AT96768B - Anordnung zum Synchronisieren von Wechselstromanlagen. - Google Patents

Anordnung zum Synchronisieren von Wechselstromanlagen.

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  Anordnung zum Synchronisieren von   Wechselstromanlaen.   



   Die Erfindung hat eine neue Anordnung   zum     Synchronieren   von   Wechselstromanlagen   (Netzen,
Maschinen) zum Gegenstand, durch die es möglich ist, Wechselstrommaschinen völlig   selbsttätig   und unter grösstmöglicher Betriebssieherheit einander parallel zu schalten. Der Erfindung gemäss werden im
Ständer und Läufer der zu synchronisierenden   Maschinen   Kontakte und Gegenkontakte angeordnet, die, sobald Ständer und Läufer der zu   synchronisierenden   Maschinen sich in gleicher relativer Lage zu einander befinden, gemeinsam einen Betätigungsstromkreis für die Hauptschalter schliessen. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht. In Fig. 1 sind zwei
Drehstrommaschinen a und b dargestellt, die an dem Netze c liegen. Die Hauptschalter sind mit   d   und e bezeichnet. Im Ständer und Läufer der Maschinen sind   Kontakte y. y   und   Gegenkontakte A, t angeordnet,   die in Reihe geschaltet den aus einer beliebigen Spannungsquelle k gespeisten Betätigungsstromkreis für den   Hauptschalter schliessen,   sobald sieh bei beiden Maschinen Ständer-und Läuferpolpaare in gleicher relativer Lage zu einander befinden. Im   Betätigung-Stromkreis liegt   das Relais   1,   das seinerseits einen
Stromkreis schliesst, der auf die Schalterspulen m, n einwirkt.

   Durch Anordnung von   Hi]fsschaltern 0,   p in diesem Kreise wird die Spule m oder n eingeschaltet, deren Schalter e oder   d   zum Synchronisieren ge- schlossen werden soll. Durch die Anordnung der Kontakte derart, dass sie sich nur bei gleicher relativer
Lage der Ständer- und Läuferpolpaare zu einander berühren, wird erreicht, dass unter allen Umständen in beiden Maschinen der Ankerstrom die gleiche Phase hat, so dass damit die wichtigste Bedingung zur
Synchronisierung erreicht ist. Die Genauigkeit der   Phasenüberein, timmung   kann beliebig gross gewählt werden, indem man die   Berührungszeit   von Kontakt und Gegenkontakt genügend klein durch geeignete
Wahl der Abmessungen der Kontakte bestimmt.

   Wird das Relais genügend träge ausgeführt, beispiels- weise durch eine Dämpfung, so kann man erreichen, dass das Relais nur dann anspricht, wenn bei einer grösseren Zahl von aufeinanderfolgenden Umläufen die   Phasenübereinstimmung   der zu synchronisierenden
Maschinen vorhanden ist. 



   Die Übereinstimmung der Spannung der zu synchronisierenden Maschine mit der Netzspannung kann ohne weiteres durch Regelung von Hand erreicht werden. Man kann aber auch in den   Betätigung.-   stromkreis ein zweites Relais legen, das den Spannungsvergleich selbsttätig durchführt, den Stromkreis also nur dann   schliesst, wenn zugleich   mit der Phasenübereinstimmung Spannungsgleichheit der zu vergleichenden Spannungen oder   Sollspannung   an den zu   überbrückenden   Hauptschalterkontakten vorhanden ist. 



   Eine selbsttätige Synchronisiereinrichtung, mit der das Schliessen des   Betätigungsstromkreipes   
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 auch eine Anordnung, mit Hilfe deren das Synchronisieren mehrerer Maschinen vollkommen selbsttätig vorgenommen werden kann. Zugleich sind in diesem Beispiel mehrpolige Maschinen veranschaulicht. 



  Bei zweipoligen Maschinen kommt man nämlich mit je einem Kontakt und einem Gegenkontakt   ; m Stän-   der und Läufer jeder Maschine aus, bei mehrpoligen Maschinen wird man im Ständer oder im Läufer für jede doppelte Polteilung einen Kontakt oder Gegenkontakt anordnen, während der andere Maschinenteil nur mit einem Kontakt ausgeführt zu werden braucht. Wie die Kontakte im einzelnen in der Pol- 
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 gelegt werden, sobald die   Synehronisiening   der Maschine vorgenommen ist. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ergibt sich ohne weiteres aus der Zeichnung. Liegt beispielweise   die Maschine b   am Netze, so ist der Schalter e geschlossen und durch den Überbrückungskontakt y 
 EMI2.2 
 Schalter eingeschaltet und kann ebenso wie der Schalter e durch die bekannten Sicherheitseinrichtungen bedient werden. 
 EMI2.3 
 geschaltet werden muss, wie es beispielsweise der Fdll ist, wenn mehrere zwei verschiedene Wechselstromnetze miteinander kuppelnde Synchron-Synchron-Umformer parallelgeschaltet werden sollen. Man wird dann nach den Angaben der Leistungszeiger bzw. Phasenverschiebungsanzeiger, beispielsweise den Ständerkontakt einer Maschine, verschieben und kann so auch unter diesen schwierigen Verhältnissen die Maschine synchronisieren. 
 EMI2.4 
 Zentrale arbeiten.

