CH106900A - Schalteinrichtung für elektrische Anlagen, insbesondere für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schalteinrichtung für elektrische Anlagen, insbesondere für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH106900A
CH106900A CH106900DA CH106900A CH 106900 A CH106900 A CH 106900A CH 106900D A CH106900D A CH 106900DA CH 106900 A CH106900 A CH 106900A
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CH
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contact
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brush
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bank
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Inventor
Ferdinand S Aktiengesellschaft
Original Assignee
Ferdinand Schuchhardt Berliner
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  Schalteinrichtung für elektrische Anlagen, insbesondere für  Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.    Die Erfindung     betrifft    eine Schalteinrich  tung für elektrische Anlagen, insbesondere  für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.  



  Gemäss der Erfindung ist die Schaltein  richtung gekennzeichnet durch eine Bank  kontaktreihe, die von einer Bürste bestrichen  wird, welche dadurch auf einen bestimmten  Kontakt eingestellt wird, dass zwei aufein  ander gleitende, leitende Körper, von denen  einer sich mit dem Bürstenträger bewegt und  mindestens einer ein Halbleiter ist, durch  einen elektrischen Strom, der durch die Bürste  und den Kontakt, auf den die Bürste einge  stellt werden soll, sobald die Bürste den  Kontakt erreicht,     hindurchfliesst,    auf verschie  dene elektrische Potentiale gebracht werden,  wodurch zwischen den genannten Körpern  eine Klebkraft entsteht, die den Bürstenträger  festhält.  



  Die Schalteinrichtung kann als Anruf  sucher ausgebildet sein, der mehr als eine  je von einer Bürste bestrichene Kontaktreihe  aufweist, wobei die Kontakte einer dieser    Kontaktreihen durch den Teilnehmerleitungen  zugeordnete Organe mit einem Bezeichnungs  potential versehen werden und dabei die die  Bürsten bewegende     Kraft    ausgelöst wird.  



  Die Schalteinrichtung kann ferner als  Gruppenwähler ausgebildet sein, der mehrere  je von einer Bürste bestrichene Bankkontakt  reihen aufweist, und bei dem die Bürsten  unter Zuhilfenahme von durch eine anrufende  Station beeinflussten     Gruppenbezeichnungs-          kontakten    vermittelst Klebkraft zuerst auf  eine gewünschte     Kontaktbankgruppe    und dann  bis zum Kontaktsatz einer freien Verbindungs  leitung der gewählten Kontaktgruppe weiter  bewegt werden.

   Die Schalteinrichtung kann  ferner als Zeitungswähler ausgebildet sein,  der mehrere je von einer Bürste bestrichene       Bankkontaktreihen    aufweist, und wobei die  Bürsten ebenfalls unter Zuhilfenahme von  durch eine anrufende Station beeinflussten       Gruppenbezeichnungsbankkontakten    vermit  telst der     Klbbkraft    zuerst auf eine gewünschte       Bankkontaktgruppe    und dann bis zum Kon-           taktsatz    einer anzurufenden Leitung weiter  bewegt werden.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind in der Zeichnung dargestellt, in  welcher       Fig.    1 eine erste Ausführungsform des  Schaltwerkes darstellt;       Fig.    2 zeigt eine     Elektromagnetanordnung     zum Loslassen des Bürstenträgers und zum  Aufziehen einer die Bürsten bewegenden  Feder;

         Fig.    3 ist eine als Anrufsucher ausgebil  dete Schalteinrichtung,       Fig.    4 eine als Gruppenwähler ausgebil  dete Schalteinrichtung,       Fig.    5 eine als Leitungswähler ausgebil  dete Schalteinrichtung,       Fig.    6 eine Ausführungsform des Antrie  bes beziehungsweise     Stillsetzkörpers    des Bür  stenträgers in zylindrischer Form.  



  In der     Fig.    1 ist 1 eine Welle, die in  dein Lager 2 gelagert ist und mit welcher  ein Zahnrad 3, ein Bund 4, eine Scheibe 5  aus Metall und eine Scheibe 6, bestehend  aus einem Halbleiter, fest verbunden sind.  Eine Feder 7 hat die Neigung, die Welle 1  mit den Teilen 3, 4, 5 und 6 in der Richtung  des Pfeils 8 herumzudrehen. Diese Drehung  wird jedoch verhindert durch die Sperrklinke  9, die an dem Anker 10 eines Elektromag  netes 11     angelenkt    ist. Der Anker 10 wird  durch eine Feder 12 in einer solchen Lage  gehalten, dass die Klinke 9 für gewöhnlich in  einen Zahn des Zahnrades 3 eingreift.  



  16 ist eine viereckige Stange, die durch  das Loch eines Rahmenteils 16' hindurchgeht  und an deren unterem Ende eine Scheibe 14  aus Metall und eine Scheibe 15, aus einem  Halbleiter bestehend, befestigt ist.  



