CH103261A - Vorrichtung zum elektrischen Erwärmen von Schmiedestücken, sowie für elektrische Widerstandsschweissung. - Google Patents

Vorrichtung zum elektrischen Erwärmen von Schmiedestücken, sowie für elektrische Widerstandsschweissung.

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Publication number
CH103261A
CH103261A CH103261DA CH103261A CH 103261 A CH103261 A CH 103261A CH 103261D A CH103261D A CH 103261DA CH 103261 A CH103261 A CH 103261A
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CH
Switzerland
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pipe
cooling
electrode
container
forgings
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Application number
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English (en)
Inventor
Cie Braun-Bruening
Original Assignee
Braun Bruening & Cie
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Application filed by Braun Bruening & Cie filed Critical Braun Bruening & Cie
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum elektrischen Erwärmen von   Schmiedestacken,    sowie   f#r    elektrische Widerstandsschweissung.



   Die Erfindung, bezieht sich auf eine Vorrichtung zum elektrischen Erwärmen   von Schmiedestücken,    sowie   f#r    elektrische Widerstandsschweissung, und es zeigt beiliegende Zeichnung ein   Ausf#hrungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes.



   Fig.   1    zeigt schematisch einen Diametralschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Backe ;
Fig. 4,5 und 6 zeigen die Vorrichtung   sehaubildlieh    in verschiedenen   Arbeitsstel-    lungen ;
Fig. 7 zeigt in etwas grösserem   Massstabe    das Gestänge und die Kontakte, und
Fig. 8,9 und 10 zeigen eine   lOühleinrich-    tung.



   Wie aus   Fig. l erkennbar,    ist die Se  kundärwicklung S'des Transformators S'    einerseits an den Elektrodenarm A angeschlossen, anderseits zu der den andern Arm B tragenden und, wie aus Fig. 4,5 und 6 er  sichtlich,    radial und tangential verstellbaren Platte P geführt, mit welcher er in Kontakt steht. Beide Elektrodenhalter, die als   Elek-      trodenarme      A    und B ausgebildet sind, sind, um eine Kühlung derselben zu ermöglichen, hohl ausgebildet. Die Platte P ist um 1   dreh-    bar und kann durch ein Gestänge 2,3,4 durch Vermittlung der Koppel K um diesen Punkt gedreht werden.



   Die Primärstromzuführung wird durch die beiden in einer Kapsel liegenden Schleifringe r vermittelt. Von diesen Schleifringen führen Leitungen zu den beiden   nebenein-      anderliegenden    Kontakten   0,    von denen in der Seitenansicht nur einer sichtbar ist.



  Diese bilden mit einem auf der Koppel isoliert festsitzenden Kontakt 25 einen Schalter, der je nach der Verschiebung der Koppel ge  #ffnet    oder geschlossen wird.   In-Fig.    7 sind die den beiden Endlagen der Koppel entsprechenden   offenen Schalterstellungen mit I    und III und die Schliesslage mit II bezeichnet.



  Die einerseits am Gestänge 2 angelenkte Koppel ist mit ihrem andern Ende in einer an der Platte P angelenkten Büchse 22   verschieb-    bar geführt und   tr#gt    daselbst einen Kopf 20, der in der Ruhestellung der Vorrichtung von der innern Stirnwand 21 der Büchse   ab-    steht. Auf die Büchse ist eine Druckfeder   24    4 aufgeschoben, welche vermittelst einer   Zwi-      schenscheibe    gegen das auf der   daselbst    mit Gewinde versehenen Koppel sitzende Handrad 23 anliegt und anderseits gegen einen vorstehenden Rand der Büchse   22.

   Mittelst    dieses Handrades und der Feder kann somit der Elektrodendruck auf das Werkstiick ver ändert werden, und ist die dadurch bewirkte Veränderung der Koppelstange in der   B#chse    so klein, daB sie auf die Verschiebung des Kontaktstiickes   25    nur ganz geringen   Ein-    fluB hat und den Kontakt nie aufheben kann.



