AT93746B - Vorrichtung zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittels des Spritzverfahrens. - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittels des Spritzverfahrens.

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AT93746B
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atomizer nozzle
turntable
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Otto Heinrich
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Otto Heinrich
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  • Spray Control Apparatus (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Erzeugen mehrfarbiger   Bilder oder Verzierungen mittels   des Spritz- verfahrens. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Unter dem Schablonenhalter a ist eine Drehscheibe b angeordnet. Auf der Antriebswelle m sitzt eine Nockenscheibe n. Diese Nockenscheibe n betätigt den Winkelhebel o, welcher am oberen Ende zu einer Gabel v ausgebildet ist, welche die Nase w mit der Welle x nach rechts in der Fig. 1   druckt   und hiebei die Sperrklinke s in das Zahnrad t eingreifen lässt und das Zahnrad einen Zahn weiterschalten lässt. Das Zahnrad t sitzt auf der Welle   M,   auf welcher oben die Drehscheibe b sitzt. 



   Die zu bespritzenden Gegenstände (Bilder) werden auf die Drehscheibe b gelegt. Die Drehscheibe b ruht auf dem Saugkanal i, aus welchem die Luft durch Verbindung mit dem Hauptsaugrohr   I   dauernd entfernt wird. Durch die eintretende Luftverdünnung werden die auf die Drehscheibe b gelegten zu schmückenden Gegenstände auf ihr festgehalten. Zu diesem Zwecke sind in der Drehscheibe eine Anzahl kleiner Löcher p angebracht. 



   Der Schablonenhalter a mit denin ihn eingespannten Schablonen wird nunmehr auf die Drehscheibe b gesenkt. Dies erfolgt, indem die Nockenscheibe e die Hülse y freigibt, wodurch sie sich senkt und wodurch sich auch der Verbindungssteg z mit seinen nach dem Schablonenhalter a geführten Verbindungsstangen 1 senkt. Beim Stillstand der Drehscheibe b rotieren die Farbzerstäuberdüsen   c   um ihre Führungsstangen d. 



  Die Gestaltung dieser Führungsbahnen   d   ist jeweilig der Form des entsprechenden Ausschnittes der in den Schablonenhalter a eingespannten Schablonen angepasst. Die Bewegung der Zerstäuberdüsen   c   um ihre stillstehenden Führungsbahnen d wird beispielsweise durch Zahnräder 2 bewirkt, welche vom Hauptzahnrad 3 angetrieben werden. Das Zahnrad 3 erhält seine Bewegung durch die in Fig. 2 im Grundriss erkennbare, senkrecht aufsteigende Welle 4 ; 8 stellt eine Hohlspindel dar, auf welcher oben drehbar das Zahnrad 2 sitzt und welche unten die Führungsbahn d trägt.

   Nach beendetem Arbeitsgang der Zerstäuberdüsen c werden die Schablonen samt ihrem Halter a durch die Nockenscheibe e wieder angehoben, so dass sich die Drehscheibe b mit den darauf liegenden zu schmückenden Gegenständen drehen kann, ohne dass diese Gegenstände dabei die Schablonen berühren. Die Drehung der Drehscheibe b erfolgt stets um einen bestimmten Winkel, so dass die zu bespritzenden Gegenstände immer an die nächste richtige Stelle unter den Ausschnitten der Schablone weiterrücken und dort dann verweilen. Während der Drehung der Drehscheibe b werden die Schablonen mittels der Saugdrosseln h und der an ihnen sitzenden Schaber gereinigt. Unter den Schablonen befinden sich ebenfalls (in der Zeichnung nicht sichtbare) Saugdrosseln mit Schaber, welche federnd in der Drehscheibe b gelagert sind und beim Anheben des Schablonenhalters a den Schablonen folgen.

   Die Saugdrosseln h über und unter den Schablonen nehmen an der Drehung der Drehscheibe b teil und schaben bei jeder Drehung der Drehscheibe b die an den Schablonen haftende Farbe beiderseits ab, so dass die Schablone, wenn sie sich wieder auf das Bild senkt, rein ist. Die abgeschabt Farbe wird mittels einer Saugvorrichtung durch die Rohre i, k, ! abgesaugt. 



   5 sind die Farbbehälter, aus welchen die Farbe den Farbzerstäuberdüsen c während des Arbeitsganges   z-iBiess-6   ist ein   Luftzufiilirungsrohr,   von welchem die Luftkanäle 7 abgezweigt sind, welche die Pressluft   der Farbzerstäuberdüse c   dauernd oder mit Unterbrechungen zuführen. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsart ist die längs den Führungsbahnen   d   geführte   Zerstäuberdüse   c verhindert, unter die Mitte der Führungsbahn zu gelangen, weil die Spindel 8 ihre
Bewegung stört. 



   Diese Aufgabe lässt sich durch die in Fig. 3 und 4 beispielsweise dargestellte Anordnung lösen, wodurch der Farbzerstäuberdüse a eine grössere Bewegungsfreiheit ermöglicht und ihr demgemäss eine erweiterte Betätigung gestattet ist. 



