AT97640B - Schreibtisch. - Google Patents

Schreibtisch.

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AT97640B
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Austria
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Rudolf Reinisch
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Rudolf Reinisch
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Description


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  Schreibtisch. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schreibtisch, welcher mit einer Anzahl verschiedener Vorrichtungen versehen ist, durch die die laufenden   Angelegenheiten rascher   und leichter als bisher erledigt werden können. Dieser Schreibtisch enthält alle Behelfe und   Einrichtungsgegenstände,   wie Kartothek,   Sehreib-und Rechenmaschine, Schreibzeug,   alle Arten von Formularen usw., so dass sie dem Arbeitenden jederzeit zur sofortigen Verfügung stehen. 



   In   derZeiehnung   ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Oberansicht des geschlossenen Schreibtisches, Fig. 2 die Vorderansicht des ge- 
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 nach der Linie A-B der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, Fig. 6 die Vorrichtung zur Veränderung der Lage der Rechenmaschine im Grundriss und Fig. 7 im Aufriss. 



   Die beiden obersten Schubladen 4 sind in bekannter Weise durch Öffnungen 2, der Tischplatte   1,   die durch seitlichen den Tisch versenkbare   Deekel3 abgeschlossen   sind, von obenher zugänglich und weisen eine Anzahl Fächer   5 -13   für die Ablage von   Konto-und   Kartothekkarten etc. auf. Die seitlich versenkten Deckel 3 werden bei geöffneten Laden von entsprechenden Ausnehmungen 15 der Seitenwände 14 in an sich bekannter Weise aufgenommen. 



   Vor der linken Türe 3 ist in der Platte 1 eine Platte 16 ausgeschnitten und um eine horizontale Achse 17 derart drehbar angeordnet, dass ein leichter Druck genügt, um dieselbe zum Kippen zu bringen, worauf sie durch eine geeignete Vorrichtung, einen Riegel od. dgl., in dieser Lage fixiert wird. An der Unterseite der Platte 16 ist eine Rechenmaschine 18 angeordnet, welche somit durch das Kippen der Platte 16 zur Linken des Arbeitenden erscheinen kann. Um diese Rechenmaschine nach Bedarf dem Arbeitenden zu nähern oder zu entfernen oder ihr eine beliebige andere Stellung zu erteilen, wie es durch die verschiedenen auf dem Tische zu erledigenden Arbeiten eben erforderlich ist, ist dieselbe mittels eines Zapfens 19, um welchen sie nach allen Richtungen drehbar gelagert ist, auf einer Leiste 20 montiert, die in einer Schiene 21 der Platte 22 verschiebbar angeordnet ist.

   Diese Platte 22 selbst ist hingegen um einen Zapfen 23, der an der Platte 16 angeordnet ist. in der Ebene des Tisches drehbar. Durch diese Anordnung ist es möglich, die Rechenmaschine in jeder   gewünschten   Lage festzuhalten, sie zu entfernen oder zu nähern oder in der Ebene des Tisches beliebig zu verschwenken. 



   Die in der Mitte des Tisches   1   angeordneten Platten 24 und 25 können im Gebrauchsfalle gleichfalls in bekannter Weise versenkt werden und kommen hiebei in dem durch die Wände 28 und 29 gebildeten Raume   30   auf ein bewegliches Gewicht 31 zu liegen. Durch das Hinabdrücken des letzteren wird eine in Schienen 35   geführte Platte M,   auf welcher die Schreibmaschine steht, gehoben, so dass die Schreibmaschine gebrauchsfähig ist. 



   Hinter der Schreibplatte 24 ist ein Formularkasten   J7   in einem Raum   M   des Tisches versenkt, der nach unten von einer Platte 39 abgeschlossen wird. Dieser Formularkasten 37 ist mit mehreren Fächern 40 versehen, die beliebig unterteilt werden können, und besitzt nach abwärts verlängerte   Seitenflächen41,     umeinesichereFührungzugewährleisten. DasEmporheben   desselben aus der Tischplatte erfolgt mittels einer Hebelvorrichtung, die durch einen an der Vorderseite des Tisches befindlichen Knopf 42, welcher in einer entsprechend geformten Nut 43 seitlich verschoben und fixiert werden kann, betätigt wird. Es erfolgt dies durch einen Schnurzug 44, der an dem Knopf 42 angreift und hinter der Platte   1 : 5   in entsprechender Weise über mehrere Rollen 46 geleitet ist.