   Das Gestänge ist durch eine mittelst Kugelgelenken L bewegliehe Koppel 5 mit dem FuBhebel 6,7 verbunden. Die Kuppel   S    liegt in der Mittelachse des trommelförmigen Gehäuses   M,    in welchem der Transformator   S# untergebracht    ist. Das trommelförmige Gehäuse   III    ist derart angeordnet, daB sich das ganze Gehäuse um die Achse   der Trom-    mel drehen   lait,    wobei zum Beispiel eine La  gerung    auf Tragrollen die Drehung   erleich-    tern kann und verschliessbare, nicht gezeigte Fenster vorgesehen sind, durch welche alle innern Teile des Meehanismus, wie zum   Bei-      spiral    Handrad 23, zugänglich sind.



   Fig. 3 zeigt, wie eine   Baclie      R,    die aus   f-inem    in der Mit durchbrochenen, vier  eckigen Kupferklotz    besteht, durch den Bolzen 9 achsial mit der Spannbacke   R'clerart      vLrbunden ist, dass    sie sieh auf dem Arm A, ihren vier Arbeitsflächen entsprechend, drehen lässt. Es können also alle Seiten jeder   der Backen. R, eventuell    mit verschiedenen   Kontaktfläohen    versehen, benutzt werden.



   In Fig. 1 ist das eine   Spannbackenpaar    R,   R# auf    dem hier untern Arm   A direlit    das andere Paar auf einem rechtwinklig zum Arm liegenden Fortsatz   B# des      Armes in    gleitbar angeordnet.



   Wie Fig.   4,    5, 6 erkennen lassen, können clie   Spannfl (iehen    in senkrecht zueinander stehende Raumebenen gebracht werden, so rlass sie sich zum Festklemmen von verschiedenen Formen von zu erwärmenden Werkstücken eignen.



   Ausserdem ist die Vorrichtung durch Einsetzen von Punktelektroden 10,11 oder durch Zusammenwirken von 10 mit einer   Backen-    flache 12 (Fig.   Gi)    als   Punktschwei#maschine    verwendbar und durch   R. eihenpunktschwcissen    auch als   Nahtschwcissmaschine. In der Lage    Fig. 5 kann sie auch als   Stumpfsehweiss-    masehine oder   Stauchmaschine    benutzt werden.



   Fig. 8 bis 10   zeigen die K#hleinrichtung.   



  Zwei die Form eines Zylinderabschnittes zei  gende Beh#lter 13, 14 sind    um zwei   fest-    liegende, koachsial angeordnete Rohre 15, 16 drehbar. Das eine dieser Rohre dient als Zuleitung, das andere als   Rüekleitung    des   Kiihl-    wasser. Die die Rohre dicht, aber drehbar   umschlie#enden Muffen 17,    18 stehen durch   L#cher    in der Rohrwand mit dem   Rohrinnern    in Verbindung. Sowohl das innere Rohr 15, als auch das äussere, 16, besitzen Rohrstutzen, welche Schlauchleitungen 20,21, wie es in der Zeichnung   f#r    den Elektrodenarm B gezeigt ist, mit Rohrstutzen an den Armen   JL    und B in Verbindung stehen.

   Die beiden   Eühlgefässe    sind mittelst   Rohrstüeken    an die Muffe angeschlossen und mit denselben um die Rohre drehbar. Angenommen, der obere Behälter sei mit Wasser gefüllt und der untere Behälter   14    sei leer, dann   l#uft    das Wasser aus 13 des Rohres 15 in die Schlauchleitung 20, von hier nach dem hohl ausgebildeten Arm   B. um    von dort längs der mittleren Scheidewand und durch die Schlauchleitung 21 zurück naeh dem Rohr
16 und in den Behälter 14 zu strömen. Ist nun der untere Behälter 14 gefüllt, so genügt eine Drehung von 13,14 um   180", und    es beginnt nun der Kreislauf des   Kiihlilas-    sers von neuem.

   Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass man eines   besonderen Wasser-    ansehlusses nieht bedarf, die ganze Einrieh  tung      also iiberall, aucli    dort, wo kein Wasseranschluss vorhanden ist, verwendet werden kann. Durch Verwendung gewellter   Wan-       dungen    oder ähnlieher, die Wandfläche ver  grössernder    Mittel   kann    eine teilweise Selbst  ltühlung    des   K#hlwassers    durch die Wand flächen erfolgen. 



   Wie gezeigt, ist die Vorrichtung   beweg-    lich, ohne durch Kühlwasserzu-und-ableitung behindert zu sein. Sie kann deshalb auch. nach Fig. 6 in Bügel W hängend verwendet werden.



