CH100735A - Lehre. - Google Patents

Lehre.

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CH100735A
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Lehre.    Die Erfindung bezieht sich auf Lehren  mit einem eine     Messfläcbe    tragenden Bolzen,  der im     Lehrenkörper        achsial    verschiebbar,  aber     undrehbar    gelagert ist. Bei einer be  kannten Lehre dieser Art ist der Bolzen     mit-          telst    einer Schraube verschiebbar, die am       Lehrenkörper        unversehiebbar    gelagert ist und  in eine mit Gewinde versehenen Bohrung des  Bolzens eingreift.

   Bei einer derartigen Aus  führung verringert sieh naturgemäss die     La.-          gerfläche    des Bolzens und es verschlechtert  sich infolgedessen die Führung des Bolzens  um so mehr,<B>je</B> weiter der Bolzen aus dem       Lehrenkörper    herausragt. Ausserdem hat eine  solche Anordnung den Nachteil,     dass    der  Durchmesser des Bolzens nicht unter ein ge  wisses Mass, sinken darf,     da    sonst die mit ihm  verbundene Schraube zu geringe     Abmessun-.     ,gen erhalten     müsste.    Die     Erfindun-    bezweckt,  diese Nachteile zu beseitigen.  



  Auf der Zeichnung ist als     Ausführungs-          e-,          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    eine     Ra-          chenfühllehre    veranschaulicht,     und    zwar  zeigt-.         Fig.   <B>1</B> eine zum Teil im Schnitt gehaltene  Ansicht der     Rachenfühllehre,    und       Fig.    2 den Schnitt     naeh    2-2 der     Fig.   <B>1,</B>       von    links gesehen.  



  An das eine Ende eines     Büoels   <B>_A</B> schliesst  sich ein Gehäuse<B>A'</B> an, in dem ein über einen  <B>-</B> nicht sichtbaren<B>-</B>     Fühlhebel    mit dem  Zeiger B einer Anzeigevorrichtung<I>B<B>d</B></I> in  Verbindung stehender Bolzen<B>C</B> verschiebbar  ist. Dem Bolzen<B>Ü</B> ist eine Kugel<B>D</B> vorge  lagert, die auf einer festen     Sührägfläche    a'  rollen     hann    und etwas aus dem Gehäuse A'  herausragt. Die Kugel<B>D</B> bildet den     beweg-          ID        zn     liehen     Tastkörper    der Lehre.

   Der Kugel<B>D</B>       eregenüber    ist am andern Ende des Bügels<B>A</B>  in einer     hülsenförmigen    Erweiterung a' ein  den festen, aber einstellbaren     Tastkörper    bil  dender Bolzen<B>E</B> gelagert. Auf einem     zylin-          drisehen    Teile des Bolzens<B>E</B> ist eine     Milli-          meterteilunc,    e' vorgesehen, die dem     Abstande          ID        el     des Bolzens<B>E</B> von der Kugel<B>D</B> entspricht,       wenn,die    Kugel<B>D</B> eine bestimmte Lage ein  nimmt.

   Der Bolzen<B>E</B> wird von einer in der  Erweiterung a' drehbar gelagerten Hülse<I>F</I>           umsehlossen.    Die Hülse F ist an dem der       )ifessfläehe    des     Bolzers   <B>E</B>     ab(Yelzelirten    Ende  mit Innengewinde versehen, in das ein ent  sprechendes Aussengewinde e2 des     Bolzers          einzreift.    Die Hülse F trägt an ihrem der       31essfläo-Iie    des Bolzens<B>E</B> zugekehrten, aus der  <B>n</B>       Erweiterum,

          a#        herausra(renden    Ende einen       7wückmässi-        geränJelten    Bund<B>f2.</B> Dieser     läurl          zn     in einer Kegelfläche     f'    aus und bildet eine  scharfe     Ablesekante   <B>f'.</B> Der Bund     f'    liegt von  aussen an der Erweiterung     a'    unter der     Wir-          Icun"    einer Feder<B>G</B> an, die sich einerseits       ,

  egen    eine am Bolzen<B>E</B> befestigte Scheibe J  und anderseits gegen einen die Hülse F     um-          .schliessenden    Klemmring H stützt, der an  einem     ringfürmigen    Ansatz     a'    der Erweite  rung     a'    anliegt. Die Scheibe e' besitzt einen  Ansatz e', der in eine Längsnut a' der Er  weiterung a' eingreift, so     dass    der Bolzen<B>E</B>  gegen Drehung gesichert ist. In dem Klemm  ringe H sind zwei     Ausnehmungen        li,'    vorge  sehen, so     dass    zwei Anschlagflächen     It'    und  12' gebildet, werden     (Fig.    2).

