CH107084A - Schaltvorrichtung für transportable Elektromotoren. - Google Patents

Schaltvorrichtung für transportable Elektromotoren.

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CH107084A
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contact
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Mueller August
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Mueller August
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/26Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor
    • H02P1/32Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by star/delta switching

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Description


  Schaltvorrichtung für transportable Elektromotoren.    Die Erfindung     betrifft    eine Schaltvorrich  tung für transportable Elektromotoren. Bei  bekannten Schaltern dieser Art sind an einem  Kabelhaspel Steckdosen und Stecker nötig,  ferner eine biegsame Verbindung zwischen  dem Haspel und dem Schalter. Diese Ein  richtungen geben zu häufigen Störungen An  lass. Erfindungsgemäss werden diese Mängel  dadurch beseitigt, dass der Kabelhaspel mit  dem Motorschalter zu einem Apparat zu  sammengebaut ist.  



  Auf der Zeichnung ist -als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes eine  Schaltvorrichtung für     Drehstrommotoren    mit       Kurzschlussanker    gezeigt, bei welcher in der  Anlaufstellung Sternschaltung und in der  Betriebsstellung Dreieckschaltung möglich ist,  und zwar zeigt       Fig.    1 eine Vorderansicht, zum Teil im  Schnitt,       Fig.    2 eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt,       Fig.    3 einen Längsschnitt, einzelne Teile  weggelassen;       Fig.    4 und 5 zeigen Einzelteile in Drauf  sicht;

           Fig.    6 und 7 sind Details im Schnitt nach  den Linien     A-B,        C-D    von     Fig.    5;       Fig.    8 und 9 zeigen je ein Schaltungs  schema.  



  Es bezeichnet 1 ein Schaltergehäuse, in  welchem sich eine aus Elektrizität nicht lei  tendem     Material        bestehende.Schaltscheibe    2  befindet. Die Schaltscheibe 2 ist mittelst  eines Zapfens 3     (Fig.    2 und 3)     achsial    ver  schiebbar und drehbar in einem das Gehäuse  1     abschliessenden    Deckel 4 gelagert. Auf der  Schaltscheibe 2 sind, in gleichem Winkelab  stand voneinander, über den Rand der Scheibe  2 vorstehende Kontaktlamellen 8 befestigt,  die unter sich durch einen Draht 29 strom  leitend miteinander verbunden, gegen alle  andern Teile der Scheibe aber isoliert sind.  Auf der Schaltscheibe 2 sind ferner, in glei  chem Abstand voneinander und von den.

   La  mellen B entfernt, drei Lamellen 10 befestigt,  die ebenfalls über den Rand der Scheibe 2  vorstehen. Die Lamellen 10 sind stromleitend  je mit der Fassung 7 einer Schmelzsicherung  verbunden. Jeder Sicherungsstöpsel 6 ist in  einem aus Isoliermaterial bestehenden, an der  Scheibe 2 befestigten Sockel 71 eingeschraubt.      Dieser besitzt einen durch die Scheibe 2  geführten Metallbolzen 30. Letzterer ist mit  telst eines Kontaktes 33 mit einem Kontakt  stück 20 leitend verbunden, das ein federndes,  von der Scheibe 2 abstehendes Endstück auf  weist. Auch der Kontakt 33 besitzt ein von  der Scheibe 2 abstehendes Endstück, das  direkt über der Lamelle 8 liegt. Die senk  recht zur Schaltscheibe 2 stehenden End  stücke der Kontaktlamellen 8, 10, 33 besitzen  alle denselben radialen Abstand.