  Zwischen den Halbleiterscheiben 6 und  15 ist ein Drehkörper gelagert, der aus zwei       mittelst    Isolation 18 miteinander verbundenen  Wellenteilen 17 und 19 und zwei Scheiben  19' und 17' besteht. Die Welle 17, 18, 19  ist in einem Lager 20 geführt, und. an ihr  sind Kontaktarme 21, 22, befestigt, die über  die Prüfkontakte 23, 24 von Kontaktreihen       hinwegstreichen    können.    Durch eine Feder 25 wird die durch die  Stange 16 festgehaltene Scheibe 15 gegen die  drehbare Scheibe 19' und hierdurch auch die  mit der Scheibe 19' starr verbundene dreh  bare Scheibe 17' gegen die Scheibe 6 gedrückt.  



  100 und 101 stellen beispielsweise die  Leitungsrelais von Teilnehmern einer Selbst  anschluss-Fernsprechanlage dar.  



  Die allgemeine Wirkungsweise des Schalt  werkes sei nun erklärt.  



  Ruft zum Beispiel der     Teilnehmer,    dem  das Leitungsrelais 100 zugeordnet ist, an,  so wird sein Relais 100 erregt und dadurch  der Kontakt 30     geöffnet    und die Kontakte  31 und 32 geschlossen. Durch die Öffnung  des Kontaktes 30 wird der Pol     pl    einer  Stromquelle von dein Kontakt 33 im Kontakt  felde abgetrennt und durch den Kontakt 31  an den Kontakt 34 in dem Kontaktfelde  angelegt. Die Kontakte 33 und 34 entspre  chen der Leitung des anrufenden Teilnehmers.  Durch den Kontakt 32 wird der Pol     p1    der  Stromquelle an die Leitung 35 geschaltet,  und es fliesst ein Strom über die     Anlassleitung     35, den Kontakt 36, den Elektromagneten 11  zum andern Pol     p2    der Batterie.

   Der Elektro  magnet 11 zieht seinen Anker 10 an, und  hierbei schleift die Innenseite der Klinke 9  gegen einen feststehenden Stift 40     (Fig.    2).  Die Innenseite der Klinke 9 ist so geformt,  dass sie bei der Anzugsbewegung des Ankers  10 durch den Stift 40 aus dem Zahnrad 3  herausgehoben wird. Gleichzeitig beziehungs  weise mit geringer Verzögerung wird die  Halteklinke 51 durch eine Feder 52 und eine  mit ihr verbundene Stange 53 von dem     Zahn-          rade    3 abgehoben. Die Stange 53 ist     rnrt     dein Kolben 54 einer Verzögerungseinrichtung  verbunden.

   Diese besteht im wesentlichen aus  dem in dem Zylinder 55 beweglichen Kolben  54, der durch die Feder 52 in der Richtung  des Pfeils 57 bewegt wird, sobald der Arm  58 beim Anzug des Ankers 10 vom Stift 59  zurückbewegt wird. Wenn der Anker 10 von  seinem Magneten 11 wieder losgelassen wird,  zieht die Feder 12 den Anker 10 in seine  Ruhelage zurück und treibt dabei die Kolben  stange 53 unter Zusammendrücken der Feder      52 in der Richtung des Rades 3, Hierbei  öffnet sich eine Luftklappe 56 im Kolben 54,  so dass die Luft aus dem Raum 60 in den  Raum 61 frei überströmen kann.

   Wenn die  Feder 52 beim Zurückziehen des Ankers 10  durch die Feder 12 vermittelst des Armes 58  und des Stiftes 59 zusammengedrückt ist und  darauf der Anker 10 vom Magneten 11 wie  der angezogen und dabei die Kolbenstange  53 wieder freigegeben wird, wird die durch  die Feder 52 veranlasste Bewegung des Kol  bens 54 durch das Schliessen der     Klappe    56  gehemmt. Infolgedessen bleibt die Klinke 51  bei raschen Schwingungen des Ankers 10 mit  dem Zahnrad 3 in     Eingriff    und hält dasselbe  in der Stellung, in welche es durch die Klinke  9 entgegen der Pfeilrichtung 8 gedreht wird,  fest.

   Hieraus geht hervor, dass, wenn der  Anker 10 durch den Magneten 11 angezogen  wird und dann in seiner angezogenen Lage  bleibt, das Rad 3 durch die Klinke 9 und 51  freigegeben wird und sich in der Richtung  des     Pfeils    8 drehen kann. Wird aber der  Anker 10 durch rasch aufeinanderfolgende       Stromstösse    durch den Magneten 11 veranlasst,  rasche Schwingungen auszuführen, so dreht  die Klinke 9 das Rad 3 in der dem Pfeil 8  entgegengesetzten Richtung, und hierbei hält  die Klinke 51 das Rad 3 in der Stellung, in  welche es durch die Klinke 9 gedreht wird.  



  Wenn der Elektromagnet 11 durch Her  ausziehen der Klinken 9 und 51 aus dem       Rade    3 letzteres freigibt, legt er gleichzeitig  den Pol     p2        (Fig.    1) über den Ankerkontakt  37 an die Bürste 38 und an die     bfetallscheibe     14 an.

   Es     fliesst    dann ein Strom von     p2,    37  über die Bürste 38, Metallscheibe 5, Halbleiter  6, Metallscheibe 17', Kontaktarme 21, Kontakt  39 des Teilnehmerrelais, dem der Kontakt 40  des Kontaktfeldes entspricht, zum     Polpl.    Dieser  Strom bewirkt ein festes Anhaften der Scheibe  6 an Scheibe 1<B>7</B>, so dass die Feder 7, die  durch das Herausheben der Klinke 9 aus  dem     Rade    3 die Welle 1 mit der Scheibe 6  in der Richtung des Pfeiles 8 mit grosser Ge  schwindigkeit herumdreht, die Scheibe 17'  und die an ihr befestigten Teile 17, 19, 19'  mitnimmt.

