CH106950A - Zirkulationsofen. - Google Patents

Zirkulationsofen.

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CH106950A
CH106950A CH106950DA CH106950A CH 106950 A CH106950 A CH 106950A CH 106950D A CH106950D A CH 106950DA CH 106950 A CH106950 A CH 106950A
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CH
Switzerland
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air
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air chamber
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channels
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Schmidt Ernst
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Schmidt Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


      Zirkulationsofen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Ofen zum Beheizen von Räumen, der  insbesondere zur Lufterneuerung und Luft  zirkulation dient, bei zweckmässiger Aus  bildung auch zum Kochen und zum Er  zeugen von heissem Wasser Verwendung  finden kann. Ein wesentlicher Vorteil des  Erfindungsgegenstandes liegt in der Mög  lichkeit, mit verhältnismässig wenig Brenn  stoff eine rasche     Beheizung    eines Raumes  und eine gute Lufterneuerung zu ermög  lichen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in zwei       beispielsweisen    Ausführungsformen in bei  liegender Zeichnung dargestellt:       Fig.    1 zeigt den Ofen in einem Längs  schnitt;       Fig.    2 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       A-B    der     Fig.    1, während       Fig.    3 einen Querschnitt. nach der Linie       C   <B>-D</B> .der     Fig.    1 darstellt;       Fig.    4 zeigt das zweite Ausführungsbei  spiel, zum Teil im Schnitt.  



  Der Ofen 1     (Fig.    1 bis 3) besitzt drei  Kachelwände 2, 3 und 4 und eine Rück  wand 5 aus Blech. Die Rückwand kann    ebenfalls aus Kacheln gebildet sein. Über  dein Rost 6 befindet sich eine auswechsel  bare Platte 7 aus feuerfestem Material,  zum Beispiel Schamotte,     Eisenguss        etc.    Im  Ofen     sin    1 durch Zwischenwände 8, 9 und 10  oben Kanäle 12, 13     (Fig.    1 und<B>3</B>) für  die Abgase und unten Kanäle 14, 15, 16       (Fig.    1 und 2) für die Zuführung von.

    Frischluft in einen Raum 17 gebildet: Die  Abgaskanäle 12, 13 stehen unten je mit  einer Öffnung 18, 19 mit dem     Feuerungs-          raum    20 und oben mit einer Kammer 21       dgr        Abschlussplatte    11 in Verbindung. Der  Raum 17     wird    durch die     Zwischenwände    8,  10 und eine von der Rückenwand     abstehende     Wand 22 und durch die Ofenwand 2 ge  bildet.  



  Zwischen Wand     22,.    die aus Kacheln  bestehen kann, und der Rückwand 5 liegt  ein Abgaskanal 23, der einerseits durch  eine Öffnung 24 mit der Kammer 21  der     Abs.chlussplaite    11 und anderseits mit  einem Rauchabzugsrohr 25 in Verbindung  steht.  



  Die Kanäle 14, 15 für die Zuführung  der Luft führen von Öffnungen einer Ofen-           grundplatte    26 nach oben bis in die Nähe  der Platte 7 und münden in seitliche     Über-          gangskanäle   <B>27,</B> 28 aus, die in den ver  tikalen Luftkanal 16 führen, welch letz  terer mit dem Raum 17 durch eine     Off-          nun;    ?9 in Verbindung steht. Unmittelbar  über der Platte 7 erstreckt sich parallel zu  dieser eine aufwärts schwenkbare Zunge 30,  welche die zugeführte, durch die     Öffnung     29 in den Raum 17 eintretende Luft     zwingt,     über die erhitzte Platte 7 zu streichen.

    Im Mittel' der     Abschlussplatte    11 befindet  sich eine Bohrung mit einer gelochten  Kappe 31, durch welche die erhitzte Luft  in den zu heizenden Raum (Zimmer     etc.)          belangen    kann. Im obern Teil des Raumes  17 befindet sich eine abschliessbare Öffnung  32, durch die der Raum 17 mit dein Gas  abzugskanal 23 in     Verbindung    gebracht  werden kann. Ferner kann die Zunge 30  durch ein Zugorgan     33    oder     dergleinhen     aufwärts geschwenkt und in der Hoch  stellung arretiert werden.

   An das Abzugs  rohr 25 kann ein weiteres Rohr     34    an  geschlossen sein, welches unten offen und  mit einer     Abschlussklappe    35     ausgeürstet    ist.  



  Die Wirkungsweise des Ofens ist fol  gende:  Die vom Rost 6 aufsteigenden Heiz  gase treffen auf die Platte 7, die sehr  intensiv erhitzt wird. Alsdann streichen sie  durch die Öffnungen 18, 19 in die Kanäle  1?, 13, erhitzen den     Ob,-rteil    des Ofens 1,  sowie den Raum 17.

   Von den Kanälen 1.2,       1.3    treten die Gase in die Kammer 21  und streichen von dieser durch die     Öffnung     24 abwärts in den Kanal 23, wodurch die  Wände 5 und 22 erhitzt. werden.     Unten     im Kanal 23 werden die Gase in das Ab  zugsrohr 25 geleitet, woselbst der Zug ,je       nach    der     Witterung    durch die Klappe 35  von Rohr     34    geregelt wird, indem Luft von  dem zu heizenden Raum in das Rohr     :31          gelangt,    sich mit den Gasen im Rohr 25  mischt und so die Gase mit     aufcväi@ts    reisst.

    Die Abgase können vom Rost aus nicht di  rekt in das     Abzugsrohr    25     belangen,    son  dern müssen die durch Pfeile angedeutete    Richtung     einschlagen,    um in ersteres zu ge  langen. womit die Heizkraft der     Gase    voll.  ausgenützt wird.  