   Gegen die An  schlagfläche Je stützt sich eine, im Bügel<B><I>A</I></B>  verstellbar gelagerte     Rändelsehraube   <B>J,</B> wäh  rend die     Ansclilagfläche   <B>k-</B> an einer im Bügel  <B>A</B> festsitzenden Schraube K     anlieut.        Die          Rändelschraube   <B>J</B> ist im     Gebrauchszustanfle     der Lehre fest angezogen, so     dass    durch den.  Klemmring H die mit Längsschlitzen<B>f'</B> ver  sehene Hülse<I>F</I> fest auf den Bolzen<B>E</B>     auf-          gepresst    ist und eine Verstellung des Bolzens  <B>E</B> oder der Hülse F unmöglich ist.  



  Soll mittelst der erläuterten Lehre ein  Körper geprüft werden, so wird dieser     zwi-          sohen    die Kugel<B>D</B> und den Bolzen<B>E</B> einge  führt. Hierbei wird, wenn der zu prüfende  Körper wenigstens angenähert genaues     Nass     besitzt, die Kugel<B>D</B> durch den Körper etwas  in das     Gehäuse   <B>A'</B> hineingedrückt, so     dass    sie  auf der     Sehrägfläehe    a' rollt und den Bolzen  <B>C</B> im Sinne des Pfeils x verschiebt.

   Die     Ver-          se,'hiebung    des Bolzens<B>C</B> hat einen Ausschlag  des Zeigers B zur Folge, der erkennen     lässt,     ob der zu prüfende Körper genügend genaues  Mass besitzt. Bei der auf der Zeichnung     dar-          n        I          r'        0-estellten        Lage        des        Bolzens        E        können        mit        der     Lehre Körper geprüft werden,

   bei denen das         züi    prüfende Mass     züm    Beispiel<B>80</B> mm betra  gen soll. Kommt ein kleineres Mass, z. B.  <B>15</B> mm, in Frage, so wird zunächst die     R5,n-          delschraube   <B>J</B> und damit der     Klemmrin"        II     <B>en</B>       Crelockert.    Darauf wird die Hülse F gedreht.

         tn     Diese -Drehung hat eine Verschiebung des  Bolzens<B>E</B> zur Folge     und    wird so lange fort  gesetzt, bis -der mit<B>75</B> bezeichnete Teilstrich       fler    Teilung     el    mit der     Ablesekante   <B>f'</B> genau  <B>k2</B>  abschneidet. Nunmehr wird zweckmässig  <B>Z,</B>  unter Benutzung eines     Kaliberbolzens   <B>_</B> ge  prüft, ob das eingestellte Mass genau gleich  <B>75</B> mm ist. Trifft dies zu, so     muss    der Zeiger  B auf die Nullmarke der Teilung     a'    einspie  len. Gegebenenfalls wird der Bolzen<B>E</B> noch  nachgestellt.

   Darauf wird die     Rändelschraube     <B><I>J</I></B> fest angezogen und die Lehre ist wieder  gebrauchsfertig. Durch die Feder<B>G</B> ist jedes  Spiel in dem Gewinde des Bolzens<B>E</B> und der  Hülse F ausgeschaltet. Dadurch wird ver  hindert,     dass    nach der Einstellung des Bol  zens<B>E</B> dieser sich verschieben kann, bevor  durch den Klemmring H die Hülse F auf dem  Bolzen<B>E</B>     festgehlemmt    ist.  



       #    Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht,  ist die Einstellung der Lehre auf ein bestimm  tes Mass einfach und zuverlässig und bean  sprucht wenig Zeit. Dabei ist die Bauart der  Lehre äusserst gedrängt, und es ist trotzdem  der Bolzen<B>E</B> in jeder Stellung infolge seiner  Lagerung in der Hülse F dauernd gleich  mässig gut geführt. Der Durchmesser des       el     Bolzens<B>E</B> ist Einschränkungen nicht unter  worfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Lehre mit einem eine Messfläche traaen- el den Bolzen, der im Lehrenkörperachsial ver- sühiebbar, aber undrehbar gelagert ist, da durch gekennzeichnet, dass der Bolzen mit Gewinde versehen und mit einer ihn um schliessenden, am Lehrenkörper feststellbaren Hülse durch gegenseitigeil Gewindeeingriff verbunden ist.
CH100735D 1921-05-07 1922-04-06 Lehre. CH100735A (de)

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DE100735X 1921-05-07

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CH100735A true CH100735A (de) 1923-08-16

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