AT96411B - Schaltung zur Feldregelung elektrischer Maschinen. - Google Patents

Schaltung zur Feldregelung elektrischer Maschinen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung zur   Feinregelung   elektrischer Maschinen. 
 EMI1.1 
 



   Nach der Erfindung wird die Reguliermaschine ganz oder teilweise parallel zur   Feldwicklung   oder dem mit der Feldwicklung in Reihe liegenden Vorschaltwiderstand geschaltet und die Hauptmasehine lediglich durch Ände ung der Feldstärke der Reguliermaschine geregelt. Der grosse Vorteil dieser Anordnung besteht   da-in, dass   mit einer   Normalmaschine     für ge@inge St@omstä ke und   kleine Leistung eine weitgehende Regelung der Hauptmaschine möglich ist. Die   Leistung der Maschine wi@   d besonders klein, 
 EMI1.2 
 geschalteten Teil des   Feld, tromkreises schickt   und für den   ändern   Teil des Regelbereiches, als Motor arbeitend, einen Teil des Stenerstromes aufnimmt.

   Die   Reguliermaschine   kann nach Bedaii besonders angetrieben oder mit der Hauptmasehine mechanisch oder elekt hch gekuppelt werden. In der Zeichnung sind Beispiele der Regelein ichtung nach der E findung dargestellt. In Fig. 1 
 EMI1.3 
 parallel zum Vorschaltwiderstand R der Eregung der Hauptmasehine Hm. Die Erregung N der Reguliermaschine sei so eingestellt, dass diese in der Mitte des Regulierbereiehes weder Strom liefert noch aufnimmt. Das Feld N ist zu schwächen, wenn das Feld   jl1 verstä'kt we'den   soll, denn die   elekttomotoiische   Kraft der   Reguliermaschine   Rm sinkt   bei geschwächtem Feld,   so dass ein Zweigstrom parallel zu R über   die Reguliermaschine Rnz in die Mlgnetwicklung M fliesst.

   In diesem Falle wü. de die Regulierrnaschine   also als Motor laufen, im   ander@ Falle,   bei Verstä kung des Feldes   N,   wird sie, als Generator auf den Vorschaltwiderstand arbeitend, den   E@regerstrom für M schwächen.   Die Regelung des Erregerstromes N kann du-eh Hand oder durch   Schnell@egler   bewirkt und so z. B. die Hauptmaschine bei schwankender Umdrehungszahl als Generator auf gleichbleibender Spannung, als Motor auf gleichbleibender Stromstärke gehalten   we : den.   



   Die Schaltung nach Fig. 2 ermöglicht, die   Hauptmaschine   als Motor bei veränderlicher Netzspannung auf unverände licher Umd ehungszahl oder als Generator auf unveränderlichem Strom zu halten. Hiebei liegt die Reguliermasehine Rm parallel zur   E'Tegerwicklung   der Hauptmaschine Hm. 



  Die Errege wicklung N der Reguliermaschine liegt an den Klemmen der   Hauptmaschine.   Bei sinkender Netzspannung wü de die Umd   ehungszahl   der Hauptmaschine bei   unve@ änderlichem   Feld kleiner werden. 



  Da jedoch mit sinkender Klemmenspannung auch die   Stromstä-ke   in der   E regermicklung N   der Reguliermaschine kleiner wi d, so   wi : d   die   Reguliermaschine   wegen ihrer sinkenden elektromotorischen Kraft, mehr   Strom an@nehmen   bzw. weniger Strom in die Magnetwicklung M schicken. Der Spannungsabfall an den Enden des Widerstandes R wird bei wachsendem Strom grösser, mithin die Stromstärke in der Erregerwicklung M abnehmen und die Umd ehungszahl der Hauptmaschine zunehmen. Dmch passende Wahl des Widerstandes Rin bezug auf die Grösse der Hilfsmaschine lässt sich so eine selbsttätige Regelung der Hauptmaschine erreichen. 



   Bei Bedarf kann die Reguliermaschine mit einer Kompound- oder Gegenkompoundwicklung versehen we den, wobei sich der weitere Vorteil ergibt, dass diese Wicklung bei Umkehrung der Stromrichtung der   E@regerstromkreise (Feldumschaltung)   in gleichem Sinne wilkt. Auch zur Kompoundierung oder Gegenkompoundierung der Hauptmasehine kann die Einrichtung verwendet werden, wobei das Feld N der   Reguliermaschine   vom Strom der Hauptmascine beeinflusst wird. 