   Diese Drehung setzt sich fort, bis    der Kontaktarm 21 den Kontakt 33 erreicht,  von welchem der Pol     p1    abgetrennt ist: In  diesem Augenblick verschwindet die Kleb  kraft zwischen 17' und der Scheibe 6; da  aber der Kontakt 34 mit dem Pol     p'    über  31 verbunden ist, entsteht durch den Strom,  der von     pl    über 31, 34, 22, 19' 15, 14, 37  zum Pol     p2    fliesst, im gleichen Augenblick  eine Klebkraft zwischen den Scheiben 15 und  1.9', so dass die Welle 17 mit den Scheiben  17' und 19' sofort in der erreichten Lage  festgehalten wird. Der Wähler ist damit  eingestellt.  



  Nachdem nun die allgemeine Wirkungs  weise des eigentlichen Schaltwerkes beschrie  ben worden ist, soll im Nachfolgenden dessen  Ausbildung und     Arbeitsweise    als Anrufsucher       (Fig.    3), Gruppenwähler     (Fig.    4) und Leitungs  wähler     (Fig.    5) im einzelnen erläutert werden.  Es sei angenommen, dass ein an die Teilneh  merleitung 60, 61     (Fig.    3) angeschlossener  Teilnehmer anruft und nach Einstellung des  Anrufsuchers     (Fig.    3) auf seine Leitung zu  erst den Gruppenwähler     (Fig.    4) und dann  den Leitungswähler     (Fig.    5) einstellt und da  durch eine Verbindung mit einer gewünschten  Teilnehmerleitung herstellt.

   Wenn der Teil  nehmer anruft, fliesst ein Strom von dem  Pluspol der Batterie über das Leitungsrelais  100, Ankerkontakt     63l,    Leitung 61, . anrufen  den Teilnehmer, Leitung 60; Ankerkontakt  64 zum Minuspol. Das Anrufrelais 100 schliesst  seine Kontakte 31, 32 und 63, letzteren mit  Verzögerung, und     öffnet    die Kontakte 30 und  62. Durch den Kontakt 31 wird der Pluspol  an den Bankkontakt 66 des Anrufsuchers ge  legt, während durch     Öffnung    des Kontaktes  30 der Pluspol von dem Bankkontakt 40 des  Anrufsuchers abgetrennt wird. Hierdurch wird  die anrufende Leitung in dem Kontaktfelde  des Anrufsuchers als anrufend bezeichnet.

    Durch den Kontakt 32 des Anrufrelais 100  wird ein über den Anlass- und     Rückstell-.          magrieten    11 verlaufender Stromkreis (Plus  pol, 32, 70, Relaiskontakt 71, 11,     Minuspol)     geschlossen, so dass der Magnet 11 den An  ker 10 anzieht\ und das Zahnrad 3 freigibt.  Gleichzeitig wird durch den Magneten 11      vermittelst des Kontaktes 37 der Minuspol  an die Bürste 38 und damit an die Metall  scheibe 5 gelegt.

   Da sämtliche Bankkontakte  40 der nicht anrufenden Leitungen über einen  Kontakt wie 30 mit dem Pluspol der Batterie  verbunden sind, fliesst über die Scheibe 5,  Halbleiter 6, Scheibe 17', Welle 17 und  Bürste 21 ein Strom, der eine Klebkraft     zwi-          sehen    der Halbleiterscheibe 6 und der Scheibe  17' verursacht. Die Welle 17 wird daher mit  ihren Kontaktbürsten mitgenommen, bis die  Bürste 21 den Bankkontakt 40 der anrufen  den Leitung erreicht, der nicht über einen  Kontakt 30 mit dem Pluspol verbunden ist.

    In diesem Augenblick hört die Klebkraft zwi  schen 6 und 17' auf, und gleichzeitig entsteht  eine Klebkraft zwischen der Halbleiterscheibe  15 und der Scheibe 19' durch einen Strom, der  vom Pluspol über den     Kontakt    31, Bankkontakt  <B>66</B> der anrufenden Leitung, Wellenteil 173,  der von dem Wellenteil 17 isoliert ist, Schei  be 19', Halbleiter 15, Scheibe 14, Leitung  73, Kontakt 741, Kontakt 37 nach dem Minus  pol fliesst. Die Kontaktarme des Anrufsuchers  werden also zum Stillstand gebracht, und es  wird dann ein Relais 74 erregt durch einen  Strom, der folgendermassen verläuft: Vom  Pluspol über 32, 70, 71, 74, Kontaktarm 75,  Relaiskontakt 63, Trennrelais 65 nach dem  Minuspol. Das Relais 74 schliesst die Kon  takte 76, 77, 78, 79, 801 und öffnet gleich  zeitig die     Kontakte    81 und 71.

