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MaschinezurHerstellungvonZigarren.
Die Erfindung bezieht sich auf Zigarrenmaschinen jener Art, bei denen der Einlagetabakst@ang in der Längsrichtung durch die Maschine geführt und in Tabakeinlagen geeigneter Länge geschnitten wird.
Zur Bildung des Winkels ist unterschiedlich von den belnnnten Vorrichtungen eine bewegliche Tragplatte vorhanden, die den Tabakstrang mit dessen vorderem Ende aufnimmt, dann in der Richtung des Stranges mit diesem sich über eine Aufnahmekammer bewegt und sobald der Einlagetabak abgeschnitten ist, sich zurückziehr und so die Einlage in die Kammer abgibt. Die abgeschnittene Tabakeinlage
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der Einlage erforderliche Menge vorgeschoben wird.
Die Einlage wird über eine Platte 805 geschoben, die von zwei um einen Zapfen 807 drehbaren
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kammer 812 mündet, deren Boden 813 festliegt. (Fig. 4). Eine Seitenwand dieser Kammer wird durch den Pressstempel 814 gebildet, dessen vordere Fläche entsprechend der Gestalt des zusammenzupressenden Wickels geformt ist ; die gegenüberliegende Seite der Kammer wird durch eine Form 815 mit einem Stempel 816 gebildet., \n seiner Innenfläche ist der Stempel 816 genan so ausgebildet, wie der Stempel 814.
Während der Einlagentabak in der Länge des zu bildenden Wickels vorgeschoben wird, könnten die über die Kante 910 der Platte 805 gehenden Blätter die Neigung haben, in die Kammer zu fallen und
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Tabakeinlage so weit vorgeschoben ist, dass sie über die Kante 810 reicht. Die Platte 817 bringt darauf die Einlage in der Richtung des Stranges über die Aufnahmekammer, wobei sie das Vorderende der Einlage stützt.
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die diese Beschickung abtrennt.
Zu diesem Zweck ist ein Messer 826 vorgesehen, das von einem Schieber ? 7 getragen ist (Fig. 1 und 4), an dem auch die schon erwähnte Kulisse 809 sitzt ; das Messer arbeitet mit dem Schneidblock 811 zusammen, welcher eine entsprechende diagonal verlaufende Sehneidkante besitzt ; daher ist auch das Messer geneigt in bezug auf die vorrückende Einlage angeordnet, so dass der Schnitt in geneigter Richtung erfolgt. Auf diese Weise wird erzielt, dass der Tabakstrang nach den beiden Enden hin dünner wird, so dass sich leicht ein Wickel mit zwei spitz zulaufenden Enden und einem dicken Mittelstück bilden lässt, ohne dass die Enden mehr zusammengepresst, werden brauchen, als für die Zigarre zuträglich ist.
Der Schieber 827 erhält seine Bewegung von dem Schwenkarm 828 (Fig. 4), an den er mittels der Lenkerstange 829 angeschlossen ist. Den Sehwenkarm verbindet eine Stange 830 (Fig. 1) mit einem auf der quer durch die Maschine reichenden Welle 831 gelagerten Daumenhebel, der von der Scheibe 832 aus gesteuert wird (nicht dargestellt).
Hat das Messer die für eine Einlage erforderliche Tabakmenge abgetrennt, so ist inzwischen die Platte 817 so weit zurückgelangen, dass die abgetrennte Einlage ungehindert in die Kammer 812 fallen kann. Ehe das Messer zurückgeht, senkt sich ein Stempel 833 (Fig. 4), der von dem Schieber 834 (Fig. 1) geführt wird und an seiner unteren Fläche entsprechend der äusseren Form der herzustellenden Zigarre
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beim Niedergehen den Tabak in die Kammer 812 und verbleibt vorläufig in der TiefsteIlung.
Die unter dem Stempel 833 befindliche Tabakmasse wird hierauf von dem vorrückenden Seitenstempel 814 in die Form 815 gepresst, wobei die Einlage schon die Gestalt der späteren Zigarre erhält.
Seine Bewegung erhält der Pressstempel 814 mittels des Winkelhebels 839, 840, der in bekannter Weise
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Die Tabakbesehickung wird nun an die Deckblattumlegevorrichtung überführt, die in Fig. 4 und 5 durch eine Anzahl Walzen . 2 schematisch angedeutet ist. Zur Überführung des gepressten Wickels ist die Pressform 815 zusammen mit dem Stempel 816 auf einem schwingbaren Rahmen 843 gelagert. der sich um den Zapfen 844 dreht. Mit einem Arm 845 ist der sehwingbare Rahmen an eine Verbindungsstange 846 angelenkt. die von einer nicht gezeichneten Nutenscheibe gesteuert wird.
Wenn sich die Stange 846 hebt, wird die Pressform 815 aus der in Fig. 4 in vollen Linien gezeichneten Stellung in die mit unterbrochenen Linien angedeutete Lage geschwenkt, in der dem Stempel 816 mittels der Verbindungsstange 849 eine Vorschubbewegung erteilt wird, die ein Ausstossen des gepressten Wickels in die Deckblattumlegevorrichtung zur Folge hat (Fig. 5).
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung von Zigarren, bei welcher der Einlagetabakstrang in seiner Längsrichtung durch die Maschine geführt wird und in Tabakeinlagen geeigneter Länge geschnitten wird. gekennzeichnet durch eine bewegliche Tragplatte (817), die den Tabakstrang mit dessen vorderem Ende aufnimmt, dann in der Richtung des Stranges mit diesem sich über eine Aufnahmekammer bewegt. und sobald die Einlage abgeschnitten ist, sich zurückzieht und so die Einlage in die Kammer abgibt.