AT96766B - Vorrichtung zur Prüfung von Filmstreifen. - Google Patents

Vorrichtung zur Prüfung von Filmstreifen.

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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description


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    Vorrichtung zur Prüfung   von Filmstreifen. 



    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Prüfung von Filmstreifen, um Fehler, wie abnorm angelegte Löcher und Schlitze sowie abnorm verlegte Streifen, festzustellen. Die Vorrichtung spricht mit der grössten Feinheit auf die Fehler in den Streifen an und hält, wenn Fehler angetroffen sind, selbsttätig den Vorschub des Streifens an, ohne ihn zu beschädigen. 



  Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Zeichnungen, in welchen Fig. 1 und 2 Aufriss und   
 EMI1.1 
 7,8, 9, 10, 12,13 und 18 Einzelheiten ; Fig. 11 ein Schema des zu prüfenden Streifens ; Fig. 14,   lu, la   und 17 Einzelheiten für eine andere Ausführungsform des Fehlersuchers (Wächters) ; Fig. 19 und 20 eine andere Ausführungsform für die überwachenden L   itungen,   welche von dem Elektromagneten zu dem Wächter und zu dom Motor führen, zeigen. 



   Das Maschinenbett 1, ruhend auf Flanschen 2, trägt den Lagerbock 3 mit der Welle 4. die die abnehmbare Filmrolle 5 antreibt. Ein Bremsschuh 6 (Fig. 12) wird von einer in dem Lagerbock 3 geführten Stange 7 getragen. Die Stange 7 ist mit dem Hebel 8 gelenkig verbunden, der seinen Stützpunkt bei 9 hat und ein   Laufgewicht 10 trägt.   Der Bremsschuh 6 wirkt auf die Bremstrommel   11,   die auf der Welle 4 sitzt. Das Gehäuse 12   umschliesst Bremsschuh   und Bremstrommel. An dem anderen Ende des Bettes 1 befindet sich der Lagerbock 20 zur Aufnahme des Gehäuses 21 und der Welle 22 für die abnehmbare Aufwickelrolle 23. Ein Elektromotor 24 treibt die Welle 22 durch Zahnräder 25, 26, Welle 27, 
 EMI1.2 
 und das Gegendruckkugellager   82, 38,   34 (Fig. 9).

   Die   Stirnfläche   35 des Schraubenrades 30 ist da, s eine Element einer   Eeibungskuppelung, während   das zugehörige Element von dem auf dem Zapfen 29 losen Bund 36 gebildet wird, die mit der Welle 22 durch Bügel 37 verbunden ist. Der abgesetzte Teil 38 des Zapfens 29 trägt eine Schraubenfeder. 39, welche den Bund 36 an das Schraubenrad   80   andrückt. Die Welle 22 kann dem Zug des zu prüfenden Streifens nachgeben, so dass er nicht mit   gleichförmiger   Umfangsgeschwindigkeit läuft. 



   Die Streifenzuführung besteht aus einem Paar   Zuführungsrollen   50, 51 (Fig. 1, 2,7), welche in den Ständern 52,53 gelagert sind. 54 ist ein Gehäuse. Die Walzen 50, 51 werden durch an jedem Ende sitzende Federn 55 gegeneinander   gedrückt   und durch die Zahnräder 59,   60, Welle 58, Schraubenräder 61   62, Welle 27, Motor 24 angetrieben. Die Walze 50 ist bei 71 abgesetzt, um die   Berührung mit   der Bildfläche des Streifens 70 zu vermeiden. 



   75,76 sind   Führungs-und   Spannrollen ähnlich den Zuführungsrollen, werden durch die Zahnräder 79 und 80 (Fig. 10) angetrieben und durch Federn 81 an jedem Ende aneinander gedrückt. Diese Spannrollen können durch den Streifen selbst gedreht oder von den Zuführungsrollen durch Riemen 199   (Fig. 18) angetrieben werden. 



  In Fig. 11 ist der Abschnitt eines Streifens gezeigt, der mit Öffnungen 85 in den normalen   Abständen für die Antriebsräder versehen ist. Der Streifen habe verschiedene Fehler, z. B. sei die Öffnung   85 ungewöhnlich   breit ; zwei oder drei nebeneinanderliegende Öffnungen 85 mögen zusammenlaufen, ein Schlitz 86 liege zwischen zwei Öffnungen 85 oder an der Kante bei 87,   ?. Wenn   der Streifen geschnitten und wieder zusammengesetzt wird, so kann es vorkommen, dass die für den ungestörten 
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 vorübergehenden Streifens federnd nachgibt und anspricht, wenn er auf einen Fehler, wie ein Loch, einen Schlitz od. dgl., trifft.

   Vorzugsweise werden zwei Stifte 92. einer für jeden Rand des Streifens, ver- 
 EMI2.2 
 in Richtung der Bewegung bei 96 geneigt, um nicht plötzlich abfallende Ansätze entgegen der Bewegung darzubieten. Die Enden der Stifte 92 gestatten das Vorbeigehen normaler Öffnungen 85 ohne Ansprechen,   weil dann der Streifen die Stiftein die Walze 91 hineindrückt. Sollte ein Schlitz oder eine andere anormale     Öffnung   vorhanden sein, dann wird der Stift   92   soweit vorgestossen, dass er auf den Fehler anspricht. 