   Diese End  stücke liegen in der Bahn von paarweise  gleich weit voneinander im Kreis angeord  neten, isoliert voneinander und gegen das  Gehäuse befestigten Kontaktfedern 11, 12.  Die Kontaktfedern 11, 12 sind mit Anschluss  klemmen 13 versehen, an welche die zum  Motor führenden Leitungen angeschlossen  sind. Im Schaltergehäuse 1 sitzt lose dreh  bar eine aus Isolationsmaterial bestehende  Kontaktscheibe 14, welche mit einem Kabel  haspel 15 mittelst Schrauben 16     (Fig.    3)  verschraubt ist. Der Kabelhaspel 15 wird  durch die Kontaktscheibe 14 im Schalterge  häuse 1 geführt und kann zwecks Auf-     resp.          Abrollens    des Kabels 17, das an die Strom  quelle angeschlossen wird, leicht gedreht  werden.

   Der Kabelhaspel 15 wird noch von  einer Welle 18 und zugehörigen Lagern ab  gestützt. Das Kabel 17 besitzt drei Leiter;  jeder ist mit einem von drei voneinander iso  lierten Kontakten 19 leitend verbunden, wel  che in der Kontaktscheibe 14 verschraubt  sind. Die Köpfe der Kontakte 19 sind der  Schaltscheibe 2 zugekehrt. Gegenüber diesen  Kontakten 19 liegen die federnden Endstücke  der Kontaktstücke 20, welche über die Siche  rungen mit den Lamellen 10 elektrisch lei  tend verbunden sind, folglich auch mit der  Schaltscheibe 2 gegen die Kontakte 19 ver  stellbar angeordnet sind. Das     achsiale    Ver  stellen der Schaltscheibe 2 in Richtung gegen  die Kontakte 19 erfolgt mittelst eines am  Zapfen 3     angelenkten    Schalthebels 21 mit  Nase 22. Die Nase 22 liegt gegen eine  Stütze des Gehäusedeckels an.

   Durch Schwen  ken des Schalthebels 21 in der Richtung ge  mäss Pfeil I     (Fig.    3), kann der Zapfen 3     samt       der Schaltscheibe 2 mit ihren zugehörigen  Teilen gegen die Kontakte 19 bewegt und       mittelst    einer zweiten Nase 23 in der Ein  schaltschaltung gehalten werden, und zwar  in der Weise, dass durch Drehen des Schalt  hebels 21 die Nase 23 hinter einen Flansch  des Deckels 4 geschoben wird, nämlich hinter  den Flansch, auf dem die Nase 22 sich ab  stützt. Der     Sehalthebel    21 wird dann in der  Schaltstellung verbleiben. Beim Drehen des  Schalthebels 21 wird ein am Deckel 4 an  gelenkter Hebel 26 verstellt.

   Ein Federbol  zen 24, der einerseits im Schaltergehäuse 1,       anderends    in dessen Deckel 4     achsial    ver  stellbar geführt ist, und der unter der Wir  kung einer Feder 25 steht, liegt gegen den  Hebel 26 an. Beim     Verschwenken    des Schalt  hebels 21 drückt die Nase 23 auf den Hebel  26 und verstellt den Bolzen 24 entgegen der  Wirkung der Feder 25. Der Federbolzen 24  dient zur Verriegelung des Haspels 15 mit  dem Schaltergehäuse 1. Zu diesem Zwecke  sind im Haspel 15 zwei diametral zueinander  liegende Bohrungen 27, 28 vorgesehen, in  welche das diesen Bohrungen zugekehrte Ende  des Federbolzens 24 gebracht werden kann.

    Ein Verstellen des Schalthebels 21 aus der  Lage in     Fig.    3 und damit das Einschalten  überhaupt ist nur dann möglich, wenn der  Federbolzen 24 in eine der Bohrungen 27,  28 eintreten kann, in welchem Falle die  Kontakte 19 die richtige Lage in bezug auf  die     Kontaktstücke    20 einnehmen. Der Haspel  15 kann also nach erfolgtem Einschalten in  bezug zum Schaltergehäuse 1 nicht mehr ver  dreht werden und bleibt in dieser Betriebs  stellung gesichert. Die Sicherungsstöpsel 6  folgen der Schaltscheibe 2 bei der Einschalt  bewegung ins Innere des Schaltergehäuses  durch die Öffnungen 5. In dieser Lage sind  die     Sicherungen    unzugänglich, sie können nur  bei     offenem    Schalter bedient werden.

