AT125791B - Biegsamer Gegenstand, wie z. B. Automobilreifen, Treibriemen, Schläuche od. dgl., und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Biegsamer Gegenstand, wie z. B. Automobilreifen, Treibriemen, Schläuche od. dgl., und Verfahren zu deren Herstellung.

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AT125791B
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  Biegsamer Gegenstand, wie z. B. Automobilreifen, Treibriemen, Schläuche od. dgl., und Verfahren zu deren Herstellung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf mit Gummi überzogene Gewebe, wie sie für die Herstellung von Automobilreifen, Treibriemen, Druckschläuchen oder ähnlichen biegsamen Artikeln verwendet werden. Sie bezieht sich auf ein neues Gewebe dieser Art, das sich durch erhöhte Zugfestigkeit und bessere Kohäsion des faserigen Materials auszeichnet sowie durch eine bessere Haftung zwischen dem Gewebe und der darauf angewandten Gummischicht. 



   Für die Herstellung von   Automobilreifen, Treibriemen, Druckschläuchea   u. dgl. für gewisse Arten von Isolierungen und ähnliche Gegenstände ist es bisher üblich gewesen, das Gewebe mit Gummi oder Gummilösung zu imprägnieren oder zu überziehen. Eine solche in geeigneter Weise ausgeführte Behandlung macht das Gewebe wasserdicht, erhöht aber nicht wesentlich die Zugfestigkeit, und die Haftung der Gummischicht ist ziemlich mangelhaft. 



   Wir haben gefunden, dass man viel bessere Resultate erhalten kann, wenn man das Gewebe anfangs mit einer biegsamen Masse imprägniert, die ein Zwischenbindemittel bildet und die, verglichen mit Kautschuklösungen eine bessere Eindringungsfähigkeit besitzt, dann die Gummischicht gegebenenfalls zusammen mit den erforderlichen Zusätzen und Vulkanisiermitteln aufbringt und schliesslich die Vulkanisierung vornimmt. Als erste   Imprägnierflüssigkeit   verwenden wir vorzugsweise eine Lösung, die einen biegsamen Film des Phenol-MethylenResinoid-Typus liefert, z. B. eine Lösung, die man dadurch erhält, dass man ein Phenol, ein fettes Öl, z. B. Tungöl, und einen Beschleuniger, z. B. Phosphorsäure, miteinander bis zur Entstehung eines viskosen Produktes durch Erhitzen in Reaktion bringt, dieses Produkt in einem Lösungsmittel, z. B.

   Terpentinöl, löst und der Lösung so viel aktive Methylengruppen enthaltende Stoffe zusetzt, dass ein härtbares Phenolölprodukt entsteht. (Siehe die amerikanische Patentschrift 1,590. 079). Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Benutzung dieser besonderen Masse beschränkt. Nach unseren Untersuchungen ist allerdings die oben erwähnte erhöhte Zugfestigkeit und die geringere Abnutzung des Gewebes beim Gebrauch eine spezifische Eigenschaft der biegsamen Resinoide des Phenol-Methylen-Typus. Unter biegsames Resinoid" verstehen wir das unschmelzbare Umwandlungsprodukt der durch ein geeignetes Verfahren biegsam gemachten härtbaren Harze des Phenol-Methylen-Typus oder anderer künstlicher Resinoide. Die in der genannten amerikanischen Patentschrift von Byck beschriebene Arbeitsweise ist ein Beispiel für derartige Verfahren.

   Es werden im wesentlichen ähnliche Resultate erzielt, wenn das Resinoid durch Hinzufügen von andern   Plastizierllngsmitteln     biegsame   gemacht wurde. 



   Wir ziehen es im allgemeinen vor, das härtbare Harz zu härten oder zu polymerisieren, d. h. es in den Resinoidzustand überzuführen, ehe man die Gummischicht aufbringt, da die Temperaturen, die für die Umwandlung in den Resinoidzustand zweckmässig angewandt werden, d. h. etwa   160-170  C,   etwas höher sind als die übliche Vulkanisationstemperatur. Es liegt aber im Rahmen unserer Erfindung, die Kautschukschicht auf das noch härtbare Harz aufzutragen und das Ganze den Bedingungen der Vulkanisierung zu unterwerfen. 



