AT96917B - Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung von Weichensignallaternen. - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung von Weichensignallaternen.

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  Einrichtung zur'elektrischen Beleuchtung von Weichensignallaternen. 



   Bekanntlich stellen sich der Beleuchtung von Weichensignallaternen mittels elektrischen Lichtes grosse Schwierigkeiten in den Weg, weil die beim Befahren und Umstellen der Weichen auftretenden starken Erschütterungen, welche nicht hintangehalten werden können, die Lebensdauer der elektrischen Glühlampen sehr verkürzen. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, Glühlampen von besonders starker Bauart, also für geringe Spannung, zu verwenden, die bekanntlich starke, verhältnismässig widerstandsfähige Glühdrähte besitzen, wobei durch Einbau von Reduktoren die Spannung gedrosselt wird. Eine derartige Einrichtung ist aber nicht nur kostspielig, weil für jede Lampe ein eigener Reduktor verwendet werden muss, sondern auch eben wegen der Verwendung von Reduktoren mehr oder weniger gefahrdrohend und daher mit Hinblick auf die gerade bei der Weichenbeleuchtung notwendige grosse Betriebssicherheit nicht empfehlenswert. 



   Die Verwendung normaler Glühlampen von beliebiger Spannung führt dagegen, wenn die Sicherheit des Betriebes gewährleistet sein soll, zu Einrichtungen, welche die Lampen zumindest vor den ärgsten Erschütterungen bewahren. Dies geschieh meistenteils in der Weise, dass durch die hohl ausgeführte Laternenspindel ein auf den Schwellen befestigtes Kabelzuleitungsrohr geführt ist, das die federnd aufgehängte Lampe trägt.

   Die Lampe ist dabei zwar gegen die Schläge beim Umstellen der Weiche ziemlich vollkommen geschützt, da sie die Drehung der Laterne nicht mitmacht ; dagegen ist sie vor den Erschütterungen, die beim Befahren der Weiche sich in lotrechter Richtung geltend machen, nur 
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 mässig nur bei kurzen hohlen, nicht auf Körnern gelagerten Laternenspindeln zur Anwendung gelangen und vermögen zufolge ihrer Befestigung auf den Schwellen nicht zu verhindern, dass die Erschütterungen, denen die Weiche beim Befahren ausgesetzt ist, auf die Lampe übertragen werden. 



   Die gestellte Aufgabe erscheint somit auf diesen beiden Wegen nicht restlos zufriedenstellend gelöst. Dies geschieht gemäss der Erfindung dadurch, dass das die Lampe tragende Standrohr vollständig gesondert von dem den Erschütterungen ausgesetzten Eisenbahnoberbau auf einen Erdfuss angebracht und durch eine am Umfang ausgeschnittene   Aufsteckhülse   in den Laternenkörper eingeführt wird, dessen Drehbewegung um das stillstehende Standrohr ohne Berührung des letzteren erfolgen kann. 



   Die Lampe ist daher sowohl gegen die beim Befahren der Weichen auftretenden, in lotrechter
Richtung sich äussernden Erschütterungen als auch gegen die beim raschen Herumwerfen der Wechselbirne durch das Anschlagen des auf der Laternenspindel sitzenden Begrenzungsstückes entstehenden   Erschütterungen   in der Drehrichtung vollkommen geschützt. 



   In der Zeichnung erscheint diese Einrichtung beispielsweise an einem normalen Weichensignalständer angebracht, dargestellt. 



   In entsprechendem Abstande von den Ständerschwellen 1 ist der das Kabelzuführungsrohr 3 tragende Erdfuss 2 eingegraben. Das Rohr 3 trägt in seinem oberen Ende den Kabelanschlusstopf 4, von dem das die Zuleitungsdrähte zur Lampe 6 aufnehmende Standrohr 5 ausgeht, das je nach der Stellung und Entfernung des Erdfusses 2 mit Bezug auf die Laternenspindel 7 entsprechend abgebogen und durch eine am Laternenständer 8 befestigte Schelle 9 lose geführt ist, um nach neuerlicher Abbiegung durch die   Aufsteckhülse   10 in die Richtung der Drehachse der Spindel 7 geführt zu werden. 



   Die an der Laternenspindel sitzende   Aufsteckhülse   10 besitzt in ihrer   Umfangsfläche   einen über mehr als   900 sich erstreckenden Winkelausschnitt,   so dass bei der eine Vierteldrehung umfassenden 

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 sitzende Lampe keinen   Erschütterungen   infolge des Haumwerfens der Wechselbirne unterwirft.   Erschütterungen   in lotrechter Richtung, beim Befahren der Weiche sind dadurch hintangehalten, dass der Ausschnitt in der Aufsteckhülse eine grössere Höhe erhält, als dem Mass der durch derartige Erschütterungen hervorgerufenen Bewegung entspricht, so dass auch die wagrechten Begrenzungsränder des Ausschnittes den wagrechten Teil des Standrohres 5 nicht berühren können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung von Weichensignallaternen, dadurch gekennzeichnet, dass das die Glühlampe tragende Standrohr (5) auf einem seitlich der Ständerschwellen aufgestellten Erdfuss   (2)   angeordnet, somit ausser Verbindung mit am Oberbau befestigten Weichensignalteilen ist und daher eine Übertragung der beim Befahren und Umstellen der Weiche auftretenden lotrechten Erschütterungen auf die Lampe hintangehalten bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lampenstandrohr (5) durch eine an der Latemenspindel befestigte Aufsteckhülse (10) hindurch in die Laterne eingeführt ist, wobei ein in dieser Hülse angebrachter Ausschnitt bei der Drehbewegung der Laternenspindel ein Anschlagen der Hülse an den wagrechten Teil des Standrohres verhindert und die Übertragung von Er- EMI2.2 EMI2.3
AT96917D 1923-05-29 1923-05-29 Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung von Weichensignallaternen. AT96917B (de)

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