CH101752A - Steuerung für Gleichstrom-Fahrzeuge mit wenigstens zwei verschiedenen Motorgruppierungen. - Google Patents

Steuerung für Gleichstrom-Fahrzeuge mit wenigstens zwei verschiedenen Motorgruppierungen.

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CH101752A
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Steuerung für Gleichstrom-Fahrzeuge mit wenigstens zwei verschiedenen  Motorgruppier ungen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Steuerung für Gleichstrom-Fahrzeuge mit  wenigstens zwei verschiedenen Motorgruppie  rungen (Serie-, Serie-Parallel- und Parallel  schaltung) und bezweckt, auf einfache Art  ein rasches und sicheres Zurückschalten, sei  es auf Nullstellung oder nur auf die nächst  niedrigere Motorgruppierung, zu     erreichen.     



  Beim Aufschalten von einer Motorgruppie  rung auf die nächstfolgende (Anfahren) ist  es bekanntlich erwünscht, dass während des  Überganges die Motoren nicht oder nur teil  weise abgeschaltet werden, um die     Zugkraft-          Schwankungen    klein zu halten. und die  Schaltapparate zu schonen. Da nun ein sol  cher Übergang von einer Motorgruppierung  auf die folgende mehrere Schaltbewegungen er  fordert, die in einer ganz bestimmten Reihen  folge sich vollziehen müssen, so werden zur  Gewährleistung dieser Reihenfolge Verriege  lungen der betreffenden Schaltorgane not  wendig.

   Wollte man auch für das Zurück  schalten die gleichen Übergangsschaltungen  verwenden, so würden, weil die Reihenfolge  der Schaltvorgänge die umgekehrte ist wie    beim Aufschalten, hierfür wieder eine     Xnzahl     Verriegelungen notwendig, was die     Steuerung     beträchtlich komplizieren würde.  



       Erfindungsgemäss    werden nun beim Auf  schalten die Stromkreise der Motoren auch  beim Übergang von einer Motorgruppierung  auf die folgende nicht oder nur teilweise un  terbrochen,     .dagegen    beim Zurückschalten von  einer Motorgruppierung auf die vorher  gehende     jeweilen    alle Hauptschalter aus  geschaltet, worauf dann die Umgruppierung  ganz stromlos geschieht, und erst nach er  folgter Umschaltung werden die der neuen  Motorgruppierung entsprechenden Haupt  schalter wieder eingeschaltet.  



  Ein weiterer Vorteil dieser Steuerung be  steht darin, dass die Stromunterbrechungen  durch die Hauptschalter, die hierfür besonders  geeignet sind, besorgt und somit die übrigen  Schaltapparate geschont werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    dar  gestellt.  



       Fig.    1 stellt das prinzipielle     Ilauptstrom-          schema    eines Fahrzeuges mit     vier    Motoren      für drei Motorgruppierungen (Serie,     Serie-          Parallel    und Parallel) dar. S1, S2, 83 und S4  sind die Hauptschalter (Einzelschalter); W1,  lW'2, W'3 und W4 die Anfahrwiderstände;  M1,, M13, M3 und M4 die Motoren. Die Schalter  G, G1, G2, S5 S6 und S7 haben den Zweck,  die     verschiedenen    Motorgruppierungen (Serie,  Serie-Parallel, Parallel) herzustellen und  bilden eine in sich zwangsläufige Schalter  gruppe mit gemeinsamem Antrieb; dieselbe  wird im Folgenden kurzweg Gruppierungs  schalter genannt.

   Die Einzelschalter für die  Aufahrwiderstände, sowie die     Fahrtrichtungs-          vechsler    und dergleichen sind der Einfach  heit halber weggelassen.  



