AT166149B - Hufschneidevorrichtung - Google Patents

Hufschneidevorrichtung

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AT166149B
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AT
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saw blade
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protective
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circular saw
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Inventor
Christian Krassnigg
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Christian Krassnigg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hufschneidevorrichtung 
Für die Fingernagelpflege, insbesondere für das Entfernen der überstehenden Haut, sind Vorrichtungen bekannt, die ein an einer Halterung gelagertes, motorisch angetriebenes Schneidorgan aufweisen, das als Kreissägeblatt entsprechend geringen Durchmessers ausgebildet und gegenüber einem Widerlager verschwenkbar ist, welches die Gestalt eines unter die Nagelhaut schiebbaren, entsprechend der Fingernageloberfläche geformten und abgerundeten Blättchens besitzt. Dieses Blättchen ist dabei an einer Grundplatte vorgesehen, oberhalb welcher die Halterung des Schneidorgans, zwecks Ansetzens desselben an die zu entfernende Haut, verschwenkbar lagert. 



   Im Gegensatz zu diesen bekannten Einrich-   rungen   bezieht sich die Erfindung auf eine Hufschneidevorrichtung, welche das bei jedem Hufbeschlag erforderliche sogenannte Niederwirken der nachgewachsenen Hufwand in einer für den Hufschmied und das Tier in gleicher Weise gefahrlosen Art ermöglicht. Erfindungsgemäss ist hiebei an die Halterung des an sich bekannter Art als Kreissägeblatt ausgebildeten und gegen ein Widerlager verschwenkbaren Schneidorgans ein Klemmhebel angelenkt, welcher die Halterung zangenartig kreuzt und dessen Klemmkante das Widerlager für das Anklemmen des Kreissägeblattes an den zu schneidenden Hufteil bildet. 



  Das Ansetzen der Schneidvorrichtung an die Hufwand erfolgt hiebei durch zangenartiges Zusammendrücken der Sägeblatthalterung und des unteren Schenkels des Klemmhebels, wodurch der zu schneidende Hufteil von der Vorrichtung sicher erfasst und dennoch ein entsprechend sacht ansetzender, für das Tier kaum spürbarer Schnitt ermöglicht wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt Fig.   l   die Hufschneidevorrichtung im Aufriss und teilweisen Schnitt während der Vollführung des Schneidvorganges, während Fig. 2 eine Aufrissansicht der ausser Funktion befindlichen Vorrichtung widergibt. Fig. 3 stellt eine der Fig.   l   zugeordnete Draufsicht und Fig. 4 eine ebensolche Untersicht bei Schnittführung gemäss   Linie/) -/F   der Fig. 1 dar. Die Fig. 5 und 6 zeigen eine der Fig. 2 zugeordnete Draufsicht und Untersicht, letztere im Schnitt gemäss Linie VI-VI der Fig. 2. 



   Das an sich bekannter Art als Kreissägeblatt 1 ausgebildete Schneidorgan sitzt auf der Antriebs- welle 2, die in der Halterung 3 gelagert ist und durch einen Elektromotor in entsprechende Drehbewegung versetzt werden kann. Ein Teil der Halterung 3 ist hiebei zu einem diesen Motor aufnehmenden Gehäuse 4 erweitert, zu dem das   Stromzuführungs-und   Ableitungskabel 5 heranreicht. An die Halterung 3 ist bei 6 der zweiarmige Hebel 7 zangenartig gekreuzt angelenkt, der zum Anklemmen des Kreissägeblattes 1 an den zu schneidenden Hufteil a dient. Der unterhalb der Anlenkstelle 6 befindliche Teil 8 dieses Hebels und der Gehäuseteil 4 der Halterung 3 stellen dabei die Griffteile der solcherart gebildeten zangenartigen Anordnung dar, die beim    An'etzen   der Vorrichtung an den Hufteil und bei der Schnittführung gegeneinander gedrückt werden. 



   Das Kreissägeblatt 1 ist durch eine an seiner Halterung 3 angeordnete Schutzkappe 9 abdeckbar, die durch eine Federung in ihre das Sägeblatt verdeckende Stellung (Fig. 2,5 und 6) gedrängt wird. Die Federung ist vorwiegend durch eine zwischen einem Ansatz 10 der Halterung 3 und einem ebensolchen Ansatz 11 der Schutzkappe 9 aufgespannte Zugfeder 12 gegeben, während die Schutzkappe 9 durch zwei parallel zur Ebene des   Kreissägeblattes   1 angeordnete und durch Führungsmittel parallel zu dieser Ebene verschiebbare Schutzscheiben   13,   14 kreisförmiger Grundgestalt gebildet ist.

