     m    könnte auch irgend ein an  deres Antriebsorgan vorgesehen sein, das sei  nen Antrieb von den Formteilen aus erhält.  



  Bei den in den     Fig.    3 bis 5 gezeichneten  Ausführungsformen der     Press.giessmaschine    ist  der Schmelzbehälter a an der Seitenwand mit  einer seitlichen Erweiterung 10 versehen, die  eine     wagreclite    oder .annähernd     wagrechte    als       Ventilsitz    ausgebildete     Auslassöffnung    11 he-           atzt,    die wieder durch eine Kugel 12 ver  schliessbar ist.

   Das     Mundstückende    13 des  Giessbehälters b ist     wagrecht    abgebogen und  die äussere Begrenzung des Mundstückes c  ist derart gekrümmt (Fug. 1), dass bei einer  Drehung des Giessbehälters     b    um seine     Achse     das Mundstück c in die Aussparung 15 der  seitlichen Erweiterung entsprechend den in       Fig.    4 gezeichneten     Bewegungslinien    eintre  ten und sich dicht gegen die     Aussparung    15  anlegen kann. Der Antrieb des Giessbehälters  b     erfolgt        wiederum    von einer Zahnstange 16  Über ein Zahnrad 17 und eine Kupplung 18.  19 bei Verschiebung der Zahnstange 16.

   Die  Zahntange 16 steht in Verbindung mit der  einen Formhälfte 20, die zwecks Schliessens  der Form mittelst eines Hebelgestänges 21       (Vegen    eine zweite Formhälfte 22 gezogen  wird.  



  Der Giessbehälter b nimmt bei     Beginn    der  Giessarbeit die in     Fig.    4 strichpunktiert ge  zeichnete     Stellung    ein.,     und..    die Ventilkugel  7 2 befindet sich gegen ihren Sitz 11 gedrückt,  wobei durch Führungsrippen 23 dafür ge  sorgt werden kann, dass die Kugel 12 stets  ihre richtige Lage gegenüber dem Sitz ein  nimmt. Die Form 20,<B>22:)</B> ist bei Beginn der  Giessarbeit noch geöffnet. Zum Giessen wird  dann die Form 20, 22 geschlossen, indem die  Formhälfte 20 mittelst des Hebelgestänges  21 gegen die Formhälfte 22 in Richtung des  Pfeils 24 verschoben wird.

   Hierdurch wird  die     Zahnra.rlstange    16     ebenfalls    in Richtung  des Pfeils 24 mitgenommen und     bewirkt.    hier  bei eine Verdrehung des Giessbehälters b in  Richtung des Pfeils 25 aus der in     Fig.    4  strichpunktiert gezeichneten Lage in die in  Füg. 3 und 4 ausgezogen gezeichnete Lage.  Bei Erreichung der     Endlabe        dritekt    dann das  Mundstück c des Giessbehälters die Kugel 12  von ihrem Sitz, und das flüssige Metall im  Schmelztiegel     a    fliesst in den Giessbehälter b.

    Wird die Zahnstange 16 noch nach dein Ge  genlaufen des Giessbehälters b gegen den  Schmelztiegel in Richtung des Pfeils     2.1,    zum  Beispiel zwecks vollständiger Schliessung der       Gussform    20, 22 weiterbewegt, so rückt sich  die Kupplung 18, 19     selbsttätig    aus, so dass    die Weiterbewegung der Zahnstange<B>16</B> ohne       Einfluss    auf den Giessbehälter bleibt.  



  Bei dem     gezeichneten    Ausführungsbeispiel  ist übrigens mit der Formhälfte 20 noch eine  Stange 26 verbunden,     ein    der eins Schräg  fläche 27 sitzt, die nach Erreichung der Füll  endlage des Giessbehälters b entsprechend       Fig.    4 eine dichte Anlage -des Giessbehälter  mundstückes c gegen das Ende 13 des Be  hälters sichert. In der Füllstellung des Giess  behälters fliesst das     -Metall    aus dem Schmelz  tiegel a wieder durch die kleinen Kanäle c'  im     Giessbehältermundstück    c in den     Güess@e-          hälter.     