   Handelt es sich darum, Maschinen zu synchronisieren, die an voneinander entfernten Stellen aufgestellt sind, so kann man die Mittel verwenden, die für gemeinschaftliche   Betätigungsstrom-   kreise voneinander entfernt liegender Zentralen verwendet werden. So kann man den Strömen in den 
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 geeignete Stromsperren, Kondensatoren oder Kombinationen von Kondensatoren mit   Selbstinduktion   kann man das Übertreten des Starkstromes in die   Betätigungsstromkreise   verhindern. 



   Wenn die parallel zu schaltenden Maschinen mit grosser Phasenverschiebung arbeiten, so erfüllen die bisher beschriebenen Anordnungen ihre   Aufgabe nicht, d'1   sie wohl auf den Synchronismus der Generatoren, nicht aber auf den der gespeisten Netze ansprechen. Dieser Nachteil wird   erfindungsgemäss   dadurch behoben, dass die Phase der parallel zu schaltenden Anlagen   (Netze, Maschinen) nicht von den   Stromerzeugern, sondern von Stromverbrauchern abgeleitet wird, die stets mit dem Netz in Phase arbeiten, so dass eine Phasenverschiebung zwischen Netz und Maschine keinen Einfluss auf die Synchronisiervorrichtung ausübt. Zur   Übertragung der Netzphase auf   die Synchronisiervorrichtung eignen sich u. a. kleine leerlaufende Synchronmotoren. Die Kontakte und Gegenkontakte, die z.

   B. bei der Anordnung nach Fig. 2 an Ständern und Läufern der parallel zu schaltenden Generatoren angebracht sind, sitzen   jetzt an den entsprechenden Teilen der Hilfssynchronmotoren. Im übrigen bleibt die Anordnung die gleiche   wie früher. Die Kontaktpaare sind in Reihe geschaltet und betätigen gemeinsam den Steuerstromkrei." 
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 Anordnung auch für Anlagen, bei denen die zu   synchronisierenden Maschinen voneinander   entfernt stehen. 



   Eine entsprechende Ausführungsform ist in Fig. 3 veranschaulicht. Das Dreiphasennetz a wird von dem Generator b gespeist und soll mit der aus einer entfernt liegenden Zentrale herangeführten Lei- 
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  Diese Hilfsmotoren tragen in gleicher Weise, wie bei der früher beschriebenen Anordnung die Generatoren selbst, an Ständern und Läufern Kontakte und Gegenkontakte f und g bzw. h und i, die in Reihe geschaltet und so eingestellt sind, dass sie bei eintretendem Synchronismus den von der Stromquelle k gespeisten Hilfsstromkreis   J ! schliessen.   In diesem Stromkreis liegt ein Relaisschalter   in,   der die Hauptschalter   n   bzw. o betätigt. Die Schalter ql und q2 sind vorhanden, um die Synchronisiervorrichtung sowohl zum Zuschalten der Maschine   b auf d1ts ptwa   von einer andern Stromquelle her unter Spannung stehende Netz a, als auch zum Parallelschalten der Netze a und c verwenden zu können. Zum Schutz gegen das Übertreten von Hochspannung wird der Steuerstromkreis zweckmässig geerdet. 



   Diese Anordnung eignet sich auch zum Zusammenschalten von Versorgungsgebieten in Unterwerken. Das Schaltbild einer solchen Anlage ist an dem Beispiel der Fig. 4 wiedergegeben. Die aus verschiedenen Kraftwerken gespeisten Fernleitungen 1 und 2 sollen zusammengekoppelt werden. Zum Parallelschalten der beiden Netzhälften dient der Hauptschalter 4, der von dem Schalterrelais 5 betätigt wird. 



  Der Steuerstromkreis dieses Relais wird aus der Stromquelle k gespeist und kann durch einen zweiten Relaisschalter m geöffnet und geschlossen werden. Der Erregerstromkreis des Relaissehalters m, der aus der gleichen Stromquelle k gespeist werden kann, steht unter dem Einfluss der Kontaktvorrichtung, die, wie oben beschrieben, an den beiden Hilfsmotoren angeordnet ist. 



   Durch die Anordnung der Hilfsmotoren, die von den parallel zu   sehaltenden   Anlagen gespeist werden, wird erreicht, dass das Hinzuschalten des zweiten Netzes dann erfolgt, wenn tatsächlich Synchronismus vorhanden ist, und es werden Fehler vermieden, die dadurch eintreten können, dass dieNetzspannung gegenüber der Maschinenspannung infolge der Eigenart der Belastung oder aus sonstigen Gründen in der Phase verschoben ist. 



