AT96474B - Elektrische Nahtschweißmaschine. - Google Patents

Elektrische Nahtschweißmaschine.

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AT96474B
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Braun Bruening & Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Elektrische Nahtschweissmaschine.   
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 der Rollen stattfindet und mehrere undichte Stellen entstehen. In der Praxis hilft man sich bisher gegen diesen Übelstand dadurch, dass man durch vorhergehende Punktschweissung die Böden durch recht viele Punkte heftet. Dieses Punktieren ist jedoch umständlich und zeitraubend.   Die vielen Heftpunkte müssen.   
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 mit dem für die Schweissung günstigsten Druck gearbeitet wird. Bei dickerem Material wird jedoch häufig ein umgekehrtes   Arbeitsverfahren erwünscht sein Hier wird man   den langen Schritt unter höherem 
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Die Erfindung bietet infolge ihrer weitgehenden Anpassungsfähigkeit bedeutende Vorteile.

   Man kann, wie schon oben beschrieben. beim Einschweissen von Böden in Gefässe auch dann noch dichte Nähte erzielen.   wenn   Zarge und Boden nicht genau zueinander passen. Auch kann man bei dickeren oder s teiferen 
 EMI2.3 
 ist eine Einzelheit in   grösserem Massstabe  
Der Elektrodenträger   1,   der um 2 schwingbar ist. trägt die Elektrodenrolle 3. Die Gegenrolle 4 sitzt am ändern Arm 5. Auf der Welle 6 der Elektrodenrolle 3 sitzt ein Rad 7 mit Verzahnung. Auf diesem Rad arbeiten zwei Sperrklinken   9,   10. die von einem   Schwinghebel n getragen werden,   der um die Elektrodenachse schwingend mittels Exzenter oder Kurbel von der Hauptwelle 12 aus mittels Koppel 8 
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 genähert werden, um verschiedene Fortschritte erzielen zu können.

   Um nun die beiden Sehrittlängen voneinander verschieden zu machen und den Pilgerschritt fortschreitend zu erzielen, ist am   Sperrtrieh   folgende Anordnung vorgesehen. 



   Neben dem Sperrad sitzt gemäss Fig. 2 ein Kreissegment 13. welches in der Drehrichtung durch die Schraube 14 verstellbar ist. Die   Sperrklinken 9, 10   sind   breiter gehalten als das Zahnrad ?'. Wird nun   
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 erfolgt dann also in der   Bewegungsriehtung   der andern leerganglosen Klinke 10. Ebenso kann natürlich bei Verstellung des Segments nach der andern Seite der   kurze Schritt auf   die andere Seite verlegt werden. 



   Damit nun die Schaltung, wie oben beschrieben, immer nur in einer Phase erfolgt, ist der Primärschalter   15, 16   mit seinen Kontaktteilen auf je einem Teil der aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen bestehenden Koppel angeordnet, in der Abbildung so, dass die Schaltung beim kurzen Sehritt des Pilgerschrittes erfolgt. Ein auf der Hauptwelle sitzendes   Exzenter 77 drückt unter   eine Rolle   18, u. zw. wird   dieses Exzenter auf der Welle so versetzt angeordnet. dass es den   Elektrodendruck   in der   gewünschten   Phase des Pilgerschrittes erhöht. Durch die Spiralfeder 19. welche einstellbar ist. wird diese Druck-   erhöhung reguliert.   



   Die Maschine kann auch in folgender Weise benutzt werden : der   Schweissstrom   bleibt dauernd eingeschaltet, während die beiden Bewegungsphasen des Pilgerschrittes mit verschiedenen Geschwindigkeiten ausgeführt werden, wobei dann die Stärke des   Schweissstromes   derart zu bemessen ist. dass eine Schweissung nur in der mit der kleineren Geschwindigkeit vor sich   gehenden   Phase des   Pilgerschrittes   
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 erreichte Wärme unterhalb der Schweisswärme bleibt. 



   Bekanntlich ist, um bei bewegten Elektroden in dem sich   zwischen   den Elektroden bewegenden Material Schweisswärme zu. erhalten, eine je nach   Stromstärke   bestimmte Geschwindigkeit notwendig. so dass bei einer grösseren Geschwindigkeit und gleicher Stromstärke eine Schweissung nicht erreicht wird. 



   Um nun diese verschiedenen Geschwindigkeiten der beiden Phasen einfach zu erreichen, wird. beispielsweise unter Verwendung der beschriebenen Sperrwerksvorrichtung. der Antrieb der die Sperrklinke bewegenden Koppel mittels einer Kurbelschwinge oder Kurvenscheibe mit   entsprechender Knr-   
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 ssung erfolgt. 



   Auf diese Weise kann man Nähte an hartem und sprödem Material derart   schweissen,   dass beim 
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 Keiles zeigt in die Fortschrittsrichtung des Rohres. Die rohrnaht schliesst sich hinter dem Träger. Seitenrollen am Rohr bewirken in bekannter Weise das   Zusammenbiegen   und damit das Schliessen der Naht. 