  Ist der Giessbehälter     @"-enügend    gefüllt, so  wird die alsdann     geschlossene    Form 20, 22  in Richtung des Pfeils 30 durch irgend ein  geeignetes Getriebe auf die     Giessbehälterdreh-          achse    zu bewegt.

   Dies hat zur Folge, dass die  Zahnstange 16 ebenfalls in Richtung des  Pfeils 30 mitgenommen wird, was bewirkt,  dass bei Beginn der Bewegung .der Form in  Richtung des     Pfeils    30 der Giessbehälter b  in die in     Fig,    4 strichpunktiert eingezeichnete  Lage     zurückgeführt    wird,     wobei    gleichzeitig  die Kugel 12 die     Auslassöffnung    11 des  Schmelztiegels.     schliesst.    Die von dem Giess  behälter     einzunehmende        Enddrehlage    wäh  rend des Giessens ist durch. einen.

       Anschlag     28 im Maschinengestell gesichert, und sobald  der Giessbehälter b gegen den Anschlag 28  stösst, befindet sich die     Offnung    in :einem       undstück   <B>c</B>     -ena-Lt        ce-,enüber    der Eintritt>  <B>3</B>     z#        #        L,          öffnunä    29 der Form 20, 22.

   Beim weiteren  Verschieben der Form 20, 22 auf den Giess  behälter zu wird dann die Form in bekannter  Weise gegen das     -Mundstück    c des Giessbe  hälters geführt, und der Guss kann durch  Zuführung von     Pressgas    oder Pressluft     durch     die     Leitung    z in den Giessbehälter hinein er  folgen. Die eine Hälfte der Form 22 wird  alsdann zurückgezogen, das     gegossene    Stück  fällt aus der nunmehr geöffneten Form, und  das Arbeitsspiel der Maschine wiederholt sich  von neuem.  



  Bei -dem in den     Fig.    7 bis 10 gezeichneten  Ausführungsbeispiel ist wieder mit a der  Schmelztiegel und mit b der im wesentlichen      eine     U-förmige    Gestalt besitzende     Giessbehäl-          ier    bezeichnet. An dem einen     Schenkel    des  Giessbehälters b ist die     Pressgasleitung    r fest  angeschlossen, während der kürzere Schenkel  des Giessbehälters b zu einem Mundstück c       @msgebildet    ist; das an einem     wagrecht    abge  bogenen Teil 13 des Giessbehälters b sitzt.

    Die äussere     Begrenzungsfläche    c' des Mund  stückes c' bildet eine Kugelfläche zu der -quer  durch das Mundstück c verlaufenden wag  rechten Achse c"     (Fig.    8), und ,die Gegen  fläche 11' am Schmelztiegel a     besitzt    eine       entsprechende        Krümmung.    Der     Schmelztiegel     a besitzt eine seitliche     Auslassöffnung    11.

   Der       Antrieb    des Giessbehälters b aus der in     Fig.    9  strichpunktiert eingezeichneten Giesslage in  die in den     Fig.    7, 8 und 9 gezeichnete Füll  stellung erfolgt wie bei den zuerst beschrie  benen Ausführungsformen der Maschine von  einer Zahnstange 16 aus über ein Zahnrad 17  und eine Kupplung 18, 19     bei    der Verschie  bung der Zahnstange 16. Die Zahnstange 16  erhält ihren Antrieb von dem Hebelgestänge  21 aus, das gleichzeitig zum Schliessen und  Öffnen der Form dient.  



  Der Schmelztiegel a ist     mittelst    zweier  Ansätze 31 und Zapfen 32 um eine Achse  schwenkbar gelagert, die mit der oben er  wähnten Achse c" zusammenfällt. Diametral  der     Ausla.ssöffnung    11 gegenüber hängt der  Schmelztiegel a an seinem Seilzug 33, an des  sen anderem Ende ein     Gegengewicht    34 von  solcher Grösse hängt,     da.ss    der mit geschmol  zenem Metall gefüllte     Schmelztiegel    a nor  malerweise, das heisst während der Füllzeit  des Giessbehälters, die in     Fig.    8     gezeichnete          wagrechte    oder     annähernd        wagrechte    Lage  einnimmt.

