CH102484A - Verfahren zur Herstellung von Gebäuden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gebäuden.

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CH102484A
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/35Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • E04B1/3522Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block characterised by raising a structure and then adding structural elements under it
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Gebäuden.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung von Gebäu  den, welche bezweckt, rasch, warm, rasch be  ziehbar und trotzdem billig Bauten herzu  stellen. Hierzu wird zuerst ein Holzfach  werk zur Eindeckung auf     einem    Fundament  erstellt. Darauf wird das     Holzfachwerk    mit  einem ebenfalls auf dem Fundament erstellten       Steinmantel    so umgeben,     dass    die zuerst vom  Holzfachwerk aufgenommene Last beim  Schwund desselben vom Steinmantel über  nommen     wird.     



  Zur     ETläuterung,des    Verfahrens dient die       beiliegende    Zeichnung, welche beispielsweise  Entstehungsphasen eines     Wohnhauses    und       Schnittlurch    dasselbe zeigt.

   Auf einem als  Fundament dienenden Kellermauerwerk 1       (Fig.    1), das zum     Beispiel    aus     armiertem    .oder       unarmiertem    Beton bestehen kann,     wird    zu  nächst ein     Holzfachwerk    2 mit dem     Steek-          werk.gebälk    3 und dessen     Unterzügen    4 und       .dem    Dachgebälk 5 errichtet. Darauf wird       dieses        Holzfaichwerk    mit der     Be.daehung    6  eingedeckt, so     @dass    nun die folgenden Arbei  ten unter Dach erfolgen können.

   Das Holz  fachwerk     wird    so erstellt, dass über den Fun-         damentmauern    1 ausserhalb :der Aussenbalken  noch     Raum    frei bleibt, und     dass    die Köpfe 8  des Stockwerk- und     Dachgebälkes,    sowie der  Unterzüge desselben seitlich vorstehen.

   Als  dann wird dem Holzfachwerk aussen ein  Steinmantel 9 umgebaut,     beim    Ausführungs  beispiel aus     Backsteinen,    welcher sich auf  den     freigebliebenen    Teil     !des        Kellermaazer-          werkes    1 aufstützt und so das     Holzfachwerk     rings umgibt, .ohne in das Gebälk desselben  einzudringen,     wie    dies aus     Fig.    2 ersichtlich  ist. Hierbei wird der Steinmantel     .dünn    ge  halten, ungefähr halb so dünn, .als man bisher  das     Mauerwerk    hielt.

   Bisher hat man das       Mauerwerk    etwa .auf mindestens 25 cm Dicke  gehalten, während .es beim vorliegenden     Ver-          fahrenbeispiel    auf 10 bis 15 cm Dicke ge  halten wird. Das Fachwerk hat eine Dicke  von zirka 12 cm, so     ,da.ss    also die     Doppel-          manzer    9, 7 eine ungefähre     Diclke    von 22 bis  30 cm erhält.

   Um nun diese dünne Stein  mauer, die auch     aus    Guss- oder     Stampfbeton,     aus     Zementsteinmauerwerk,    Schlackenmauer  werk bestehen kann, so. dünn halten zu kön  nen und ihr trotzdem Festigkeit zu geben,       ist    in jeder     Stoickwerkhöhe    ,der     Steinmantel         durch einen in sieh geschlossenen armierten  Betonring 10     zusammengehalten.    Hierbei       ci,ereden    die Köpfe 8 in :den     Betonring    einge  lagert.

   Darauf wird das Ganze aussen ver  putzt, so     ,dass        :das    Haus aussen, gemäss     Fig.    3,       vollständig    ,als     Steinhaus    erscheint,     während     es     innen    getäfert wird und so innen     vollstän-          digals    warmes Holzhaus erscheint.

   Die     Ho-          rizonta:ls,chnitte    nach     Fig.    4 und 5 und die       Vertikalschnitte    nach     Fig.    6 und 7,     welche     in grösserem     Massstabe    gehalten sind, sowie  die Seitenansicht zu     Fig.    7 in     Fig.    8 zeigen  Einzelheiten.

   Es sind in     Fig.    4 und 5 7 verti  kale Balken des Holzfachwerkes und 9     ist,     das     Steinwerk,    an     welsches    in     Fig.    4 die  Scheidewände 9a .angebaut sind. 11 ist die       Täferung    für     eden.    Raum, .der als ein Wohn  zimmerraum benutzt werden soll.