  Fug. 2 ist das zugehörige Steuerstrom  schema. (Auch hier ist die Steuerung der  Widerstandsschalter, Fahrtrichtungswechsler  usw. weggelassen und nur die Steuerung des  Gruppierungsschalters und der Hauptschalter  angedeutet.) a bedeutet die Walze des     Steuer-          kontrollers    mit 26 Einstellungen. b ist der  Antrieb des Gruppierungsschalters.     Entspre-          ehend    den drei Motorgruppierungen S, SP  und P für die Serie-, Serie-Parallel- und Pa  rallelschaltung besitzt letzterer drei Stellun  gen A, B und C. Auf der Welle dieses An  triebes sitzt auch die     Steuerwalze    c für sechs  zugehörige Kontaktfinger.

   Die Stellungen A,  B und C derselben entsprechen also auch den  Stellungen Serie, Serie-Parallel und Parallel  des Gruppierungsschalters. In Fig. 2 ist der  Antrieb des Gruppierungsschalters gedacht  als ein elektropneumatisch mit drei Ventilen  X, Y und Z gesteuerter Differentiallkolben,  der seine Bewegungen durch Zahnstange und  Zahnkolben auf die Nockenwelle der verschie  denen hier vereinigten Schalter überträgt.  Wenn das Elektroventil X Strom erhält, so  wird der Gruppierungsschalter in Stellung A  gebracht; wenn X und Z Strom erhalten, s o  geht der Schalter auf Stellung B; wenn Y Strom  erhält, so geht derselbe auf Stellung C.

    d bedeutet die Schaltspulen zur Betätigung  der Hauptschalter S1 bis S4; e und f sind  Verriegelungskontakte an den Hauptschal  tern S2, S3 und S4, und zwar werden die Kon  takte     e    geschlossen bei geöffneten Haupt-    schalter S, und 8, der Kontakt f dagegen  geöffnet bei geöffnetem Hauptschalter S2.  



  Die Steuerungsvorgänge spielen sich nun  folgendermassen ab:  1. Aufschaltenr. Wenn die Walze des  Steuerkontrollers auf 0 steht, so ist der  Gruppierungsschalter auf Stellung A (Serie),  wobei die Schalter S@, Se, S7 eingeschal  tet, die Schalter G, G1, G2, ausgeschaltet  sind. Fährt man mit dem Steuerkontroller  auf die erste Seriestellung I, so erhalten die  Steuerstrom-Leitungen 4 und 7 Strom, und der  Hauptschalter S1 schaltet ein. Hierbei sind  alle Motoren und Anfahrwiderstände in Serie  geschaltet. Fährt man von der letzten Serie  auf die erste Serie-Parallel-Stellung NI des  Steuerkontrollers, so erhält die Steuerleitung  Strom und der Gruppierungsschalter schaltet  auf Stellung B (Serie-Parallel) um, wobei  Schalter G ein- und Schalter S5 ausgeschaltet  werden.

   Nach erfolgter Umschaltung erhält  auch Steuerleitung 8 über die Leitung 5 und  über die mit dem Gruppierungsschalter ver  bundene Steuerwalze c Strom, und S2 schaltet  ein. Wir haben nun Serie-Parallel-Schaltung  der Triebmotoren. Der Schalter S1 öffnet sich  bei diesem Übergang nicht, da seine Steuer  leitung 7 durch Leitung 5 Strom erhält.  Fährt man mit dem Steuerkontroller von Se  rie-Parallel auf die erste Parallel-Stellung  XIX, so werden die Steuerleitungen 1 und 2  unterbrochen und Leitung 3 erhält Strom,  wodurch der Gruppierungsschalter auf Stel  lung C (Parallel) umschaltet. Hierdurch     wer-          ,den    die Schalter G1 und G2 ein-, die Schalter  S6" und S, ausgeschaltet.

   Nach dieser     LTm-          schaltung    erhält Leitung 9 Strom durch Lei  tung 6, und die Hauptschalter     S3,        S4    schalten  ein, wodurch die Parallelschaltung aller vier       3lötoren    hergestellt ist. Die Leitungen 7  und 8 der Hauptschalter     S,    und  &  bleiben  unter Strom, ebenfalls von der Leitung 6 her       ü        be        ,r        die        Walze        e.     