   Durch den  Kontakt 79 wird ein Relais 80 erregt     (3linus-          pol,    79, rechte Wicklung von 80, Pluspol),  und dieses     öffnet    den Kontakt 741 und schliesst  die     Kontakte    84 und 82. Durch den     Kontakt     82 wird für das Relais 80 ein Haltestrom  kreis über den Wellenkontakt 83 des Wäh  lers geschlossen.  



  Durch die Öffnung des Kontaktes 71 und  die Schliessung des Kontaktes<B>801</B> wird die       Anlassleitung    70 über 86 nach dem nächsten  Anrufsucher weitergeschaltet.  



  Gleichzeitig mit dem Relais 74 wird das  Relais 65 erregt, welches das Anrufrelais 100  abschaltet und sich über den Kontakt 87 in  einen von dem Kontakt 63 unabhängigen, das  Relais 74 enthaltenden Stromkreis einschaltet,    der von dem Pluspol     (h'ig.    4) über Kontakt  120,     Kontakt    78, 75, 87, 65 nach     dein        Minus-          pol    verläuft. Die Schliessung des Kontaktes  120 erfolgt in dein Augenblick der Erregung  des Relais 74     dadurch,    dass das Stromstoss  relais 122 über die Schleife des anrufenden  Teilnehmers erregt wird und über seinen  Kontakt     1213    das Relais 121 einschaltet.

   Es  sei hier     bemerkt;    dass die Kontaktarme 90,  91 und 75 von der Welle des Anrufsuchers  und voneinander isoliert sind, der Kontakt  arm 21 mit dem Wellenteil 17 und Kontakt  arm 22 mit dem Wellenteil 17' verbunden  sind.  



  Der anrufende Teilnehmer zieht nun seinen  Nummernschalter auf und verursacht eine der  gewünschten     Wählergruppe    entsprechende An  zahl Unterbrechungen der Teilnehmerschleife.  Bei jeder Unterbrechung wird der Kontakt  124 geschlossen und hierbei das Relais 125  erregt, während das Verzögerungsrelais 121  seinen Anker angezogen hält. Gleichzeitig  erhält der Magnet 126 des     Gruppenbezeich-          nungsschalters    eine entsprechende Anzahl  Stromstösse, und die Sektoren 127, 128, wel  che beide mit dem Pluspol der Stromquelle  verbunden sind, sowie der     Kontaktarm    129  dieses Schalters werden schrittweise gedreht.

    Soll der Gruppenwähler in der zweiten Kon  taktgruppe suchen, so wird der Sektor 1.27  mit seinen ersten beiden Bankkontakten in  Verbindung gebracht,     während    der Sektor  128 ausser Berührung mit seinen ersten beiden       Bankkontakten    gebracht wird. Hierdurch ist  die     Bankkontaktgruppe    bezeichnet, auf welche  die     Kontaktarme    190, 191, 192, 193 einge  stellt werden sollen. Über den Sektor 127  ist nämlich der Pluspol an die beiden langen  Bankkontakte 194, 195 gelegt, während durch  den Sektor 128 der     Kontaktarm   <B>198</B> von den  langen     Bankkontakten    196, 197 getrennt ist.

    Die Anlegung des     Pluspoles    an die langen  Bankkontakte 194, 195 hat zur Folge, dass  eine Klebkraft zwischen der Halbleiterscheibe  106 und der Scheibe 117' der Welle auf jeden  Fall so lange ausgeübt wird, bis die Bürste  199 die Kontakte 194, 195 verlässt, während  die Trennung der     Kontakte    196,<B>197</B> von der      Bürste 19$ zur     Polge    hat, dass     eine-Klebkraft     zwischen der Halbleiterscheibe 115 und der       .Scheibe   <B>119'</B> des Wählers erst dann entstehen  kann, wenn die Bürste 150' die langen Bank  kontakte 196, 197 verlassen hat und sämt  liche Kontaktarme des Wählers bis zur näch  sten     Kontaktbankgruppe    weiter gedreht wor  den sind.  



  Der Strom, der die Äusserung der Kleb  kraft zwischen 117' und 106 unter Vermitt  lung des Sektors 127 verursacht, fliesst vom.  Pluspol über 127; 194     bezw.    195, Arm 199,  Wählerwelle, Scheiben 117' 106, 105, Bürste  138, Kontakt 137 zum     Minuspol.    Die Drehung  der Wählerwelle wird nach Einsendung der  Einstellimpulse für den Gruppenwähler durch  die Erregung des Magnetes 111 veranlasst,  und diese findet statt, wenn das langsam  arbeitende Relais 125 am Ende der Wahl  stromstossreihe seinen Anker abfallen lässt und  den Kontakt 1511 schliesst,     wodurch    das Re  lais 152' eingeschaltet wird (Pluspol, 151',  Wellenkontakt 153', Relais 152', Minuspol).

