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Vorrichtung zur Prüfung von Filmstreifen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Prüfung von Filmstreifen, um Fehler, wie abnorm angelegte Löcher und Schlitze sowie abnorm verlegte Streifen, festzustellen. Die Vorrichtung spricht mit der grössten Feinheit auf die Fehler in den Streifen an und hält, wenn Fehler angetroffen sind, selbsttätig den Vorschub des Streifens an, ohne ihn zu beschädigen.
Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Zeichnungen, in welchen Fig. 1 und 2 Aufriss und
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7,8, 9, 10, 12,13 und 18 Einzelheiten ; Fig. 11 ein Schema des zu prüfenden Streifens ; Fig. 14, lu, la und 17 Einzelheiten für eine andere Ausführungsform des Fehlersuchers (Wächters) ; Fig. 19 und 20 eine andere Ausführungsform für die überwachenden L itungen, welche von dem Elektromagneten zu dem Wächter und zu dom Motor führen, zeigen.
Das Maschinenbett 1, ruhend auf Flanschen 2, trägt den Lagerbock 3 mit der Welle 4. die die abnehmbare Filmrolle 5 antreibt. Ein Bremsschuh 6 (Fig. 12) wird von einer in dem Lagerbock 3 geführten Stange 7 getragen. Die Stange 7 ist mit dem Hebel 8 gelenkig verbunden, der seinen Stützpunkt bei 9 hat und ein Laufgewicht 10 trägt. Der Bremsschuh 6 wirkt auf die Bremstrommel 11, die auf der Welle 4 sitzt. Das Gehäuse 12 umschliesst Bremsschuh und Bremstrommel. An dem anderen Ende des Bettes 1 befindet sich der Lagerbock 20 zur Aufnahme des Gehäuses 21 und der Welle 22 für die abnehmbare Aufwickelrolle 23. Ein Elektromotor 24 treibt die Welle 22 durch Zahnräder 25, 26, Welle 27,
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und das Gegendruckkugellager 82, 38, 34 (Fig. 9).
Die Stirnfläche 35 des Schraubenrades 30 ist da, s eine Element einer Eeibungskuppelung, während das zugehörige Element von dem auf dem Zapfen 29 losen Bund 36 gebildet wird, die mit der Welle 22 durch Bügel 37 verbunden ist. Der abgesetzte Teil 38 des Zapfens 29 trägt eine Schraubenfeder. 39, welche den Bund 36 an das Schraubenrad 80 andrückt. Die Welle 22 kann dem Zug des zu prüfenden Streifens nachgeben, so dass er nicht mit gleichförmiger Umfangsgeschwindigkeit läuft.
Die Streifenzuführung besteht aus einem Paar Zuführungsrollen 50, 51 (Fig. 1, 2,7), welche in den Ständern 52,53 gelagert sind. 54 ist ein Gehäuse. Die Walzen 50, 51 werden durch an jedem Ende sitzende Federn 55 gegeneinander gedrückt und durch die Zahnräder 59, 60, Welle 58, Schraubenräder 61 62, Welle 27, Motor 24 angetrieben. Die Walze 50 ist bei 71 abgesetzt, um die Berührung mit der Bildfläche des Streifens 70 zu vermeiden.
75,76 sind Führungs-und Spannrollen ähnlich den Zuführungsrollen, werden durch die Zahnräder 79 und 80 (Fig. 10) angetrieben und durch Federn 81 an jedem Ende aneinander gedrückt. Diese Spannrollen können durch den Streifen selbst gedreht oder von den Zuführungsrollen durch Riemen 199 (Fig. 18) angetrieben werden.
In Fig. 11 ist der Abschnitt eines Streifens gezeigt, der mit Öffnungen 85 in den normalen Abständen für die Antriebsräder versehen ist. Der Streifen habe verschiedene Fehler, z. B. sei die Öffnung 85 ungewöhnlich breit ; zwei oder drei nebeneinanderliegende Öffnungen 85 mögen zusammenlaufen, ein Schlitz 86 liege zwischen zwei Öffnungen 85 oder an der Kante bei 87, ?. Wenn der Streifen geschnitten und wieder zusammengesetzt wird, so kann es vorkommen, dass die für den ungestörten
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vorübergehenden Streifens federnd nachgibt und anspricht, wenn er auf einen Fehler, wie ein Loch, einen Schlitz od. dgl., trifft.