   Bei diesem       sind    zwischen ;dem Gebälk dünne Holzwände  12     oder        sonstige    dünne Isolierplatten     einge.-          retzt,        welsche    mit den Hohlräumen eine     gute          Tselierung        bilden.    Auch sind     zwischen        dem     <B>Gebälk</B> und .dem Steinwerk 9     Isolierungs-          sehichten    13 angeordnet. 14 ist der Aussen  verputz.

   Indem     Rauara,    welcher ein Küchen  raum sein soll, ist das Holzgebälk innen mit  Schlackenplatten 15 belegt, welche eine  innere     Isoli.ersehicht    oder einen     Verputz    16       e@liadten.    17     sind    eingesetzte Fensterrahmen.  Der     Betonring    10 hat rings um     das    Haus  herumgehende     Armierungen    18     (Fig.    4 bis  8<B>)</B>. Diese sind mit     Armierungen    19 verbun  den, welche     durch    die Scheidewände gehen.

    Ausserdem sind in     gewissen    Abständen Ar  mierunb     bügel    20 vorgesehen, welche die  Armierungen 18 unter sich verbinden. Dort,       ivo    die Köpfe 8 im Betonring gelagert sind       (Firn.    7 und 8), werden sie von     Armierungs-          stangen    21     durcb,drungen,    die an     Ai¯mierun-          gen    18 befestigt sind.     Dass    Holzfachwerk  und das Steinwerk sind also jedes separat       de-n        Kellermauerwerk    1 aufgesetzt.  



       Die    Vorteile     dieser        Bauart    sind folgende:       D-is        Holzfa@ehweTk,        rausgenommen        edie    Köpfe  8, die aber nach aussen durch den     Verputz    14  oder dünne     Platten    von Ton,     Schiefer    über  deckt sind,

       befindet        .sich    vollständig     inner-          blb    des     FassaJenmauerWerkes.    Hierdurch    wird ein warmes isoliertes und geschütztes  Holzhaus mit einem wetterfesten Steinhaus  verbunden. Die     Armierungsgürtel    verstärken  das Steinhaus, so     d,ass    der Steinmantel     dünn     ausfallen kann, was eine billige und rasch  trocknende Baute ergibt.

   Die Hohlräume im  Holzfachwerk     geben    eine gute warme Isolie  rung und     ermöglichen    das Absetzen des gan  zen Dachwerkes .auf     das    Steinwerk, wenn das  Holzwerk mit     sder    Zeit, was     allgemein    der       b'a'll    ist,     schwindet,    so dass also das Steinwerk  allmählich ,die Eigenschaft als tragende Kon  struktion von dem     Holzfaehwe:rk    übernimmt.

    Die Riegelwände ermöglichen leicht die An  bringung von     Holzverschailungen,    Verklei  dungen, Täfelungen und die Anordnung von       @Va.ndkästen.    Die     Cresamtiva.ndung    des Hau  ses beleibt in     der    ganzen Höhe vorm     Fundament     auf gleich dick, und können daher auch die       K.el.lermauern    dünn gehalten werden, z. B.  25 cm dick. Auch     sdie    sofortige Eindeckung  des     Holzfaichwerkes    hat ,den Vorteil, dass die       Arbeiter    unter Dach weiter arbeiten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Gebäu den, .dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein Holzfachwerk zur Eindeckung auf einem Fundament erstellt. wird und ,dieses Holz- fajchweil@ ,d.a.rauf mit einem ebenfalls auf .dem Fundament erstellten Steinmantel so um geben wird, d@ass die zuerst vom Flolzfachwerl#. aufgenommene Last beim Schwund desselben -vom Steinmantel aufgenommen wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steinmantel auf jeder Stoeekwerkhöhe mit einem in sich ge- rehlossen.en, armierten Betonring versehen wird, um den Steinmantel zusammenfassen und möglichst dünn halten zu können. 2. Verfahren nach Patenta,nsprueh und lTn- teransprurh 1., dadurch gekennzeichnet, dass edie Köpfe des Stockwerk- und Dach gebälkes, sowie der Unterzüge desselben in den Betonring eingelagert werden, 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Köpfe durch Armierung mit dem Betonring verbunden werden. 1. Zerfahren nach Patentanspruch, dcdurcll gekennzeichnet, dass sowohl das Holzfach- werk, als auch der es umgebende Stein mantel, jeder Teil separat einem Keller mauerwerk aufgesetzt werden.
CH102484D 1922-12-18 1922-12-18 Verfahren zur Herstellung von Gebäuden. CH102484A (de)

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