    Es ist zu bemerken; dass der Wellenkontakt  153' in dem Augenblicke geschlossen wird,  wo der Sektor 127 aus seiner Anfangsstellung  gedreht wird. Das Relais 152' erregt den Mag  neten 111 durch einen über 154' fliessenden  Strom (Pluspol,     154',111,    Minuspol). Die Wäh  lerwelle wird also nun infolge der     Klebkraft     zwischen 106 und 117' herumgedreht. Wenn  der Kontaktarm 199 die Bezeichnungskon  takte 194, 195 verlassen hat, bleibt die  Scheibe 117' über einen Widerstand 156' mit  dem Pluspol verbunden, so dass die Klebkraft  zwischen 106 und 117' zunächst bestehen  bleibt infolge eines Stromes, der vom Plus  pol über Kontakt<B>171,</B> 156',     15fi',    Bürste 158',  Scheiben 117', 106, 105, Bürste 138, Kontakt  137 nach dem Minuspol fliesst.

   Sobald aber  die Bürste 193, die von der Welle isoliert  ist, einen Bankkontakt erreicht, der mit einer  Leitung 159' verbunden ist, die über einen  Kontakt 160' mit dem Minuspol .verbunden  ist, wird der über 106,<B>105,137</B> nach dem  Minuspol fliessende Strom durch einen über  193, 159' 160' führenden Stromweg kurzge  schlossen, so dass die     Klebkraft    zwischen 117'    und<B>106</B> aufhört.

   In demselben Augenblick  entsteht eine Klebkraft zwischen der Halb  leiterscheibe<B>115</B> und der Scheibe 119', und  zwar durch einen Strom, der     voni    Pluspol  über     Kontakt    162', Leitung 163', Scheiben  114, 115, 119', Bürste 150', den langen Bank  kontakt 198', Sektor 128, Bürste 198, Relais  kontakt<B>161'</B> nach dem Minuspol     fliesst.    So  lange die Bürste 150' über isolierte Bezeich  nungskontakte 196; 197     hinwegstrich,    konnte  ein     Stillsetzstrom    über die Scheiben 115, 119'  nicht fliessen.

   Ein solcher konnte erst dann  fliessen, wenn der Kontaktarm 150' die be  zeichnete     Bankkontaktgruppe,    also den ersten  langen Bankkontakt 198' erreichte, der über  den Sektor 128 noch mit der Bürste 198,  die von der Wählerwelle isoliert ist, verbun  den ist. Sobald die Wählerwelle auf diese  Weise zum     Stillstand    gebracht ist, wird ein  Relais 1701 erregt durch einen Strom, der  vom Pluspol über Kontakt 120, Relais 1701,  Bürste 192, Relais 171', Kontakt 2$5, nach  dem Minuspol fliesst. Die     Justierung    der Re  lais 170', 171' ist derart, dass Kontakt 171  vor dem Kontakt 160' geöffnet und hierdurch       zun:ichst    verhindert wird, dass ein Wieder  auftreten der Klebekraft zwischen den Schei  ben 117' und 106 stattfindet.

   Die Klebekraft  zwischen 114 und 115 wird beim Öffnen des  Kontaktes 1611 wieder verschwinden, was  aber nach dem Anhalten der Bürsten des  Wählers ohne Nachteil ist. Das Relais     1.70'          öffnet    den Kontakt 171 und trennt dadurch  den Pluspol von dem Widerstand 156' ab.  Gleichzeitig schliesst es seine Kontakte 174',  175' und schaltet dadurch die anrufende Lei  tung nach dem Leitungswähler durch. Durch  Schliessung des Kontaktes<B>173'</B> des Relais  170' wird das Relais 122 und infolgedessen  auch das     Auslöserelais    121 erregt gehalten.  Der Teilnehmer sendet nun die nächste Strom  stossreihe nach dem     Leitungswähler,    die das       Stromstossrelais    222 des Leitungswählers be  einflusst.

   Es sei angenommen, dass der anru  fende Teilnehmer den Leitungswähler auf den  zweiten     Bankkontaktsatz    in der zweiten Bank  kontaktgruppe einstellen will. Der Teilnehmer  sendet in diesem Falle zwei Zehnerstromstösse      ein, so dass das     Stromstossrelais    222 seinen       Anker    zweimal abfallen lässt, um zwei Strom  stösse durch den Magneten     ZJI    des Zehner  bezeichnungsschalters zu schicken.

   Diese       Sti-omstöI,e    verlaufen vom     Minuspol    über Kon  takt 223, Kontakt 224 des     Auslöserelais    225,  (welches über den     Kontakt    226 erregt wird  und seinen Anker nur langsam abfallen lässt,  so dass der     Kontakt    224 während der     Strom-          stossgabe    geschlossen bleibt) Kontakt 227,       .Magnet        Z.M    zum Pluspol.

   Der     Zehrierbezeich-          nungsschalter    besteht ans einem Kontaktarm  Z' und zwei Kontaktsegmenten Z= und     Z3.     Der     Kontaktarm        .Z'    mit seinem zugehörigen       Bankkontaktstreifen    229 dient zur Rückstel  lung des Zehnerschalters in die Ruhelage, wie  im nachfolgenden     noch,    näher dargelegt ist.  Durch die     Segmente    Z= und Z3 wird die     Kon-          taktbankgruppe,    auf welche die Kontaktarme  des Leitungswählers eingestellt werden sollen,  im Kontaktfelde bezeichnet.

   Wird das     Seg-          inent    Z= durch den Zehnermagneten     Zll    um  zwei Schritte -gedreht, so wird die Verbindung  zwischen dem von der Welle 238 isolierten  Kontaktarm 220 und dem ersten     Kontakt-          hankstreifen    230 aufgehoben, während eine  elektrische Verbindung zwischen 220 und dein  andern     Kontaktbankstreifen    231 usw. bestehen  bleibt.

