AT95222B - Verfahren zur Synthese von Wachsen. - Google Patents

Verfahren zur Synthese von Wachsen.

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  Verfahren zur Synthese von Wachsen. 



   Die Wachse sind Gemische homologer Körper aus vier Verbindungsklassen : hochmolekulare Alkohole, aliphatische Säuren, Ester aus diesen Alkoholen und Säuren und Kohlenwasserstoffe. Ungeachtet dieser komplizierten Zusammensetzung ist es gelungen, die Synthese von Wachsen in einer einzigen chemischen Operation durchzuführen. 



   Es hat sich die überraschende Tatsache ergeben, Wachse auf synthesischem Wege zu erhalten, wenn man in an sich bekannter Weise Kohlenwasserstoffe mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen behandelt, die Oxydation jedoch nicht zu Ende führt, sondern vorzeitig unterbricht und sodann das Reaktionsgemisch in einen festen Teil (Wachse) und einen halbfesten Teil z. B. durch   organische Lösungs.   mittel trennt. Der feste Anteil besteht im wesentlichen aus Wachsalkoholen und deren Estern, der halb. feste Teil vorwiegend aus hochmolekularen Säuren. 



   In Anbetracht der Reaktionsbedipgungen war nicht vorauszusehen, geschweige denn bereits bekannt, dass die entstehenden Alkohole und Säuren miteinander reagieren bzw. sich verestern könnten. Die Reaktionsbedingungen, insbesondere die Beimengung von Wasserdampf zum oxydierenden Gasstrom (zwecks Schonung des Materials), schienen eine Veresterung auszuschliessen. 



   Als Ausgangsmaterial lässt sich jeder einzelne aliphatische Kohlenwasserstoff von höherem 
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 und anderes mehr. Die Synthese ist eine Kombination von partieller und vollständiger Oxydation der Kohlenwasserstoffe mit partieller Kondensation der Oxydationsprodukte. Am zweckmässigsten ist die direkte Oxydation der aliphatischen Kohlenwasserstoffe mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen. ohne Zuhilfenahme der gebräuchlichen Oxydationskatalysatoren. 



   Zur Ausführung der Reaktion erhitzt man z. B. Paraffin vom   Schmelzpunkt-50'6-8   Stunden lang unter inniger Vermengung mit einem genügenden Überschuss von feuchter oder trockener Luft (mehrere Kubikmeter pro   /Stunde)   oder mit anderen sauerstoffhaltigen Gasen (Abgasen) auf   150-155 ,   oder man erhitzt z. B. höher schmelzende Kohlenwasserstoffe (Molekulargewichte 400-600) 4-5 Stunden auf etwa   160".   Die in einer Ausbeute von etwa 105-110% (vom Rohstoff) erhaltenen Produkte zieht man mit wenig verdünntem Alkohol aus, wobei flüssige Wachse und Fettsäuren und einiger Kohlenwasserstoff in Lösung gehen und die festen Wachse ungelöst bleiben. Die Ausbeute ist je nach der Stärke des Extraktionsalkohols mehr oder minder hoch.

   Sie spielt aber keine Rolle, nachdem ja auch der gelöste Teil, der auf technische Fettsäuren verarbeitet wird, eine beträchtliche Wertsteigerung gegenüber dem Ausgangsmaterial aufweist. Die Trennung der festen Wachse von den übrigen Bestandteilen lässt sich   selbstverständlich auch   auf andere Weise, durch Extraktion mit anderen Lösungsmitteln usw. durchführen. Die so erhaltenen Wachse sind gelbstichigweisse bis hellgelbe, opake Massen von typischem Waehscharakter. Sie sind zähe, plastisch, vollständig knetbar, nicht klebend ; sie schmelzen je nach dem Schmelzpunkt der Rohstoffe bei   51-63  und   zeigen auch in den analytischen Kennzahlen fast völlige Übereinstimmung mit Bienenwachs. So ergab z. B. die Analyse eines synthetischen Wachses ans   520 Paraffin   :   SäurezaM 31-0. VerseifunKSzahl 75-6.

   VerhältniszaM 3-6. Jodzahl 4-7.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Synthese von Wachsen, wobei Kohlenwasserstoffe in an sich bekannter Art mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen behandelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die vor der vollständigen Oxydation der Kohlenwasserstoffe sich ergebenden Produkte in einen festen Teil (Wachse) und einen halbfesten Teil getrennt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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