  <I>2.</I>     Za.rüclcschalten.    Beim Zurückschalten  von Parallel auf     Serie-Parallel    wird Lei  tung 6 stromlos, wodurch alle vier Haupt  schalter sieh öffnen, da der     Gruppierungs-          sclialter    vorläufig noch auf Stellung C stellt.      Erst naclcden die Hauptschalter S3 und  ausgeschaltet haben, sind auch deren Kon  takte e und somit Leitung 10 geschlossen,  wodurch der Gruppierungsschalter auf Stel  lung B (SP) gebracht wird, da gleichzeitig  das Elektroventil Z durch Leitung 2 Strom  erhält. Ist dies geschehen, so erhalten Lei  tungen 7 und 8 über Leitung 5 und Steuer  walze c wieder Steuerstrom,     lind    die Schalter  S1 und S2 schalten wieder ein.

   Beim Zu  rückschalten arbeitet also der Gruppierungs  schalter stromlos. Analog geschieht auch  das Zurüclschalten von Serie-Parallel auf  Serie. Leitung 5 wird unterbrochen, die  Schalter S1 und S2 öffnen sich. Nachdem S2  ausgeschaltet hat, wird f unterbrochen, Lei  tung 2 erhält keinen Steuerstrom mehr, und  der Gruppierungsschalter schaltet auf A  (Serie) um. Nach dieser Umschaltung erhält  S1 wieder Steuerstrom über Leitungen 4 und  7 und schaltet wieder ein.  



  Durch die V erriegelungskontakte e und f  wird also erreicht. dass beim Zurückschalten  von einer Motorgruppierung auf die vorher  gehende der Gruppierungsschalter erst um  schalten kann, nachdem die Hauptschalter  ausgeschaltet haben, so dass die Umgruppie  rung stromlos erfolgt.  



  Bei der beschriebenen Schaltung arbeiten  beim Aufschalten während des Überganges  von einer Motorgruppierung zur folgenden  jeweilen nur zwei von den vier Motoren,  während die zwei andern über ihre Anfahr  widerstände kurzgeschlossen sind. Für diese  Übergänge, oder auch nur für einen der bei  den, kann aber auch irgend eine andere Über  gangsschaltung, zum Beispiel die sogenannte  Brückenschaltung, bei der auch während des    Überganges alle Motoren arbeiten, angewen  det werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung für Gleichstrom-Fahrzeuge mit wenigstens zwei verschiedenen Motorgruppie rungen, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufschalten (Anfahren) im Übergang von einer Gruppierung zur folgenden der Motor strom höchstens teilweise, beim Zurückschal ten dagegen im Übergang durch .die Haupt schalter ganz unterbrochen und nach erfolg ter Umgruppierung der Motoren wieder auto matisch eingeschaltet wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Steuerung nach Patentanspruch, wobei die verschiedenen Motorgruppierungen durch eine in sich zwangsläufige Schaltergruppe (Gruppierungsschalter) hergestellt werden und wobei für jeden Parallelstromkreis ein Hauptschalter vorhanden ist, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Zurückschalten un ter Verwendung der gleichen Steuerkon- trollerkontakte im Übergang von einer Motorgruppierung zur andern jeweilen zuerst alle Hauptschalter ausschalten, dann der Gruppierungsschalter stromlos auf die folgende Schaltung umschaltet und schliesslich die der neuen Gruppierung ent sprechenden Hauptschalter wieder automa tisch einschalten. 2.
    Steuerung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zurückschalten von einer Motor gruppierung auf die vorhergehende .das automatische Wiedereinschalten der Haupt schalter durch Steuerkontakte am Grup- pierungsschalter erfolgt.
CH101752D 1922-09-11 1922-09-11 Steuerung für Gleichstrom-Fahrzeuge mit wenigstens zwei verschiedenen Motorgruppierungen. CH101752A (de)

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