    



  Im Innern des .Schmelztiegels. a ist eine       Scheidewand    35 vorgesehen, die entsprechend  den     Fig.    8 und 9 ausgebildet ist und .die     Aus-          lassöfinung    11 abdeckt. Die     Arbeitsweise    der  dargestellten     Pressgi.essmaschine    ist folgende:  Während des Füllens nimmt der Giessbe  hälter b die in den     Fig.    7, 8 und 9 gezeich  nete Stellung ein, während der     Schmelztiegel     a die in     Fig.    8 gezeichnete Stellung ein-    nimmt.

   Das flüssige     Metall    fliesst dann aus  dem Schmelztiegel durch die     Auslassöffnung     11, die bei dieser Lage .des .Schmelztiegels  etwas unterhalb .des Niveaus des Metallbades       liegt,    in den Giessbehälter b. Sobald der Giess  behälter b in genügendem Masse gefüllt ist,       wird    der     Schmelztiegel    a in die in     Fig.    10  gezeichnete Lage um die Achse c" verdreht,  was zur Folge hat,  & ss das Niveau im       Schmelztiegel    unter die     Auslassöffnung    11  sinkt.

   Der Giessbehälter kann alsdann in be  kannter Weise in die in     Fig.    9 strichpunk  tiert eingezeichnete Stellung um die Achse b'  verdreht werden, worauf nach der in bekann  ter Weise erfolgenden Gegenführung der  Form gegen den Giessbehälter b der     Guss    da  durch erfolgt, dass die     Pressgasleitung    z  Druck erhält. Nachdem, je nach der Grösse  der zu giessenden Stücke, der Giessbehälter  nach einem oder mehreren     Güssen    geleert ist;  wird er durch Verschiebung der Zahnstange  16 mit seinem Mundstück c wieder gegen die       Auslassöffnung    11 des Schmelztiegels a ge  führt, der noch die in     Fig.    10 gezeichnete  Lage einnimmt.

   Hierauf wird der Schmelz  tiegel a in seine     wagrechte    Stellung nach       Fig.    8 aufwärts geschwenkt, was ein Steigen  des Flüssigkeitsniveaus zur Folge hat, und  der Giessbehälter b wird von neuem     geffillt,     worauf das Spiel weitergeht.  



  Da sowohl die Fläche c', wie die     Fläche     11'     konzentrisch    zu der Achse c" verlaufen  und die Drehung des Schmelztiegels a um  diese Achse c" erfolgt, so bleibt auch bei der  Schwenkung .des     Schmelztiegels    a die dichte  Anlage des Giessbehälters am Schmelztiegel  erhalten.  



