AT98436B - Tierfalle mit Lockspiegel. - Google Patents
Tierfalle mit Lockspiegel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Tierfalle mit Loekspiegel. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Die Wirkungsweise der Falle ist folgende : Das vor eine der Öffnungen 5 kommende Tier erblickt in den Spiegeln 6, 10 seine Ebenbilder und trachtet instinktmässig, diesen nahe zu kommen. Hiebei bringt es die Kippbrettehen 7 zum Kippen, so dass diese in die in Fig. 1 in strichlierten Linien gezeichnete Stellung gelangen. In der Kippstellung verschliessen die Kippbrettchen 7 die Durchgangsöffnungen 5 und das gefangene Tier sucht, da es keinen anderen Ausweg findet, durch den Gang 12 zu entkommen. Hiebei hebt es die Fallklappe 13 auf und gelangt in den Fangraum 3. Beim Aufheben der Fallklappe 1. 3 EMI2.1 Tiere angelockt. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel nimmt die Lauf trommel 15 nur einen Tiel des Fangraumes ein, sie kann aber auch, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, den ganzen Fangraum ausfüllen, damit das gefangene Tiergewissermassen zwangsweise das Lockorgan 19 betätigt. Die beschriebenenFangvorrichtungen können, wenn sie zum Fange besonders schwer fangbarer Tiere dienen, ausser mit den Spiegeln 6-10 auch noch mit weiteren Lockmitteln ausgerüstet werden. So kann z. B. an geeigneter Stelle des Lockraumes 4 ein Loekbild oder eine Lockfigur 20, beispielsweise einen Vogel darstellend, vorgesehen sein. Dieser Lockvogel 20 spiegelt sich mehrfach in dem Spiegel 10 und täuscht daher dem in die Falle gehenden Tier einen Vogelschwarm vor. Ein solches Loekmittelist insbesondere für Marderfallen von grossem Vorteil. Die Spiegelbilder erscheinen überdies durch die wellenförmige Ausbildung der Spiegel 10 dem in die Falle gehenden Tiere, wenn dasselbe den Kopf bewegt, ebenfalls beweglich. Die Bewegung der Lockfiguren 20 kann aber auch, wie Fig. 4 veranschaulicht, mechanisch erfolgen. So kann z. B. die vor dem Spiegel befindliche Lockfigur auf einer Stange 21 befestigt sein, die in der Zwischenwand 2 und in der Lagerwand 22 der Trommelwelle 16längsverschiebbar geführt ist und durch eine Druckfeder 23 mit ihrem freien Ende in die Bahn eines an der vorderen Stirnfläche der Trommel 15 angeordneten Wulstes 24 bewegt wird. Bei jeder Umdrehung der Trommel 15 wird die Stange 21 durch den Wulst 24 entgegen der Wirkung der Feder 23 nach aussen und durch die Feder 23 wieder nach innen bewegt, so dass die Lockfigur 20 eine hin und her gehende Bewegung erhält. Die Bewegung der Lockfigur, als auch der Antrieb derselben kann selbstverständlich auch von beliebig anderer Art sein. Die sonstige Ausbildung der Falle nach Fig. 4 ist die gleiche, wie die der Falle nach Fig. 1-3. Statt einer akustischen Lockvorrichtung können auch mehrere vorgesehen sein, die gleichzeitig oder nacheinander in Tätigkeit treten. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.2 Lockorgane ergänzt sind, um die zu fangenden Tiere auch schon von der Ferne anzulocken.
Claims (1)
- 2. Tierfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Falle Antriebsvorrichtungen für diese Lockmittel vorgesehen sind, die durch die Bewegungen eines gefangenen oder zu diesem Zwecke eigens in die Falle gesperrten Tieres betätigt werden.3. Tierfalle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem gefangenen Tier in Tätigkeit gesetzte Antriebsvorrichtung eine sich spiegelnde Lockfigur (20) in Bewegung versetzt und'allenfalls auch das a1. ï1stische Lockorgan betätigt.4. Tierfalle nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung für die Loekfigur und das akustische Loekorgan aus einer im Fangraum befindlichen Lauf trommel (15) besteht.5. Tierfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere akustische Loekvorrichtungen vorgesehen sind, die gleichzeitig oder nacheinander betätigt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT98436T | 1922-11-30 |
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