Vorzugsweise werden zwei Stifte 92. einer für jeden Rand des Streifens, ver-
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in Richtung der Bewegung bei 96 geneigt, um nicht plötzlich abfallende Ansätze entgegen der Bewegung darzubieten. Die Enden der Stifte 92 gestatten das Vorbeigehen normaler Öffnungen 85 ohne Ansprechen, weil dann der Streifen die Stiftein die Walze 91 hineindrückt. Sollte ein Schlitz oder eine andere anormale Öffnung vorhanden sein, dann wird der Stift 92 soweit vorgestossen, dass er auf den Fehler anspricht.
Jede beliebige Zahl von Stiften 92 kann verwendet werden.
Um die Abwesenheit von normalen Öffnungen 83 und die Anwesenheit von anormalen Streifenstellen zu finden, ist ein zylindrischer Streifenträger 97 (Fig. 16) auf einer in den Ständern 52, 53 gelagerten Achse frei drehbar. Einer oder eine Reihe von FÜhlerstiften99 treten aus dem drehbaren Träger9,
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erscheinen die Fühlerstiite 99 auf jeder Seite des Trägers 97, die Beschreibung d-r einen Seite genügt daher. 100 (Fig. 5 und 6) bezeichnet einen Streifenwächter in Gestalt eines Stabes oder einer Stange mit einem Fühler 101 oberhalb des Streifens an dem einen Ende und einem Haken 102 (Fig.
6) an dell
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sein, dann spricht das Ende des betreffenden Fühlerstiftes 99 an, indem es das anormale Streifenstiick, das die Stelle der Öffnung ausfüllt, berührt und der Streifen wird aus seiner normalen Bahn gerückt.
Der abgerückte Teil des Streifens beriihrt den Fiihler 101 und bewegt die Stange 100 und seinen l-Lken 102.
Hierauf verlässt der gerade ansprechende Fühlerstift 99 seine ansprechende Stellung, lässt din Streifen in seine normale Bahn zurückkehren und den Fühler 101 in s ? ine Stellung neben dem Streif'n vor- zugsweise aber in einigem Abstande von ihm abwärts schwingen.
Der Träger 91, welcher den Fühlerstift 92 trägt, wird von der Welle 110 getragen und dreht sich mit ihr ; an dieser Welle ist eine Handkurbel 111 zur Drehung des Streifenträgers 91 und des Stiftes 92 befestigt. Es ist ersichtlich, dass die Stifte 92 so gelagert sind, dass sie sowohl eine Längsschwingung
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art enthält der Antriebsstromkreis für den Motor 24 die Leitungen 22. 3 und 116 und eine Steuerung für den Motor, die bei 117 schematisch angedeutet ist ; sie enthält einen Schalter 118, der in Fig. 3 offen dargestellt ist und den Motor 24 von der Stromzufuhr ausschaltet. In Fig. 1 ist der Schalter 118 geschlossen und der Motor 24 läuft.
Der Generator 119 kann von dem Motor 24 durch Riemen 120 angetrieben werden. In Fig. : 3 versieht der Generator den Elektromagneten 121 durch Leitungen 122, 123 und 124 mit Strom, der Magnet ist in dem Generatorstromkreis in Reihe geschaltet. Um den Stromkreis für den Elektromagneten zu steuern, ist ein Ständer 125 vorgesehen, dessen Kreuzstüc 126 aus Isoliermaterial Kontaktstifte 127 für die Leitungen 123, 124 trägt.