   Als   Führungsmittel   sind eine an der Halterung 3 ausgebildete Prismenführung 15 und ein in der unteren Schutzscheibe 14 befindlicher Schlitz 16 vorgesehen, dessen parallele Führungskanten 17 in die Prismenführung   15   eingreifen. Wie aus Fig.   l   ersichtlich, kommt die Klemmkante 18 des Klemmhebels 7, die das Widerlager für das Anklemmen des Kreissägeblattes 1 an den zu schneidenden Hufteil bildet, in ihrer an das Sägeblatt herangedrehten Stellung knapp oberhalb desselben, u. zw. annähernd in 
 EMI1.1 
 entsprechende Endstellung des Klemmhebels 7 ist durch eine den unteren Teil 8 dieses Hebels durchsetzende Stellschraube 19 mit zugehöriger, am Gehäuse 4 vorgesehener Abstützfläche 20 festlegbar. Die obere Schutzscheibe 13 verläuft knapp oberhalb des Kreissägeblattes 1. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
An den zu durchschneidenden Hufteil a wird von aussen her die Klemmkannte 18 angesetzt, so 

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 dass er zwischen dieser und dem Umfang des Kreissägeblattes   1   zu liegen kommt, wobei die obere Schutzscheibe 13 an die Hufsohle a'flach anliegt, während die der Klemmkante 18gegenüber liegenden Schutzscheibenränder 21, 22 von innen her mit dem zu bearbeitenden Bereich des Hufes in Berührung kommen. Durch zangenartiges Zusammendrücken der Teile 4 und 8 wird nun die rotierende Sägescheibe   1   an den Hufteil a herangeführt und, unter Zurückschieben der Schutzkappe 9 entgegen der Kraft der Feder 12, in ihn zum Einschnitt gebracht (Fig. 1).

   Bei einer gewissen Schnittiefe s sind die Schutzscheiben 13, 14 in bezug auf das Kreissägeblatt   1   um ein Ausmass e seitlich verschoben. 



   Nach vollzogenem Schnitt wird die Schutzkappe 9 durch die Zugkraft der Feder 12 automatisch in die aus den Fig. 2,5 und 6 ersichtliche Lagebeziehung zum Sägeblatt 1 gebracht, in welcher sie dieses verdeckt, so dass Verletzungen sowohl der den Fuss hochhaltenden Person als auch des Tieres durch das Sägeblatt ausgeschlossen sind. Die Schutzkappe 9 gibt also das Sägeblatt 1 nur dann frei, wenn sie mit Hilfe des Klemmhebels 7 gegen den zu beschneidenden Hufteil gedrückt wird. Ausser der hiedurch gegebenen Sicherheit gegen Verletzungen ermöglicht die erfindungsgemässe Hufschneidevorrichtung, bei wesentlicher Arbeitserleichterung, auch eine besonders zeitsparende Art der Hufbeschneidung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Hufschneidevorrichtung, dadurch gekenn- 
 EMI2.1 
 gebildeten und gegen ein Widerlager verschwenkbaren Schneidorgans ein Klemmhebel   (7)   an- gelenkt ist, welcher die Halterung   (3)   zangenartig kreuzt und dessen Klemmkante (18) das Widerlager für das Anklemmen des Kreissägeblattes (1) an den zu schneidenden Hufteil (a) bildet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kreissägeblatt (1) durch eine an seiner Halterung (3) angeordnete Schutzkappe (9) abdeckbar ist, die durch eine Federung (12) in ihre das Sägeblatt (1) abdeckende Stellung gedrängt wird, aus der sie durch den während des Schneidvorganges an sie anliegenden Hufteil (a), entsprechend der jeweiligen Schnittiefe (s), zurückgeschoben wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die abgefederte Schutz- EMI2.2 Führungsmittel (15, 17) parallel zu dieser Ebene verschiebbare, kreisförmige Schutzscheiben (13, 14) gebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmkante (18) des Klemmhebels (7) in ihrer an das Kreissägeblatt (1) herangedrehten Stellung knapp oberhalb desselben, annähernd in Höhe der oberen Schutzscheibe (13) der Schutzkappe (9) zu liegen kommt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endstellung des Klemmhebels (7), in welcher dessen Klemmkante (18) annähernd in Höhe der oberen Schutzscheibe (13) zu liegen kommt, durch eine Stellschraube (19) festlegbar ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Hal- EMI2.3
AT166149D 1948-08-25 1948-08-25 Hufschneidevorrichtung AT166149B (de)

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