  Jede beliebige Zahl von Stiften 92 kann verwendet werden. 



   Um die Abwesenheit von normalen Öffnungen   83   und die Anwesenheit von anormalen Streifenstellen zu finden, ist ein zylindrischer Streifenträger 97 (Fig. 16) auf einer in den Ständern 52, 53 gelagerten Achse frei drehbar. Einer oder eine   Reihe von FÜhlerstiften99   treten aus dem drehbaren Träger9, 
 EMI2.3 
 erscheinen die   Fühlerstiite   99 auf jeder Seite des Trägers 97, die   Beschreibung   d-r einen Seite genügt daher. 100 (Fig. 5 und 6) bezeichnet einen   Streifenwächter   in Gestalt eines Stabes oder einer Stange mit einem Fühler 101 oberhalb des Streifens an dem einen Ende und einem Haken 102 (Fig.

   6) an   dell   
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 sein, dann spricht das Ende des betreffenden Fühlerstiftes 99 an, indem es das anormale   Streifenstiick,   das die Stelle der Öffnung ausfüllt, berührt und der Streifen wird aus seiner normalen   Bahn gerückt.   



    Der abgerückte Teil des Streifens beriihrt den Fiihler 101 und bewegt die Stange 100 und seinen l-Lken 102.   



  Hierauf verlässt der gerade ansprechende Fühlerstift 99 seine ansprechende Stellung, lässt din Streifen in seine normale Bahn   zurückkehren   und den Fühler 101 in   s ? ine Stellung neben dem Streif'n vor-   zugsweise aber in einigem Abstande von ihm abwärts schwingen. 



   Der Träger   91,   welcher den Fühlerstift 92 trägt, wird von der Welle 110 getragen und dreht sich mit ihr ; an dieser Welle ist eine Handkurbel 111 zur Drehung des Streifenträgers 91 und des Stiftes   92   befestigt. Es ist ersichtlich, dass die Stifte 92 so gelagert sind, dass sie sowohl eine   Längsschwingung   
 EMI2.6 
 art enthält der Antriebsstromkreis für den Motor 24 die Leitungen   22. 3   und 116 und eine Steuerung für den Motor, die bei 117 schematisch angedeutet ist ; sie enthält einen Schalter   118,   der in Fig. 3 offen dargestellt ist und den Motor 24 von der Stromzufuhr ausschaltet. In Fig. 1   ist der Schalter 118   geschlossen   und   der Motor 24 läuft. 



   Der Generator 119 kann von dem Motor 24 durch Riemen 120 angetrieben werden. In Fig. : 3 versieht der Generator den Elektromagneten 121 durch Leitungen 122, 123 und 124 mit Strom, der   Magnet ist in dem Generatorstromkreis in Reihe geschaltet. Um den Stromkreis für den Elektromagneten   zu steuern, ist ein Ständer 125 vorgesehen, dessen Kreuzstüc 126 aus Isoliermaterial Kontaktstifte 127 für die Leitungen   123,     124   trägt.

   Um den Stromkreis für den Elektromagneten zu schliessen und zu unterbrechen, ist eine Steuerung, welche aus den beiden Fingern 131 und   232 (Fig. 5)   besteht, vorgesehen : diese sind bei 133 an dem Ständer 134 für gleichzeitige Bewegung drehbar gelagert   und   die nebeneinanderliegenden Enden dieser Arme tragen auf der einen Seite des Drehzapfens eine leitende Platte 135, welche sich gleichzeitig entweder in oder ausser Kontakt mit den Stiften 127 bewegt. Die Arme 131 und 132 bestehen aus Isoliermaterial und können Übergewicht haben, so dass die Kontaktplatte 135 selbsttätig den Kontakt mit den Stiften 127 herzustellen sucht.

   Wenn das prüfende   Instrument eingerückt   
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 EMI3.1 
 so unmittelbar zum Heben der Arme 131 dienen, um den Kontakt zwischen der Platte 135 und den Stiften,   12'"/zu unterbrechen.   



   Der Anker 140 ist mit einem Arm 141 verbunden, der mit dem Streifenträger 19 mittels der Verbindungsstange    und   des   Ll'nkers 148 drehbar   ist, die Stange 142 hat einen   Absatz-M4.   Eine kraftsammelnde Feder 145 umgibt die   Stange 142,   das eine Ende der Feder stützt sich gegen den Absatz 144 und das andere Ende gegen die Fläche 146 des Ständers   52.   Wenn der Anker 140 von dem Elektromagneten 121 festgehalten wird, wird die Feder   145     zusammengepresst   und dient als Kraftspeicher, um den Stift 92 mit dem Streifen zu bewegen, Wfim der Anker freigegeben wird.