  Das Gegengewicht 34 bewirkt, dass das  Niveau des flüssigen     Metalles    im Schmelz  tiegel, bevor eine Schwenkung des Schmelz  tiegels a erfolgt, ständig etwa die in     Fig.    8  eingezeichnete Höhenhage einnimmt, auch  wenn weniger flüssiges Metall im     Schmelz-          tiegel    a vorhanden ist, als die in     Fig.    8 an  genommen ist. Das Gegengewicht 34 hebt  nämlich in diesem Falle die von der Auslass  öffnung 11 abgewendete Seite des Schmelz-           tiegels    etwas an, was ein gewisses Steigen  des Niveaus des flüssigen     Metalles    im  Schmelztiegel bis zu der in     Fig.    8 gezeich  neten Lage zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pressgiess.maschine für gasförmiges Druck mittel, mit einem durch eine Austrittsöffnung mit .dem im Schmelztiegel geschmolzenen Me tall zu füllenden beweglichen Giessbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Giessbehälter derart gegenüber dem Schmelztiegel angeord net und bewegbar ist, dass er bei seiner einen Endlage, der Füllstellung, mit seinem Mund stück gegen eine ,am Schmelztiegel angeord nete Auslassöffnung für das geschmolzene Metall zu liegen kommt, während bei seiner andern Endlage,. der Giessstellung, bei der das Mundstück des Giessbehälters der Eintritts öffnung der Form gegenüberliegt,
    jede Ver bindung zwischen Giessbehälter und Schmelz- tiegei aufgehoben ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Pressgiess@maschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen neben dem Schmelztiegel angeordneten, drehbar ge lagerten U-förmig gebogenen Giessbehäl ter, zu dessen Drehung von der einen Enddrehl,age in die andere ein Zahnstan- gengetriebe dient, das die Antriebsbewe gung auf den Giessbehälter unter Zwi schenschaltung einer Kupplung über trägt, die bei Erreichung einer jeden Endlage des Giessbehälters sich selbst tätig ausrückt.
    2. Pressgiessmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zahnsta.ngengetriebe von der Giessform aus derart angetrieben wird, dass beim Schliessen der Form das Mundstück des Giessbehälters an den Schmelztiegel herangeführt wird, wäh rend bei Beginn der Bewegung der ge schlossenen Form auf den Giessbehälter zu der Giessbehälter zunächst von der Füllstellung in die Giessstellung bewegt wird.
    3. Pressgiess.maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsende des Giessbehälters, in die wagrechte Ebene abgebogen ist und der Schmelztiegel an der Seitenwand mit einer Auslassöffnung versehen ist, deren Aussenfläche derart ,gekrümmt ist, dass das entsprechend ge krümmte Mundstück des Giessbehälters bei der Erreichung der Enddrehlage zwecks Füllung des Giessbehälters in diese Krümmung eintritt.
    4. Press,giess@m.aschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelz tiegel in solcher Höhe mit einer Ausla.ss- öffnung in der Seitenwand versehen ist, dass die Auslassöffnung bei der Stellung des Schmelztiegels, die er während des Füllens .des Giessbehälters einnimmt, nur wenig unterhalb des Niveaus des Metall bades liegt, und durch Sinken des Flüs sigkeitsniveaus im Schmelztiegel vor der Entfernung des Giessbehälters vom Schmelztiegel in eine solche Stellung ge bracht wird,
    bei der sie oberhalb des Fliissigkeitsniv eaus im Schmelztiegel liegt, so dass dann kein Metall aus dem Schmelztiegel ausfliessen kann. 5. Pressgiessniaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennmichnet, dass die seitliche Auslassöffnung im Sehmelztiegel von einer im Schmelztiegel vorgesehenen und nicht bis zum Boden des Schmelztiegels reichenden Trennwand abgedeckt ist, die ein Übertreten des an der Ob@erfl'äch.e des Metallbades sich bildenden Oxydes in die Auslassöffnung verhindert..
    6. Pressgiessmaseliine nach den Unteransprü chen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, darr zwecks zeitweiser Tieferlegung des Niveaus des gesehmolzenen Metalles im Schmelztiegel dieser um eine Achse schwenkbar ist, die auf der Seite der Auslassöffnung liegt.
    7. Pressgiessmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Schmelz tiegel um eine wagrechte Achse schwenk bar ist, die quer durch .das Mundstück des Giessbehälters geht, und um die .die äu ssere Begrenzungsfläche des Giessbehälter mundstückes und die Gegenfläche am Schmelztiegel gekrümmt sind.
    B. Press-giessmaschine nasch Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Auslassöffnung diametral .gegenüberlie genden Teile des Schmelztiegels ein Ge gengewicht angreift, das. zur Einstellung der jeweiligen Endlage des Schmelztie gels im Ruh.ezustande, das heisst in dem Zustande dient, den er einnimmt, bevor er mit seinem der Auslassöffnung gegen überliegenden Teile abwärts geschwenkt wird.
    9. Pressgiessmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmig .gebo gene Giessbehälter bei seiner einen End- drehla.ge mit seinem Mundstück unter halb einer im Boden an einer Erweite rung der Wand des Schmelztiegels vor gesehenen Auslassöffnung zu liegen kommt und nach Erreichung dieser End- drehlage selbsttätig so weit angehoben wird, dass sein Mundstück in die auf der Aussenseite entsprechend ausgebildeteAus- lassöffnung des Schmelztiegels von unter her bis zur dichten Anlage eintritt,
    wo bei das Mundstück gleichzeitig einen als Kegelventil ausgebildeten Ventilkörper von seinem Sitz abhebt und hierdurch die Verbindung zwischen Sühmelztiegel- innerem und Giessbehälter herstellt.
    10. Pressgiessmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das nach dem Schmelztiegel zu liegende Ende der An triebszahnstange mit einer Schrägfläche ausgerüstet ist, die derart mit einer un terhalb .des Mundstückes des Giessbehäl- ters an diesem angeordneten Schrägfläche zusammenarbeitet, dass nach der Beendi gung der Schwenkbewegung des Giess behälters in die Füllstellung durch die weitere Verschiebung der Zahnstange der Giessbehälter gegen die Auslassöffnung des Schmelztiegels angehoben wird.
    11. Pressgiess ,aschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gestell der Giessmaschine unterhalb der Lage des Mundstückes des Giessbehälters während des Giessvorganges eine feste Schrägfläche vorgesehen ist, auf der die Schrägfläche am Giessbehälter zu liegen kommt, sobald der Giessbehälter seine Giessstellung .erreicht hat.
    12. Pressgiessmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass@ das Mundstück des in die wagrechte Ebene .abgebogenen Aus trittsendes des Giessbehälters bei der Er reichung der Füllstellung desselben gegen ,die gekrümmte Aussenfläche der Auslass- öffnung am Schmelztiegel derart zur An lage kommt, dass er eine die Auslassöff- nung verschliessende Kugel von ihrem Sitz abdrückt, wodurch die Verbindung zwischen dem Schmelztiegelinnern und dem Giessbehälterinnern hergestellt wird.
    13. Pressgiessmaschin.e nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Mundstück des Giessbehälters neben der Austrittsöffnung kurze Längskanäle vor gesehen sind, die bei gegen den Schmelz tiegel geführtem Giessbehälter die Verbin dung des Scbmelztiegelinnern mit dem Giessbehälter herstellen.
CH109740D 1923-06-22 1924-06-16 Pressgiessmaschine für gasförmiges Druckmittel. CH109740A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE109740X 1923-06-22
DE31023X 1923-10-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH109740A true CH109740A (de) 1925-04-16