   In dem durch die Wand 47 abgetrennten Raum   4.   ist der Schnurzug 44 über eine Rolle 49 geleitet und greift hierauf an dem langen Ende eines 

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 bei 50 unterstützten zweiarmigen Hebels 51 an. Dieser ist gegen sein anderes Ende derart abgebogen, dass er durch eine bogenförmige Ausnehmung   52   in der inneren Seitenwand 47 in dem unter der Platte 39 
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 welches seinerseits wieder mittels Gelenken in zwei Armen 55 angreift. Diese sind an zwei Flügeln 56 angelenkt, die zum Heben des Formularkastens 37 dienen und um Achsen 57 drehbar sind. Die Ränder dieser Flügel 56 sind derartig geformt, dass der Formularkasten   37   sowohl in der versenkten, als auch gehobenen Lage von einer horizontalen Kante derselben unterstützt wird, wodurch die nötige Sicherheit erzielt wird.

   In Fig. 5 ist die Stellung der Flügel 56 bei gehobenem Kasten 37 gestrichelt angedeutet. 



   Die restlichen Fächer des Schreibtisches dienen in allgemein gebräuchlicher Weise zum Unterbringen und Einordnen verschiedener Papiere und   Einrichtungsgegenstände.   



   Da ein derartiger Schreibtisch die gebräuchlichen Abmessungen eines solchen nach allen drei Dimensionen um Einiges überschreitet, so erscheint es zweckmässig denselben mit einem ausziehbaren und in der Höhenrichtung verstellbaren Sessel auszustatten, der ausserdem noch mit einem der bekannten Rollsitze versehen sein kann. Ein solcher ist in Fig. 2 durch die Teile 59-70 beispielsweise beigefügt. ohne aber deswegen beim Bau eines derartigen Schreibtisches denselben unbedingt   berücksichtigen   zu müssen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schreibtisch dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite des Schreibtisches eine um eine horizontale Achse kippbare Platte angeordnet ist, auf welcher eine zweite Platte   (22)   in der Ebene des Tisches drehbar befestigt ist,   auf welcher die Rechenmaschine   seitlich verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schreibtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenmaschine auf einer Leiste in der Ebene des Tisches drehbar angeordnet ist, die in einer Schiene der drehbaren Platte (22) geführt ist, so dass die Rechenmaschine jede beliebige Stellung einnehmen kann und nach jeder Richtung beweglich ist.
    3. Schreibtisch nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem durch zwei hintere Teilungswände gebildeten Raum, in welchem die das Mittelfaoh des Tisches abdeckende Platte versenkt wird, ein Gegengewicht aufgehängt ist, das beim Versenken der Tischplatte überlastet wird und herabsinkt, wodurch eine Platte mit der Schreibmaschine gehoben wird.
    4. Schreibtisch nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des mittleren freien Raumes des Tisches durch entsprechende Wände Räume abgeteilt sind, in welchen je ein zweiarmiger Hebelgelagert ist, der zum Heben des versenkten Formularkastens dient und an seinem vorderen längeren Ende mittels Schnurzuges mit einem an der Vorderseite des Tisches befindlichen, in einer Nut verschiebbaren und fixierbaren Knopf verbunden ist.
    5. Schreibtisch nach Anspruch 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet,'dass unterhalb des Formularkastens an Achsen Flügel montiert sind, die zum Heben des Kastens dienen und derartig geformt sind, dass er EMI2.2 ruht.
    6. Schreibtisch nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das kürzere Ende des zwei- armigen Hebels durch zwei bogenförmige Ausnehmungen der inneren Seitenwände des Tisches entsprechend herausgebogen und mittels je dreier Verbindungsarme an den unterhalb des Formularkastens angeordneten Flügeln angeschlossen sind.
AT97640D 1923-07-14 1923-07-14 Schreibtisch. AT97640B (de)

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