   Wenn ein Fehlersucher 92 oder ein Fühlerstift 99 auf den Streifen anspricht, werden die Arme 131 so beeinflusst, dass der Stromkreis des Elektromagneten unterbrochen wird und die Feder 145 dem Sucher 92 eine Drehbewegung zur Verschiebung des Streifens erteilt, und die Feder beeinflusst auch die Steuerung 118, der Motor 24 
 EMI3.2 
 oder erregt, der Elektromagnet   121   wird erregt, der Anker 140 wird mit dem Elektromagneten in Berührung gebracht, die Feder 145 wird in den kraftsammelnden Zustand gesetzt und das Instrument ist für eine andere   Prüfung   eingerückt. 



   Fig. 10,14, 15, 16 und 17 zeigen andere Ausführungsformen der in Fig. 1 dargestellten Vorrich-   tung.   In Fig. 14 und 17 ist der Schwanz   138   der Sucherstifte fortgelassen und die Löcher in dem drehbaren Streifenträger 167 sind durch Pfropfen 161 verschlossen. Auch sind in diesen Abbildungen der Elektromagnet und seine Leitungen fortgelassen. An ihre Stelle tritt eine drehbar gelagerte Welle 162 mit Handgriff   163 und Mitnehmer , für   einen Zahn   165   eines   Armes 166,   der sich mit dem drehbaren   Streifenträger. 267 bewegt   ; dieser   entspricht im allgemeinen dem   vorher beschriebenen   Streifenträger 91.   
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 fortgelassen werden.

   Die Antriebsverbindungen zwischen dem Motor 24 und dem Streifen sind ähnlich wie vorher beschrieben. 
 EMI3.4 
 

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 EMI4.1 
 führungsrollen gezeigt. 



   In Fig. 18 ist der Stromunterbrecher für den Stromkreis des   Elektromagneten gegenuber   den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 5   etwas abgeändert. Die   Polklemmen 127 treten in eine Isolierplatte 200, welche von dem Block 201 getragen wird. Durch den Block 201 tritt eine \ehe 202 für zwei Stahlarme 203 hindurch, deren linke Enden (Fig. 20) in oder ausser Berührung mit den   Stiften 121   
 EMI4.2 
 und   138   in   Berührung   kommen, um die Arme zur Unterbrechung des Stromkreises einzurücken. 205 bezeichnet eine leitende Hülse, welche die Arme 203 auseinanderhält und elektrischen Kontakt mit ihnen herstellt. 



   Jede der dargestellten Ausführungsformen erfüllt den   Erfindungszweck,   jedoch ist die in Fig. 18 gezeigte die bevorzugte. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 
1. Vorrichtung zum Prüfen von Filmstreifen für lebende Photographien od. dgl.. dadurch gekennzeichnet, dass ein Fehlersucher (92, 99) zum Filmstreifen (70) in ansprechender Stellung entgegen Reiner Bewegung gehalten wird und beim Ansprechen mit ihm vorrückt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrücken des Suchers (92) seine Ausschaltung aus der ansprechenden Lage veranlasst.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiten Fehlerueher (99), b. tehend EMI4.3 geschaltet ist, der das Vorrücken des Fehlersuchers (92) n n. eh dem Ansprechen zu unterstützen beginnt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Motor zum Bewegen des Streifens (70) und einen Elektromagneten (121) zum Halten des Suchers (92) entgegen dem Vorrücken mit dem Streifen (70). 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Filmstreifen (70) dutch einen EMI4.4 in der ansprechenden Stellung hält, der aber beim Ansprechen einen Schalter für den Magnetstromkreis und durch diesen einen Schalter (118) des Motorstromkreises öffnet.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wiedereinrücken des Suchers (92) in die ansprechende Stellung nach seinem Vorrücken mit dem Streifen (70) den Schalter (118) des Motorstromkreises schliesst und den Elektromagneten (121) erregt.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den den Fehlersucher (92) in ansprechender Stellung haltenden Elektromagneten (121) ein Kraft, ammler (145) (z. B. Feder) gesperrt wird, der beim Ansprechen des Fehlersuchers (92) ausgelöst, also vom Elektromagneten (121) freigegeben wird. EMI4.5 auf den Streifen (70) Eingerückt wird.
    10. Vorrichtung nach An pruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifensteuerung EMI4.6 gerückt wird.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anspruchen des Fehlersuchers ! (99) auf den Streifen (70) die Motorsteuerung (118) eingerückt wird.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzenpaar für die Streifen- Zuführung (50, 51), das Walzenpaar für die St'-eifenführung (75, 76) und -spannung, die Ablauf- (5) EMI4.7 ziehung zu einander stehen, dass der Kraftsammler (145) die Bremse (6) beim Ansprechen des Suchers (92)beeinflusst.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Wiedereinrücken des Suchers (92) in die ansprechende Stellung np. ch seinem Vorrücken mit dem Streifen (70) die Bremse (6) auslöst, den Motor (24) erregt und den Kraftsammler . einrückt und ihn in der Bereitschaftstellung hält. EMI4.8
AT96766D 1923-04-19 1923-04-19 Vorrichtung zur Prüfung von Filmstreifen. AT96766B (de)

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