Family

ID=25748854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH109740D CH109740A (de) 1923-06-22 1924-06-16 Pressgiessmaschine für gasförmiges Druckmittel.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH109740A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3036233C2 (de) Entgasunsvorrichtung für eine Druckgießform
DE2202292B2 (de) Füllorgan für Gegendruckfüllmaschinen
DE2444377C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen für Gießereien
DE2720352A1 (de) Giesspfanne
CH109740A (de) Pressgiessmaschine für gasförmiges Druckmittel.
DE403279C (de) Pressgiessmaschine mit gasfoermigem Druckmittel
AT101359B (de) Preßgießmaschine mit gasförmigem Druckmittel.
DE2635335A1 (de) Vorrichtung zum isobarometrischen und selbsttaetigen fuellen von flaschen
DE2022297B2 (de) Giessmaschine
DE20015710U1 (de) Brühkopf für eine Espressomaschine
DE528610C (de) Giessmaschine mit Schoepfgefaess
DE408299C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blechstreifenplomben
DE246391C (de)
DE404495C (de) Pressgiessmaschine mit gasfoermigem Druckmittel und beweglichem Giessbehaelter
DE547954C (de) Abfuellvorrichtung fuer Fluessigkeiten mit zwei ineinander senkrecht verschiebbaren Rohren
DE496265C (de) Durch Kolbendruck wirkende Giessmaschine
AT116750B (de) Verfahren und Anordnung beim Gießen von geschmolzenem Metall unter Druck.
CH320832A (de) Giessverfahren zum Abgiessen von Formen
DE2022297C (de) Gießmaschine
AT157763B (de) Gießkokille zum Herstellen dichter Blöcke und ähnlicher Werkstücke aus Aluminium- und Magnesiumlegierungen.
CH668014A5 (de) Verfahren zum einfuellen der dosiermenge in eine druckgiessmaschine sowie druckgiessmaschine zur durchfuehrung des verfahrens.
CH218140A (de) Pressgiessmaschine.
AT150683B (de) Einseilgreifer.
DE488924C (de) Vorrichtung zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Gasen und zur Abgabe der gesaettigten Fluessigkeit
DE226259C (de)