   Unter dem Farbzylinder   5   ist in Fig. 3 wieder das die Farbzerstäuberdüse c um die Führungsbahn d bewegende Zahnrad 2 angeordnet. Neu ist nun gegenüber der Fig. 1 folgendes :
Die Farbzerstäuberdüse c ist in einem Schlitten 9 gelagert, für welchen ein Bett 10 im Zahnrad 2 vorgesehen ist. Der Schlitten 9 kann also aus der in Fig. 3 dargestellten am weitesten links stehenden
Lage bis an den rechts dargestellten Zahnradkranz bewegt werden, nimmt hiebei die Farbzerstäuberdüse   c   mit und gestattet demgemäss, dass die Düse   c   alle Stellungen von der Mitte der Zahnradachse aus bis zum Zahnradkranz einnimmt. Die Führungsbahn d, um welche die Farbzerstäuberdüse c bewegt werden soll, ist oberhalb des Zahnrades 2 angeordnet und mit Erhöhungen f an ihrem Rande versehen.

   Die Erhöhungen f haben den Zweck, unter Vermittlung der lose durch den Schlitten 9 geführten verstellbaren   Z ! gstange H   mit ihrer Laufrolle 12 das Luft-und Farbventil oder nur letzteres allein je nach Bedarf mehr oder weniger lang zu öffnen, um Abtönungen oder deckende Flächen zu spritzen. Die Haltestange g ist fest im Schlitten'9 befestigt und trägt an ihrem oberen Ende die Laufrolle   13,   welche auf der Stirnseite der Führungsbahn d läuft. Die Zugfeder 14 zieht den Schlitten 9 mit seiner Laufrolle 13 immer an die Führungsbahn d heran. 



   Die Farbe wird aus dem Zylinder 5 in bekannter Weise unter Vermittlung von Schläuchen und der 
 EMI2.1 
 Weise nach einem in der Zeichnung verdeckten Hahn an der Farbzerstäuberdüse c zugeführt. 



   Die dargestellte Ausbildung der Düse und ihrer Führung um die   Führungsschablone   kann auch als selbständiger Einzelapparat verwendet werden, wobei der Antrieb durch ein Handrad erfolgen müsste. 



   Wenn lange oder breite Flächen mit grossen Fonds oder gleichmässig gedeckt bespritzt werden sollen, so muss man die Düse mit breitem Streukegel spritzen lassen. Da aber der Abstand der Düsenöffnung 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> standes'der Drehscheibe Farbe abgibt, woraufhin die Farbzerstäuberdüse geschlossen, die Schablone von den Bildern abgehoben und die Drehscheibe derart gedreht wird, dass sie das mit Farbe bespritzte Bild vor den nächstfolgenden Schabloneraussehnitt führt, woraufhin sich die Schablonen wieder auf die Bilder-senken unddie Farbzerstäuberdüsen wieder öffnen und wobei beiderseits der Schablonen angebrachte Abstreicher mit Absaug Vorrichtungen an der Bewegung der zu bespritzenden Gegenstände teilnehmen und während des Weitersehaltens der Drehscheibe auf beiden Seiten die Schablone von der aufgespritzten Farbe reinigen.
    EMI4.1 chlitten gelagert ist, welcher in einem im Triebrade angeordneten Bett verschiebbar ist und mit einer Rolle längs einer oberhalb des Triebrades angeordneten Führungsbahn geführt wird, wobei die Führungsbahn an ihrem Umfange mit Erhöhungen versehen ist, welche derart gestaltet und bemessen sind, dass die Farbzerstäuberdüse mehr oder weniger und zeitlich verschieden bei ihrem Umlauf um die Führungsbahn an verschiedenen Stellen selbsttätig geöffnet wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Farbzerstäuberdüse tragende Spindel an einem Ende eines drehbaren Hebels angeordnet ist, auf-dessen anderes Ende die Erhöhungen oder Vertiefungen der Oberfläche eines auf einer zentral gelagerten Kurvenscheibe angeordneten Ringes einwirken, wodurch die Farbzerstäuberdüse den Bedürfnissen des Einzelfalles entsprechend selbsttätig gehoben und dann wieder gesenkt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptantriebszahnrad, welches die Farbzerstäuberdüsenzahnräder antreibt, zentrisch angeordnet ist und einen so hohen Zahn- EMI4.2
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Teller zwei Zylinder angeordnet sind, deren obere Kanten mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind, wobei der eine Zylinder als Führung für das die Farbzerstäuberdüse öffnende und schliessende Gestänge dient und die Farbzerstäuberdüse gleichzeitig um das zu schmückende Bild führt, während der andere Zylinder als Führung des die Farbzerstäuberdüse hebenden und senkenden Gestänges dient.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder oder einer derselben seitliche mehr oder weniger lange Führungsnocken aufweisen.
AT93746D 1921-07-18 1921-07-18 Vorrichtung zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittels des Spritzverfahrens. AT93746B (de)

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