AT95110B - Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Rohren. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Rohren.

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AT95110B
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Theodor Freiherr V Haimberger
Johann Karl Dipl Ing Wirth
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Theodor Freiherr V Haimberger
Johann Karl Dipl Ing Wirth
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  Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Rohren. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Eifindung bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von widerstandsfähigen oder isolierenden Überzügen auf der   Innenfläche   von Rohren aus Metallen, Metallgeweben oder andern Materialien.   Solche Überzüge   können beispielsweise so hergestellt werden, dass die zu schützende Fläche zunächst mit dem als Klebmittel dienenden Phenol-FormaldehydKondensationsprodukt befeuchtet, mit einer porenreichen Faserschicht aus Asbest od. dgl. überzogen und dann mit einem ähnlichen Kondensationsprodukt auf geeignete Weise imprägniert und weiter behandelt wird. 



   Eine derartige Auskleidung von Rohren ist schwierig, denn es muss im Innern des auszukleidenden, mit Klebmittel befeuchteten Rohres aus dem Fasermaterial ein neues Rohr gebildet werden, welches sich innig an die klebrige Rohrwandung anschmiegen soll, ohne dass das Klebmittel weggespült, abgerieben oder sonstwie entfernt wird. Auch muss in der Regel ein Teil der bei der Bildung des Überzuges 
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   qchicht   darunter leidet. Ferner soll noch dafür gesorgt werden, dass zwischen dem Rohr und der Auskleidungsschicht keine schädlichen Hohlräume entstehen. 



   Nach der Erfindung besteht die zur Herstellung von Überzügen dienende Vorrichtung aus folgenden wesentlichen Teilen : a) Aus einem feststehenden oder um die eigene Achse rotierenden, mit dem Vorratsgefäss   A   verbundenen Führungsrohr C, das innen glatt-oder falls es rotieren soll-mit schneckenartigen Ausbildungen versehen sein kann. b) Aus einem feststehenden oder um die Längsachse des Rohres C rotierenden, gegebenenfalls an der Spitze mit sclmeckenartigen Ansätzen und Ableitungskanälen versehenen, in das Führungsrohr C einmündenden Dorn F.   c)   Aus einer Kappe bzw.   Stopfbüchse.   E, welche mit dem auszukleidenden Rohr D mittels Verschraubung od. dgl. fest, aber leicht lösbar verbunden werden kann und bei X zweckmässig kleine Entlüftungsrillen bzw.

   Löcher erhält. d) Aus einer Bremsvorrichtung mittels Gewicht, Feder, Reibung od. dgl. (Auf der Abbildung in   einemAusführungsbeispiel schematisch durch   das mit der Kappe verbundene Gewicht Gveransehaulicht.)
Die Arbeitsweise gestaltet sich wie folgt :
Das auszukleidende Rohr D wird von innen und das   Führungsrohr C*   von aussen mit der Klebeflüssigkeit bestrichen, worauf das Rohr D auf das Rohr 0 geschoben wird. Durch das Bestreichen des Führungsrohres   C*   mit der Klebflüssigkeit soll vermieden werden, dass beim Gleiten des Rohres D am Führungsrohr   C   die Klebschicht von dem ersteren abgeschabt wird. Auch kann gegebenenfalls während der Pressarbeit dem Raum zwischen den Rohren C und D von Y aus etwas Klebflüssigkeit zugeführt werden. 



   Nun wird das auszukleidende Rohr D mit der Kappe E verschlossen, der Dorn F in die richtige 
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 achse des Führungsrohres C   zusammenfällt-in   rotierende Bewegung gesetzt. 



   Der feuchte Asbestbrei od. dgl. wird aus dem Vorratsgefäss A mittels der   Förderschnecke   B oder mittels einer ändern geeigneten Vorrichtung durch das Führungsrohr C gegen den Dorn F gepresst. 



  Die Kappe E nimmt den Druck auf und das auszukleidende Rohr würde am Führungsrohr C und am 

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 Dorn   F mit   Leichtigkeit entlang gleiten, wenn nicht die in der Zeichnung beispielsweise dargestellte oder eine andere geeignete Bremsvorrichtung einer solchen Bewegung Widerstand entgegensetzen würde. 