Um den Stromkreis für den Elektromagneten zu schliessen und zu unterbrechen, ist eine Steuerung, welche aus den beiden Fingern 131 und 232 (Fig. 5) besteht, vorgesehen : diese sind bei 133 an dem Ständer 134 für gleichzeitige Bewegung drehbar gelagert und die nebeneinanderliegenden Enden dieser Arme tragen auf der einen Seite des Drehzapfens eine leitende Platte 135, welche sich gleichzeitig entweder in oder ausser Kontakt mit den Stiften 127 bewegt. Die Arme 131 und 132 bestehen aus Isoliermaterial und können Übergewicht haben, so dass die Kontaktplatte 135 selbsttätig den Kontakt mit den Stiften 127 herzustellen sucht.
Wenn das prüfende Instrument eingerückt
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so unmittelbar zum Heben der Arme 131 dienen, um den Kontakt zwischen der Platte 135 und den Stiften, 12'"/zu unterbrechen.
Der Anker 140 ist mit einem Arm 141 verbunden, der mit dem Streifenträger 19 mittels der Verbindungsstange und des Ll'nkers 148 drehbar ist, die Stange 142 hat einen Absatz-M4. Eine kraftsammelnde Feder 145 umgibt die Stange 142, das eine Ende der Feder stützt sich gegen den Absatz 144 und das andere Ende gegen die Fläche 146 des Ständers 52. Wenn der Anker 140 von dem Elektromagneten 121 festgehalten wird, wird die Feder 145 zusammengepresst und dient als Kraftspeicher, um den Stift 92 mit dem Streifen zu bewegen, Wfim der Anker freigegeben wird.
Wenn ein Fehlersucher 92 oder ein Fühlerstift 99 auf den Streifen anspricht, werden die Arme 131 so beeinflusst, dass der Stromkreis des Elektromagneten unterbrochen wird und die Feder 145 dem Sucher 92 eine Drehbewegung zur Verschiebung des Streifens erteilt, und die Feder beeinflusst auch die Steuerung 118, der Motor 24
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oder erregt, der Elektromagnet 121 wird erregt, der Anker 140 wird mit dem Elektromagneten in Berührung gebracht, die Feder 145 wird in den kraftsammelnden Zustand gesetzt und das Instrument ist für eine andere Prüfung eingerückt.
Fig. 10,14, 15, 16 und 17 zeigen andere Ausführungsformen der in Fig. 1 dargestellten Vorrich- tung. In Fig. 14 und 17 ist der Schwanz 138 der Sucherstifte fortgelassen und die Löcher in dem drehbaren Streifenträger 167 sind durch Pfropfen 161 verschlossen. Auch sind in diesen Abbildungen der Elektromagnet und seine Leitungen fortgelassen. An ihre Stelle tritt eine drehbar gelagerte Welle 162 mit Handgriff 163 und Mitnehmer , für einen Zahn 165 eines Armes 166, der sich mit dem drehbaren Streifenträger. 267 bewegt ; dieser entspricht im allgemeinen dem vorher beschriebenen Streifenträger 91.
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fortgelassen werden.
Die Antriebsverbindungen zwischen dem Motor 24 und dem Streifen sind ähnlich wie vorher beschrieben.
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führungsrollen gezeigt.
In Fig. 18 ist der Stromunterbrecher für den Stromkreis des Elektromagneten gegenuber den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 5 etwas abgeändert. Die Polklemmen 127 treten in eine Isolierplatte 200, welche von dem Block 201 getragen wird. Durch den Block 201 tritt eine \ehe 202 für zwei Stahlarme 203 hindurch, deren linke Enden (Fig. 20) in oder ausser Berührung mit den Stiften 121
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und 138 in Berührung kommen, um die Arme zur Unterbrechung des Stromkreises einzurücken. 205 bezeichnet eine leitende Hülse, welche die Arme 203 auseinanderhält und elektrischen Kontakt mit ihnen herstellt.
Jede der dargestellten Ausführungsformen erfüllt den Erfindungszweck, jedoch ist die in Fig. 18 gezeigte die bevorzugte.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Prüfen von Filmstreifen für lebende Photographien od. dgl.. dadurch gekennzeichnet, dass ein Fehlersucher (92, 99) zum Filmstreifen (70) in ansprechender Stellung entgegen Reiner Bewegung gehalten wird und beim Ansprechen mit ihm vorrückt.