DE484460C - Regeleinrichtung fuer dieselelektrische Triebfahrzeuge mit fremderregtem Generator, dessen Antriebsmaschine mit mehreren Drehzahlen arbeitet und in dessen Anker-stromkreis ein Daempfungswiderstand liegt, ueber den der Erregerstrom gefuehrt ist - Google Patents

Regeleinrichtung fuer dieselelektrische Triebfahrzeuge mit fremderregtem Generator, dessen Antriebsmaschine mit mehreren Drehzahlen arbeitet und in dessen Anker-stromkreis ein Daempfungswiderstand liegt, ueber den der Erregerstrom gefuehrt ist

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DE484460C
DE484460C DEM106140D DEM0106140D DE484460C DE 484460 C DE484460 C DE 484460C DE M106140 D DEM106140 D DE M106140D DE M0106140 D DEM0106140 D DE M0106140D DE 484460 C DE484460 C DE 484460C
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diesel
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damping resistor
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Rheinmetall Air Defence AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für dieselelektrische Triebfahrzeuge mit fremderregtem Generator, dessen Antriebsmaschine mit mehreren Drehzahlen arbeitet und in dessen Ankerstromkreis ein Dämpfungswiderstand liegt, über den der Erregerstrom geführt ist Die Regelung dieselelektrischer Fahrzeuge geschieht in der Hauptsache auf zwei Arten..: einerseits bei unveränderter, d. h. voller Umdrehungszahl des Dieselmotors, wobei die Spannung des Dieselgenerators bzw. mittelbar die Fahrzeuggeschwindigkeit durch einfache Fremderregung beeinflußt wird, und andererseits durch Heranziehen des Dieselmotors zur Regelung, indem er von der Leerlaufdrehzahl bis zur vollen Drehzahl mehr oder weniger feinstufig reguliert wird, wobei für jede eingestellte Drehzahl durch entsprechende Gegencompoundierung des Dieselgenerators (Differentialwicklung) der Dieselmotor für den ganzen Zugkr aftbereich in seiner Leistung voll ausgenützt ist. Im ersteren Falle muß der Führer an Hand eines Wattmeters ständig darauf sehen, daß die Dieselleistung nicht überschritten wird (der normale Dieselmotor ist nur schwach überlastbar), d. h. der Führer muß ständig elektrisch regulieren, was seine Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Im letzteren Falle fällt jede Rücksichtnahme auf eine Dieselmotorüberla.stung weg, weil der Dieselgenerator mit Gegencompoundierung jede überlastung des Dieselmotors ausschließt. Ändert sich die Zugkraft der Triebniotoren, so stellt sich selbsttätig diejenige Geschwindigkeit des Triebfahrzeuges ein, die der Vollausnützung des Dieselmotors entspricht. Wird die volle Dieselleistun- nicht benötigt, so wird der Dieselmotor durch Brennstoffzufuhränderung auf eine niedrigere Drehzahl gebracht, wobei der Gegencompoundgenerator wieder selbsttätig dafür sorgt, daß die der verminderten Drehzahl entsprechende Leistung nicht überschritten wird. Der Dieselmotor läuft also im zweiten Falle auch noch mit günstigerem Wirkungsgrad, da er auch bei nicht maximaler Leistung mit vollem Drehmoment arbeiten kann.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Vervollkommung der zweiten Methode, da mit der Gegencompoundwicklung praktisch nicht so viel erreicht wird, daß sich auf dem ganzen Zugkraftbereich eine völlige Anpassung der Dieselgrenzleistungskurve an die Leistungskurve des gegencompoundierten Dieselgenerators ergibt.
  • Abb. i zeigt das Schaltungsschema eines Ausführungsbeispiels der Regeleinrichtung gemäß Erfindung. Durch die Antriebsmaschinen A1 und A, werden der Generator G und die Erregermaschine E angetrieben. Der Motor A, kann auch beide Maschinen G und E antreiben. Die Erregerwicklungen des Generators und des Erregers sind mit F, und F, bezeichnet. Da der vom Strom J durchflossene Widerstand R, wenn der Hüpfer H, ein- und Iüipfer HZ ausgeschaltet ist, auch im Erregerstromkreis des Generators G liegt, ändert sich der Erregerstrom i entsprechend dem SpannungsabfallJR. BeikonstantgehaltenerKlemmenspannung des Erregers und konstanter Drehzahl des Generators resultiert daraus die äußere Generatorcharakteristik nach Kurve B in Abb.2. KurveA der Abb.z und der Abb.3 stellt die Grenzkurve dar, für welche die Leistungsabgabe des Generators konstant aufgenommener Leistung vom Dieselmotor entspricht.
  • Damit die Kurve B der Abb. 2, identisch mit dem Kurvenstück B, der Abb. 3, sich auf einem größeren Bereich der idealen Kurve A anschmiegt, wird bei ungefähr halbem Maximalstrom, entweder selbsttätig (etwa durch ein Maximalstromrelais oder Spannungsrelais oder Kontaktamperemeter) oder nicht selbsttätig der Hüpfer HZ ein- und darauf der Hüpfer H, ausgeschaltet, so daß der Erregerstrom i. und der Erregerstrom i, des Erregers vom Spannungsabfall JR abhängig sind. Daraus ergibt sich die Generatorcharakteristik nach Kurve B2 in der Abb. 3. Um bei obiger Umschaltung Ausgleichströme zu vermeiden, ist im Stromkreis des Erregerstromes i, der Widerstand r eingebaut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung für dieselelektrische Triebfahrzeuge mit fremderregtem Generator, dessen Antriebsmaschine mit mehreren Drehzahlen arbeitet und in dessen Ankerstromkreis ein Dämpfungswiderstand liegt, über den der Erregerstrom geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in der Mitte des Strombereichs des Generators (G) eine selbsttätige Umschaltung auf eine veränderte Generatorcharakter.istik vollzogen wird, indem im einen Teil des Strombereichs der Dämpfungswiderstanrl (R) lediglich die Feldwicklung (F,) des Generators (G) und im andern Teil des Strombereichs die Feldwicklung (F,) des Generators (G) und der Erregermaschine (Fe) beeinflußt, zwecks Angleichung der Generatorcharakteristik (B) an die Grenzleistungskurve (A) der Antriebsmaschine.
DEM106140D 1928-07-20 1928-08-17 Regeleinrichtung fuer dieselelektrische Triebfahrzeuge mit fremderregtem Generator, dessen Antriebsmaschine mit mehreren Drehzahlen arbeitet und in dessen Anker-stromkreis ein Daempfungswiderstand liegt, ueber den der Erregerstrom gefuehrt ist Expired DE484460C (de)

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DEM106140D Expired DE484460C (de) 1928-07-20 1928-08-17 Regeleinrichtung fuer dieselelektrische Triebfahrzeuge mit fremderregtem Generator, dessen Antriebsmaschine mit mehreren Drehzahlen arbeitet und in dessen Anker-stromkreis ein Daempfungswiderstand liegt, ueber den der Erregerstrom gefuehrt ist

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749796C (de) * 1934-05-13 1944-12-06 Anordnung fuer den Antrieb von Fahrzeugen durch Verbrennungsmotoren unter Vermittlung einer elektrischen Kraftuebertragung

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