AT96865B - Tischfußballspiel. - Google Patents

Tischfußballspiel.

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Eduard Janik
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Eduard Janik
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  Tischfussballspiel. 



   Es sind einerseits Tischspiele bekannt, bei welchen eine Figur durch gegen sie geschleuderte Kugeln getroffen bzw. verschoben werden soll, anderseits sind Tischfussballspiele bekannt, bei welchen auf dem Tisch von den Spielenden in gleitende Bewegung versetzte, die einzelnen Spieler darstellende Plättchen gegen eine den Ball versinnbildlichende Scheibe geschnellt werden und diese verschieben. 



   Während in ersterem Falle nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem Fussballspiel vorliegt, sind im zweiten Falle die Spieler gezwungen in das Spielfeld mit der Hand hineinzugreifen, wodurch naturgemäss ein dem Fussballspiel im Freien entsprechendes Zusammenspiel ganz ausgeschlossen ist. 



   Zweck der Erfindung ist es nun, ein   Tischfnssballspiel   zu schaffen, das dem Wesen des Fussballspieles im Freien   näherkommt   als die bekannten   Tischfussballspiele.   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zum Bewegen des   Fussballes bei Tischspielen   an sich bekannte, ausserhalb des Spielfeldes angeordnete Schleudervorrichtungen Verwendung finden, mittels welcher Kugeln gegen den Fussball geschleudert werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in   beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht,   u. zw. zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung in Draufsicht und Fig. 2 im Längsschnitt. 



   Die Fig. 3-13 zeigen Einzelheiten in grösserem Massstab. 



   Eine Tischfläche 1 ist in vorliegendem Falle durch einen ovalen Rahmen 2 abgegrenzt, vor welchem eine Brustwehr 3 angeordnet ist, die an zwei gegenüberliegenden Seiten unterbrochen ist, wodurch die Tore 4 gebildet werden. Im Rahmen sind   Durchlässe   vorgesehen, durch welche Kugeln gegen den Ball 5 von Hand aus oder mittels Schleudern 6 geschleudert werden. Zum Sammeln der geschleuderten Kugeln dienen längs der Innenwand des Rahmens 2 angeordnete schwach geneigte Kanäle 7, die zu Sammelbecken 8 führen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist der Rahmen 2 an der Innenseite einen umlaufenden Ansatz 9 von keilförmigem Querschnitt auf, der dazu dient, die abgeschossenen Kugeln in den Sammelkanal 7 zu leiten. Die Bewegung des Balles 5 wird durch die   Brustwehr   3 begrenzt. 



   Die Schleudern 6 können entweder ausserhalb des Rahmens 2 (Fig. 3) oder unmittelbar am Rahmen 2 (Fig. 4) angeordnet sein. Die Schleudern sind drehbar und gegebenenfalls kippbar gelagert. In weiterer Ausgestaltung können die Schleudern auch längs des Rahmens verschiebbar angeordnet sein   (Fig.   5). 



  Bei dem diesbezüglich veranschaulichten Ausführungsbeispiel besitzt die Schleuder ein Magazin 10, in welchem eine Anzahl Kugeln aufgestapelt ist, die nacheinander in den Lauf 6 gelangen, wodurch rasch   aufeinanderfolgende Schüsse   ermöglicht werden. 



   Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine Ausführungsform, bei welcher der Rahmen   2,   durch in gewissen Abständen voneinander vorgesehenen Stützen   11,   in entsprechender Entfernung von der Tischfläche 1 gehalten wird. Die untere   abgeschrägte   Kante des Rahmens 2 dient hiebei zum Auffangen der Kugeln. Wie in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht, können an dem Rahmen 2 frei hängende Lederlappen 12, Stäbchen,   Plättchen   od. dgl. vorgesehen sein, welche den Rückprall der anstossenden Kugel verhindern. 



   Die Fig. 10 und 11 zeigen eine Ausführungsform der Schleudern6, deren Drehpunkt unmittelbar im Rahmen 2 gelagert ist. Zur Aufnahme und Führung der an den Schleudern 6 vorgesehenen Magazine 10 ist der Rahmen 2 stellenweise ringförmig ausgebildet. Die die Tore 4 begrenzenden Arme der Brustwehr (Fig. 1) sind   zweckmässig   in der Breiten-und Längenrichtung verstellbar, wodurch die Tore dem jeweiligen Bedarf genau angepasst werden können. 