   Ein gemäss der Erfindung hergestellter biegsamer Schlauch besteht z. B. aus mehreren Gewebeschichten, die mit einem biegsamen Resinoid des beschriebenen Typus imprägniert sind. Diese imprägnierte Unterlage wird mit Kautschuk oder einer Kautschukkomposition auf der einen oder auf beiden Seiten überzogen. 

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   Die Erfindung bezieht sich zwar hauptsächlich auf die Behandlung von gewebten Faserstoffen und insbesondere Leinen für Automobilreifen, Treibriemen, Schläuche und ähnliche biegsame Gegenstände, doch kann man sie auch zweckmässig zur Behandlung von andern biegsamen, faserigen Stoffen, wie z. B. Seilen, Bändern, Filz, Papier u.   dgl.,   anwenden, und der Ausdruck   "Gewebe" umfasst   hier allgemein biegsame Produkte aus faserigen Stoffen. 



   Bei Ausführung der Erfindung kann der Kautschuk ganz oder teilweise durch Balata oder Guttapercha ersetzt werden. Unter Resinoid"verstehen wir alle unschmelzbaren   syn-   thetischen Harze, die das Gewebe in gleicher Weise leicht durchdringen und sich mit den aufgebrachten Kautschukschichten gut verbinden. 



   Ausser den aus Phenolen und Formaldehyd hergestellten Resinoiden kann man mit ähnlichen Resultaten auch solche verwenden, bei deren Herstellung das Formaldehyd durch andere Stoffe von gleicher Wirkung ersetzt wurde, wie z. B. Polymere des Formaldehyds. 



  Hexamethylentetramin oder andere aktive Methylengruppen enthaltende Substanzen. 



   In gleicher Weise kann man auch andere aus Phenolen, Furfurol und andern Aldehyden hergestellte künstliche Harze verwenden oder Resinoide aus Harnstoff und Formaldehyd, Thioharnstoff oder die polymerisierten, durch Einwirkung von Glycerin und Phtalsäure erhaltenen Harze. An Stelle von Glycerin und Phtalsäure kann man andere ähnliche Alkohole bzw. andere ähnliche organische Säuren, wie z. B. Bernsteinsäure, Maleinsäure   oder Apfelsäuren   verwenden. 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Biegsamer Gegenstand, wie z. B. Automobilreifen, Treibriemen, Schläuche   od.   dgl.. dadurch gekennzeichnet, dass er   ein. kautschuküberzogenes Gewebe   enthält, das mit einem biegsamen Resinoid imprägniert ist. 



   2. Biegsamer Gegenstand, wie z. B. Lastreifen, Treibriemen, Schläuche od. dgl.. dadurch gekennzeichnet, dass er ein kautschuküberzogenes Gewebe enthält, das mit einem biegsamen Resinoid des Phenol-Methylen-Typus imprägniert ist. 



   3. Verfahren zur Herstellung von kautschuküberzogenen Gegenständen, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass man ein Gewebe mit einem härtbaren und ein biegsames Resinoid liefernden Phenol-Methylen-Harz imprägniert, das härtbare Phenol-Methylen-Harz in ein biegsames Resinoid verwandelt und das Gewebe mit einem Kautschuküberzug versieht. 

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Claims (1)

  1. 4. Verfahren zur Herstellung von kautsehukuberzogenen Gegenständen, dadurch gekenn- zeichnet, dass man ein Gewebe mit einem härtbaren und ein biegsames Resinoid liefernden Phenol-Methylen-Harz imprägniert, das härtbare Phenol-Methylen-Harz in ein biegsames Resinoid verwandelt, das Gewebe mit einem Kantschuküberzug versieht und diesen vulkanisiert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT125791D 1930-05-12 1930-05-12 Biegsamer Gegenstand, wie z. B. Automobilreifen, Treibriemen, Schläuche od. dgl., und Verfahren zu deren Herstellung. AT125791B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011301B (de) * 1953-06-17 1957-06-27 Wingfoot Corp Schlauchlose Luftbereifung

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DE1011301B (de) * 1953-06-17 1957-06-27 Wingfoot Corp Schlauchlose Luftbereifung

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