AT95817B - Verfahren zur Herstellung von Treibriemen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Treibriemen.

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  Verfahren zur   Herstellung   von Treibriemen. 



   Bisher gelang es nicht. die ziemlich dicken darchgewebten Textiltreibriemen oder-transportbänder, die man mit Leinöl oder mit Losungen von Weichasphalt oder sonstigen kautsehukartigen Stoffen in 
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 mit Deckschichten aus velkanisiertem Kartschuk zu überzichen, weil während der langen Dauer und dei hohen Erhitzung der Vulkanisation die   Vortränkungsmassen im Innern   des   Gewebes schmolzen.   und bei dem unter den Vulkanisierpressen herrschenden grossen Druck in die   umschliessende   Kautschukdeckmasse hineingepresst wurden und diese Kautsehukdeckmasse depolymerisierten. sozusagen regene- 
 EMI1.2 
 deckschichten vom   Kerngewebe lösten.

   Man   hatte sich daher damit beholfen. die dicken durehgewebten
Textilriemen   und-transportbänder lediglich   mit einer nichtvulkanisierten Balatadeckmasse zu belegen. die aber nicht tropenfest und gegen mechanische Verletzungen sowie Scheuern   bei gekreuztem Lauf   oder bei Benutzung von Ausrücken sehr empfindlich waren. Ausserdem hatte man herausgefunden. dass die lange Dauer und die hohe Erhitzung bei der bisher üblichen Vulkanisation von Kautschukriemen die Reissfestigkeit der   Riemengewebe   derartig schwächen, dass sie in der Regel auf etwa ein Drittel   zurückging.   



   Es wurde gefunden. dass man Treibriemen und Transportbänder aus dickem durchgewebtem Textilstoff unter Vermeidung der geschilderten Nachteile folgendermassen fest und sicher mit haltbaren   Kautschukdeckmassen überziehen   kann. Die durchgewebten Textilriemen oder -transportbänder werden zunächst in bekannterweise, beispielsweise mit einer etwa 3% igen Lösung von Firnis, Abfällen von Balataoder Kautschukmassen,   Öldestillationsrüekständen   (sog. bottom still) oder den als sogenannten MineralRubber in den Handel kommenden Weichasphaltmassen in Benzol od. dgl.

   Lösungsmitteln durchschlagend vorgetränkt, nach dem Ablaufen der   überschiessenden   Flüssigkeit an der Luft getrocknet, dann mit Hilfe der bekannten Streichmaschinen mit einem zähflüssigen Brei einer schnellvulkanisierenden Kautschukmischung beiderseitig bestrichen. nach jedem Bestreichen bei niedriger Wärme getrocknet. damit das Gewebe nicht leidet, alsdann beiderseitig und an den Kanten mit einer schnellvulkanisierenden Kautschukauflage versehen und hierauf nur so lange und bei so niedriger Hitze vulkanisiert, als es die Natur der benutzten schnellvulkanisierenden Kautschukmischungen gestattet. Zweckmässig wählt man solche Kautschukmischungen. deren Vulkanisationsbeschleuniger gleichzeitig als Konservierrngsmittel gegen tropische Einflüsse dienen, beispielsweise Harnstoffe.

   Thioharnstoffe od. dgl. in Verbindung mit Bleiglätte, Bleimennige und gebrannter Magnesia   oder Nitrosodimethylanilm   in Verbindung mit Zinkoxyd. Derartige schnellvulkanisierende Kautschukmischungen sind beispielsweise für Pneumatikreparaturzwecke bereits bekannt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Treibriemen oder Transportbändern aus mit dünnen Lösungen öliger, asphaltiger oder kautschukartiger Stoffe vorgetränkten, dicken, durchgewebten Textilstoffen. dadurch gekennzeichnet, dass diese mit schnellvulkanisierenden Kautschukmischungen bestrichen und belegt und dann bei niedriger Wärme vulkanisiert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT95817D 1921-10-18 1921-10-18 Verfahren zur Herstellung von Treibriemen. AT95817B (de)

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