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Velourstumpenbürstmaschine.
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in der Bohrung der Arme 7 sitzt, in ihrer radialen Entfernung festgelegt.. Durch diese Anordnung ist eine begrenzte Beweglichkeit der ansonsten starren Stumpenträgern 6 zur freien Einstellung in die durch die Anpressung veränderliche Bürstenebene innerhalb der Nabenscheibe 4 gewährleistet. Eine beispiels- wei"e paktÎ3che Ausgestaltung ist die in Fig. 4 und 4a dargestellte, gemäss welcher die Nabenseheibe 4 zweiteilig ist und nach Einlegen der Arme eine Deckscheibe 4'den äusseren Abschluss besorgt. Hiedurch ist auch eine Auswechslung der Arme leicht möglich.
Der Antrieb des Stumpenrades erfolgt in beliebiger Art, beispielsweise durch ein Kettenrad 11, das von einer Triebwelle 12 den Antrieb erhält, welche gleichzeitig mittels Ketten 23 die beiden BrstenweIIen 13 antreibt. In der der Länge der Arme 7 entsprechenden Distanz von der Welle 3 sind auf je einer Welle 13 die beiden Bürsten 2 befestigt. Da einerseits im Betrieb eine Verunreinigung der Bürstenborsten eintritt, anderseits zur Schonung derselben eine wechselnde Drehriehtung erforderlich ist, müssen die Bürsten leicht lösbar auf der Welle befestigt sein. Gemäss der dargestellten Ausführungsform sitzt auf der Welle. 13 aufgekeilt eine Flanschseheibe-M, in der mittels Schrauben 15 die Bürsten 2 leicht auswechselbar befestigt sind.
Die Zentrierung besorgt hiebei der über den Flansch-M hinausragende Stummel der Welle 13. Zur Vermeidung von Wirbelbildungen und damit verbundenen Ausreissens der Haare werden die Bürstenborsten erst in entsprechendem radialen Abstand vom Bürstmittelpunkt als konzentrischer Krehring angeordnet, während die innere Kreisfläche leer bleibt.
In Fig. 5a ist eine beispielsweise, zweckmässige Ausführungsform der Bürste in Ansicht dargestellt, bei der in der kreisringförmigen Borstenfläche radiale Kanäle 25 ausgespart sind, die einerseits ein Verstopfen und dadurch Unwirksamwerden der Bürstenborsten verhindern, da d ? s Filzhaar sich zwischen zwei Bürstensektoren immer wieder aufrichten kann und von frischen, noch nicht umgelegten Borsten erfasst wisp, während anderseits durch die radhien Kanäle 25 die ausgebürsteten Haare zum grössten Teil aus der Bürste herausfallen und deren Borsten nicht verfilzen.
Die Anpressung der Bürsten an die Stumpen mit Federbelastung hat den Nachteil, dass hiebei einerseits durch die erforderliche Schmierung der Feder häufig die Bürste und damit der Hut fett und dadurch unbrauchbar wurden, während ander-
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dessen Gelenk sich auf einem Winkelhebel 17 befindet, ein immer zentrischer Eingriff der Anpresskraft erzielt wird und überdies die jeweilig erforderliche Pressung durch Verstellen des Gewichtes 19 auf dem Hebel 17 in einfachster Weise einstellbar ist. Zur Befestigung der Stumpen auf den Stumpenträgern dienen hebelförmig ausgebildete Klemmen 8, die um einen Bolzen 22 drehbar durch einen Exzenterhebel 9 in'einfachster und zuverlässigster Weise betätigt werden, wie dies in Fig. 6 und 6a vergrössert dargestellt wurde.
Durch die Anordnung dieser Klemmen ist es möglich, Stumpen verschiedener Grösse ohne Verstellung des Halteorganes jederzeit fest einzuspannen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Velourstumpenbürstmaschine, bei der die Stumpen in heisses Wasser getaucht und durch ein rotierendes Bürstenpaar durchgezogen werden, gekennzeichnet durch an der Spitze verjüngte, zweckmässig durch Aufsätze (20) auf die volle Stärke ergänzbare Flaehkonusstumpenträger (6).