   Das Spiel erfolgt nach den für das Fussballspiel geltenden Regeln, indem jede der Parteien bestrebt ist, den   Ball 5   in das gegnerische Tor 4 zu treiben. Die Kugeln vertreten hiebei gewissermassen die ein- 

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 zelnen Fussballspieler, welche je nach   Gutdünken   gegen den Ball stossen, um ihm die   gewünschte   Richtung zu geben. Wo es sich darum handelt festzustellen, wie viele   Schütze   jede Partei bzw. jeder Spieler abgegeben hat, kann jede Partei anders gefärbte Kugeln erhalten. Die Feststellung der abgegebenen Sehüsse kann dadurch erfolgen, dass in jedes   Magazin. M   eine bestimmte Anzahl Kugeln gefüllt und die Einwurf- öffnung des Magazins gesperrt wird.

   Durch einen in der Magazinwandung vorgesehenen Schlitz 13 (Fig. 10) kann dann die Anzahl der unverwendet gebliebenen Kugeln festgestellt und somit die abgegebenen   Schüfe   bestimmt werden. 



   Das Absperren der Magazine erfolgt beispielsweise durch eine   Blei-bzw. Papierplombe   oder vermittels einer Schraube 14 (Fig. 10), deren Entfernung nur durch einen besonderen Schlüssel möglich ist. 



   Eine weitere Vorrichtung zum Feststellen der abgegebenen   Schüsoe   ist in den Fig. 12 und 13 in Ansieht und Draufsicht dargestellt. Die seitlich drehbare Schleuder 6 ist in einem Bügel 15 gelagert, der am Rahmen 2 angeordnet ist. Die Kugeln liegen in einer geneigten Mulde der Rahmenoberfläehe. von wo sie durch eine Öffnung 16 in die Schleuder 6 gelangen. Die am Rahmen 2 gelagerte absperrbare Klappe 17 weist einen Schlitz 13 auf, wodurch die Anzahl der vorhandenen Kugeln sofort festgestellt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Tischfussballspiel,   dadurch gekennzeichnet, dass zum Bewegen des Fussballes (5) ausserhalb des Spielfeldes angeordnete   Schleudervorrichtungen   Verwendung finden, mittels welcher Kugeln gegen den Fussball geschleudert werden.

Claims (1)

  1. 2. Tischfussballspiel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Innenseite des die Spielfläche (1) abgrenzenden Rahmens (2) vorgesehenen umlaufenden Ansatz (9) von keilförmigem Querschnitt, der die abgeschossenen Kugeln in die längs des Rahmens verlaufenden Sammelkanäle (7) leitet.
    3. Tischfussballspiel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an den Schleudern (6) vorgesehene Magazine (10), aus welchen die Kugeln nacheinander selbsttätig in den Lauf gelangen.
    4. Tischfussballspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Tore (4) begrenzenden Arme der Umrahmung in der Breiten- und Längenrichtung verstellbar sind.
    5. Tischfussballspiel nach Anspruch 1 und 3, mit einem durch Stützen in einem gewissen Abstand von der Tischfläche gehaltenen Bpgrenzungsrahmen, dadurch gekennzeichnet. dass die untere Flache des Rahmens (2) an der Innenseite abgeschrägt ist (Fig. 6 und 7). EMI2.1 frei herabhängende Lappen (12), Stäbchen, Platten od. dgl. (Fig. 8 und 9).
    7. Tischfussballspiel nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch im Ralmen (2) vorge-ehene Ringe zur Aufnahme und Führung der an den Schleudern (6) angeordneten Magazine (10) (Fig. 10 und 11).
    8. Tischfussballspiel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss der Magazine (10) durch Schrauben (14) oder Plomben erfolgt (Fig. 10).
    9. Tischfussballspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich schwenkbaren Schleudern (6) in am Rahmen (2) befestigten Bügeln (15) gelagert sind (Fig. 12).
    10. Tischfussballopiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln in einer ab- geschrägten Mulde der Rahmenoberfläche gelagert sind, die durch eine Bohrung (16) mit der Schif udcr (6) in Verbindung steht.
    11. Tischfussballspiel nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine, die Mulde für die Kugeln abdeckende, versperrbare Klappe (17).
AT96865D 1923-05-09 1923-05-09 Tischfußballspiel. AT96865B (de)

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