AT94466B - Nietwärmofen. - Google Patents

Nietwärmofen.

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AT94466B
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Austria
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heating furnace
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Anton Peter
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Anton Peter
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    Nietwänmofen.   



   Die bekannten Nietwärmöfen haben den Nachteil, dass der Heizraum schlecht ausgenutzt ist und dass ein und derselbe Ofen nur für eine einzige bestimmte Nietengrösse verwendbar ist. Gemäss der Erfindung werden diese'Nachteile dadurch beseitigt, dass die in den einander gegenüberliegenden Wänden des Ofens angeordneten, zur Aufnahme der zu erwärmenden Nieten dienenden lotrechten Schlitze versetzt gegeneinander angeordnet sind, um die Bolzen möglichst weit in den Ofenraum hineinstecken zu können und dass die Blechgehäuse in den Schlitzen verstellbar und auswechselbar angeordnet sind, um Bolzen verschiedener Abmessungen erwärmen zu können. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. 



  Fig. 1 zeigt einen Bolzenwärmofen in Seitenansicht, teilweise im lotrechten Schnitt, während Fig. 2 einen wagrechten Schnitt nach der Linie   A-B   in der Fig. 1 darstellt. Fig. 3 zeigt einen ebensolchen Schnitt bei einer anderen Querschnittsform des Ofens. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform sind h der Wand 1 des Ofens Schlitze 2 vorgesehen, die zur Aufnahme der zu erwärmenden Bolzen 3 dienen. Die Schlitze sind erfindungsgemäss gegenüber der Mittellinie der Seitenwände in gleichem Sinne versetzt. Die Bolzen können von oben durch die offenen Enden der Schlitze eingelegt und in diesen   übereinandeiliegend   aufgestapelt werden. In die Schlitze sind   Blechgehäuse   4 eingesetzt, die oben Schauspalten 5 aufweisen, durch welche man sehen kann, ob genügend Bolzen eingelegt sind. Am Blechmantel 6 des Ofens sind geschlitzte Winkelstücke 7 vorgesehen, die mittels Flügelschrauben ein Feststellen der Blechgehäuse 4 in verschiedener Lage gestatten, um diese für verschieden lange Bolzen einstellen zu können.

   Die   Blechgehäuse   können auch gegen solche anderer Grösse ausgewechselt werden. Der Boden 8 dieser   Blechgehäuse,   welcher dem untersten Bolzen zur Unterlage dient, steigt nach dem Inneren des Ofens an, so dass die Bolzen eine schräge Lage einnehmen, durch die   sn   gehindert sind, in den Ofen zu fallen, wobei sie mit ihrem äusseren Ende an dia innere Gehäusewand kommen, so dass sie gleichzeitig im Stapel geordnet werden. Am unteren Ende weisen die Gehäuse 4 an der Aussenseite Ausschnitte 9 auf, durch die der zu unterst liegende Bolzen mit einer Zange herausgezogen werden kann. Der Schlitz muss kleiner sein, als der doppelte Bolzendurchmesser, damit stets nur der unterste Bolzen herausgezogen werden kann.

   Der Ofen 1 ist in eine Muffe 10 eingesetzt, die mittels eines Hohlzapfens 11 und Rollen 12 auf einem Tisch 13 drehbar gelagert ist. Um die Verdrehung leicht bewirken zu können, sind Handgriffe 14 vorgesehen. Durch die Bohrung des Hohlzapfen 11 und des Bodens vom Ofen 1 ragt die Düse eines am Tisch 13 befestigten Gasbrenners 15. 



   Die Flamme dieses Brenners bestreicht die ins Innere des Ofens ragenden Bolzenenden, wobei die zu unterst liegenden Bolzen unmittelbar von der Flamme getroffen werden, während di3 weiter oben liegenden während ihres Herabsinken allmählich vorgewärmt werden. Durch die versetzte Anordnung der Schlitze ist es möglich, die Bolzen weiter hineinzustecken als bei der Anordnung der Schlitze in der Mittellinie, so dass der Ofenraum besser ausgenützt bzw. kleiner bemessen werden kann, womit eine Brennstoffersparnis erzielt wird. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der Querschnitt rechteckig gestaltet und die Schlitze befinden sich in den Breitseiten der Ofenwandung 16, wobei erfindungsgemäss zu vorgenanntem Zwecke die Schlitze 17 der einen Breitseite in bezug auf die Schlitze 16 der gegenüberliegenden Breitseite versetzt angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nietwärmofen, dadurch gekennzeichnet, dass je nach dem er von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt ist, entweder jeder der in den vier Seitenwänden angeordneten lotrechten Schlitze gegenüber der Mittellinie der Seitenwände in gleichem Sinne versetzt ist oder die nur in den Breitseiten angeordneten Schlitze um den halben Abstand zweier benachbarter Schlitze versetzt sind, um die von den benachbarten bzw. gegenüberliegenden Ofenwänden hineinragenden Bolzen möglichst weit hineinstecken zu können bzw. ihr Zusammenstossen zu verhindern.
    2. Nietwärmofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Schlitzen angeordneten Blechgehäuse verstellbar und auswechselbar sind, um in ein und demselben Ofen Bolzen verschiedener Abmessungen erwärmen zu können. EMI2.1
AT94466D 1921-10-21 1921-10-21 Nietwärmofen. AT94466B (de)

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AT94466B true AT94466B (de) 1923-10-10

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