      Zum Schutz der Sicherungen und um das  Eindringen von Fremdkörpern zu verhüten,  ist ein Schutzdeckel 32     (Fig.    2) angebracht.  Zur Beaufsichtigung der Kontakte können  noch Löcher seitlich im Gehäuse 1 vorge-      sehen sein, die durch einen gemeinsamen  Deckel verschlossen werden.  



  Die Wirkungsweise ist nun folgende  Das Schaltergehäuse 1 ist fest zum Beispiel  am     Motorengestell    montiert, während der  Kabelhaspel 15 sich drehen kann, insofern  der Motor nicht im Betrieb und der Schalter  also offen ist. Es kann nun die nötige Kabel  länge vom Haspel 15 abgerollt und dessen  Ende an die Stromquelle angeschlossen wer  den, deren Strom bis in die Kontakte 19  fliesst. Der Haspel 15 wird nun noch so weit  verstellt, dass eine der Bohrungen 27, 28 in  die Bahn des Federbolzens 24 zu liegen  kommt, wobei diese Stellungen durch irgend  ein Kennzeichen angedeutet sein können.  Der Schalthebel 21 wird gemäss Pfeil I ge  schwenkt, wobei der Federbolzen 24 durch  die Hebel 21, 26 in die Bohrung des     Haspels     15 eingeführt wird und die Kontakte 19; 20  aufeinander gepresst werden.

   Da gleichzeitig  die Schaltscheibe 2 nach innen verstellt wird,  so kommen die Kontaktstücke 8 und 33 mit  den Kontaktfedern 11 und 12 in Berührung  (Anlaufstellung)     Fig.    6 und B. Der Strom  fliesst durch die Kontakte 19, 20, 33 zu den  Kontakten 12, über die Klemmen 13 zur  Motorwicklung und zurück zu den Feder  kontakten 11. Da die Kontakte 8 mittelst  Draht 29 unter sich leitend verbunden sind,  sind die Motorwicklungen in Stern geschaltet       (Fig.    8). Wird nun mit dem Hebel 21 die    Schaltscheibe 2 gemäss Pfeil     II    gedreht, so  verlassen die Kontaktstücke 8, 33 die zuge  hörigen Kontaktfedern 11, 12, wofür alsdann  die Lamellen 10 je mit den Kontaktfedern  11, 12     (Fig.    7, 9) in Kontakt gebracht wer  den.

   Der Strom fliesst nun von den Kontak  ten 19, 20 über die Sicherungen zu den La  mellen 10 und den zusammengehörigen,  nebeneinander liegenden     Federkontakten    11,  12, wodurch die Motorwicklungen in Dreieck  geschaltet werden     (Fig.    9).  



  Die Verriegelung verhindert ein Drehen  des Kabelhaspels zwecks Auf- oder Abhaspeln  des Kabels während des Betriebes. Dadurch  und infolge der gesicherten Lage der Siche  rungen während des Betriebes gewährleistet  die Schaltvorrichtung neben der Einfachheit  und Übersichtlichkeit der Bauart und der In  stallation eine hohe Betriebssicherheit.  



  Durch das jeweilige Drehen des     Kabel-          haspels    15 um 180   wird infolge     Vertauschens     der zwei äussern Pole 19 die Drehrichtung  des Motors gewechselt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schaltvorrichtung für transportable Elek tromotoren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kabelhaspel mit einem Motorschalter zu einem Apparat zusammengebaut ist.
CH107084D 1923-03-06 1923-03-06 Schaltvorrichtung für transportable Elektromotoren. CH107084A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH107084T 1923-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH107084A true CH107084A (de) 1924-10-01

Family

ID=4365977

Family Applications (1)

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CH107084D CH107084A (de) 1923-03-06 1923-03-06 Schaltvorrichtung für transportable Elektromotoren.

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