<Desc/Clms Page number 1>
Rasiervorrichtullg.
EMI1.1
und selbsttätiger Einstellung der Klinge in den günstigsten Schnittwinkel. Bei Rasiervorrichtungen dieser bekannten Art ist gemäss der Erfindung das Schutzstäbchen für die Klinge zugleich als Gelenk für den Klingenhalter ausgebildet.
Die als zweckmässig erachtete Ausbildung der einen Führungskante als Kante einer Führungsplatte, welche auf dem Bügel, der die Klinge auf der Grundplatte festhält, mittels einer Schraube befestigt ist, ermöglicht den Bügel, die Führungsplatte und die Schraube so zusammenzustellen, dass sie als Klingenhalter beim Abziehen einer Klinge sich eignen, wobei die genannten Teile die Klinge in der richtigen Winkellage in bezug auf den Schärfkörper halten.
EMI1.2
zeigt die Anwendung der Vorrichtung.
Auf einer Grundplatte 1 ist die Klinge 2 angeordnet. Sie wird mittels eines Bügels 3 und einer Führungsplatte 4 gehalten, welch letztere zwei Führungsstifte 5 besitzt. die durch Löcher der Klinge und des Bügels li ragen. Ausserdem besitzt die Führungsplatte- einen mittleren Gewindestutzen 6, auf welchem eine Klemmschraube 7 aufgeschraubt ist. Die Platte 1 ist abgebogen, so dass die zum Schneiden bestimmte Schneidkante 8 der Klinge 3 von dem abgebogenen Teile 9 der Platte 1 absteht.
Der Teil 9 ist mit einem
EMI1.3
einer Gabel 14 gelagert ist. ist die Grundplatte 1 mittels Lagern 12 angelenkt. Die Arme 73, die federnd gegen die Lager 12 anliegen, üben eine gewisse Reibung auf letztere aus. wodurch ein Schlenkern und ein zu leichtes Spielen der Grundplatte 1 auf dem Sehutzstäbchen 11 verhindert wird. An der Gabel ist ein Lager vorgesehen, in dem der Handgriff 15 eingeschraubt ist. Er besteht aus zwei miteinander verschraubten Teilen, so dass die Vorrichtung zusammengelegt und auf kleinem Raume verpackt werden kann.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in der zum Rasieren bestimmten Lage der Teile. Wird sie über den Körper geführt, so bilden die Kanten der Klemmplatten 4 und des Teiles 9, ferner das Schutzstäbchen 11 die Führung. Die Schneidkante 8 wird mittels der Klemmschraube 7 so eingestellt, dass sie annähernd in der Geraden a-b liegt. Die Einstellung der Klemmschraube 7 kann dadurch erleichtert werden, dass diese ein Merkzeichen 17 und die Grundplatte Zahlen nach Art eines Zifferblattes auf weist. Durch diese Anordnung kann die einmal als günstig erkannte Stellung der Schneidkante leicht wieder eingestellt werden, wenn die Vorrichtung nach dem Gebrauche zum Reinigen auseinander genommen worden ist.
Wird die Vorrichtung auf den Körper gedrückt, so entsteht zwischen der Schneidkante 8 und dem Stäbchen 11 eine Fleischwelle, von welcher die Haare abgeschnitten werden, ein besonderes Straffziehen der Haut wird dadurch überflüssig. Die Vorrichtung stellt sich selbsttätig am Gesicht und in bezug auf den Handgriff ein z. B. in die Lagen 1 und 11, Fig. 5. ohne dass die Hand selbst dabei behilflich ist. Die
EMI1.4
liegende Stellung einnehmen.
Um eine gebrauchte Klinge abzuziehen. wird sie (Fig. 4 und 5) zwischen dem Bügel 3 und der Platte 4 eingespannt und hierauf mittels der als Handgriff dienenden Klemmschraube über eine ebene Unterlage 16, z. B. aus Leder, Papier usw., die mit einem bekannten Schleifmittel belegt ist, in der in
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
Die zu schleifende Schneidkante der Klinge nimmt dabei in bezug auf die Schleiffläche eine Winkellage ein, die dem Schärfwinkel der neuen Klingen entspricht, und die immer wieder genau eingestellt werden kann, indem eine Stiftschraube 18 in der Klemmschraube 7 beim Antrieb der letzteren auf den Gewindestutzen 6 gemäss Fig. 4 zu stehen kommt. Unter die nicht zu schärfende Schneidkante wird z. B. eine stumpf gemachte Klinge 21 gelegt (Fig. 5).
Es bedarf keiner besonderen Geschicklichkeit, um die Klingen richtig zu schärfen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rasiervorrichtung mit am Handgriff angelenktem Klingenhalter und selbsttätiger Einstellung der Klinge in den günstigsten Schnittwinkel, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzstäbchen für die Klinge zugleich als Gelenk für den Klingenhalter ausgebildet ist.