   Die Handhabung des Apparates geschieht folgendermassen :
In der in Fig.   1    dargestellten Ruhelage der Vorrichtung bei freigegebenem   Fu#tritt      nimmt das Schlussstück    25 die aus Fig. 7 ersichtliche Stellung I an ; dabei steht Kopf   20    der Koppel um einen gewissen Betrag von der innern Wand 21 der Büchse 22 ab.



  Die Arme A, B sind so gestellt,   da#    die   Elek-    troden aufeinander stossen, und das   1-land-    rad 23 so, daB nach dem Einsetzen des    Werkst#ckes    die Koppel in der Stellung II stehen bleibt.



   Zum Einspannen des Werkstückes wird   Fusstritt    7 niedergetreten und dadurch Kop  pel      E    zurückgezogen, so   da#    das Kontakt  st#ck    25 nach Stellung III gelant, Kopf 20 die   Biiehse    22 fasst, die Feder 24 ausdehnt und Platte P samt Arm B zurückzieht. Bei diesem Vorgang schaltet das Kontaktstück 25 beim Passieren unter den Kontakten   0    den Stromkreis einen kurzen Moment ein, was ohne Bedeutung ist. Das Werkstüek wircl nun in den Backen   festgespannli    und darauf der   Fusstritt    freigegeben.

   Kontaktstück    25    kommt alsdann in die Stellung   II,    wobei   Fusstritt    7 in einer Mittelstellung stehen bleibt, und da der Stromkreis geschlossen ist, beginnt der Schweissvorgang. Der Elektro    dendruck    auf die Schweissstelle kann nun am Handrad reguliert werden, indem ein Nachspannen der Feder 24 bei genügender Stärke der Feder H die Stellung des Kontaktstückes nur wenig verändern kann und den Kontakt nicht aufhebt. Je nach Ort der Schweissung werden   Punktelektroden oder solehe anderer    Form in die Arme eingesetzt. Zum blossen Erwärmen des Werkstüekes genügen die Spannbacken allein.



   Um versehiedene Teile eines grösseren   Werkst#ckes      erw#rmen    zu können, müssen die Spannbacken an verschiedenen Teilen nacheinander angesetzt werden, und um diese Möglichkeit zu schaffen, ist auch der Ver  stellbarkeit    der Spannbackenhalter grosser Spielraum gelassen.



   Eine   K#hlung    der Elektroden wird gesichert durch eine der Erwärmung oder Schweissung vorausgehende Drehung der Behälter 13,14 um 180  , wodurch eine Zir  kulation    des in den Behältern befindlichen Wassers durch die   Arme A und    B veranlasst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum elektrischen Erwärmen von Schmiedestücken, sowie f#r elektrische WiderstandsschweiBung mit an den Elektrodenhaltern drehbar und verschiebbar angeordneten Spannbacken, dadurch gekenn- zeichnet, dass diese Elektrodenhalter recht- winklig aus der einen Stirnfläche eines zylindrischen Gehäusekörpers heraustretende, zvweeks Ermoglichung ihrer Kühlung hohl ausgebildete Arme sind.
    UNTERANSPRUCH : : Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass behufs K#hlung der Elektrodenarme diese durch Einlauf- und Ablaufstutzen und Schlauchverbindun- gen an ein im Gehäusekörper festliegendes Doppelrohr angeschlossen sind, um.
    welches zwei einander diametral gegenüberstehende K#hlfl#ssigkeitsbeh#lter, von denen der eine mit dem innern Rohr und der andere mit dem #u#ern Rohr mittelst eines Rohrstutzens und einer über Öffnungen des Rohres drehbaren Muffe in Verbindung steht, drehbar angeordnet sind, das Ganze derart, dans, wenn sich ein Behälter über dem andern befindet, die K#hlfl#ssigkeit aus dem obern Behälter durch das Doppelrohr und die Elektroden- arme in den untern fliessen muss und nach Leerlaufen behufs Fortsetzung der Kiihlung eine Drehung der Behälter um 180 notig ist.
CH103261D 1922-04-18 1922-04-18 Vorrichtung zum elektrischen Erwärmen von Schmiedestücken, sowie für elektrische Widerstandsschweissung. CH103261A (de)

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