  Der Faserstoffbrei od. dgl. wird jetzt zwischen Dornspitze und Rohr im Raume Z so weit zusammengepresst, dass ein genügender Zusammenhang der Faser erreicht   und   ein festes Anschmiegen und Festkleben an den Wandungen des Rohres D erzielt wird. Ein aus dem Faserbrei-herausgepresster Teil 4er Anteigungsflüssigkeit kann durch kleine Kanäle an der Dornspitze abgeleitet und durch einen Sammykanal in der   Dornach1e abgesaugt   werden. 



   Während der   zwangsläufigen Vorwärtsbewegung   des auszukleidenden Rohres D wird auf diese Weise die ganze innere Rohrwandung mit der aus dem Faserbrei gebildeten Schicht homogen bedeckt, ohne dass die Klebeschicht beschädigt wird. 



   Bei der Ausführung des Verfahrens können als Kleb- und Imprägnierungsmittel ausser den Kondensationsprodukten ans Phenol-und Formaldehyd andere geeignete Stoffe verwendet werden, z. B. Wasserglaslösungen, nafüdiche und künstliche Harze, Lösungen von Zelluloid. Azetylzellulose, Kautschuk usw. Zur Herstellung widerstandsfähiger Schichten können ausser faserförmigen Stoffen auch körnige Materialien dienen, z. B. nicht zu feiner Quarzsand, Sehamottepulver usw. In diesem Falle wird die   Anteigungsflüssigkeit zweckmässig   mit etwas Bindemittel versetzt, damit nach dem Trocknen die erzeugte innere Schicht zwar noch porig bleibt, aber doch genügenden Zusammenhang aufweist, um während der darauffolgenden   Imprägnierung   nicht zu zerfallen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Auskleidung der Innenflächen von Rohren aus Metallen, Metallgeweben oder andern Materialien mit Überzügen aus faserigen,   körnigen   oder pulverigen Stoffen und Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass die zur   Auskleidung   dienenden Mischungen bzw. Materialien durch ein feststehendes Führungsrohr   (0)   gegen einen feststehenden Dom (F) gepresst werden, während das auszukleidende, auf das   FÜhrung' : rohr geschobene   und innen mit Klebflüssigkeit benetzte Rohr (D) durch den Druck der sich zwischen Dorn und Rohr bildenden Schicht zwangsläufig auf dem Dorn immer weiter   vorwärts   gleitet und den die Vorwärtsbewegung hemmenden,   künstlich   erzeugten Gegendruck bzw. Bremswiderstand überwindet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der wieder ausgepressten Anteigung flüssigkeit durch am Dorn (F) angebrachte Kanäle abgeleitet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung und Verteilung der zur Auskleidung dienenden Mischung zwischen Rohr und Dorn durch axiale rotierende Bewegung des gegebenenfalls schneckenartig ausgebildeten oder mit einer sehneckenartigen Verlängerung ver- schenen Domes erleichtert wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das gegebenenfalls mit schnecken- artigen Ausbildungen versehene Führungsrohr (0) um die eigene Längsachse gedreht wird.
    5. Vorrichtung zur Auskleidung von Rohren, bestehend aus : a) einem feststehenden oder um die eigene Achse rotierenden, mit dem Vorratsgefäss verbundenen Führungsrohr (0) ; b) einem feststehenden oder um dieselbe Achse wie das Rohr (a) rotierenden, gegebenenfalls an der Spitze mit schneckenartigen Ansätzen und Ableitungskanälen versehenen, in das Führungsrohr mündenden Dorn (F) ; c) einer Kappe bzw. Stopfbüchse (E), welche für das auszukleidende, auf das Führungsrohr geschobene Rohr (D) beim Vorwärtsgleiten als Führung am Dorn dient und gegebenenfalls mit kleinen Entlüftungsnillen bzw.
    Löchern versehen ist ; d) einer Bremsvorrichtung, durch welche mittels Gewicht, Feder, Reibung od. dgl. das zwangs- läufige Vorwärtsgleiten des auszukleidenden Rohres geregelt wird. EMI2.1
AT95110D 1922-07-04 1922-07-04 Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Rohren. AT95110B (de)

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