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   Bei den bisherigen   Anordnungen   war eine besondere   Antriebsmaschine erforderlich. In   der Fig. 3 ist eine Schaltung dargestellt, bei der die   Antpiebsmaschine   mit zum Regulieren benutzt wild. Die beiden Reguliermaschinen sind mechanisch gekuppelt   :   die eine Maschine Rm1 liegt parallel zum Vorschaltwiderstand R, die   andere rima   parallel zur Erregerwicklung M der   Hauptmaschine.   Man kann die eine oder andere Maschine als Antriebsmotor verwenden, je nach Einstellung der Stromstärke in den Magnetwicklungen   JVi   und N2.

   Di Arbeitsweisde nach dieser Anordnung ergibt sich aus dem ersten Beispiel : der Vorteil besteht darin, dass sich beide Maschinen in der Regulierwirkung unterstützen, so dass man hier mit Maschinen von besonders kleiner Leistung auskommt.   Di3   zu einem Teil des Feldstromkreises parallel geschaltete Reguliermaschine ermöglicht somit weitgehende Feldregelmg, u. zw. entspricht bei Schaltung nach Fig. 1 einer Feldverstärkung der Hauptmaschine eine   Feldschwächung   der Reguliermasehine, bei Schaltung nach Fig. 2 einer   Feldverstärkung   der Hauptmaschine eine Feldverstärkung der Reguliermaschine. 



   Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Antrieb der   Reguliermasehine   von der Achse der Hauptmaschine erfolgt. Diese Anordnung lässt sich mit Vorteil bei   Sehwungraditenermaschinen   in   Leonardschaltung verwenden, nm den Ein'luss   der Tourenänderung selbsttätig auszugleichen. Das Feld der   Reguliermaschine whd   dann durch entsprechende Schaltung von dem der Hauptmaschine in Abhängigkeit gebracht, z. B. durch Serienschaltung oder durch Abzweigung von einem   Vorschaltwiderstand.   
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 gegebenen Betiebsgrösse   keine empfindlichen ReguIierein : ichtHngen   (Relais usw.) verwendet weiden. sondern Hilfsmaschinen, die selbsttätig die Regulierung   übernehmen.   



   Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltungen sind besonders dann geeignet. wenn das Feld einer Maschine auf Null gebracht, die Feld emanenz also beseitigt weiden soll. Dieser Fall ist bekanntlich z. B. bei der   Steue@dynamo   eines Leonard- oder Ilgner-Aggregats wichtig. Soll hier z. B. der Arbeits- motor   s@iflgesetzt,   das Feld der Steuerdynamo also   nach   Möglichkeit auf Null gebracht werden, so kann 
 EMI2.2 
 schickt.

   Das Spiel kann sich also wiederholen ; man   hat   gewissermassen einen   Schwingungsk'eis   vor sich : die in der   Magnetwicklung aufgespeicherte   Energie pendelt zwischen Magnetwicklung und Motor so lange hin und her, bis die Energie durch die Ve luste, bedingt   d'rch     Wä@me, Reibung usw., verzehrt worden   ist, so   chss   zum Schluss sowohl die Stärke des Magnetfeldes der   Hauptmaschine   wie die   Umdrehungszahl   der   Reguliermaschine   Null geworden ist.

   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.3 
 stromkreis mittels Reguliermasehine, dadurch gekennzeichnet, dass die   Regl1liermaschine   ganz oder teilweise parallel zum Vorschaltwiderstand oder zur   Feldwicklung   selbst liegt und die Erregung der zu   regelnde Hauptmaschine lediglich durch   Änderung der Feldstärke der Reguliermaschine geregelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei gekuppelte Reguliermaschinen, von denen die eine parallel zum Vorschaltwiderstand der Feldwicklung, die andere parallel zur Feld wicklung liegt (Fig. 3).
    3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliermaschinen mit der zu regulierenden Maschine elektrisch oder mechanisch gekuppelt sind, um z. B. eine selbsttätige Regelung zu erreichen (Fig. 4).
    4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beseitigung der Remanenz beim Abschalten des Feld stromkreises der zu regulierenden Maschine vom Netz der Feldstromkreis derart ku zgeschlossen wird, dass nunmehr das Feld der Hauptmaschine, der Vorschaltwiderstand und die Reguliermaschine parallel liegen.
AT96411D 1922-01-04 1922-01-04 Schaltung zur Feldregelung elektrischer Maschinen. AT96411B (de)

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