AT165314B - - Google Patents

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AT165314B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
    • C04B41/5076Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials with masses bonded by inorganic cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/91Use of waste materials as fillers for mortars or concrete

Description


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  Hochporöser Baustoff und Verfahren zu dessen Herstellung 
Bei der Auswahl von Baustoffen werden bekanntlich solche bevorzugt, die neben geringem Gewicht genügende Festigkeit und auch wärmeund schalldämmende Eigenschaften haben. Ein weiteres Erfordernis für einen brauchbaren Baustoff ist eine leichte Verarbeit-und Nagelbarkeit. Die Wärme-und Schalldämmung hängt von der Grösse und Anzahl der in den Baustoff eingeschlossenen Poren ab und es wurden in dieser Hinsicht schon die verschiedensten mehr oder weniger befriedigenden Versuche und Vorschläge gemacht. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel   zonen   Baustoff zu schaffen, der allen oben erwähnten Anforderungen genügt. Sie erreicht dies durch die Verwendung von künstlichen Schwammkörpern, die unter Beibehaltung ihrer Porosität durch Imprägnierung unelastisch gemacht wurden. Als künstliche Schwammkörper werden dabei vorzugsweise Viskoseschwämme verwendet, die bekanntlich aus Zellulose über Viskose unter Zusatz chemischer Mittel und durch anschliessendes Backen entstehen. 



   Zur Imprägnierung eignen sich Flüssigkeiten,
Losungen oder Aufschlämmungen, die nach dem Trocknen einen wasserunlöslichen und starren, das Schwammgefüge jedoch nicht be-   einträchtigenden   Rückstand geben, der im wesent- lichen formunveränderlich ist, beispielsweise
Kalk-, Zement-oder Gipsmilch, Wasserglas- lösung oder eine Aufschlämmung von Magnesit u. dgl. Welche Flüssigkeit, Lösung oder Auf- schlämmung in einem bestimmten Fall verwendet werden soll, richtet sich nach dem Verwendungs- zweck des Baustoffes. Beispielsweise wird man eine Bauplatte, die der Feuchtigkeit ausgesetzt ist, mit Wasserglaslösung imprägnieren, eine Bau- platte aber, die nur wärmedämmend sein soll, z. B. mit Kalkmilch, Magnesitaufschlämmung od. dgl.

   Selbstverständlich kann der Schwamm- körper auch mit verschiedenen Imprägnierung- mitteln gleichzeitig oder in aufeinanderfolgenden
Arbeitsgängen behandelt werden. 



   Das Imprägnieren erfolgt zweckmässig dadurch, dass der Schwammkörper zunächst in die Im-   prägnierflüssigkeit,-lösung oder-aufschlämmung   eingetaucht wird. Hiebei saugt er das Imprä- gnierungsmittel auf, was noch dadurch beschleunigt oder vervollständigt werden kann, dass er im eingetauchten Zustand ausgepresst wird, wodurch das Imprägnierungsmittel auch in die kleinsten
Poren eindringt. Dieses Auspressen und Wieder- vollsaugenlassen kann mehrmals wiederholt werden. Nach vollständiger Durchdringung mit dem Imprägnierungsmittel wird der Schwamm- körper aus dem Imprägnierungsmittel heraus- genommen und auf natürlichem oder künst- lichem Wege getrocknet. Der Porositätsgrad des fertigen Baustoffes kann dadurch   beeinflusst   werden, dass der Schwammkörper vor der Trocknung mehr oder weniger stark ausgepresst wird. 



   Im fertig getrockneten Baustoff bewirkt der Rückstand des Imprägnierungsmittels, dass der Schwammkörper seine leichte Zusammendrückbarkeit verliert und dadurch eine gewisse Druckfestigkeit gewinnt, wobei auch seine Feuchtigkeits-   aufnahmefähigkeit   eingeschränkt, jedoch seine Porosität und die damit verbundenen guten Eigenschaften als Baustoff erhalten bleiben. 



   Bei Verwendung von künstlichen Schwammkörpern werden diese zweckmässig gleich in der für den Endzweck gewünschten Grösse oder auch grösser hergestellt, da der fertige Baustoff sich sehr leicht bearbeiten lässt. Diesen künstlichen Schwammkörpern können bei ihrer Herstellung an Stellen stärkerer Beanspruchung beispielsweise Einlagen aus Metall oder anderen festeren Werkstoffen in Form von Drähten, Drahtgeflechte oder Drahtgeweben und anderen geeigneten Formen einverleibt werden. 



   Bei der Imprägnierung lässt sich zur Beschleunigung bzw. Intensivierung verminderter Luftdruck, erhöhter Flüssigkeitsdruck oder Wärme, gegebenenfalls kombiniert, anwenden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Hochporöser Baustoff, dadurch gekenn- zeichnet, dass er aus einem künstlichen Schwamm- körper besteht, der unter Beibehaltung seiner
Porosität durch Imprägnierung unelastisch ge- macht wurde. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Baustoffes nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwammkörper mittels Flüssigkeiten, Lösungen oder Aufschlämmungen imprägniert wird, die bei Trocknung einen starren und gegebenenfalls auch wasserunlöslichen Rückstand ergeben.
    3. Verfahren nach Anspruch 2,. dadurch gekennzeichnet, dass die Imprägnierung durch ein-oder mehrmaliges Auspressen und Voll- saugenlassen im Imprägnierungsmittel erfolgt.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an das letzte Vollsaugenlassen der Schwammkörper je nach dem gewünschten Grad der Porosität und den Eigenschaften der Imprägnierungsflüssigkeit mehl oder weniger stark ausgepresst wird.
    5. Verfahren zur Herstellung eines Schwamm- körpers für einen Baustoff nach Anspruch l dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung aus einer Viskosemasse od. dgl. in diese Ver- stärkungseinlagen z. B. aus Metall eingebettet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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