AT99028B - Beregnungsvorrichtung für Kulturen. - Google Patents

Beregnungsvorrichtung für Kulturen.

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AT99028B
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Gebhard Lingg
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Gebhard Lingg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beregnungsvorrichtung für Kulturen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schnurscheibe p und der zweiten Rohrschelle j'dient ; die Schnurscheibe   p   ist mit der Schnurscheibe cl durch das endlose Seil (oder Schnur) p'verbunden. 



   Jede der Kolbenstangen   k'. m'besitzt   ein mit ihr fest verbundenes Querkreuz   q   bzw. q', deren einer Arm (in Fig. 3 der linke Arm) durchbohrt ist, in welchen Durchbohrungen die Schnur p'z. B. mittels der   Flügelschrauben)',/unverrückbar   eingeklemmt wird. Der andere Arm (in Fig. 3 der rechte Arm) der Querkreuze ist ebenfalls mit je einer Durchbohrung versehen, durch welche die einerseits an der Platte   i   und anderseits am Querhaupt   n'befestigen Führungsstangen   s, s'gehen, wodurch jede Verdrehung der Kolbenstangen   k',   m'und damit der Kolben verhindert wird. 
 EMI2.1 
 Schalthebeln in ihren Schlitzen   t', u'gehoben   und gesenkt werden können.

   Die Schalthebeln besitzen am oberen Ende je eine Nase v bzw. w sowie etwa in ihrer Mitte angebracht je einen seitlich angebogenen Steg   v',   w', wodurch die Schalthebeln hier die Gestalt einer Gabel erhalten. Das untere Ende der Schalthebeln ist je zu einem Knie   x, x'ausgebildet,   unterhalb welcher die Gegengewichte y,   y'an   den Schalthebeln befestigt sind. Die Schalthebeln sind durch eine Feder   z   zwangläufig miteinander verbunden und erhalten durch den an der Platte h befestigten Querriegel   z'Führung.   



   An der Unterseite der Platte   h   ist der den Wasserzufluss zu den Zylindern k, m regelnde Hahnkörper 2 angebracht, welcher mit dem Wassereinlass g und dem Wasserauslass g'versehen ist. Der Hahnküken ist mit einem zweiarmigen Hebel ausgestattet, dessen Arm 3 vom Schalthebel t und dessen Arm 4 vom Schalthebel u betätigt wird. Der Boden der Zylinder k, m besitzt je eine Durchbohrung, welche Durchbohrungen mit je einem durch den Hahnkörper gehenden Kanal in Verbindung stehen ; diese beiden Kanäle werden je nach der Stellung des Hahnkükens entweder mit der in letzterem vorgesehenen Durchbohrung für den Wassereinlass oder mit derjenigen für den Wasserauslass in bekannter Weise verbunden. 



  Oben besitzt jeder der Zylinder k, m eine Öffnung k2fü den Zutritt von Luft und den Austritt von eventuell über dem Kolben sich ansammelndem Wasser. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Gemäss Stellung Fig. 2 tritt ein Teil des Druckwassers aus Standrohr a durch Anschluss g in den Hahnkörper 2 u. zw. durch die Eintrittsdüse 15 in denjenigen Kanal des Hahnkükens, dass der Wasserstrahl in den Zylinder k unter den Kolben kl gelangt und diesen ganz allmählich oder kaum merkbar hochhebt. Die Eintrittsdüse   15   ist ebenfalls eine Nadeldüse, da nur ein äusserst feiner Wasserstrahl genügt, um nach praktischen Versuchen ein 15 m langes Regenrohr in pendelnde Bewegung zu versetzen. 



  Ist die Kolbenstange k'soweit gehoben, dass das Querkreuz q unter die Nase v des Schalthebels t gelangt, so wird beim weiteren Hochgehen des Kolbens der Schalthebel t mit hochgehoben. Infolge Gleitens des Kreuzarmes q in dem schrägen, durch v'gebildeten Gabelschlitz schwingt der Schalthebel t mit seinem unteren Ende hiebei durch Anzug der Feder z und das Gewicht y nach rechts, so dass er sich an die Kante des linken Kükenhebels 3 legt. In der Hochstellung der Kolbenstange   k'und   damit des Schalthebels t ist alsdann das Knie   x   des letzteren über den Arm 3 des Kükenhebels gelangt, so dass der Schalthebel t nunmehr unter Wirkung der Feder z und des Gewichtes y mit seinem unteren Ende soweit nach rechts schwingt, dass sich das Knie   x   auf den Arm 3 auflegt.