  Die Zimmerluft, eventuell auch von  aussen zugeführte Frischluft, strömt bei  beheiztem Ofen in die Kanäle 14, 15 und  von diesen durch die     Übergangskanäle    27,  28 in den Luftkanal 16, wobei die zu  geführte Luft     vorgewärmt    wird.     Alsdann          gelangt    sie durch die     Öffnung    29 in den  Raum 17, und zwar zwischen der hoch  erhitzten Platte 7 und der Zunge 30, so       d.ass    die bereits vorgewärmte Luft noch  weiter erhitzt wird.

   Diese steigt nun     -n     Raum 17     a.ufwiirts        beben    die Kappe 31  und gelangt durch dessen     Öffnungen    in den  zu     heizenden    Raum. Unterhalb der     Kappe     31 könnte im Raum 17 ein     Wasserbehälter     vorgesehen sein, um die in den zu heizen  den Raum tretende Luft mit Wasser zu       sättigen.     



  Durch Hochstellen der Zunge 30 wird       ermöglicht.    dass Kochgefässe nach Öffnen  einer dort in der Vorderwand angeordneten  Tür auf die Platte 7 bestellt werden kön  nen. Während des     Kochen,    oder     Bratens     wird vorteilhaft die Kappe 31 mit irgend  einer     geeigneten        Vorrichtung        geschlossen    und  dafür die     Öffnung    32     freigelegt.    Dadurch  kann der     Speise-        resp.        Kochdampf    nicht in  den zu heizenden Raum gelangen, sondern  wird durch die     Abgase    in den Kanal 23  gerissen.

    



       FiG.    4     -neigt    als zweites Beispiel des       Erfindungsgegenstandes    einen Ofen, der sich  insbesondere für Badezimmer und     derbleiclir>;i     eignet.  



  Der Ofen besitzt runden     Querschnitt,     und     zwar    ist ein     Aussenmantel        36    vor  gesehen, in dem konzentrisch ein Zylinder  37 steht.     Durch    diese beiden Teile wird ein       kreisringförmiger    Hohlraum 38 für die Heiz  grase gebildet, während im Zylinder 37 der  Luftraum 39 liegt. der dem Raum 17     d s     Ofens nach     Fig.    1 bis 3 entspricht. Das  Abziehen der Gase, sowie das Zuführen der  Luft kann auf die     niiniliche    Art und Weise  erfolgen     wie    beim ersten Ausführungsbei-      spiel.

   Die Heissluft strömt wiederum durch  eine durchbrochene Kappe 40 in den zu hei  zenden Raum.  



  In dem Hohlraum 39 liegt eine Rohr  schlange 41, deren beide Enden an einen       Abschlusshahn    42     bezw.    43 angeschlossen  sind. In den Hahn 43 mündet eine Kalt  wasserleitung 44 und an den Hahn 42 eine  Ablaufleitung 45. Durch Einstellen der  Hahnen 42, 43 kann Kaltwasser durch die  Rohrschlange 41 geführt werden. Das Kalt  wasser in der Rohrschlange 41 wird durch  die im Hohlraum 38 aufsteigenden Gase  erwärmt und kann dann zum Beispiel in  eine Badewanne oder dergleichen strömen.  Die Wasserzuleitung 44 kann abgesperrt  und die Schlange 41 unten und oben geöffnet  werden, so dass Luft statt Wasser durch die  Schlange 41 fliesst und erhitzt wird. Die  Luft des Badezimmers kann also erwärmt  werden, so weit zum Beispiel, dass sie für  Schwitzbäder genügt.  



  Es könnte ein Ofen gemäss den beiden  erwähnten Ausführungsbeispielen in einem  Keller eines Hauses angeordnet sein, der  die Frischluft direkt von aussen erhält, wo  bei die erwärmte Luft mittelst Röhren in  die Räume der verschiedenen Etagen ge  führt wird. Gleichzeitig kann auch durch  abschliessbare Ventilationskanäle der Räume  schlechte Luft aus diesen Räumen in das  Abzugsrohr gesogen und ins Freie geführt  werden. Ein fortwährendes Zirkulieren von  erwärmter Frischluft durch die Räume wird  dadurch gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ofen zum Beheizen von Räumen, da durch gekennzeichnet,. dass über einem Feuerraum eine Luftkammer angeschlossen ist, in welche unten offene Luftkanäle aus münden und welche oben offen ist, derart, dass Luft durch den Ofen streichen und er wärmt werden kann. UNTERANSPRü CHE 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Ableiten der Feuergase bestimmte Kanäle längs der Luftkammer geführt sind, damit die ab ziehenden Feuergase die Luftkammer be heizen können. 2. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die in die Luftkammer einmündenden Luftkanäle um Wände des Feuerraumes geführt sind. 3.
    Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Luftkammer und Feuerraum eine Platte aus hitze beständigem Material auswechselbar an geordnet ist. 4. Ofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Luftkammer nahe über der Platte eine Tür zum Einbringen von Koch gefässen in die Luftkammer und zum Aufstellen derselben auf die Platte vor gesehen ist. 5. Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen Luftkammer und Rauchabzug eine verschliessbare Klappe angeordnet ist, um Dämpfe aus der Luft kammer in den Kamin überführen zu können. 6.
    Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass über der Platte eine Zunge einstellbar angeordnet ist, welche die Luft zwingt, über die Platte zu streichen. 7. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch die von den Feuergasen bestrichenen Kanäle eine an eine Wasserleitung anschliessbare Rohr schlange geführt ist, durch welche wahl weise Luft oder Wasser geführt und da mit entweder heisse Luft oder heisses Was ser erzeugt werden kann.
CH106950D 1923-12-21 1923-12-21 Zirkulationsofen. CH106950A (de)

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