   Hierdurch wird, wie     irn    folgenden  noch näher beschrieben ist, bewirkt, dass ein       Strom    von der     Bezeichnungskontaktreihe    230,  281 usw. erst beim Schleifen der Bürste 233  über den zweiten     Ban        kkontaktstreifen    231  und durch die Scheibe 219,<B>215,</B> 214 fliessen  kann. Eine     Klebkraft    kann also erst zwischen  219 und 215 entstehen, wenn die     Kontakt-          arme    bis zur zweiten     Kontaktbankgruppe    her  umgedreht sind.

   Das Segment     Z2    bestimmt  also die Gruppe;     bis    zu .welcher der Kontakt  arm 233 und die übrigen Kontaktarme des  Wählers herumgedreht. werden müssen, ehe  eine Klebkraft zwischen den Scheiben 219  und 215 entstehen kann.  



  Das Segment Z3 des Zehnerschalters be  stimmt die     Gruppe,    bis zu welcher die Kon  taktarme des Wählers herumgedreht werden       müssen,    ehe die     Klebkraft    -zwischen den  Scheiben 217 und 206 aufhören kann. Wenn    der Zehnermagnet zwei Stromstösse erhält,  dann wird das Segment Z auf den mit dem       Bankkontaktstreifen        ?34    verbundenen Kontakt  236 eingestellt.

   Hierdurch wird, wenn die       Wählerwelle    in nachfolgend beschriebener  Weise veranlasst wird, sich herumzudrehen,  über den     Iontaktbankstreifen    234 und den  Kontaktarm 299 ein Potential mit dem Wel  lenteil 238 und der Scheibe 217 verbunden,  so dass die Klebkraft zwischen 217 und 206  so lange bestehen bleibt, bis der Kontaktarm  299 über den     Bankkontaktstreifen    234 hin  weg gedreht ist. Je nach der Einstellung des  Segmentes Z3 wird also über den Kontakt  arm 299 ein Potential auf den Wellenteil  238 gelegt, während     derKontaktarm        über    einen  oder. mehrere     Kontaktbankstreifen    schleift.  



  Inn vorhergehenden wurde bereits gesagt,  dass der anrufende Teilnehmer zwei Zehner  stromstösse eingesandt hatte und dadurch der       Zehnerbezeichnungsschalter    Z ,     Z3    eingestellt  wurde. Nach Einsendung der     Zehnerstrom-          stossreilie    bleibt das Relais 222 während eines  verhältnismässig längeren Zeitraumes erregt,  so dass das Verzögerungsrelais 240, das durch  die Kontakte 223, 224 Stromstösse erhielt,  nun seinen Anker abfallen lässt und hierbei  das     LTmschalterrelais    228 erregt durch einen       Strom,    der vom Minuspol über 242, Kontakt  arm     Z4    des Zehnerschalters,     Kontaktstreifen     243,

   Relais<B>228</B> nach dem Pluspol fliesst. Das  Relais 228 schliesst durch seinen Kontakt 244  und den     Kontakt    245 des Relais 225 einen  eigenen Haltestromkreis und schaltet gleich  zeitig die     Stromstossleitung    246 von dem  Zehnermagneten nach dem     Einermagneten          EJI    (im. Wenn-     min    der Teilnehmer seine       Einerstromstösse    einsendet, fliesst eine ent  sprechende Anzahl Erregerstromstösse vom  Minuspol über 223, 224, 247,     Einermagneten          Eilt    zum Pluspol.  



  Der     Einermagnet    stellt den     Einerbezeich-          nungssehalter,    der aus den     Kontaktarmen        Ei,          E2,        Ei,        E,    und aus dem Segment     L'3    besteht,  entsprechend ein. Hat der anrufende Teil  riehmer zwei     Einerstromstösse    eingesandt, so  wird der     Kontaktarm        Ei    bis zu seinem zwei-           ten        tankkontakt    247 herumgedreht, während  das Segment E3 auf seinen ersten Bankkon  takt 248 eingestellt wird.

   Hierdurch wird  einerseits veranlasst, dass durch den später  herumgedrehten Kontaktarm 220 im richtigen  Augenblick, also in dem Augenblick, wo der  Kontaktarm 220 den     Bankkontakt    250 er  reicht, ein Potential über     E',    247, 250, 220,       Z2,    231, Arm 233 mit dem Wellenteil 232  und infolgedessen auch mit der Scheibe<B>219</B>  verbunden wird und eine Klebkraft zwischen  <B>19</B> und der Scheibe 215 entsteht, die das  <B>2</B>       Stillsetzen    der Wählerwelle bewirkt.

   Ander  seits wird nach Einstellung von E3 auf 248  bewirkt, dass in dein Moment, wo der     Kon-          talitarm-    251 den Bankkontakt 253 erreicht,  der gemäss seiner Stellung in der Kontakt  bank dem Bankkontakt 250 entspricht und  der mit 248 nicht verbunden ist, der Strom  kreis, der vom Pluspol über 256,     E',    E3, 248,  Bankkontakt 252, 251, 217, 206, 238, 237  nach dem Minuspol verläuft, und der vorher  vom Pluspol aus über 256,     .E5,        Z3,    Kontakt  234, Bürste 299, Wellenteil 238, 217, 206,  237 nach dem Minuspol verlief,     geöffnet    wird,  so dass die Klebkraft zwischen 217 und 206  aufhört.