   Um beim Einregeln der Maschinen auf Synchronismus beurteilen zu können, ob der zuzuschaltende Generator dem bereits in Betrieb befindlichen in Phase vor-oder nacheilt, kann man mit der Anordnung eine Signalvorrichtung verbinden, die z. B. aus Lampen besteht und anzeigt, in welchem Sinne eine Phasenverschiebung vorzunehmen ist. Der Erfindung gemäss sind ausser den zwecks Schliessung des Relaisstromkreises vorgesehenen Kontakten im Umdrehungssinne vor bzw. hinter denselben am Ständer oder Läufer weitere Hilfskontakte angeordnet, die beim BerÜhren des Kontaktes einen Stromkreis zur Betätigung der Signalvorrichtung schliessen. 



   Eine solche   Ausführungsform   ist in Fig. 5 veranschaulicht. Die Kontaktscheiben Sl und s2, welche an den Ständern der Hilfsmotoren befestigt sind, tragen drei oder auch mehr Kontakte   a"i, yi, Si   bzw. x2, y2, z2. Gegenkontakte p1 und p2 sind mit den Läufern der Hilfsmotoren verbunden. Diese umlaufenden Kontakte Pi und pz stehen über Schleifringe V1 und Vz sowie Bürsten   Mi   und u2 unter der Spannung einer Stromquelle t. Kommen die Kontakte und Gegenkontakte in Berührung, so werden dadurch Stromkreise 
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   Laufen die beiden Motoren synchron, so fliesst der Strom der Batterie t über die Bürste   Mi   und den Schleifring   fi,   ferner über das Kontaktpaar p1, x1 durch die Magnetwicklung des Schalterrelais zweiter über x2, p2, u2, v2 zurück zur Batterie t. Eilt dagegen die zugeschaltete Maschine der bereits im Betriebe befindlichen in der Phase vor oder nach, so wird nach einer gewissen Zeit der Fall eintreten, dass der Läuferkontakt, z. B.   pi, mit yi   in Berührung kommt, während gleichzeitig x2 und p2 sich berühren. Der Strom bringt dann die Lampe   Mi zum Aufleuchten   und gibt dadurch zu erkennen, dass die zuzuschaltende Maschine in der Phase vor-oder nacheilt. Die entgegengesetzte Phasenverschiebung macht sich durch Aufleuchten der anderen Lampe W2 bemerkbar. 



   Man kann noch eine Reihe weiterer Zwischenkontakte mit den zugehörigen Lampen anordnen, um den Grad der Annäherung an den Synchronismus erkennen zu lassen. Man ordnet dann die Lampen 
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   Man kann die Kontakte x1   oder a2   auch verschiebbar anordnen und dadurch eine unter Umständen erwünschte Phasenverschiebung zwischen den parallel zu schaltenden Maschinen erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Synchronisieren von Wechselstromanlagen (Netzen, Maschinen), dadurch gekennzeichnet, dass an den Ständern und an den Läufern der zu synchronisierenden Maschinen Kontakte   (f, g)   und Gegenkontakte (h, t) angeordnet sind, die bei gleicher relativer Lage von Ständerpolpaar und Läuferpolpaar in den zu synchronisierenden   Maschinen gemeinsam   einen Relaisstromkreis für die Hauptschalter betätigen (Fig. 1).

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktpaare der zu synchronisierenden Maschinen in Reihe im Betätigungsstromkreis für die Hauptschalter liegen. <Desc/Clms Page number 4>
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit den Kontaktpaaren der zu synchronisierenden Maschinen Relais (r, g) zum Spannungsvergleich liegen (Fig. 2).
    4. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsspuhn (m, 11) dpr Hauptschalter parallel im Betätigungsstromkreis liegen. EMI4.1 wird.
    6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für zu synchronisierende Zentralen grosser Entfernung Betätigungsströme dienen, die den Starkströmen ilbergelagert sind.
    7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 6, gekennzeichnet durch Hochfrequenzstiöme als Betätigungsströme.
    8. Anordnung nach den Ansprüchen 1. 6 und 7. dadurch gekennzeichnet, dass in den Betatiunn- EMI4.2 Synchronmotoren (e1, e2) Kontakte (f, h) und Gegenkontakte (g, i) angeordnet sind, die bei reicher relativer Lage der Ständerpolpaare zu den Läuferpolpaaren der Synchronmotoren gemeinsam den Steuerstromkreis (k) für die Hauptschalter betätigen.
    11. Anordnung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktpaare der Synchronmotoren in Reihe im Steuerstromkreis für die Hauptschalter liegen.
    12. Anordnung nach den Ansprüchen 9 und 1 10, gekennzeichnet durch Signalvorrichtungen, welche EMI4.3 anzeigen.
    13. Anordnung nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den bei Synchronismus der Hilfsmotoren sich berührenden Kontakten dz bzw. pi, 2) am Ständer oder Läufer der Hilfsmotoren weitere Kontakte (y1, z1, y2, z2) angebracht sind, welche Stromkreise zur Betätigung der Signalvorrichtung (w1, w2) schliessen (Fig. 5).
    14. Anordnung nach den Ansprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte, welche die Stromkreise zur Betätigung der Signalvorrichtung schliessen, gleichzeitig Erregerstromkreise zur Betätigung des Hauptschalterrelais (r1) schliessen.
    15. Anordnung nach den Ansprüchen 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt"oder EMI4.4
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