   Im selben Augenblick ist aber der Schalthebel t am oberen Ende soweit nach links geschwungen, dass sich die Nase v vom Kreuzarm q loslöst und der Hebel t durch das Gewicht y sofort selbsttätig nach unten fällt, wodurch das Knie   x   den Kükenhebelarm 3 nach unten drückt und den Arm 4 nach oben schwingt, d. h. den Hahnküken in die umgekehrte Stellung bringt. Durch diese Verdrehung des Hahnkükens wird der Wasserzutritt zum Zylinder k abgesperrt und der Wasserzutritt zum Zylinder m geöffnet. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich nunmehr am Zylinder m. 



   Da gemäss Stellung Fig. 2 der Wasserauslauf aus dem Zylinder m durch den Kanal im Hahnküken mit dem entsprechenden Abflusskanal im Hahnküken verbunden ist, so läuft das Wasser von selbst aus dem Zylinder m heraus, ohne dass es hiebei einer Druckkraft durch den Zylinderkolben bedarf. Zu diesem Behufe ist auch der Auslaufkanal im Hahnküken von etwas grösserem Durchmesser als der Wasserzuflusskanal. Infolge Kupplung der beiden   Kolbenstangen k/, m durch   die Befestigung des Seiles p' an den Querkreuzarmen   q, q'wird   die Kolbenstange   m'mit   ihrem Kolben gezwungen, beim Hochgehen der Kolbenstange k'nach unten zu gehen.

   Infolge Gleitens des Kreuzarmes    im schrägen Gabelschlitz M/   wird hiebei allmählich das untere Ende des Schalthebels   1    unter Überwindung des Zuges von Feder   z   und Gewicht y'soweit nach rechts geschwungen und damit das Knie x'von seinem Sitz über dem Arm 4 des Hahnkükenhebels abgehoben, dass alsdann der Schalthebel   u   rechts von der Kante des Kükenarmes 4 zu liegen kommt, so dass also beim vorbeschriebenen Vorgang der Hahnküken frei herumschwingen kann. Dieser Vorgang des wechselweisen und wechselseitigen   Hoch-bzw. Niederganges   der Kolbenstangen   k', m'wiederholt sich   nun selbsttätig solange als der Wasserzulauf aus der Druckleitung erfolgt. 
 EMI2.2 
 

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   Durch diese ganz allmähliche Pendelbewegung des Regenrohres c und die eigenartige Anordnung der Düsen   c2 wird   eine derartige Zerstreuung der aus den Düsen   c2   austretenden feinen Wasserstrahlen erzeugt, dass eine vollkommen gleichmässige, dem natürlichen Regen g eiche Bewässerung des Bodens erzielt wird und auch nicht ein einziger Punkt des letzteren vom Wasser unbenetzt bleibt. 



   Die Geschwindigkeit der Pendelbewegung des Regenrohres c richtet sich nach der Länge desselben und der Stärke des Wasserdruckes in der Druckleitung. Dementsprechend hat man es in der Hand, die Wasserzutrittsdüse 15 von entsprechendem Durchmesser zu wählen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beregnungsvorrichtung für Kulturen, bei welcher Spritzrohre von einer Antriebsvorrichtung um ihre Längsachse in pendelnde Schwingungen versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die am Standrohr (a) abnehmbar befestigte Antriebsvorrichtung aus zwei Zylindern (k, m) und zwei durch ein Seil   (p')   verbundenen Kolbenstangen   (k',     m)   besteht, deren Kolben durch das am Zylinderboden eintretende, durch den doppelarmigen Kükenhebel (3,   4)   gesteuerte Druckwasser abwechselnd gehoben und gesenkt werden, wobei die Kolbenstangen mit je einem Arm (q,   ql)   versehen sind, durch welche beim Auf-und Niedergehen der Kolben zwei den Kükenhebel (3,   4)   verstellende Schalthebeln (t, u) gesteuert werden.

Claims (1)

  1. 2. Beregnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthebeln (t, u) durch eine Zugfeder (z) miteinander verbunden, ihre oberen Enden mit Nasen (v, w), ihre mittleren Teile mit Gleitschlitzen (e, d) sowie mit einer Gabel (v, w) und ihre unteren Enden mit einem Knie (x, xf) und einem Gegengewicht (y, y') ausgestattet sind.
    3. Beregnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wechselnde Auf- EMI3.1
AT99028D 1923-03-27 1923-03-27 Beregnungsvorrichtung für Kulturen. AT99028B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT99028B true AT99028B (de) 1925-01-10

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AT99028D AT99028B (de) 1923-03-27 1923-03-27 Beregnungsvorrichtung für Kulturen.

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