   Die Schaltvorgänge, die nach der  Einstellung des     Einerbezeichnungsschalters     durch den     Magneten        E@U    erfolgen, seien nun  im einzelnen erörtert. Nach Einsendung der       Einerstromstösse    bleibt das     Stromstossrelais     222 dauernd erregt, so dass die Stromstösse  durch das Verzögerungsrelais 240 aufhören  und dieses seinen Anker wieder abfallen lässt.  Es fliesst dann ein Strom vom Minuspol über  242,     E@,        Anlassmagnet    211 zum Pluspol.  Dieser Magnet zieht seinen Anker an und  entriegelt dadurch die Zahnscheibe 203, so  dass der Wellenteil 201 durch Federkraft  herumgedreht wird.

   Bei der Erregung des       Entriegelungsmagneten    211 wurde gleichzeitig  ein Potential über das Segment     Z3    mit dem  Wellenteil 238 und infolgedessen auch mit  der Scheibe 217 verbunden, und zwar über  folgenden Stromweg: Pluspol, 256,     E5,        Z3,     236, 234, 299, 238. Gleichzeitig wurde ein  entgegengesetztes Potential über 237, 238  mit den Scheiben 205, 206 verbunden. Es    entsteht dadurch eine Klebkraft zwischen 206  und 217, so dass die Wählerwelle herumge  dreht wird.

   Wenn die Bürste 299 den     Kon-          taktbankstreifen    234 verlässt, bleibt zunächst  über 256,     E5,        E3,    248, 252, 251 das Poten  tial mit dem Wellenteil 238 verbunden. So  bald aber die Kontaktarme die gewünschte  Stellung erreicht haben, also sobald der Kon  taktarm 251 den Bankkontakt 253, der keine  Verbindung über den Sektor     E3    mit . dem  Pluspol hat, erreicht, hört die Klebkraft zwi  schen 217, 206 auf. In dieser Stellung der  Bürste wird ein Potential an den Wellenteil  232 gelegt vom Pluspol über 256, E5, EI,  247, 250, 220, Z2, 231, 233, so dass eine  Klebkraft zwischen der Scheibe 219 und der  Halbleiterscheibe 215 entsteht.

   Die Wähler  welle wird also zum Stillstand gebracht, und  damit sind die Kontaktarme 260, 261, 262  auf die gewünschte Teilnehmerleitung einge  stellt. Ist     diese    Leitung frei, so wird in üb  licher Weise ein Prüfrelais 263 zum Anspre  chen gebracht, und der gewünschte Teilneh  mer wird durch nicht dargestellte, im Amt  befindliche Einrichtungen angeläutet. Nach  dem Gespräch hängt der anrufende Teil  nehmer seinen Hörer an. Hierbei wird das  Relais 222     aberregt,    wodurch auch die Ab  erregung des     Auslöserelais    225 erfolgt.

   Es  fliessen dann Stromstösse vom Minuspol über  Unterbrecher 280, Kontakt 281 und einerseits  über Kontaktarm     E2,    Kontaktbogen, auf wel  chen     E2    eingestellt ist, Magnet     Elll    und an  derseits über Kontaktarm Z', Kontaktbogen  229,     Magnet        ZNI    zum Pluspol.

   Die     3lagnete          .E31    und     Z.31    bewegen nun die zu dem  Zehner- und     Einerschalter    gehörigen Kon  taktarme herum, bis einerseits der Kon  taktarm     Z1    von dem Kontaktbogen 229 her  untergetrieben ist, und anderseits der Kon  taktarm     E2    von seinem Kontaktbogen herun  ter gedreht ist., Der Zehner- und der. Einer  schalter sind dann in ihre Ruhestellungen  zurückgedreht.  



  Die Stromstösse vom Unterbrecher 280  fliessen auch über den Wellenkontakt 282 und  durch den Magneten 211, der die Wähler  welle     mit    den Kontaktarmen -in     -die    Ruhelage      zurückbringt. Sobald diese Ruhelage erreicht  ist, wird der Kontakt 282 geöffnet, so dass  der Stromkreis des Magnetes 211 unterbro  chen wird. Damit ist der Leitungswähler mit  seinen Bezeichnungsschaltern     Z-31    und     .EJI    in  die Ruhelage zurückgebracht.  



  Bei der     Aberregung    des     Rückstellrelais     225 wird am Kontakt 283 auch der     Strom-          kreis    des Relais 171', sowie des Relais 170'  eine kurze Zeit, nämlich bis das langsam  arbeitende Hilfsrelais 284 seinen Ankerkon  takt 285 schliesst, unterbrochen. Das Relais       170'    öffnet am     Kontakt    173' den Stromkreis  des Relais 122, wodurch am Kontakt     129)    der  Stromkreis des     Rückstellrelais    121 unterbro  chen wird.