  Nun wird das Rohr schrittweise bewegt, d. h. das   Rohr erfährt   eine kurze Vorbewegung und steht dann 
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 erreicht hat, wird der   Schweissdruck   ausgeschaltet. Hierauf wird der Elektrodendruck, unter welchem die Schweissung erfolgt, aufgehoben, das Rohr wird mittels der Stützrolle   2. 3   etwas angehoben, so dass die im Durchmesser etwas kleinere   Dornelektrode   innerhalb des lichten Raumes des Rohres frei liegt. Jetzt erfolgt eine neue Vorwärtsbewegung des Rohres in der Richtung des Pfeiles   Il.   Hiebei folgt die äussere Rollenelektrode soweit mit, dass sie auf dem Schlusspunkt des eben geschweissten Nahtstückes bei der hierauf folgenden Schweissung wieder einsetzt. 



   Wie ersichtlich, wird die ganze Rohrnaht in einzelne kurze Stücke zerlegt, welche über einer ruhenden Dornelektrode mittels wandernder Rolle verschweisst werden. Da hiebei eine Bewegung des Rohres unter Reibung auf dem Dorn nicht stattfindet, kann derselbe auch keine Abnutzung erfahren. 



  Wird der Dorn um seine   Längsachse   drehbar angeordnet, so kann derselbe von Hand oder zwangläufig so gedreht werden, dass von Zeit zu Zeit immer wieder eine neue   Axialzone   seiner Oberfläche als Kontakt- 
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 führbar. 



   In Fig. 4 ist nun schematisch ein   Ausführungsbeispiel   einer   Rohrschweissmaschine   dargestellt. 



  Der einfachen Darstellung halber sind alle Einzelteile in die gleiche Ebene verlegt. Eine Hauptwelle trägt ein Exzenter oder eine Kurvenscheibe : M. Diese wirkt mittels Hebelübersetzung 24 und Sperrklinke 25 auf eine Zahnstange 26 und erteilt so dem Rohr eine schrittweise Bewegung. Im gleichen Tempo wird der Rolle.) eine schrittweise hin und her gehende Bewegung mittels eines Sperrtriebes erteilt, dessen Zähne sowohl beim Vor-als auch beim Rückgang wirken ; oder aber die Rolle wird direkt durch Kurbel-oder Kurvenscheibe um die Fortschrittsstrecke hin und her bewegt. Eine andere Kurvenscheibe auf der gleichen Welle hebt, auf die Rolle   27 wirkend,   in der Fortschrittsphase des Rohres die Rolle 3 ab, während gleichzeitig die Tragrolle   22   sich dem Dorn so viel nähert, dass das Rohr den Dorn frei umhüllt. 



   Zwangläufig hiemit ist durch den auf der Hauptwelle sitzenden Stromschalter   28,   Fig.   5.   die   Primärschaltung   so verbunden, dass der   Schweissstrol1l   nur während der Zeit vorhanden ist, in der die Rolle 3 sich in der Richtung des Pfeiles 7 auf der Schweissnaht bewegt. Zu diesem Zwecke trägt der 
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 dem Gegenkontakt 30 den Strom schliesst. Dieser Schalter wird nun so eingestellt, wie es für die Durchführung der oben beschriebenen Arbeitsweise erforderlich ist. Der Schalter kann auch als Ölschalter ausgebildet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Elektrische Nahtschweissmaschine zum Schweissen fortlaufender Nähte mittels Rollenelektrode, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode nach Art der Pilgerschrittbewegung absatzweise weitergeschaltet wird und die   Primärsehajtung   derart mit der Bewegung gekuppelt ist, dass der   Sehweissstrom   immer im kurzen Schritt des   Pilgerschrittes geschlossen, im   langen Schritt dagegen offen ist.

Claims (1)

  1. 2. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwangläufig mit dem Pilger- schritt eine Änderung des Elektrodendruckes stattfindet. der wahlweise im langen oder kurzen Schritt höher sein kann.
    3. Schweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei dauernd eingeschaltetem Schweissstrom die Geschwindigkeit der beiaen Sehrittphasen derart verschieden gewählt wird, dass in der mit grösserer Geschwindigkeit erfolgenden Phase eine Schweissung der Naht nicht erfolgen kann, sondern erst in der mit kleinerer Geschwindigkeit arbeitenden Phase des kurzen Schrittes.
    EMI3.4 förmigen, von einem Querschnitt keilförmig gestalteten Träger getragenen Innenelektrode und einer als Gegenelektrode auf der Aussenseite der Naht wirkenden Rollenelektrode, dadurch gekennzeichnet, dass, bei der Maschine offen zulaufendem und sich hinter dem Dornträger schliessendem Rohr, das Rohr eine schrittweise Bewegung erhält, welchem Rohrfortsehritt die äussere Rollenelektrode drucklos so weit folgt, bis sie auf dem Schlusspunkt des vorhergeschweissten Nahtstückes angelangt ist, worauf in der Ruhe- phase der sehrittweisen Rohrbewegung die Rolle unter Druck und Stromgebung den beim Rohrfortschritt zurückgelegten Weg schweissend rückwärts läuft.
AT96474D 1918-05-21 1918-08-19 Elektrische Nahtschweißmaschine. AT96474B (de)

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