AT95250B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von leicht schneidbaren Drahtglastafeln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von leicht schneidbaren Drahtglastafeln.

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von leicht schneidbaren Drahtglastafeln. 



   Das für Dachdeckungen, Oberlichten u. dgl. gebräuchliche Drahtglas, das von der Fabrik meist in 3-4 m langen, etwa 80 em breiten Tafeln geliefert wii d, hat sich zwar im Gebrauch infolge des zur Verwendung gelangenden starken Drahtgeflechtes und der sich daraus ergebenden hohen Widerstandsfähigkeit sehr bewähit, jedoch den grossen Übelstand gezeigt, dass der Draht beim Zuschneiden in kleinere Tafeln schwer zu trennen   ist und dass   hiebei durchgehende Sprünge, Einrisse und Brüche entstehen, die mit grossem Materialschaden verbunden sind. 



   Man hat aus diesem Grunde Drahtglas mit sehr   dünnem,   leicht   tiennbaiem Draht   hergestellt, doch wurde dadurch die   Widerstandsfähigkeit   der Tafeln so stark herabgesetzt, dass diese für die angeführten Zwecke kaum mehr verwendbar sind. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine zu dessen Durchführung geeignete Vorrichtung, mittels deren die genannten Übelstände vermieden und   widerstandsfähige   und dabei doch leicht   sehneid-   bare Drahtglastafeln dadurch hergestellt werden können, dass das in die Glasmasse einzubringende Drahtgewebe an den für das Schneiden in Frage kommenden Stellen mit Riefen versehen wird, mittels deren die Drahtstärke auf etwa, die Hälfte herabgesetzt wird, so dass der Draht nach Durchschneiden der Glastafel nur einen gelingen Widerstand bietet und das Entstehen von Sprüngen und unregelmässigen Bruchstellen vermieden wird. 



   In der Zeichnung ist eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung in Fig. 1 schemtisch dargestellt; Fig. 2 zeigt eine nach dem Verfahren hergestellte   Glastafel,   bei der die mit Riefen versehenen Stellen du-eh gestrichelte Linien angedeutet sind. 



   Das von einer Trommel abgewickelte Drahtgewebe ct wird, wie üblich, zwischen zwei glatte Walzen b und   c   hindurchgefühit, aus denen es bisher unmittelbar in das noch   flüssige   Glas eingebracht wurde. 



  Der Erfindung gemäss sind vor den Walzen b, c an den Ständern cl des Walztisches   3 Rippenwalzenpaare   angebracht, zwischen denen das Drahtgeflecht mit Längs- bzw. Querriefen versehen wird. Da die Grössen der gebräuchlichen   Drahtghstfeln   um je   3 em Länge   bzw. Breite voneinander differieren, kommen zum Schneiden in der einen wie in der anderen Richtung nur um   3 em voneinmder   entfernte Stellen in Betracht. Da es sich aber bei der Herstellung von Drahtglastafeln gewöhnlich nur um einzelne ganz bestimmte Grössenverhältnisse handeln wird, die gegebenenfalls abzuschneiden sind, werden   nul-einzelne   Stellen von Haus aus mit   Längs- bzw. Querriefen zu   versehen sein.

   Die entsprechend gerippten Walzen bestehen aus Teilwalzen e, von denen einzelne gegebenenfalls auch glatt sein   können   und auf den vorteilhaft im Querschnitt kantigen Achsen f und g der Länge nach verschiebbar und mittels federnder Distanzstücke A je nach der Art der vorzunehmenden Riefung des Drahtgewebes beliebig einstellbar sind. Soll ein Teil des Drahtgewebes ohne Riefen bleiben, so können die   Achsen/und < jr   samt den Walzenteilen   e den Distanzstücken A   und den auf den Achsen befestigten während des Arbeitsganges ineinandergreifenden   Zahwädel'l1   i und k   m   der Arbeitslage in die in Fig. 1 in gestrichelten Linien angedeutete unwirksame Lage verstellt werden. 



   Die stellenweise mit Riefen versehenen Drahtgewebe sind zwar etwas   schwächer   als die ungerieften. aber noch wesentlich stärker und widerstandsfähiger als die leicht trennbaren Gewebe aus ganz   dünnen   
 EMI1.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von leicht schneidbaren Drahtglastafeln, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Glasmasse einzubringende Drahtgeflecht an den für das Schneiden in Frage kommenden Stellen mit Riefen versehen wird, die die Drahtstärke auf etwa die Hälfte herabsetzen, so dass der Draht nach Durchschneiden der Glastafel dem Abbrechen nur einen geringen Widerstand bietet und das Entstehen von Sprüngen und unregelmässigen Bruchstellen im Glase vermieden wird.
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Rippenwalzenpaare, zwi3chen denen das Drahtgeflecht mit Längs-bzw. Querriefen versehen wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenwalzen aus auf Achsen der Länge nach verstellbaren Teilwalzen bestehen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilwalzen mittels federnder Distanzstücke voneinander getrennt sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenachsen samt den Walzenteilen, den Distanzstücken und den Antriebszahntrieben aus der Arbeitslage in eine wirksame Lage verstellbar sind, um nach Belieben auch ungerieftes Drahtgewebe in die Glasmasse einbringen zu können. EMI2.1
AT95250D 1922-12-29 1922-12-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von leicht schneidbaren Drahtglastafeln. AT95250B (de)

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