   Dadurch wird am Kontakt 181'  ein     Enterbrecherstromkreis    geschlossen, der  folgendermassen verläuft: Vom Pluspol über  den Unterbrecher 185', Kontakt 184', Kon  taktstreifen 186', Kontaktarm 129, Magnet  126 nach dem Minuspol. Der Magnet<B>126</B>  erhält Stromstösse, bis der Kontaktarm 129  und damit der     Gruppenbezeichnungsschalter     126 seine Ruhelage erreicht hat. Auch der       Rückstellmagnet    111 erhält Stromstösse, die  vom Pluspol über 185', 184',     Wellenkontakt          l87,    111 nach dem     Minuspol    verlaufen. Der  Magnet 111 dreht die Wählerwelle in die  Ruhelage zurück.

   Sobald diese erreicht ist,       öffnet    sich der Wellenkontakt 187',     wodurch     der Magnet 111     aberregt    wird. Die Rück  stellung des Anrufsuchers in die Ruhelage  wird durch die durch     Öffnung    des Kontaktes  120 erfolgende     Aberregung    des Relais 74  eingeleitet. Wenn das Relais 74     aberregt     wird, fliessen Stromstösse vom Pluspol über  den Unterbrecher 90', Kontakte 81 und 84  und über den Magneten 11 zum Minuspol.  Der Magnet 11 dreht die Welle in die Ruhe  lage zurück. Sobald diese erreicht wird, wird  der Kontakt 83 und damit der Haltestrom  kreis des Relais 80 geöffnet.

   Das Relais 80  wird     aberregt    und öffnet am Kontakt 84 den       Unterbrecherstromkreis        beziehungsweiseRück-          stellstromkreis    des Magnetes 11. An Stelle  von Antriebs- und     Stillsetzscheiben    können  auch Zylinder benutzt werden, wie sie in der       Fig.    6 der Zeichnung dargestellt sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schalteinrichtung für elektrische Anlagen, insbesondere für Fernsprechanlagen mit Wäh lerbetrieb, gekennzeichnet durch eine Ban:-- kontaktreilie, die von einer Bürste bestrichen wird, welche dadurch auf einen bestimmten Kontakt eingestellt wird, dass zwei aufein ander gleitende leitende Körper, von denen einer sich mit dein Bürstenträger bewegt und mindestens einer ein Halbleiter ist, durch einen elektrischen Strom, der durch die Bürste und den Kontakt, auf den die Bürste einge stellt werden soll, sobald die Bürste den Kontakt erreicht, hindurchfliesst, auf verschie dene elektrische Potentiale gebracht werden,
    wodurch zwischen den genannten Körpern eine Klebkraft entsteht, die den Bürstenträger festhält. UNTER ANSPRüCI-IR 1. Schalteinrichtung nntch dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Anruf sucher ausgebildet ist und mehr als eine je von einer Bürste bestrichene Kontakt reihe aufweist, wobei die Kontakte einer dieser Kontaktreihen durch den Teilneh merleitungen zugeordnete Organe mit einem Bezeichnungpotential versehen werden und dabei die die Bürsten bewegende Kraft ausgelöst wird.
    2. Schalteinrichtnng nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Grup penwähler ausgebildet ist, der mehrere je von einer Bürste bestrichene Bankkon- taktreihen aufweist, und dass die Bürsten unter Zuhilfenahme von durch eine anru fende Station beeinflussten Gruppenbezeich- nungskontakten vermittelst Klebkraft zu erst auf eine gewünschte Kontaktbank gruppe und dann bis zum Kontaktsatz einer freien Verbindungsleitung der gewähl ten Kontaktgruppe weiterbewegt werden. 3.
    Schalteinrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Lei tungswähler ausgebildet ist, der mehrere je von einer Bürste bestrichene Bankkon- taktreilien aufweist, und dass die Bürsten unter Zuhilfenahme von durch eine anru- fende Station beeinflussten Gruppenbezeicb- nungskontakten vermittelst Klebkraft zu erst auf eine gewünschte Bankkontakt gruppe und dann bis zum Kontaktsatz einer anzurufenden Leitung weiterbewegt werden.
    4, Schalteinrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass eine durch ein selbsttätig gesteuertes elektrisches Organ ausgelöste Kraftquelle den Bürstenträger der Schalteinrichtung in Bewegung setzt und letzterer beim Erreichen seiner ge wünschten Einstellage durch die im Pa tentanspruch genannte zwischen dem Halb leiter und dem zugeordneten leitenden Körper eintretende Klebkraft stillgesetzt wird. 5. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur elektrischen Kennzeichnung von Kontaktgruppen und Einzelkontakten in den Kontaktgruppen des Kontaktfeldes selbsttätig gesteuerte Schal tungseinrichtungen vorgesehen sind. 6.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des Bürstenträgers eine aufgezogene Peder dient, die in der Ruhelage der Schaltein richtung durch die Klinke einer elektrisch gesteuerten Vorrichtung unter mechanischer Spannung gehalten wird. 7. Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und G, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halbleiter scheiben förmig ausgebildet ist. B. Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Halbleiter zylindrisch ausgebildet ist. 9.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Halbleiter und der damit zusammenwirkende leitende Körper in der Weise in bezug aufeinander beweglich angeordnet sind, dass ihre Flä chen sich innig aneinanderschmiegen.
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